Zwar bekommen viele Let's Player immer wieder Keys von den Entwicklern, doch wie sehr schadet es dem Spiel, wenn sich der LPer darüber die ganze Zeit nur lustig macht oder es schlechtredet?
Wird dadurch das Kunstwerk in den Schmutz gezogen und wird der Spielkauf des Zuschauers verhinder, statt ihn anzukurbeln?
Wie sehr nehmen Spiele Schaden durch Let's Plays?
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Da Let's Player in erster Linie zu unterhalten versuchen, können selbst grottenschlechte Spiele davon profitieren. Da kaufen sich die Zuschauer das womöglich um das grauenhafte Spieldesign nochmal richtig zu feiern. Da liegt der große Unterschied zu kritischen Testern und vermutlich neben der Reichweite auch ein Grund, warum Studios Let's Player mittlerweile oft dem kritischen Tester bevorzugen.
Bei Visual Novels sehe ich unabhängig der Qualität eher das Problem. Die Geschichte ist der absolute Fokus, die Spieldauer meist sehr kurz, Gameplay Features minimal gehalten. Wer sich so ein Spiel anschaut, hat oft wenig Grund, sich nochmal selbst ranzusetzen. Ich weiß aber nicht, wie viele Zuschauer sich ein Spiel auch bereit sind zu kaufen, nur um die Entwickler zu honorieren.
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"There is no such thing as bad publicity"
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Wird dadurch das Kunstwerk in den Schmutz gezogen
Als ob Activision das groß stört, wenn ihr Kunstwerk mit dem Titel "Call of Duty - Advanced Warfare" durch den Schmutz gezogen wird. Die wollen nur das Geld sehen und das kriegen sie so oder so.
wenn sich der LPer darüber die ganze Zeit nur lustig macht oder es schlechtredet?
Kommt das nicht aufs Spiel an? Ich mein: Wenn ich mich über ein FarCry lustig mache (eine wie ich finde objektiv gesehen gute Spielereihe) oder über ein Mutant Colossus From Outer Space ( @Julien ), dann ist ersteres auf eine andere Sache als lustig zu bewerten, als letzteres. Ich kann und werde mich in einem Video nunmal anders über Spiele äußern, die diese Kritik nicht verdient haben. Es gibt ja noch sowas wie den Tonfall und den Kontext in dem ich mich lustig mache oder "Kritik" äußere.
Mir würde jetzt kein Spiel einfallen, das nicht zurecht so von der Spielerschaft aufgenommen wurde, wie es jeweils auch sinnvoll war. Es gibt Spieler, die ein Spiel nicht mögen und es gibt Spieler, die an einem Spiel gefallen haben und beide äußern sich normalerweise einigermaßen fair aus ihrer Sicht.Kannst du mal ein Beispiel nennen, für ein Spiel, das durch den Schmutz gezogen wurde ohne objektive Mängel aufzuweisen?
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Die Frage ist, wie viele Leute nehmen Let's Plays als ernsthafte Referenz ob sie sich nun ein Spiel zulegen sollen oder nicht.
Wenn ich bereits mit dem Gedanken spiele mir das Game zu holen, dann gucke ich vielleicht mal bei LPs rein um mir die Grafik und ein bisschen Gameplay anzusehen, aber wirklich beeinflussen wird mich das nicht, vor allem wenn ich eben merke, dass der Spieler eher unterhalten will und nicht so sehr am Spiel interessiert ist.
Wenn ich von dem Spiel vorher nie gehört habe, dann werde ich durch das LP erst darauf aufmerksam und so besteht wenigstens die Chance, dass ich mir das nochmal näher anschaue und eventuell sogar kaufe. Also vom verkaufstechnischen Standpunkt aus glaube ich nicht, dass Spiele besonderen Schaden dadurch nehmen. Und darauf kommt es den meisten Publishern ja auch wahrscheinlich an.Ansonsten gilt wohl das Sprichwort: Jede Publicity ist gute Publicity, auch schlechte.
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Steam-Review-Shitstorms schaden Spielen wesentlich mehr als Let's Plays, darauf verwette ich meinen Gaming-PC.
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Das Problem liegt im Falle von negativen Auswirkungen meist primär beim Spiel bzw. Entwickler, nicht beim Let's Player. Wenn ein Call of Duty Copy&Paste betreibt oder ein Spiel einfach Schrott ist, ist schlechte Kritik berechtigt.
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Ist doch Risiko der Entwickler. Spätestens wenn es dann ganz normal im Verkauf landet und die Leute es spielen würde es genau so zerrissen werden, wenn es Mist ist. Außerdem bekamen genug Mist-Spiele einen totalen Hype wenn sich Leute zwar darüber lustig gemacht haben, aber das auf eine "angenehme" Art & Weise.
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Ich persönlich werde immer sehr stark davon beeinflusst wie jetzt die Leute über ein Spiel reden.
Nehmen wir einfach mal No Mans Sky... Ich kannte dieses Spiel bis einen Tag vorm Release nicht... Ich habe wirklich noch nie von dem Spiel damals gehört. Dann hat ein bekannter YouTuber, den ich öfters gucke, sich extrem auf das Spiel gefreut und davon berichtet. Er war richtig gehyped. Also habe ich mir überlegt mehr darüber herauszufinden, habe etwas rumgegoogelt und kam letzendlich zum Entschluss das Spiel mir vorzubestellen, so dass ich es zum Release spielen kann.
