Machen Let's Plays immer noch Sinn?

  • Kannst du das auch nachvollziehbar begründen?

    Ich höre das auch von allen Seiten. Wenn man mit der Einstellung "Ich will bekannter YouTuber werden" rangeht, kann es ja sein, dass man enttäuscht wird oder sich unnötig verstellt. So würde ich das argumentieren, wenn ich diese Meinung teilen würde.

  • ich lese das in letzter Zeit auch öfter.


    "Was sein kann" ist allerdings ein extrem dünnes bzw. gar kein Argument gegen die Herangehensweise an sich (sondern gegenüber dem LPer in diesem Fall.)


    Ich kann bei einem Ebay-Gebot auch enttäuscht werden wenn ich nicht gewinne. Aber damit kann ich nicht begründen das dass Einstellen von Geboten generell falsch ist.


    Zumal man hier (returning to the topic) weiterfragen könnte, was am Verstellen schlimm sein soll? Versteh ich nicht.

  • Kurz zum Thread-Titel: Let's Plays sind offensichtlich nicht tot. Immerhin leben da welche von.
    Was aber wohl eher gemeint war, und worum es (mal wieder) geht, ist ob die Chance erfolgreich zu sein tot ist.


    Hier mal eine andere, etwas marktwirtschaftliche Sicht. Es ist kurz gesagt ein gesättigter Markt. Die komplette Nachfrage wird bedient und es gibt zudem ein Überangebot. Heißt, wenn man erfolgreich im Sinne von Geld verdienen sein will, muss man neue Nachfrage schaffen. Also Videos in einer Art bieten, die nur wenige oder besser keine anderen anbieten und die Leute dann entdecken, dass sie es mögen. Dann gibt es auch einen Grund für Zuschauer in großen Zahlen auf den Kanal zu kommen. Gegeben des sehr großen Angebots, ist dies aber echt schwer und man muss auch dann noch gefunden werden. Man braucht eine neue kreative Idee, die Fähigkeit sie umzusetzen, den Mühe es zu verbreiten und etwas Glück gefunden zu werden. Das hat halt fast niemand. Erfolgreich im Sinne von selbst zufrieden zu sein, also z. B. eine kleine Community zu unterhalten, ist viel einfacher und nach wie vor möglich. Was ja schon einige andere hier und in anderen Threads gesagt haben. Da Let's Plays kostenlos sind, kann man mit dem Standard Massenprodukt auf YouTube keinen monetären Erfolg mehr erwarten. So viel zu einer kleinen Marktwirtschaftlichen Perspektive.

  • Kannst du das auch nachvollziehbar begründen?


    Ich denke die diese Aussage tätigen haben nicht den leisten Plan wie sie es anstellen sollten auf Youtube Erfolg zu haben und denken es hat extrem viel mit Glück zu tun (Was natürlich nicht stimmt). Insofern ist es eine Schutzmassnahme dass sie nicht enttäuscht werden. Und es ist auch eine "Ausrede" um keine Arbeiten zu machen die weniger spassig oder sehr zeitaufwendig sind.


    Und wenn dann jemand doch daher kommt und mit dieser Einstellung ran geht und das Nötige tut um Erfolg zu haben und es dann tatsächlich auch hat, fühlen sich die besagten Leute schlecht, weil sie selbst dazu nicht in der Lage oder nicht Bereit waren das Nötige zu tun. ;)
    Als Konsequenz wird dann eine Art Trotzreaktion aufgebaut um das eigene Selbstwertgefühl zu wahren.

  • Ich denke die diese Aussage tätigen haben nicht den leisten Plan wie sie es anstellen sollten auf Youtube Erfolg zu haben und denken es hat extrem viel mit Glück zu tun (Was natürlich nicht stimmt). Insofern ist es eine Schutzmassnahme dass sie nicht enttäuscht werden. Und es ist auch eine "Ausrede" um keine Arbeiten zu machen die weniger spassig oder sehr zeitaufwendig sind.


    Und wenn dann jemand doch daher kommt und mit dieser Einstellung ran geht und das Nötige tut um Erfolg zu haben und es dann tatsächlich auch hat, fühlen sich die besagten Leute schlecht, weil sie selbst dazu nicht in der Lage oder nicht Bereit waren das Nötige zu tun. ;)
    Als Konsequenz wird dann eine Art Trotzreaktion aufgebaut um das eigene Selbstwertgefühl zu wahren.

