[28.02.2020] - Changelog

Bitte hilf mit, das Forum zu verbessern und nimm an dieser sehr kurzen Umfrage teil: https://forms.gle/UNcxKJktwoUMEF7D7
  • FB und Co. haben hier für massive Gesetzesverschärfungen gesorgt - allerdings trifft es gerade die eher weniger, da sie die meisten Dinge problemlos stemmen und umgehen können.

    Nicht ganz richtig, gerade für die Konzerne kommt es knüppeldick, da die Strafen am Umsatz bzw. Gewinn ausgerichtet werden. Außerdem trifft es gerade so Dienste wie Facebook oder Google doppelt, weil viele Plugins die Inhalte von denen auf Webseiten angezeigt haben, jetzt nicht mehr DSGVO konform zu betreiben sind. Dadurch entgehen denen massiv Einnahmen, nicht umsonst möchte Google jetzt für jede "erweiterte" API Verwendung Kohle haben. Viele Dinge die mit der DSGVO einhergingen, bzw. vorher alle schon da waren und nur nie bestraft wurden, sind wirklich etwas too much, aber im Großen und Ganzen waren einige Veränderungen längst überfällig aus meiner Sicht. Es wurde nur für den Endbenutzer noch keine gute Regelung gefunden. Wird in 5 - 10 Jahren nach einigen Urteilen sicherlich schon ganz anders aussehen.

  • Nicht ganz richtig, gerade für die Konzerne kommt es knüppeldick, da die Strafen am Umsatz bzw. Gewinn ausgerichtet werden.

    Das würde ich so nicht unterschreiben. Du hast zwar recht, dass sich die Strafen an der jeweiligen Größe ausrichten, allerdings haben die Gesetzesverschärfungen eher das Monopol dieser Konzerne gefestigt. Neue Startups, die in ähnliche Gebiete einsteigen möchten, haben gar keine Möglichkeit mehr, da ihnen die finanziellen Mittel fehlen, um die harschen Bedingungen zu erfüllen. Die Konzerne zahlen das "aus der Portokasse". Die angekündigten Strafen sind ja die Maximalstrafen, es geht auch darunter und bisher ist mir kein Fall bekannt, in der die Konzerne ernsthaft und nachhaltig getroffen wurden. Das Bußgeld richtet sich außerdem nicht generell am Umsatz aus, sondern nur, wenn 4% des Umsatzes über 20 Mio € ergeben. Dann kann ein Bußgeld über 20 Mio verhangen werden. Kleine Unternehmer können aber auch zu 10.000 € verdonnert werden, selbst wenn 4% des Umsatzes weniger ergeben würde.


    Würden die Bedingungen für kleine und mittlere Unternehmen weit abgeschwächt sein, sähe ich das etwas anders. Dass ich hier in diesem kleinen Forum mit 3 notwendigen Cookies so einen Terz veranstalten muss und wir über Jahre keine Bilder einbetten konnten, weil Konzerne Daten der Benutzer sammeln und mit weiteren, wie bspw. Menstruationszyklen aus Apps, verknüpfen, ist für mich absolut unverständlich.


    Unabhängig davon - das sollte hier eigentlich gar nicht das Thema sein. Lasst mich bitte einfach festhalten, dass viele Änderungen im LPF auf neue Gesetze zurückzuführen sind und ich damit weder zufrieden noch einverstanden bin. Ich kann es leider auch nicht ändern.

  • Neue Startups, die in ähnliche Gebiete einsteigen möchten, haben gar keine Möglichkeit mehr, da ihnen die finanziellen Mittel fehlen, um die harschen Bedingungen zu erfüllen.

    StartUps genießen aber einige Vorteile:

    https://www.datenschutzexperte…sgvo-checkliste-startups/

    Davon ab frage ich mich, was für harsche Bedingungen erfüllt werden müssen, die man als StartUp nicht hinbekommen sollte.



    Die Konzerne zahlen das "aus der Portokasse". Die angekündigten Strafen sind ja die Maximalstrafen, es geht auch darunter und bisher ist mir kein Fall bekannt, in der die Konzerne ernsthaft und nachhaltig getroffen wurden.

