Neue YT Partner Regeln ab Februar 2018

  • So wie ich das sehe fallen keine Funktionen weg, die ich vermissen würde. Wirklich Geld hab' ich eh nie mit YT gemacht. Kratzt mich persönlich jetzt nicht so.


    Ich finde die Hürden jedoch recht hoch gegriffen. Die Abo's wären ja vielleicht noch zu schaffen aber die übrigen Bedingungen sind brutal.

  • Ich finde die Hürden jedoch recht hoch gegriffen. Die Abo's wären ja vielleicht noch zu schaffen aber die übrigen Bedingungen sind brutal.

    ist eigentlich genau umgekehrt. Zumindest wenn man Gaming macht.


    Wenn man kleine Animationsfilme oder Tutorials macht wird's richtig hard.


    Ich finde sogar dass die Voraussetzungen gerade Gamer in die Hand spielen.

  • ist eigentlich genau umgekehrt. Zumindest wenn man Gaming macht.
    Wenn man kleine Animationsfilme oder Tutorials macht wird's richtig hard.


    Ich finde sogar dass die Voraussetzungen gerade Gamer in die Hand spielen.


    Jau, die Viewtime sollte für LP Kanäle kein Problem sein. Ich hätte mir aber auch mehr eine Art Punktesystem gewünscht, wo Viewtime, Views, Subs etc. reinspielen, so dass es etwas dynamischer und für alle Kanalarten halbwegs gleich ist. Wie schon gesagt - Tutorialkanäle haben viel Viewtime, wenig Abos. Animation viele Abos und Views aber niedrige Viewtime.


    Für LP Kanäle bedeutet es einfach, dass Sub4Sub wieder verstärkt ausgenutzt und vor allem gespammt wird. Ich habe die 1k Grenze jetzt auch nur durch einen Pusch meiner Freunde und Twitch Community geschafft. Und gerade in den großen Massennetzwerken wachsen die "sub4sub" Beiträge. Und auch wenn ich kein Freund von Sub4Sub war und auch mit mir gehadert habe meine Freund zu fragen, weil ich eigentlich organisch wachsen wollte, kann ich doch jetzt ein Stückweit nachvollziehen.

  • Was bringt es denn jetzt den kleinen Kanälen die Hürde zu meistern?


    Nix.


    Denn alle wichtigen Funktionen bleiben auch ohne die Partnerschaft erhalten, Geld macht man auch mit 1000 Abos nicht und -und das ist der wichtigste Punkt- Geld sollte kein Grund für einen YouTube-Kanal sein.
    Wer jetzt Sub4Sub betreibt, der zeigt doch eigentlich schon, was er will.

  • Diese Änderungen finde ich sehr nice, endlich muss man sich erstmal wieder etwas erarbeiten. Früher hat mich genau dieser Fakt extrem gereizt, weiterzukommen.
    Ab dem Punkt, an dem jeder Dödel einfach so alles bekommt, haben sie sich meiner Meinung nach etwas verrannt.


    Weiteres kommt von meiner Seite aus nicht mehr, da @Bador eigentlich schon alles wichtige genannt hat.

  • Diese Änderungen finde ich sehr nice, endlich muss man sich erstmal wieder etwas erarbeiten. Früher hat mich genau dieser Fakt extrem gereizt, weiterzukommen.
    Ab dem Punkt, an dem jeder Dödel einfach so alles bekommt, haben sie sich meiner Meinung nach etwas verrannt.


    Weiteres kommt von meiner Seite aus nicht mehr, da @Bador eigentlich schon alles wichtige genannt hat.

    Wir werden sehen, ob es wirklich eine "Qualitätsoffensive" ist. Die "Hobbykanäle" (alle, die YT aus Spaß betreiben) wird es nicht stören.
    Diejenigen, die gezielt auf einen Verdienst hinarbeiten und stagnieren oder stagnierten, werden entweder 1.) richtig Gas geben und content liefern 2.) das fatale clockbait Modell bedienen 3.) die Plattform wechseln 4.) viellicht auch einfach weitermachen wie bisher (und ggf. parallel Option 3 fahren) oder 5.) ganz aufgeben, weil die Hürde die Motivation (endgültig) killt.


    Bin gespannt, ob Option 5.) am Ende meßbar oder spürbar ist. Alleine, das wird nicht auffallen, außer denen in dieser kleinen Community.
    Option 1.) wäre dann ja das, was man erwarten würde. Dass das hart wird für wirklich kleine, spezielle Nischen, keine Frage.
    Aber, ist das "schlimm"?

  • Nun, ja, es wird wahrscheinlich auch viele abschrecken, überhaupt erst noch mit YouTube anzufangen.
    Die bräuchte man dann sowieso nicht.