    Wenn du dir unseren Content angeschaut hättest wüsstest du das wir selbigen mit Engagement, Qualität und einem Plan machen und das trotzdem mit der Einstellung weil wir da Bock zu haben und nicht mit dem Ziel davon zu leben und genau das ist der Punkt an der Sache: wenn du nur deshalb Videos Bzw. Content im Allgemeinen produzierst weil du davon Leben willst, der Erfolg dann aber schleppend kommt bzw. entfällt ist das in meinen Augen frustrierender als wenn du einfach Lust drauf hast bestimmten Content zu erstellen, diesen mit Qualität und Quantität produzierst, ohne mit dem unbedingten Willen da reinzugehen es damit nach ganz oben zu schaffen.
    Ich sage ja nirgends das der Wille es nach oben zu schaffen fehlen soll bzw. kein Augenmerk sein soll, er sollte nur nicht das Konzept dominieren weil es dann unter Umständen verkrampft werden kann, gibt es genug Beispiele für.
    Dem entsprechend: unterstelle uns bzw. Leuten mit gleicher Einstellung nicht dass sie keinen Plan haben oder unmotiviert sind. ;)

  • DannyBurnage ist eins was mir auf Anhieb einfällt, wenn ich mich nicht ganz Irre hat er damals nicht wirklich weiter gemacht weil er sich immer mehr selber unter Druck gesetzt und von Leute auf seine "Rolle" reduziert gesehen hat, mittlerweile macht er ja weiter aber es gab ne Zeit wo er Abstand bräuchte,wenn ich da jetzt etwas oder jemanden verwechsel korrigiert mich bitte

  • Dem entsprechend: unterstelle uns bzw. Leuten mit gleicher Einstellung nicht dass sie keinen Plan haben oder unmotiviert sind.

    Mein Post war nicht speziell auf dich bezogen. Du hattest einfach das Pech, dass du das Thema gerade angeschnitten hast. ;)


    Ich hab im Übrigen auch nicht unterstellt dass jemand unmotiviert ist, sondern nur dass Leute nicht bereit sind das Nötige zu tun um Erfolg zu haben. Das ist ein sehr grosser Unterschied.

  • Mein Post war nicht speziell auf dich bezogen. Du hattest einfach das Pech, dass du das Thema gerade angeschnitten hast. ;)
    Ich hab im Übrigen auch nicht unterstellt dass jemand unmotiviert ist, sondern nur dass Leute nicht bereit sind das Nötige zu tun um Erfolg zu haben. Das ist ein sehr grosser Unterschied.

    Persönlich angegriffen gefühlt habe ich mich auch nicht, ich finde es nur schwammig zu sagen das wenn jemand Content macht nur weil er da Lust zu hat dies nicht gleichzeitig mit dem gleichen Aufwand betrieben wird/werden kann als wenn jemand damit Geld verdienen möchte

  • Persönlich angegriffen gefühlt habe ich mich auch nicht, ich finde es nur schwammig zu sagen das wenn jemand Content macht nur weil er da Lust zu hat dies nicht gleichzeitig mit dem gleichen Aufwand betrieben wird/werden kann als wenn jemand damit Geld verdienen möchte

    Na dann sag mir mal wieviel % der Zeit, die du für ein Video benötigst fliesst in Marketing, Scripting(Ausarbeitung von Ideen) und Marktanalyse? Wenn die Antwort unter 40% ist, dann hast du höchstwahrscheinlich weniger Aufwand als jemand der damit Geld verdienen möchte. ;)

  • Na dann sag mir mal wieviel % der Zeit, die du für ein Video benötigst fliesst in Marketing, Scripting und Marktanalyse? Wenn die Antwort unter 40% ist, dann hast du höchstwahrscheinlich weniger Aufwand als jemand der damit Geld verdienen möchte

    In diesem Fall ist es nicht meine Zeit die in besagte Gebiete einfließt, für die Bereiche ist Tobi (der zweite der PlayingLamas) zuständig, ich kümmere mich um die Videos und die Internetpräsenz, wenn man es zusammenrechnet wäre es aber definitiv ausgeglichen ohne behaupten zu wollen das der Aufwand dem entspricht was jemand tut der damit Geld verdienen will