    Es geht ja auch nicht darum die Konzerne kaputt zu machen, sondern sie zu einem Umdenken zu bewegen. Und das geht beim Menschen eigentlich nur dann, wenn man ihn an das geht, was er am liebsten hat. Und das ist bei vielen das Geld. 1&1 soll 10 Millionen Strafe zahlen, nur mal als Beispiel. Das geht an so einem Konzern nicht einfach so vorbei, Sky hat regelmäßig Ärger, die Sachen wirken schon. Und es handelt sich ja, auch bei der angesprochenen Maximalstrafe, um die Erststrafe. Hast du daraus nichts gelernt, kann es noch viel dicker kommen. Man verhängt also ein hohes Bußgeld und will die Unternehmen damit zwingen, sich an die Spielregeln zu halten. Das ist legitim und leider der wohl einzig mögliche Weg im Moment.


    Kleine Unternehmer können aber auch zu 10.000 € verdonnert werden, selbst wenn 4% des Umsatzes weniger ergeben würde.

    Dazu möchte ich direkt aus der DSGVO zitieren:

    "Die Bußgelder müssen in jedem Einzelfall wirksam, verhältnismäßig und abschreckend sein."

    Wenn also ein Einzelunternehmer kaum Umsatz hat, wird man ihm nicht zu etwas verdonnern, was er nicht leisten bzw. erbringen kann.



    Würden die Bedingungen für kleine und mittlere Unternehmen weit abgeschwächt sein, sähe ich das etwas anders.

    Sind sie (siehe Link oben), auch für die angesprochenen Startups.


    Dass ich hier in diesem kleinen Forum mit 3 notwendigen Cookies so einen Terz veranstalten muss und wir über Jahre keine Bilder einbetten konnten, weil Konzerne Daten der Benutzer sammeln und mit weiteren, wie bspw. Menstruationszyklen aus Apps, verknüpfen, ist für mich absolut unverständlich.

    Das lag einfach nur daran, dass du es technisch nicht umgesetzt hast, oder wolltest, sorry ;) Lösungen gibt es wie Sand am Meer, selbst völlig automatisch laufende Cookie-Richtlinien Scripte. Besagte Cookie-Verordnung fehlt zum Beispiel noch, oder ich finde sie nicht. Ja, man muss sich einarbeiten und sich ggf. beraten lassen, nein es war auch vorher nicht nötig auf das Einbinden von Bildern zwingend zu verzichten.

    Ich möchte jetzt aber auch nicht über die Notwendigkeiten oder deine Entscheidungen diskutieren, die musst du alleine treffen, aber ich wollte nur ein paar Sachen richtigstellen, weil ich damit leider jeden Tag zu tun habe.

  • Natürlich sind die Bedingungen für kleinere und mittlere Unternehmen etwas entspannter, nur sind diese trotzdem mit größerem finanziellen und technischen Aufwand verbunden (weit, weit größer als noch vor 10 Jahren). Es stimmt, dass es Lösungen "wie Sand am Meer" gibt, nur kosten die auch alle Geld. Jetzt mag zusätzlich 20€ im Monat hier, 30€ im Monat da, eine anwaltliche Auskunft für 250€, ... für dich nicht sonderlich viel sein. Für das LPF ist das eine unzumutbare Investition. Momentan ist das LPF ein reines Minusgeschäft.


    Obendrein ist es zwar so, dass ich selbst Software entwickeln kann und mir deswegen technisch eine Lösung zumutbar wäre - allerdings ist meine Zeit auch stark begrenzt. Ich kann mich nicht etliche Stunden hinsetzen, um hier Lösungen für lau zu programmieren. Außerdem ist es ja eher Zufall, dass ich das machen könnte. Von dem durchschnittlichen Forenbetreiber ist das noch weniger zu erwarten.


    (Die Cookie-Richtlinie findet sich übrigens hier - sie ist auch in der Datenschutzerklärung verlinkt)

  • Natürlich sind die Bedingungen für kleinere und mittlere Unternehmen etwas entspannter, nur sind diese trotzdem mit größerem finanziellen und technischen Aufwand verbunden. Es stimmt, dass es Lösungen "wie Sand am Meer" gibt, nur kosten die auch alle Geld. Jetzt mag zusätzlich 20€ im Monat hier, 30€ im Monat da, eine anwaltliche Auskunft für 250€, ... für dich nicht sonderlich viel sein. Für das LPF ist das eine unzumutbare Investition.