Ich habe es also dann am Release gespielt. Ich fande es echt nicht schlecht. Habe sogar am ersten Tag schon meine 10 Spielstunden gehabt und wollte am nächsten Tag damit fortfahren. Allerdings kam dann im nächsten Video von dem besagten YouTuber, dass er enttäuscht von dem Spiel ist. Er mag viele Dinge nicht, die er auch noch näher erläutert hat. So habe ich auch selber mal über die Dinge nachgedacht und bin letzendlich zum Entschluss gekommen, dass das Spiel echt scheiße ist. So liegt es nun in meiner Steam Bibliothek rum, mit den 10 Spielstunden vom ersten Tag, und wurde bislang nicht mehr angefasst.So ging es mir mit sehr vielen Spielen.
Mass Effect Andromeda
Dead by Daylight
CoD
The Culling
Lords of The FallenNur um mal ein paar Beispiele zu nennen, wo mich YouTuber beeinflusst haben und die Spiele für mich nahezu Tot auf meiner Festplatte liegen.
Ich vermisse die Zeiten, wo ich ein Spiel tagtäglich gesuchtet habe und jeden Tag immer wieder Spaß darin empfunden habe ein einziges Spiel über einen sehr langen Zeitraum zu spielen, ohne dass tausende von DLC's oder Patches dazukommen.
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"There is no such thing as bad publicity"
Wie Schauerland schon kurz und knackig gesagt hat: Selbst schlechte Werbung ist und bleibt Werbung.
Es wäre schließlich auch nicht das erste mal, dass ein "Schrott-Spiel" zum kleinen Verkaufshit wird.
Entweder weil es dämlich aber trotzdem irgendwie witzig ist, oder aus welchem Grund auch immer.
Der Goat-Simulator - nur um ein Beispiel zu nennen - hat eher durchwachsene Kritik erhalten, dennoch landete es irgendwie einen finanziellen Erfolg. -
Der Goat-Simulator - nur um ein Beispiel zu nennen - hat eher durchwachsene Kritik erhalten, dennoch landete es irgendwie einen finanziellen Erfolg.
Kein guter Vergleich. Beim Goat-Simulator hat niemand auf die Reviews geachtet. Das Spiel ist erfolgreich geworden wegen den Sozialen Medien, insbesondere YouTube.
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Ich denke es schadet einem Spiel nur, wenn der Entwickler sich gegen diese YT-Videos querstellt. Das ist einfach kein gutes Publicity, wenn sich so jemand beleidigt verhält bei Kritik.
Kennt ihr die Story zu Digital Homicide?

Die ist ein ziemlich gutes Beispiel! -
Wäre ich publisher würde ich jede nur mögliche Möglichkeit der Sozialen Medien nutzen.
Keys raushauen an YouTuber egal wie klein sie sind.
Extra witzige Bugs reinbauen oder drin lassen (kommt immer gut an. Einige Beispiele: Whos your daddy, TABS, Goat Simulator, Hello Neighbor)
Durch witzige Bugs können sehr leicht hypes entsehen und die Leute auf YouTube lieben das genau so sehr wie wenn Unge zu Glühwein reagiert.
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Das größte Problem sehe ich an Let's Plays, dass dadurch das Spiel viel zu schnell langweilig wird oder "Mainstream" (dh man darf es nicht spielen, wenn man nicht als mainstream abgestempelt werden möchte -.-) und dass sich die Community eines Spiels oft extrem verschlechtert.
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"Mainstream" (dh man darf es nicht spielen, wenn man nicht als mainstream abgestempelt werden möchte -.-
Wer lässt sich denn bitte von so einer dummen Argumentation abhalten? Ich spiele etwas weil es mir gefällt, was die breite Masse dazu sagt interessiert doch nicht. Wenns danach ginge, dürften Triple A Titel ja nur eine handvoll YouTuber machen, und der gan ze Rest bleibt bei unbekannten Indiegames.
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Dann dürfte man ja EINIGES nicht spielen!
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Wer lässt sich denn bitte von so einer dummen Argumentation abhalten? Ich spiele etwas weil es mir gefällt, was die breite Masse dazu sagt interessiert doch nicht. Wenns danach ginge, dürften Triple A Titel ja nur eine handvoll YouTuber machen, und der gan ze Rest bleibt bei unbekannten Indiegames.
Ich lass mich davon auch nicht abhalten, da es mir egal ist, als was ich abgestempelt werde. Ich finde es trotzdem nervig.
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Ich finde das sogar oft ziemlich gut!
Mainstream = erfolgreicher = mehr content der entwickler = fantastisch
Natürlich gibt es eingie Mainstream-Spiele die ich garnicht mag und grundsätzlich hab ich manchmal so das Feeling "is Mainstream, is scheiße". Aber eigentlich finde ich die Spiele einfach nur scheiße, weil ich sie scheiße finde.
Dazu zählen bei mir z.B.: Minecraft, Fußball-Spiele, CoD, The Last of Us, TellTale-Spiele, WoW, ...Dafür mag ich aber z.B. LoL und Crash Bandicoot hat momentan auch einen Hauch von Mainstream (spielt z.B. Markiplier)
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Wenn ich Mainstream sagte, meinte ich mainstream im Alltag. Wenn du jemandem sagst, dass er nur mit Trends mitläuft, dann nennst du ihn Mainstream.
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Ja klar, hab ich jetzt ja auch nicht anders verstanden o_o
oder würdest du eines meiner aufgezählten Spiele nicht als Trend bezeichnen?Oder meinst du jetzt, dass Mainstream ein Begriff für eine Person ist?
Ich glaube nämlich eher, dass der Trend der eigentliche Mainstream, oder eher die Gruppe die diesem folgt.
Man sagt ja auch "er folgt dem Mainstream"Egal!
Was ich nur sagen wollte, wenn ein Spiel so weit kommt, dass es in den Mainstream gerät oder zum Mainstream wird ODER der Mainstream es mag, oder was auch immer xD ...
dann hat das Spiel eben wegen der großen Spielerzahl mehr Erfolg und Support.
Das finde ich gut!
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