  • wenn du nur deshalb Videos Bzw. Content im Allgemeinen produzierst weil du davon Leben willst, der Erfolg dann aber schleppend kommt bzw. entfällt ist das in meinen Augen frustrierender als wenn du einfach Lust drauf hast bestimmten Content zu erstellen, diesen mit Qualität und Quantität produzierst, ohne mit dem unbedingten Willen da reinzugehen es damit nach ganz oben zu schaffen.
    Ich sage ja nirgends das der Wille es nach oben zu schaffen fehlen soll bzw. kein Augenmerk sein soll, er sollte nur nicht das Konzept dominieren weil es dann unter Umständen verkrampft werden kann, gibt es genug Beispiele für.


    Naja doch, du sagtest konkret dass der Wille davon zu Leben, die falsche Herangehensweise sei. Das ist schon eine absolute Formulierung.




    Es geht ja auch nicht darum ob Leute, die das aus Spaß an der Freude machen, ihren Content weniger qualitativ und quantitativ produzieren. Selbst Marktverständnis und entsprechende Flexibilität kann ich rein hobbymäßig in das Betreiben meines Kanals einfließen lassen. Mir ging es darum, wo dieses "falsche Herangehensweise" herkommt, was ich immer mal in einigen Threads lese.
    Menschen die von YouTube leben wollen unterstelle ich mal, dass sie auch an YouTube Freude haben (weshalb sollten sie sich sonst dafür entscheiden und nicht für einen anderen Beruf wo man wesentlich mehr Sicherheit hat?) Zusätzlich zur intrinsischen Motivation kommt hier der externe Faktor des "Geldverdienens". Du hast also schon einen ganz Anderen Standpunkt, von dem aus du YouTube betreibst, ganz andere (oder überhaupt) Herausforderungen aber auch Chancen die du voraussichtlich aktiv nutzt. Ein hohes Frustpotenzial kann sich dabei mit einem hohen Motivationsfaktor ausgleichen.


    Das Schicksal von Macaulay Culkin ist kein Argument dafür, dass Kinder nicht mehr Schauspieler in erfolgreichen Produktionen sein sollen.


    Wie der Einzelne mit dem Druck des Marktes und der Öffentlichkeit umgeht ist erstmal überhaupt kein Gegenargument für die Ambition, davon leben zu wollen, eine Persönliches vielleicht, aber keines womit man allgemein eine Herangehensweise bewerten kann. Sonst würde das umgedreht auch Sinn machen:
    "Hey YouTuberX hat 3millionen Abos und verdient 15K Euro im Monat und schüttelt sein Dasein als YTber einfach so aus dem Handgelenk. YouTube nur als Hobby zu betreiben empfinde ich deswegen als eine falsche Herangehensweise." Das ist natürlich Blödsinn.

  • Ob es sich lohnt?
    Wenn du Spaß am spielen hast/kommentieren/unterhalten/Videoschnitt etc. dann auf jeden Fall.
    Wenn du das ganze aus kommerzieller Sicht betrachtest dann kann es sich auch lohnen insofern du das ganze
    richtig aufziehst und dich sehr viel mit SEO, Marktlücken etc. beschäftigst.


    Dass man nicht von 0 auf 100 innerhalb von 1 Woche kommt sollte dir halt klar sein aber das ist auch ganz normal ^^.


    Probier es einfach aus und schau was sich dadurch ergibt : ).

  • Die Sinnfrage dieses Threads steht der eigentlichen Frage in nichts nach.


    Zur Beantwortung möchte ich einen Exkurs in die Landwirtschaft antreten.
    Der Bauer lebt auf seinem Bauerhof mit seinen Hennen im Stall. Auf sechs Hennen kommt ein Hahn für Ordnung und Sicherheit.
    Jetzt könnte man die Frage stellen, was war zuerst da? Die Henne oder das Ei? Das Let's Play oder der Let's Player? Nehmen wir den Hof als YouTube, so war doch eher der Let's Player zuerst da. Warum sollte der Let's Player jetzt aufhören Eier zu legen? Das kann er gar nicht, weil es sonst Verstopfungen gibt und die Henne keine Chance zu überleben hat.
    Manche mögen denken: mach ich mir einfach einen neuen Kanal, vielleicht mit Vlogs. Aber kann eine Henne aus ihrer Haut? Sie hat eine Bestimmung, der sich auch ein Let's Player nicht entziehen kann, wenn er zu jedem Frühstück frische Eier haben will.


