Maximum aus Upload rausholen fürs Streamen

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  • Naja 1080p mit 3500 kbit sieht extrem scheiße aus^^
    Weiter drunter kannste dir ja denken.


    Musste sehen ob es dir reicht. Bei der Qualität musste dich halt auf was gefasst machen.


    Wenn du kein Twitch-Partner bist, sind 3500kbit aber das Maximum. Spielt für mich eh keine Rolle. Darüber hinaus kann man als nicht Twitch Partner eh nur die Quelle als Auflösung anbieten, wechseln kann man nicht. Also wenn ich in 1080p und 60fps streame, könnten das Leute mit miesem Internet nicht sehen.



    @Hanfkeksle Ja, auf 60FPS müsste ich wohl verzichten, lieber schöneres Bild. Ich denke 30FPS gehen noch, aber drunter wird man wohl merken? Ich teste mal demnächst rum und werde berichten.

  • Ah, schon lange nicht mehr. Hätte mich dann doch gewundert bei 1080p in 60fps.
    Für die Webcam müsste man doch zusätzlichen Upload einplanen, oder nicht? Ich meine, die Stelle, an der die Webcam Bild einnimmt, wird ja trotzdem mit hoch geladen?

  • Alles klar, Danke.
    Zum gucken, ob ich überhaupt streamen will, reicht das erstmal. Auf lange Sicht will man natürlich 1080p in 60fps bieten können, gucke ich natürlich selber lieber. Man kann halt kleinere Schriften besser lesen. An ausgelasteten Tagen müssen mir aber auch beim gucken schon 720p ausreichen, das geht noch. Und wenn Zuschauer nur die Quelle als Auflösung wählen können, können auch Leute mit schlechten Internet den Stream in 720p gucken. Das ist wohl der einzige Vorteil an meiner Bitrate direkt aus der Hölle.
    Ich habe mir jetzt Shooter-Streams mit 1800kbit/s in 720p angesehen und damit kann ich mich so eben noch anfreunden. Eine ähnliche Bitrate habe ich auch zur Verfügung, ein bisschen mehr, Puffer fürs Spiel etc schon eingerechnet, denn 2300kbit/s habe ich.
    Im Jahr 2017 lag die Bitrate auf Twitch tatsächlich bei maximal 3500kbit/s und keiner ist auf Twitch durchgedreht. Man hat die maximale Bitrate dann auf 6000kbit/s angehoben. Ich berichte.

  • Im Jahr 2017 lag die Bitrate auf Twitch tatsächlich bei maximal 3500kbit/s und keiner ist auf Twitch durchgedreht.

    Naja besser gesagt man muss sich dem fügen was einem auferlegt wird

    :D


    Ich find die Bitraten bei Youtube auch scheiße. Lediglich 4k @ 3200x1800 kann man sich auf yt halbwegs ansehen, wenns nicht gerad Dirt ist...
    Aber deren 1080p bei gamingvideos, holy moly^^

  • Im Jahr 2017 lag die Bitrate auf Twitch tatsächlich bei maximal 3500kbit/s und keiner ist auf Twitch durchgedreht.

    Deswegen habe ich in den Jahren auch alle möglichen anderen Streaming-Plattformen ausprobiert und war dann lange Zeit auf Smashcast, Mixer und Youtube am Streamen. Weil man da mehr Bitrate oder geringere Latenz beim Streamen hatte. Mittlerweile ist das mit den 6000 kbit und 720p für mich auf Twitch gerade so ausreichend, dass ich einigermaßen zufrieden mit der Bildqualität bin. Auf 1080p würde ich bei der geringen Bitrate erst gar nicht gehen.


    Von LTE würde ich aber auch absehen. Das kriege ich bei meinen Eltern aufm Dorf mit, dass das eine absolute Katastrophe ist. Trotz Hybrid-Leitung kommen da tagsüber oft nur 60-100 kb/sec an Download durch. Erst gegen Nacht, wenn die Leute ihre Handys mal weglegen, kriegt man einigermaßen vernünftige Download-Raten. Es ist halt verdammt instabil. Und scheinbar ist es da auch so, dass erst mal die Handys mit der Bandbreite versorgt werden und wenn dann noch was übrig ist, wird das an die Hybrid-Router verteilt.


  • Von LTE würde ich aber auch absehen. Das kriege ich bei meinen Eltern aufm Dorf mit, dass das eine absolute Katastrophe ist. Trotz Hybrid-Leitung kommen da tagsüber oft nur 60-100 kb/sec an Download durch. Erst gegen Nacht, wenn die Leute ihre Handys mal weglegen, kriegt man einigermaßen vernünftige Download-Raten. Es ist halt verdammt instabil. Und scheinbar ist es da auch so, dass erst mal die Handys mit der Bandbreite versorgt werden und wenn dann noch was übrig ist, wird das an die Hybrid-Router verteilt.