    Aber für die kleinen Nischen würde es mir teilweise leid tun, da man dort mitunter kleine Perlen findet.
    Wobei: Die wissen ja von Anfang an, dass sie eher eine Nische bilden und sollten daher auch erahnen können, dass es schwer wird.

  • Was bringt es denn jetzt den kleinen Kanälen die Hürde zu meistern?


    Nix.


    Denn alle wichtigen Funktionen bleiben auch ohne die Partnerschaft erhalten, Geld macht man auch mit 1000 Abos nicht und -und das ist der wichtigste Punkt- Geld sollte kein Grund für einen YouTube-Kanal sein.
    Wer jetzt Sub4Sub betreibt, der zeigt doch eigentlich schon, was er will.

    Als Kanal der sich mittlerweile gefährlich der 1.000-Abo-Hürde nähert: Langsam reizt das Thema Monetarisierung schon und es wird auch nicht lange dauern, bis ich Kleingewerbe anmelde um damit anzufangen. Auch der unterste Schätzwert von Social Blade wäre immerhin ein "Nice to have".
    Der Hauptgrund wird es damit noch lange nicht, dafür habe ich meinen Content auch zu wenig an den Mainstream angepasst xD
    Bei größeren Kanälen, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen, kann ich es aber schon verstehen, wenn man doch mal etwas mehr auf den schnöden Mammon achtet bei den Videos, weil es dann eben NICHT NUR Hobby ist, sondern auch Brot.


    Ich hoffe aber, dass vielen Youtubeanfängern die Aussicht auf Geld durch die höhere Hürde genommen wird. War ja absurd, was sich damals schon über die 10.000 View-Hürde ausgelassen wurde. Wobei ich zugeben muss, dass ich da genüsslich in den Tränen der Jammerlappen gebadet habe xD


    Was viele nicht sehen: Was man vielleicht auf den Weg zu 1.000 Abonnenten an bisherigem Geld einbüßt bekommt man mehrfach zurück, wenn dafür die Werbeschaltungen mehr Geld einbringen sollten. Das muss sich aber zugegeben erstmal zeigen.

  • @DaddelZeit! Machst du den ganzen schriftlichen Kram dann selbst, oder holst du dir Hilfe von einem Steuerberater?
    Zweiteres wird mit Sicherheit deine Einnahmen aufzehren.
    Bei der ersten Möglichkeit muss man halt aufpassen, dass man alles beachtet, um nicht in einen Konflikt mit dem Finanzamt zu geraten. Für mich ist das Pille-Palle (du willst ja wahrscheinlich ein Kleingewerbe anmelden), aber ich hab's auch gelernt. Erfahrungsgemäß tun sich manche (verständlicherweise) schwer mit dem Beachten aller Vorschriften (Stichwort "Beamtendeutsch").

  • @PaSkull
    Nee, das wird dann schön selbst gemacht. Als Kleingewerbe soll sich die Buchhaltung zum Glück sehr einfach gestalten und ich bin weit von irgendeiner Gewerbesteuer entfernt. Dennoch war der Aufwand (+Beantragungsgebühr) auch Grund, warum ich das Thema bislang nicht in Betracht gezogen hatte. Aber ich würde gerne mal wissen wie viel Prozent der Kanäle die derzeit monetarisieren auch Gewerbe angemeldet haben. Ich denke gerade bei denen die sich über die Hürde beschweren ist es der größere Teil.

  • Kleingewerbe bzw. 4-3er sind easy :D


    Ich glaube eher, dass sich der größte Teil der kleinen YouTuber gar nicht bewusst ist, dass er ein Gewerbe anmelden muss (es gibt ja keine Grenze, bis zu der man davon befreit ist).


    Aber wir werden Off-Topic :D

  • Kleingewerbe bzw. 4-3er sind easy :D


    Ich glaube eher, dass sich der größte Teil der kleinen YouTuber gar nicht bewusst ist, dass er ein Gewerbe anmelden muss (es gibt ja keine Grenze, bis zu der man davon befreit ist).


    Aber wir werden Off-Topic :D

    Man "Muss" überhaupt kein Gewerbe anmelden. Hört bitte auf so einen Schwachsinn zu schreiben wenn ihr keinerlei Ahnung habt. Wir hatten das Thema hier schon sooft und jedesmal stand falsches Zeug drin.


    Du brauchst als Youtuber nicht automatisch ein Gewerbe. Punkt. Alles andere erklärt dir gerne dein Steuerberater und kein Internetforum der Welt!

  • Du brauchst als Youtuber nicht automatisch ein Gewerbe. Punkt. Alles andere erklärt dir gerne dein Steuerberater und kein Internetforum der Welt!

    Achtung! Keine Rechtsberatung! Nur meine pers. Meinung!