    Anderes Bespiel: Das Auto braucht im Sommer Sommerreifen, im Winter aber Winterreifen. Kann man deswegen nicht trotzdem Allwetterreifen nutzen und sich den Umstand des ständigen Wechselns ersparen? Probleme gibt es höchstens für Schnellfahrer, die damit nicht so viele Abonnenten erreichen wie die Durchstarter, die trotz Diesel-VW ihre 260 Sachen auf der YouTube-Autobahn erreichen.
    Ist es deswegen besser keine Eier zu frühstücken um sich während der Fahrt nicht übergeben zu müssen? Kann sein, aber für den Erfolg muss man eben auch mal leiden.


    Was ich damit sagen will, falls das noch nicht ganz durchkam: Die Sinnfrage kannst du dir nur selbst beantworten. Die offensichtlichen Fakten liegen auf dem Tisch. Der ganz große Hype um gewöhnliche Let's Plays ist vorbei, wenngleich dennoch ein großer Teil nach wie vor auf YouTube von diesen bestimmt wird. Das kann sich aber auch jeden Tag wieder ändern. Trends kommen und gehen, die Frage ist, ob du ein toter Fisch bist, der mit dem Strom schwimmt und seine Eier nicht mehr legen kann, oder einen eigenen Charakter entwickeln möchtest und das tust, was dich erfüllt und worin du deinen Sinn selbst bestimmen kannst und ihn nicht von äußeren Einflüssen wie dominanten Hähnen bestimmen lässt.

  • Klar ist es noch möglich noch erfolgreich zu werden und entdeckt zu werden.


    Ich finde es ist kein Argument zu sagen "Es gibt schon zu viele" oder "Ach die Leute haben genug davon".
    Auch wenn ein Markt gesättigt ist kann man immer anfangen egal wann.


    Als Beispiel: Wieso gibt es denn so viele Handy- / Internetanbieter? Wieso gibt es so viele verschiedene Tankstellen? Klammotten, Autohersteller usw.
    Merkst du was?


    Man muss nur bestimmte Vorrausetzungen haben.
    Die wären:

    - Du musst definitiv daran Spaß haben komme was wolle


    - 1 Upload pro Tag mindestens (Meine Meinung)


    - Du musst Geld rein stecken für das jeweilige Equipment um höchste Qualität den Zuschauern zu geben


    - Einfallsreichtum und unterhaltsam sein in irgendeine Art


    - Dich mit allen möglichen Programmen auseindersetzten und den Umgang damit lernen


    - Dich um deine Zuschauer, Kommentare und Meinungen kümmern



    Kling nach viel? Tja von nichts kommt nichts.


    Es reicht nicht einfach paar Let's Plays zu machen einfach dann hochladen und dann sagen "Ja man kann in YouTube nichts reißen".


    Hier Thumbmails, sich eigene Videos anschauen und fragen ob man 1. Draufklicken würde und 2. Sich das bis zum Ende anschauen kann.


    Audio checken, Quali checken, alles synchron? usw.



    Der Rest kommt irgendwann mit der Zeit einfach weiter am Ball bleiben.


    Klar ist es nicht garantiert das du selbst nach diesen ganzen Punkten erfolgreich ( Wo ist es schon garantiert? :rolleyes: ) bist aber mach das lang genug und die Chance ist sehr groß das du irgendwann zwangsläufig was da rausholen kannst :D .



    Und wenn nicht?


    Du hast immer noch Erinnerungen und fast ein Video-Tagebuch über dich selbst und du hattest ja Spaß dabei oder net?


    Denn sei noch hinzuzufügen du musst deine Persönlichkeit in den Vordergrund stellen denn NUR DU BIST DU.


    Gibt massig beispiele : PewDiePie, Gronkh, Saraza und wie sie nicht alle heißen.
    Die Leute gucken sie hauptsächlich wegen ihrer Persönlichkeit das Spiel ist nur das Sahnehäuptchen.

  • Klar ist es noch möglich noch erfolgreich zu werden und entdeckt zu werden.


