Angepinnt Mikrofonvergleich

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  • Mikrofonvergleich

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    Hier könnt ihr das Preis-Leistungsverhältnis von Mikrofonen vergleichen und um Kaufberatung bitten.
    Über geizhals.de/ lässt sich der aktuell günstigste Verkäufer ermitteln.

    Für technischen Support, also Fehlerbehebung oder Bedienungshilfen bitte einen eigenen Thread erstellen.
    Ein guter Tag für ein Let's Play.
  • Ich mache mal den Anfang und nenne ein paar meiner aktuellen Preisleistungsfavoriten:

    XLR-Mikrofone

    ... bis 50 Euro
    BM-800 / NW-700 / NW-800
    Behringer XM8500
    Superlux E205
    t.bone SC400
    Pronomic SCM-1
    Fame Studio CM1
    Fame Studio CM2

    ... bis 100 Euro
    Marantz MPM1000
    Auna CM001 (siehe Studio CM1)

    ... bis 200 Euro
    Audio Technica AT2035
    Rode NT1(-A)

    ... ab 200 Euro:
    Sennheiser MK4
    Aston Origin
    Blue Baby Bottle SL

    Spätestens hier wird allerdings eine individuelle Beratung fällig!

    USB-Mikrofone

    t.bone SC440 USB / Fame Studio CU1
    Auna MIC-900B / Fame Studio CU2
    Marantz MPM1000U
    Audio Technica AT2020 USB+
    Ein Plädoyer für XLR:
    USB-Mikrofone unter Windows 10

    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Dr. Strangelove ()

  • Hast du dich mal bei Thomann umgesehen? Dort gibt es zu vielen Lavaliermikrofonen Hörproben.
    Leider merkt man dabei schnell, dass gute Elektretmikrofone richtig teuer werden können.

    Vielleicht kann @MaxxPuzzles demnächst was zu seinem bestellten EM172 Clippy Micriphone sagen. Das basiert nämlich auf einer sehr beliebten Elektretkapsel von Primo. Leider nur Omni (also Kugel), von der Preisleistung her aber top.
    Ein Plädoyer für XLR:
    USB-Mikrofone unter Windows 10
  • Vom BM bzw. NW 700/800/7000 ausgehend wäre das Fame CM2 in meinen Augen ein spürbares Upgrade.

    Das CM2 kommt vom selben OEM der auch hinter den Aunas steckt:

    alctron-audio.com/English/contents/94/451.html
    alctron-audio.com/English/contents/94/452.html

    Das CM2 bzw. "MC410" scheint dem Äußeren nach zu urteilen auch von Audioprobe unter dem Namen "Lias 1" vertrieben zu werden. Hier ein Review dazu: professional-audio.de/test-gro…oprobe-lisa-1-und-lisa-9/

    Die Preisleistung ist zur Zeit denke ich kaum zu schlagen.

    Edit:
    Gerade gesehen, dass es das "Alctron UM900" - welches von Auna für rund 80 Euro als MIC-900B vertrieben wird - auch von Fame gibt. Und zwar als "CU2 USB" für gerade mal 44 Euro: musicstore.de/de_DE/EUR/Fame-A…io-CU2/art-REC0008045-000
    Gleiches beim "Auna CM001" aka "Alctron MC001": musicstore.de/de_DE/EUR/Fame-A…io-CM1/art-REC0004714-000
    Auch hier ist Fame wieder erheblich günstiger.

    Das bestätigt mich wieder in meiner Annahme, dass Auna ein preislich gesalzenes Branding für Amazon-Kunden ist. Damit sind deren Produkte für mich endgültig raus. Ich habe die obige Liste dementsprechend aktualisiert. Dort sind nun auch die Pendants von t.bone gelistet.
    Ein Plädoyer für XLR:
    USB-Mikrofone unter Windows 10

    Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Dr. Strangelove ()

  • Dr. Strangelove schrieb:

    Ich mache mal den Anfang und nenne ein paar meiner aktuellen Preisleistungsfavoriten:

    XLR-Mikrofone


    ... bis 200 Euro
    Audio Technica AT2035
    Rode NT1 (non-A, schwarz)

    USB-Mikrofone
    t.bone SC440 USB / Fame Audio CU1
    Auna MIC-900B / Fame Audio CU2
    Marantz MPM1000U
    Audio Technica AT2020 USB+

    Das NT1 Kit kostet normal eher so 230-250. Ja, es wird zur Zeit bei Amazon für 204 Euro verrammscht, aber das muss nicht so bleiben. Deshalb gehört IMO das NT1-A für ca. 160 Euro auch in die Liste. Ich persönlich bevorzuge zwar auch die neutraler abgestimmten AT2035 und NT1, aber das NT1-A ist trotzdem ein sehr gutes Mikrofon mit sehr geringem Eigenrauschen und guter Ausstattung (Spinne, Pop-Schutz).