    Ich wüsste nicht, warum du so viel ausgeben solltest - wofür? Ich sehe es doch an meiner Firma, mich kostet im Endeffekt nur die Aufstockung der Betriebshaftpflicht gute 6 Euro mehr im Monat. Ansonsten konnte alles entweder durch kostenlose Tools oder kleinere Einmalzahlungen die insgesamt bei unter 400 Euro sind geregelt werden. Ich weiß also wirklich nicht, für was du so viel Geld ausgeben möchtest. Ist aber auch nicht meine Baustelle, und ich möchte jetzt auch nicht das du da irgendwas in den falschen Hals bekommst ;)



    (Die Cookie-Richtlinie findet sich übrigens hier - sie ist auch in der Datenschutzerklärung verlinkt)

    Ah :) Es wird zumindest empfohlen, einen Direktlink dahin mit dem Text "EU Cookie Richtlinie" direkt neben Impressum und Datenschutz zu packen - ist aber auch noch eine offene Baustelle ob das ein Muss ist/werden kann.


    PS: Um wieder zum Ursprung zu kommen: Beim Zitieren gehen, offensichtlich, Die Links verloren :)

  • ich möchte jetzt auch nicht das du da irgendwas in den falschen Hals bekommst

    Keine Sorge, man kann doch ruhig darüber diskutieren :) Ich möchte nur gerne meine Sicht der Dinge darstellen.

    Ich wüsste nicht, warum du so viel ausgeben solltest - wofür?

    Mal drei Beispiele (die nur einen kleinen Auszug darstellen):

    Die Lösung mit den externen Bildern. Könnte man programmieren lassen (bei 'nem Stundensatz von wenigstens 40€/h unzumutbar), könnte man fertig kaufen (kostet etwas unter 20€). Allerdings existiert diese Lösung auch erst seit der neusten Forensoftwareversion. Das Upgrade war also absolut notwendig, um das so umsetzen zu können. Das Upgrade musste übrigens auch bezahlt werden. Würde es mir hier am technischen Know-How fehlen, hätte ich mehrere Hundert Euro dafür bezahlen müssen. So saß ich knapp 20h dran. Unbezahlt. (Es ist ja nicht nur die Softwarelizenz, die bezahlt werden muss. Schaut mal, was die Datenmigration, Installation und Einrichtung eines solchen Forums üblicherweise kostet)


    Datenschutzerklärung und Cookie-Richtlinie. Um rechtssicher zu sein, braucht man hier wenigstens von Anwälten erstellte Texte, die GENAU auf unseren Use-Case zugeschnitten sind. Die im LPF benutzte Lösung erfordert regelmäßige Zahlungen. Klar, jetzt kann man sagen - kostenlose Rechtstexte tun es auch. Ja, vielleicht. Vielleicht auch nicht. Für Rechtssicherheit bezahlt man Geld. So ist das eben.


    Technisches und fachliches Know-How. Das mag für den ein oder anderen möglicherweise kurios klingen, aber Fakt ist: Ich muss mich damit stärker auseinandersetzen. Ich könnte in der Zeit genauso arbeiten, zocken oder sonst was. Ich MUSS aber dazulernen. Du hast selbst Berater vorgeschlagen. Wie soll das ohne Geld funktionieren?


    Obendrein: Ich bestreite meinen Lebensunterhalt nicht mit dem LPF. Im Gegenteil, das LPF kostet mich viel Zeit und Geld. Für ein Unternehmen mit Kunden, die regelmäßig Geld reinbringen, mögen hin und wieder 400€ extra kein Problem sein. Für das LPF ist und bleibt das unzumutbar. Ebenso ist es unzumutbar, dass ich irgendwelche Teile "mal schnell" selbst programmiere.

  • Zu Punkt eins gäbe es jetzt zu viel zu diskutieren, das würde wenig Sinn machen darauf einzugehen. Bestreitet ja keiner das es Geld kostet, aber es hätte in meinen Augen nicht zwingend das Upgrade gebraucht, nur um konform zu sein. Aber das sprengt die Diskussion an der Stelle vermutlich.


    Datenschutzerklärung und Cookie-Richtlinie. Um rechtssicher zu sein, braucht man hier wenigstens von Anwälten erstellte Texte, die GENAU auf unseren Use-Case zugeschnitten sind. Die im LPF benutzte Lösung erfordert regelmäßige Zahlungen. Klar, jetzt kann man sagen - kostenlose Rechtstexte tun es auch. Ja, vielleicht. Vielleicht auch nicht. Für Rechtssicherheit bezahlt man Geld. So ist das eben.