    Ich finde es ist kein Argument zu sagen "Es gibt schon zu viele" oder "Ach die Leute haben genug davon".
    Auch wenn ein Markt gesättigt ist kann man immer anfangen egal wann.

    Man sollte aber auf keinen Fall vergessen, dass es heute deutlich schwieriger ist als noch vor ein paar Jahren. Und von daher muss man realistisch sein, was die eigenen Ziele sind und wie viel man dafür bereit ist zu tun. Und das nicht nur eine Woche oder einen Monat lang, sondern über einen laaaangen Zeitraum voller harter Arbeit, viel Selbstzweifel und sicher auch der ein oder anderen Enttäuschung.


    Da mir das relativ klar ist, habe ich meine Ziele von Anfang an anders gesteckt:


    1.) Spass haben
    2.) Neue Erfahrungen sammeln
    3.) Neue Skills lernen (IRL und Ingame :-P)


    Wenn ich dann auch noch erfolgreich sein könnte, wäre das mega-geil, aber wenn nicht habe ich dennoch Spaß, Erfahrungen und neue Fähigkeiten, die mir im Beruf helfen können.

  • Ich hab auch gesagt es ist möglich. Klar ist es zurzeit sehr schwer aber es lohnt sich.
    Bei den ersten Sätzen: Was anderes hab ich ja auch net gesagt.


    Und deine Ziele sind auf jeden Fall gut und nobel so sollte es auch sein. :thumbsup:

  • Als ich vor 3 Jahren angefangen habe bin ich mit der Einstellung an die Sache gegangen dass ich davon leben möchte.
    Nicht "mal sehen was passiert" , sondern "Ich werde davon leben und erfolgreich genug sein dass ich es als Vollzeitjob machen kann"


    Hat mehr als gut geklappt und ich lebe jetzt sehr gut davon, also wollte ich ein paar "Mythen" debunken :D








    Wenn man mit der Einstellung "Ich will bekannter YouTuber werden" rangeht, kann es ja sein, dass man enttäuscht wird oder sich unnötig verstellt.

    "unnötig verstellen" könnte aber in dem Punkt genau das sein was man tun muss.
    Wenn man als eigene Person nicht unterhaltsam genug ist um Massen zu entertainen, verstellt man sich halt.
    Jeder YouTuber (auch ich) ist vor der Kamera ein anderer Mensch als privat, ist ganz natürlich, man redet mit einer großen Masse an Leuten und will diese unterhalten. Außerdem spreche ich privat doch nicht mit einer Kamera weil es mir Spaß macht :D

    Es ist kurz gesagt ein gesättigter Markt.

    Nope, wird es niemals sein.


    Als ich ca 100k Abonnenten hatte wurde ich langsam "der" Horroryoutuber in DE, dann fing @Sev langsam an gut zu wachsen, da ich die Rolle des "kleinen" YouTubers abgegeben habe und er diese einnehmen konnte, jetzt bin ich bei 220k und er bei 55k.
    Sobald er die 100k hat wird es einen neuen Underdog geben und es wiederholt sich.
    So läuft es in jedem Genre ab, egal ob Gaming oder nicht :D
    Es gibt immer neue Gesichter da es auch immer neue Zuschauer gibt


    Du musst definitiv daran Spaß haben komme was wolle

    Woher kommt dieser Gedanke?
    Warum muss man Spaß bei der Arbeit haben? Ich hab oft absolut keine Lust ein Video aufzunehmen und tue es trotzdem, irgendwann sollte man gut genug darin sein die Zuschauer das nicht sehen zu lassen und einfach seinen Job zu erledigen :D

    Der Rest kommt irgendwann mit der Zeit einfach weiter am Ball bleiben.

    Wird oft als Tipp genannt aber ich finde eher dass es eine Falle ist.
    "Einfach am Ball bleiben" klingt als würde man irgendwann auf jeden Fall Zuschauer bekommen wenn man es einfach so macht wie man es für richtig hält, aber wenn du keine Zuschauer bekommst hat das einen Grund. Falsche Spiele, Falsche Art zu kommentieren, oder du bist als Person vielleicht einfach zu langweilig. Wenn es nicht läuft muss man etwas ändern, nicht einfach hoffen dass es sich irgendwann mit der Zeit von selbst löst. :D

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