    Bei den USB-Mikros auf jeden Fall auch das Rode NT USB mit rein nehmen. Das ist nur 9 Euro teurer als das AT2020, aber kommt dafür mit einem hübschen Pop-Schutz daher. Dem AT2020 USB liegt nur einen unbrauchbarer Plastik-Tischständer aus der alleruntersten China-Schublade bei. Das Rode ist im direkten Vergleich IMO auch das bessere Mikro als das AT2020 mit seiner deutlich kleineren 16mm Membran.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Die Kiste ()

  • Bei Geizhals (siehe obige Empfehlung von sem) liegt das NT1 schon seit Mitte 2018 auf der 200-Euro-Schwelle. Für konjunkturell Schwankungen mache ich jetzt nicht extra eine 220 Euro Kategorie auf ;)

    Das NT1-A ist doch schon in rund 90% aller Online-Bestenlisten aufgelistet. Da muss ich es hier nicht noch einmal wiederholen.
    Der hohe Rauschabstand ist zwar nice-to-have, in der Praxis aber nur selten relevant. In der Arbeitsumgebung eines Streamers gibt es für gewöhnlich ganz andere Probleme.
    Ich empfehle lieber das AT2035, das nunmal das ausgewogenere Mikrofon darstellt.

    Auch beim NT USB ziehe ich lieber das Äquivalent von Audio Technica vor, da es ausgewogener klingt. Das NT USB halte ich angesichts der starken Höhenanhebung (die nicht nur für schneidende Sibilanzen sorgt, sondern auch den Raumhall betont) für keinen guten Allrounder.
    Die beigelegten Dreibeine kriegen von mir ohnehin keine Empfehlung. Ich empfehle in jedem Fall ein Stativ, mit dem man das Mikro auf Kopfhöhe bringen kann. Dann stimmt auch die Klangqualität. Warum du die Kapselgröße als pauschales Qualitätsmerkmal ins Spiel bringst, erschließt sich mir nicht.
    Ein Plädoyer für XLR:
    USB-Mikrofone unter Windows 10
  • Ich habe Deine Liste eher als Liste generell empfehlenswerter Mikros in der Preisklasse verstanden, aber OK.

    Rauschabstand ist in der Praxis nicht großartig relevant, da stimme ich Dir zu. Ich habe den Punkt auch nur deshalb angeführt, weil es eben dafür spricht, dass es sich bei dem NT1-A um ein sehr hochwertigews Mikro handelt, dass eigentlich in keiner Empfehlungsliste fehlen sollte, AUCH wenn man persönlich etwas anders bevorzugt.

    Ich selbst bin ja großer Fan vom AT2035. Das ist das Mikro, das ich selbst verwende und ansonsten habe ich meinen gesamten "Stall" an Mikros verkauft (abgesehen vom Samson Q2U). Ich habe auch schon das doppelt so teure Sennheiser MK4 da gehabt, aber mich letztendlich für's AT2035 entschieden. Ein wirklich fantastisches Teil für 150 Euro. Das AT2035 hat mich von meiner Sammel- und Ausprobiersucht geheilt. Es gefällt mir klanglich mit meiner Stimme so gut, dass ich absolut keinen Upgrade-Drang mehr verspüre.

    Anderer Meinung bin ich meim AT2020 USB, das mein zweites USB-Mikro nach dem Samson Q2U war. Gelobt sei das Fernabsatzgesetz, denn ich war mit dem AT2020 eigentlich nicht so zufrieden. Ausgewogen fand ich den Klang hier weniger, sondern eher dünn und spitz. Hat mir gar nicht gefallen. Das Rode NT USB klingt in meinen Ohren etwas wärmer und die bessere Ausstattung (Pop-Schutz) ist in der Preisklasse halt doch ein Argument.

    Dass ich den billigen Plastik-Ständer erwähnt habe, war ja auch nicht als Verwendungsempfehlung zu verstehen sondern nur, dass im Vergleich zum gleichteueren Rode NT USB hier Audio Technica auch bei den Beigaben den Sparfuchs spielt. Ebenso sehe ich die Verwendung der 16mm Membran. Bauformbedingt gibt es keinen Grund, hier keine 1" Membran zu verwenden, außer eben Pfennigfuchserei. Kleine Membranen sind natürlich absolut OK für andere Bauformen (Bühnen-Mikros, Video-Mikros, Richt-Mikros usw.), aber bei Studio-Mikros verwendet man sowas eigentlich nur aus Kostengründen.