    Ich meine sogar gelesen zu haben dass man gar kein Gewerbe anmelden kann, wenn die Kosten die man absetzt deutlich die Einnahmen übersteigen. Irgendwas mit Negativ Gewerbe.


    Man kann sogar eine Strafe bekommen, wenn man drei aufeinanderfolgende Jahre nur Verlust macht...


    http://www.steuer-gonze.de/web…e-gewinnerzielungsabsicht


    Da somit die "Gewinnerzielungsabsicht" nicht erkennbar ist und vermutet wird, dass das Gewerbe nur aufgrund steuerlicher Vorteile betrieben wird.


    Angeben muss man die Einnahmen dennoch normal in der Steuererklärung!

  • Ich als Livestreamer werde so schnell nicht auf die 4000h Watchtime kommen.Ich habe innerhalb 1 Jahres mit 400h Streamzeit und derzeit 935 Abonnenten nur 136h Watchtime geschafft. Aber für mich ist es ja eh nur ein Hobby. Bilanz 2016: 11€ YT und 144€ Spenden.
    Dann kann ich gerne auf die Monetarisierung verzichten ;-)

  • Hier steht schon wieder viel komisches Zeug.


    Man "Muss" überhaupt kein Gewerbe anmelden. Hört bitte auf so einen Schwachsinn zu schreiben wenn ihr keinerlei Ahnung habt. Wir hatten das Thema hier schon sooft und jedesmal stand falsches Zeug drin.


    Du brauchst als Youtuber nicht automatisch ein Gewerbe. Punkt. Alles andere erklärt dir gerne dein Steuerberater und kein Internetforum der Welt!

    Wenn du mit YouTube Einnahmen erzielst brauchst du wenigstens ein Kleingewerbe. Es sind Einnahmen aus selbstständiger Arbeit und diese sind entsprechend anzugeben. Ein (Klein)Gewerbe ist dann nötig wenn eine regelmäßige Tätigkeit mit Gewinnabsicht zu erkennen ist, sprich verkaufst du 20x im Jahr was auf eBay brauchst du dafür kein (Klein)Gewerbe, machst du aber regelmäßig YouTube Videos und monetarisierst oder bekommst durch irgendeine anderen Quelle darüber Geld, brauchst du ab dem ersten Cent mind. ein Kleingewerbe.
    Was ihr hier schon wieder durcheinanderwerft sind Gewerbe und Kleingewerbe.



    Ich meine sogar gelesen zu haben dass man gar kein Gewerbe anmelden kann, wenn die Kosten die man absetzt deutlich die Einnahmen übersteigen. Irgendwas mit Negativ Gewerbe.


    Man kann sogar eine Strafe bekommen, wenn man drei aufeinanderfolgende Jahre nur Verlust macht...

    Wie gesagt, werft ihr hier schon wieder alles durcheinander. Bei einem Kleingewerbe zahlst du z. B. keine Gewerbesteuern bis zum gültigen Freibetrag (erzielter GEWINN nicht Umsatz) (hab ich nicht im Kopf, glaube es waren 24.000 Euro/Jahr). Wenn du nichts zahlst kannst du auch nichts wieder bekommen, da eine vereinfachte Buchhaltung gilt (G+V Rechnung reicht) kannst du dir nichts vom Staat wiederholen - du hast ihm nichts gegeben. Wenn du jedoch mehr als 17.500 Euro im Jahr umsetzt (ich glaube in mind. 2 Jahren in Folge) kommst du wieder in die Zone wo der Kleingewerbestatus nicht mehr ausreicht, dann musst du die Kleinunternehmerregelung verlassen und umfirmieren in ein "normales" Unternehmen. Dann hast du die Möglichkeit bei der Steuererklärung wesentlich mehr zu machen und auch zurück zu bekommen, jedoch brauchst du auch eine Umsatzsteueridentnummer und wirst somit Vorsteuerabzugsberechtigt. Erst wenn du in diesem Status angekommen bist kannst du theoretisch eine Strafe bekommen wenn du keine Gewinnerzielungsabsicht hast. Wie gut das funktioniert sieht man an Zalando.


    So lange du ein Kleingewerbe hast brauchst du nichts zu befürchten. Wenn du nichts machst reicht ein jährlicher Bericht in Form eines Zweiteilers indem du das Finanzamt darüber aufklärst das dein Gewerbe in dem Jahr ruhte.


    Wenn man einfach nur YouTube Videos macht und keine Einnahmen erzielt braucht man, und das ist richtig, kein (Klein)Gewerbe. Sobald Geld fließt muss man tätig werden.


    Natürlich auch hier keine Rechtsberatung sondern nur meine persönliche Meinung, aber da ich in meiner Laufbahn als Selbstständiger alle diese Phasen mitgemacht habe hab ich noch recht gut im Kopf, wie das funktioniert.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!