    Ist das nicht ein bisschen sehr wenig? Allein das DSL müsste doch selbst auf dem Land überall mehr packen.
    LTE gibts bei uns übrigens nur von o2 und die bieten das nicht als Hybrid an. In deren Router kannst du nichtmal ein Lan-Kabel stecken, das Ding hat nur WLAN. Sowas kommt mir nicht ins Haus. Ich hasse WLAN an PCs ja schon, weil das nicht stabil ist, LTE trollt wahrscheinlich noch mehr.
    Hybrid LTE+DSL wird nur von der Telekom angeboten und die bieten bei mir kein LTE an, zumindest nur viel zu schwach. In der Ausbaukarte ist das LTE-Netz genau hier im Dorf sehr lückenhaft, drum rum gehts.


    Kabel gibts hier nicht, LTE unnutzbar von o2 und Telekom hats nicht, DSL langsam, VDSL wird übersprungen und gleich auf Glasfaser ins Haus gesetzt, aber erst in frühstens 2 Jahren laut Plan. Es soll einfach nicht sein mit dem Internet. Da hilft nur noch der Strick.

  • Wenn Du sagst, dass Du für 800€ Eigenanteil auch an die Glasfaser angeschlossen werden kannst, was hält Dich dann davon ab? Ja, ist ne Menge Geld, aber Du wärst 2 Jahre früher dran. 800€ durch 24 Monate sind um die 33€ pro Monat.


    Ich wohne auch auf dem Land (6000 Einwohner) und sollte für meinen Glasfaseranschluss 400€ Beteiligung für das Buddeln bezahlen. Wollte ich sehr gerne bezahlen, denn sonst ist hier auch bei 50er DSL Schluss. Aber da die Gemeinde dann in ein Förderprogramm gekommen ist, musste ich die Kohle doch nicht bezahlen. Und jetzt könnte ich rein theoretisch 1GBit bekommen... für 200€ im Monat

    :D

    Ein bisschen weniger tut es auch und dafür ist es bezahlbar.

  • Ne, Kabel hat man in der Regel nicht auf dem Land

    ;)

    Da kannst froh sein, wenn du nicht noch ne Sickergrube nutzen musst

    :D



    Wobei man da "Land" und "Land" unterscheiden muss. Hier im schleswig-holsteinischen hat z.B eigentlich jeder Glasfaser und selbst 400/200 sind in unserem 2k-Seelen-Ort nicht besonders ungewöhnlich.

  • 2K ist Dorf und nicht Land

    ;)

    Land heißt alle drei Straßen zwei Häuser für mich

    ;)

    Und selbst bei euch würde ich es für extrem ungewöhnlich halten, wenn da jeder Glasfaser hat. Das passt eigentlich zu keinem Ausbaugebiet und der Umfragebündelung die mir jemals untergekommen ist

    :D

    War bei uns im Ort mit fast 15k schwer genug auf die nötigen 40% zu kommen

    ;)
  • Wenn Du sagst, dass Du für 800€ Eigenanteil auch an die Glasfaser angeschlossen werden kannst, was hält Dich dann davon ab? Ja, ist ne Menge Geld, aber Du wärst 2 Jahre früher dran. 800€ durch 24 Monate sind um die 33€ pro Monat.


    Ich wohne auch auf dem Land (6000 Einwohner) und sollte für meinen Glasfaseranschluss 400€ Beteiligung für das Buddeln bezahlen. Wollte ich sehr gerne bezahlen, denn sonst ist hier auch bei 50er DSL Schluss. Aber da die Gemeinde dann in ein Förderprogramm gekommen ist, musste ich die Kohle doch nicht bezahlen. Und jetzt könnte ich rein theoretisch 1GBit bekommen... für 200€ im Monat

    :D

    Ein bisschen weniger tut es auch und dafür ist es bezahlbar.


    Weil die Glasfaser nur im Dorfkern verlegt wird. Ist eigentlich nur für die Industrie vorgesehen. Ich würde die 800€ sofort bezahlen und die Straße mit meinen bloßen Händen aufreißen.


    @Foxhunter Ist aber so. Selbst abgelegene Häuser haben eine Chance auf Glasfaser, dafür wurde der so genannte sechste Call eingerichtet. Aber Dörfer sowieso.