    Ja, aber die von dir gewählte Lösung halte ich für ein Forum einfach für rausgeworfenes Geld. Du zahlst jeden Monat für eine Dienstleistung, die du gar nicht brauchst. Du kannst dir die Texte erstellen (lassen), und fertig. Es ist ja nicht so das du jetzt täglich den Nutzen und die Arbeitsweise des Forum änderst, weshalb es nicht notwendig ist, sich ein Abo-Modell zuzulegen. Oder habe ich da jetzt was falsch verstanden? Für so kleine Sachen erstellen wir unseren Kunden auf Basis unserer Datenbank und den diversen Generatoren eine Vorlage die zur jeweiligen Webseite passt, und schicken den Kunden damit zum Anwalt der das alles gegenprüft und absegnet. Danach informieren wir bei Änderungen wenn der Kunde das möchte. Sowas wäre auch für dich auf lange Sicht günstiger, als ein solches Abo-Modell. Das ist halt bequem, aber zumindest so wie ich das verstanden habe nicht notwendig.


    Technisches und fachliches Know-How. Das mag für den ein oder anderen möglicherweise kurios klingen, aber Fakt ist: Ich muss mich damit stärker auseinandersetzen. Ich könnte in der Zeit genauso arbeiten, zocken oder sonst was. Ich MUSS aber dazulernen. Du hast selbst Berater vorgeschlagen. Wie soll das ohne Geld funktionieren?

    Hab doch nicht gesagt das sowas ohne Geld geht. Andererseits nenne mir bitte ein Hobby, das keine Zeit verschlingt, und wo man sich nicht Dinge aneignen muss. Ich gehe nach den Äußerungen jetzt einfach mal davon aus, dass das LPF für dich ein Hobby ist, und du keine großen Gewinnabsichten mit dem Forum hast. Aber vielleicht verstehe ich den Punkt falsch.



    Ebenso ist es unzumutbar, dass ich irgendwelche Teile "mal schnell" selbst programmiere.

    War ja auch nie die Rede von... ;)



    EDIT: Beim Zitieren gehen nicht nur die Links, sondern allgemein die ganzen Formatierungen verloren.

  • Ich glaube, dass wir an dieser Stelle nicht auf eine Wellenlänge kommen. Mir geht es darum festzuhalten, dass viele Gesetzesänderungen (bspw. DSGVO, Urheberrechtsnovelle, Steuerreformen bzgl. Dienstleistungen im Internet), einen immensen Mehraufwand, sowohl finanziell als auch technisch, mit sich bringen.


    Ob man hier und da etwas optimieren könne, mag ja sein. Darum soll es hier allerdings gar nicht gehen. Es ging darum, dass Gesetzesänderungen einem als kleinen Seitenbetreiber das Leben schwer machen. Dass du es als "relativ unproblematisch" empfindest, kann sein. Mir geht es nach über 10 Jahren Erfahrung als Seitenbetreiber eben nicht so. Damals war es wesentlich einfacher, eine Webseite zu betreiben und auch weiterzuentwickeln. Klar, alles lässt sich bewältigen. Ändert nichts daran, dass es ein ziemlicher Mehraufwand ist, der meiner Meinung nach, nicht mal die Probleme löst, die durch die Gesetze angegangen werden sollten.


    Zu deinem letzten Punkt, wo du auf meinen Satz eingehst, dass ich es unzumutbar fänd, etwas "mal schnell" selbst zu programmieren. Du meintest, davon war nie die Rede -

    Das lag einfach nur daran, dass du es technisch nicht umgesetzt hast, oder wolltest, sorry ;) Lösungen gibt es wie Sand am Meer

    Darauf habe ich Bezug genommen. Lösungen kosten fast immer Geld (und müssen integriert werden). Warum ich es technisch nicht umgesetzt habe, habe ich bisher erläutert. Da auf einen Unwillen meinerseits einzugehen, halte ich für unfair. Dass es möglicherweise noch andere Lösungen gibt - kann sein. Meine Zeit, mein Geld und mein Know-How sind allerdings - wie bei jedem - auch irgendwo begrenzt.

  • Zum deinem letzten Punkt, wo du auf meinen Satz eingehst, dass ich es unzumutbar fänd, etwas "mal schnell" selbst zu programmieren. Du meintest, davon war nie die Rede -

    Wo genau habe ich an der Stelle denn gesagt, du sollst was selbst programmieren?


    Der Rest sind halt unterschiedliche Betrachtungsweisen, und eifriges aneinander vorbeireden. Ich habe ja auch nie bestritten das die DSGVO einige Veränderungen mit sich brachte die einen Mehraufwand bedeuten. Allerdings sei angemerkt, wie auch weiter oben schon, die meisten Sachen und Regelungen gab es schon bevor sie in der DSGVO zusammengefasst wurden - es wurde bis dahin nur so gut wie nie bestraft, sollte man dagegen verstoßen haben.