    Das ist dann im Grunde genommen auch mein Hauptproblem mit dem AT2020 USB. Ist es schlecht? Nein, ist es nicht - aber es ist meiner Meinung nach schlichtweg überteuert. Für 99 Euro wär's OK, für 130 eher nicht.
  • Ich bin davon ausgegangen, dass das "ein paar meiner aktuellen Preisleistungsfavoriten" eindeutig genug war :D
    Angesichts der Position, direkt an zweiter Stelle nach dem Eingangspost, können wir von mir aus aber gerne eine allgemeine Empfehlungsliste draus machen.

    Sicherlich ist das NT1-A ein gutes Mikrofon. Gerade die rauschfreie Elektronik, die mit dem NT1 (schon fast sinnloserweise) sogar noch mal übertrumpft wird, spricht da wirklich für sich.
    Andererseits ist die etwas badewannige Abstimmung und Tendenz zu schärferen Höhen nicht jedermanns Sache. Das ist denke ich auch der Grund, warum die meisten Foristen mittlerweile dem AT2035 den Vorzug geben. Es ist einfach zahmer in der Handhabung.

    Rode ist im bezahlbaren Einsteigerbereich zweifelsohne eine Koryphäe.
    Wenn ich mir die Reviews und Bestenlisten auf so manchen Plattformen so ansehe, bekomme ich streckenweise allerdings das Gefühl, dass sich in dem Milieu ein ziemlicher Tunnelblick herausbildet. Als wäre Rode die einzige ernstzunehmende Marke auf diesem Markt.
    Und eben deswegen halte ich gerne selektiv dagegen und weise darauf hin, dass es sehr wohl auch noch Konkurrenzprodukte gibt ... die zum Teil (im gehobenen Preisbereich sogar recht häufig) ja sogar besser sind.

    Beim AT2020 bin ich vom Zubehör auch nicht wirklich überzeugt.
    Das Dreibein ist wirklich Mist. Ist mir damals sogar noch kurz vor dem Verkauf gebrochen. Da ich aber in fast jedem Fall zum Einsatz von richtigen Stativen rate, die der Klangqualität durch die Verbesserung der Positionierung sehr förderlich sind, kann ich persönlich darüber hinwegsehen.

    Die Klangqualität erscheint mir beim AT2020 - anhand der Vergleiche, die ich bisher gehört habe - etwas reifer. Jedenfalls hat es nicht diese Anhebung in den Höhen, die im ersten Moment zwar viel Transparenz verspricht, auf lange Frist aber auch recht ermüdend (Anhebung von Sibilanzen + Raumhall) wirken kann. Aber das empfindet womöglich jeder anders.

    Ich sehe eigentlich keine direkte Relation zwischen der Größe der Kapsel und der Qualität eines Mikrofons.
    Größere Membranen liefern mehr Pegel, kleinere Membranen hingegen mehr Impulstreue. Das ist - zumindest in diesem Einsatzfeld - aber völlig egal. Viel wichtiger ist es, dass der Hersteller seine Fertigung im Griff hat und nicht an falscher Stelle spart.
    Ein Plädoyer für XLR:
    USB-Mikrofone unter Windows 10
  • Malzzi schrieb:

    [...]
    Was ich dir nicht empfehlen kann, ist das Rode NT1-A. Es klingt einfach nur schrecklich und im Mix noch gräßlicher. Wenn du dir allerdings viel Arbeit machen willst mit dem nachbearbeiten der Mikrofon Tonspur, kannst du dies dir natürlich auch kaufen.

    Ebenfalls kann ich dir keine Mischpulte von Rauschinger... eh... Behringer empfehlen, zumindest bis zum U-Phoria UMC202 HD... schrecklich. Treiber stürzen andauernd ab, kein "Monoswitch" - sprich: Bei Monitoring hörst du deine Stimme entweder nur rechts oder links. SCHRECKLICH!
    [...]

    Na dann höre Dir doch mal die LPs von unserem Neuzugang @Sakurya an und urteile! ;)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DavidVanScouten ()

  • Ich habe eine Frage an allle Besitzer der Rode PSM1-Mikrofonspinne. Ich möchte diese Spinne für ein Mikrofon ohne Verschraubung nutzen. Könnt ihr mir sagen, ob ich die Gewindeverschraubung entfernen kann?
    Wenn sie aus Plastik ist, würde ich sie raus brechen. Ansonsten ist sie vielleicht mit einer innenliegenden Klammer befestigt?

    Danke und Gruß