  • Was ist so?

    :D

    Du hast es doch im Absatz davor selber beschrieben, wie es ist. Umfragebündelung, Ausbau, ggf. Mittel beschaffen durch die jeweilige Gemeinde/Stadt, und am Ende schaut in der Regel alles was nicht mehr nah am Ortskern ist in die Röhre. Ich hab das jetzt als "Betreuer" in fünf Gemeinden mitgemacht, immer das gleiche Spielchen. Wer nach dem erfolgten Ausbau noch ein halbes bis ein Jahr wartet, kann sich in der Regel sogar die Anschlussgebühren von 700/800 Euro sparen. Hat so einige Nachbarn auf die Palme gebracht bei uns

    :D
  • Was ist so?

    :D

    Du hast es doch im Absatz davor selber beschrieben, wie es ist. Umfragebündelung, Ausbau, ggf. Mittel beschaffen durch die jeweilige Gemeinde/Stadt, und am Ende schaut in der Regel alles was nicht mehr nah am Ortskern ist in die Röhre. Ich hab das jetzt als "Betreuer" in fünf Gemeinden mitgemacht, immer das gleiche Spielchen. Wer nach dem erfolgten Ausbau noch ein halbes bis ein Jahr wartet, kann sich in der Regel sogar die Anschlussgebühren von 700/800 Euro sparen. Hat so einige Nachbarn auf die Palme gebracht bei uns

    :D



    Es gibt für Industrie und Wohngebiete verschiedene Fördertöpfe. Die Industrie ist zuerst dran, auch bei uns. Privatpersonen können trotzdem an die Glasfaser angeschlossen werden, wenn sie an einer dieser Industrie-Straßen wohnen, müssen aber selbst den Anschluss ans Glasfasernetz zahlen. In den nächsten 2 Jahren wird es auch in den Wohngebieten Glasfaser bis ans Haus geben, ohne Gebühren für den Anschluss. Schnelleres Internet muss eben auch auf den Dörfern her und da nimmt man gleich Glasfaser, damit man wieder für Jahrzehnte nicht mehr aktiv werden muss. Irgendeine 50k Übergangslösung ist auch teuer, ist in ein paar Jahren auch schon wieder überholt. Langfristig will man also sparen, zumindest hier in der Gegend. Dieses Vorgehen ist in Stein gemeißelt, der Plan steht. Ging hier durch die Presse. Im Nachbarort haben die sogar einen abgelegenen Bauernhof an die Glasfaser angeschlossen. Trotzdem 10 Jahre zu spät.


    Ja, die Bürokratie in Deutschland verlangsamt alles unnötig, man wäre dennoch schon seit 10 Jahren fertig mit dem Glasfaserausbau, wenn man das früh genug beschlossen hätte. Keine Ahnung was man in den letzten 20 Jahren gemacht hat. An Geld scheitert es in Deutschland nicht, allgemein nicht, wie ein Blick auf andere Länder zeigt, die teilweise Schwellenländer sind.

  • Und scheinbar ist es da auch so, dass erst mal die Handys mit der Bandbreite versorgt werden und wenn dann noch was übrig ist, wird das an die Hybrid-Router verteilt.

    Ich hab mal bei Vodafone-DSL im Support gearbeitet, irgendwann durften (eher mussten) wir dann auch die LTE-"Festnetz" Kunden mitbetreuen, daher kann ich dir das Geheimnis verraten: Es gibt eine Art "Priority-Queue".


    Am Funkmast läuft es so: Wer sich neu anmeldet landet auf dieser Liste ganz oben, bekommt also am meissten Bandbreite, aber je länger du am selben Funkmast "hängst", desto weiter unten auf die Liste rutscht du da alle "neuen" wieder vor dir landen und dich langsam runterdrücken bis du "am Ende" angelangt bist.


    Problem dabei: Die LTE-"Festnetz" (oder Hybrid-Kunden bei TCom) sind eben DAUERHAFT am selben Funkmast, landen also zwangsweise selbst im abgelegendsten Gebiet irgendwann "ganz unten" und jeder Handy-Nutzer der nicht ständig Zuhause rumhängt bekommt schnelleres LTE als dieser Kunde...


    Abhilfe: Router neustarten, wurde auch ständig so an die Kunden weitergegeben, selbst das Störungs-Analyse-System hat aus der Ferne den Kunden-Router einfach resettet und neugestartet... dann hatte man (kurzfristig) wieder Bandbreite und der "Störungsfall" hatte sich erledigt, bis der Kunde nach 2-3 Tagen wieder langsam wurde...

    ;)

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