    Meine erste Webseite hatte ich 2001, mittlerweile betreue ich weit über 100 Projekte. Es stimmt, dass es "damals" einfacher war eine Webseite zu betreiben. Was ich aber nicht gelten lasse ist, dass es jetzt permanent schwieriger ist. Man muss nur einmal die Regelungen verstehen, umsetzen und auf die Sachen anwenden. Daraus resultiert dann der persönliche Mehraufwand den du meinst, im Gegensatz zu früher wo ich mir eine Domain registriert habe, mir Webspace besorgt habe und einfach loslegen konnte wie ich wollte. Aber das ist jetzt nichts, was man sich permanent neu raufschaffen müsste. In deinem Falle ist es jetzt einfach das "Pech", dass du nur ein Projekt betreust, und es sich für dich entsprechend schlimmer anfühlt als z. B. für mich, der gefühlt jeden Tag neue Domains registriert und Projekte mit Kunden umsetzt.

    Ich persönlich finde, dass wir Regelungen für das Internet brauchen, weil es ansonsten aus dem Ruder läuft. Ich als Nutzer finde es gut, etwas mehr Kontrolle über meine Daten zu haben (ja, ich weiß, nicht viel, Targeting und Profilbildung etc. geht auch ohne Cookies und IP Adressen etc.), und finde sogar, dass da noch weitaus mehr passieren muss. Als jemand der in der Branche allerdings Dienstleistungen anbietet, hat mich die DSGVO und die neuerliche Cookie-Reform jedoch, genau wie dich, Wochen und Monate gekostet um sie zu verstehen, umzusetzen und einfach zu lernen. Hat mich genau wie dich Geld gekostet, hätte ich die Zeit die ich in dieses "Selbststudium" gesteckt hätte genutzt und dafür ein paar Webseiten gebaut, hätte ich ein paar tausend Euro nach Hause bringen können. Es rechnet sich jetzt halt auf lange Sicht, ich habe gelernt was mir zumutbar war, und bin deshalb von keinen Diensten abhängig, oder schlafe Nachts schlecht aus Angst, etwas vergessen zu haben. "Nachteil": Es hat mich dann nachträglich etwas gekostet das prüfen zu lassen, was ich ausgearbeitet habe. Also Kanzleien haben, so mein Eindruck, von der DSGVO erstmal am meisten profitiert.


    Trotzdem, um das abzuschließen, bleibt es nicht aus, dass man sich mit Dingen beschäftigt wenn man ein(e) Webseite/Forum/Hobby betreibt. Das war auch vor der DSGVO schon so, nur hat man sich da dann eher Gedanken darüber gemacht, wie man die Webseite anpasst um z. B. möglichst effizient Werbung einzubauen oder andere Dinge, die dank neuer Techniken jetzt etwas in den Hintergrund gerückt sind. Zu tun ist immer irgendwas, und ich glaube auch nicht, dass irgendjemand hier glaubt du drehst da Däumchen und der Laden läuft von alleine. Das wäre ziemlich vermessen, zudem glaube ich, dass hier viele bereit wären einen Obolus zu zahlen, um das Forum langfristig zu sichern und dich finanziell etwas zu entlasten - meine Wenigkeit inbegriffen. Insgesamt sehe ich die Dinge wohl aus einem anderen Blickwinkel, zumindest verfestigt sich dieser Eindruck bei mir. Du möchtest es sicher haben ohne das du jetzt große Lust hast dich mit Detailfragen zu beschäftigen, also bist du bereit langfristig monatlich Summe X dafür zu bezahlen - während ich dazu nicht bereit bin und da an meine ganz persönliche Gewinnmaximierung denke und dafür eher bereit bin meine Man-Power zu investieren. Beide Wege sind völlig legitim und einfach Auslegungssache desjenigen, den es betrifft. Also fühle dich bitte nicht angegriffen :)

  • So, grundsätzlich habe ich schon mal den Eindruck, dass das Forum deutlich flüssiger als vorher läuft. Auch auf dem Handy. Designmäßig hat sich ja auch nicht so viel geändert, obwohl ich auch finde, dass man standardmäßig bei der Desktop-Ansicht links und rechts etwas viel Platz hat. Aber das war bei der alten Version ja auch schon so.


    Ansonsten wurden die fehlende Signatur, Hardware-Übersicht und Verlinkungen der Kanäle ja schon angesprochen. Kann man auch wieder Unterforen ausblenden und habe ich das nur übersehen? Bisher habe ich die nur in der Übersicht schließen können, aber die ungelesenen Beiträge daraus werden weiterhin angezeigt.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!