Kennst du deine Nachbarn?

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  • Bist du mit deinen Nachbarn bekannt oder sogar befreundet? Leihst du dir gelegentlich mal Zucker oder Milch oder einen Schraubenzieher?


    Bist du so jemand, der neue Nachbarn mit einem Kuchen willkommen heißt oder guckst du lieber schnell zu Boden, wenn du ihnen vor dem Haus begegnest?


    Oder hast du sogar öfter mal Ärger mit Nachbar Zorngiebel?

  • Ich habe "Bad Neighbors" "Neighbors from Hell" gespielt, ich weiß wie das läuft... natürlich kenne ich meine Nachbarn, ich weiß wo ich die Streiche spielen muss damit der Nachbar einen Herzinfarkt bekommt...

  • Ich habe "Bad Neighbors" gespielt

    Ist das nicht ein Film? Ich dachte du meinst "Neighbors from Hell". Das isn geiles Game!


    Bei mir kommts darauf an, wo ich bin. Im Studentenwohnheim auf meiner Etage kenn ich manche, aber befreundet bin ich mit keinem, dafür aber mit anderen im Gebäude (was bei 13 Stockwerken auch nicht sooo unwahrscheinlich ist). Zuhause, wo ich wohne, war und bin ich mit einigen Nachbarn sehr gut befreundet. Hab eigentlich gegen keinen da einen Groll, funktioniert alles ganz gut. "War", weil die weggezogen sind. Zwar nicht weit, aber es sind jetzt ja keine Nachbarn mehr.

  • In Berlin ist das eher unüblich, vor allem weil alles sehr schnell lebig ist und man eh alle 6 Monate neue Nachbarn hat. Ich bemühe mich erst gar nicht.

  • Wenn man mal versehentlich Hermes oder DHL öffnet und ein Paket für die Nachbarn annimmt, lernt man diese zwangsläufig etwas kennen. Da unsere Kinden dann noch angefangen haben zusammen zu spielen, hat sich der Rest von alleine ergeben. Mittlerweile läd man sich gegenseitig zum Essen oder Shisharauchen ein

    ^^
  • Egal wo ich gewohnt habe, ich kannte meine Nachbarn nicht.
    Hatte auch nie das Bedürfnis das zu ändern. Aber das beruht auf Gegenseitigkeit.

    ^^


    Wenn man sich begegnet grüßt man sich, aber das war es dann auch.


    Wenn aber Hilfe nötig war, habe ich die gegeben.


    Ansonsten bin ich einfach viel zu Scheu für das reale Leben.

    ^^
  • Ich komme aus dem Pflegebereich und lege es Leuten oft ans Herz, sich, zumindest im eigenen Haus, etwas Zeit für die ältere Generation bzw. den Senioren zu nehmen. Man bricht sich doch nichts dabei ab, nimmt man sich mal etwas Zeit, um sich bei der Omi von unten, von der man rein gar nichts weiß, sie noch nicht einmal wahr nimmt, mal eben kurz vorzustellen und ihr eventuell gar Hilfe anzubieten. Damit meine ich nicht, dass man gleich den Haushalt schmeißt oder den Seniorenslip partout wechselt. Aber so etwas wie die Tasche ins Haus tragen, es anbieten, mit Zucker oder Salz auszuhelfen, sollte es mal knapp werden oder solch kleine Geschichten halt, sowas geht doch immer klar.


    Schüttel nur mit den Kopf, wenn ich aus meinem Bekanntenkreis höre, dass man sich im eigenen Haus so gar nicht kennt. Scheiß Nachbarn mal ausgenommen, die hab ich hier auch und die lernen mich dann halt von meiner üblen Seite kennen. Wiederum muss es aber eines der schlimmsten Dinge sein, die letzten Tage seines Lebens völlig allein verbringen zu müssen, vollkommen zu vereinsamen. Man den Zwang bekommt, immer wieder das Türschloss auf korrekten Verschluss abchecken zu müssen, da man keinem im Haus traut, weil man eben keinen im Haus so wirklich kennt und einschätzen kann. Das stell ich mir derbst schlimm vor und dem kann man schon mit solchen kleinen Dingen zumindest ein klein wenig entgegenwirken, denke ich.

  • Ich kenne meine Nachbarn größtenteils nicht und habe jetzt auch nicht wirklich das große Verlangen danach. Wenn man nen Nachbarn sieht, der womöglich auf ähnlicher Wellenlänge sein könnte wärs wohl was anderes - aber generell habe ich meinen Freundeskreis mit dem ich gerne Zeit verbringe.


    Älteren Nachbarn helfen würde ich auch eher nur geringfügig. Wir hatten Nebenan eine ältere Dame gehabt, der meine Mutter geholfen hat und sie mehr und mehr zur wichtigsten Bezugsfigur wurde und wegen jeder Kleinigkeit geklingelt hat.
    Am Ende kam noch einsetzende Demenz und sie klingelte plötzlich auch mal 4 Uhr morgens, um zu fragen wie spät es ist.
    Zwar eigentlich traurig, aber ich bekam irgendwann echt schon nen Hals. Darum würde ich selbst nie groß damit anfangen übers Salz hinaus auszuhelfen.


    Nett grüßen tu ich natürlich trotzdem. Aber meine Zeit verbringe ich lieber anders als mit Nachbarn

    ^^
  • Ich empfehle: Werd' Scharfschütze, ist auch was mit Menschen, gibt sicher exzellente Treffpunkte.


    Hm, in meinem Aufgang kenne ich vereinzelt ein paar Leute, aber der Hauptteil ist mir tatsächlich (zum Glück?) eher unbekannt.

    Hört sich auf alle Fälle interessant an und könnte man sich wirklich mal ins Gedächtnis rufen. Aber wenn dann möchte ich das ganz old school mit einer Armbrust machen. Da leiden sie länger

    :D

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