Auf Youtube erfolgreich werden?

  • Ich bin die Ausnahme Muahaha ;)


    Spaß beiseite, mein neues Mic kommt bald und dann gehe ich meinen Weg weiter. Wie man so hört und liest, läuft es doch drauf hinaus: Mach dein Ding, bau dir ne Comm auf und greif nach den Sternen. Bloß nicht schnell aufgeben immer an sich und am Content arbeiten. ^^


    Greetz Mad


    Edit: Schon wieder zu langsam, was ist heute los? xD

  • Ich finde diesen "Es muss mir selber was bringen"-Gedanken bei der Sache einfach sowas von falsch.
    Man sollte nicht auf Reichwite sondern stattdessen vielleicht mal auf Potenzial und Qualität gucken.
    Wie gesagt, ich nehme mit jemandem auf der nicht mal einen YouTube-Account hat und ICH frage IHN ob er Lust hat mitzumachen weil ich mit dem einfach sowas von gut klar komme, da interesssiert es mich einen Sch*iß ob er viele Abos oder gar keine hat.


    Kannst Du ja auch. Das ist als Reaktion auf meinen Beitrag bloß völlig an der Sache vorbei, da es in den obigen Beiträgen um den Umgang mit Nachfragen ging, die man bekommt und nicht um solche, die man selbst stellt.


    "Man sollte nicht auf Reichwite sondern stattdessen vielleicht mal auf Potenzial und Qualität gucken." - Soll auch das eine Replik auf meinen Beitrag lesen? Dann hättest Du lesen sollen, dass Qualität auch für mich nicht unbedeutsam ist - als eines unter anderen Kriterien.

  • Ich finde diesen "Es muss mir selber was bringen"-Gedanken bei der Sache einfach sowas von falsch.
    Man sollte nicht auf Reichwite sondern stattdessen vielleicht mal auf Potenzial und Qualität gucken.
    Wie gesagt, ich nehme mit jemandem auf der nicht mal einen YouTube-Account hat und ICH frage IHN ob er Lust hat mitzumachen weil ich mit dem einfach sowas von gut klar komme, da interesssiert es mich einen Sch*iß ob er viele Abos oder gar keine hat.


    Qualität und Potenzial haben viele soll ich deswegen mit allen Togethers machen?
    Natürlich nehme ich auch mit welchen auf die keinen Youtube Account haben z.B. Freunden oder Abos usw.
    Aber wenn ich ein Togetherprojekt mache also z.B. gegenseitiges promoten im Video mit Link zum anderen Kanal usw. dann erwarte ich das derjenige auch was zu bieten hat.


    Ich gehe grundsätzlich von 50% aus also wenn jemand 50% von meinen Abos hat dann bin ich gerne bereit zu solchen Projekten, nach oben ist es genauso ich versuche auch nur leute anzufragen von denen ich mindestens 50% habe aber am besten gleichviel.
    Ich habe aber auch schon mit leuten aufgenommen die nur 1,5k oder 3k haben :D

  • Beides, Qualität und Reichweite. Man kann auch mal auf die Reichweite verzichten, aber gut sollte die Person schon immer sein. :)
    Ein Togetherpartner kann das Video immer massiv runterziehen, wenn er sich dumm anstellt.
    Du musst bedenken, dass fast alle der Leute die nach einem Together fragen wirklich keine guten Videos machen :D


    Klar, wenn man beides in einem hat wäre das natürlich eine Win/Win-Situation aber ich seh es halt, bzw. höre es von anderen wo ich der Meinung bin (ich weiß, Subjektiv) dass sie viel Potenzial haben und zum Teil nur wegen ihrer vergleichsweise geringen Größe abgeschrieben werden und das ist zumindest in meinen kleinen naiven Augen einfach nur falsch.
    Aber das muss ja jeder für sich entscheiden, ich find das einfach schade dass da vermutlich sehr guter Content + die Chance für beide ein paar neue Zuschauer zu gewinnen flöten geht.


    @letheia Das einzige was hier gerade vorbei geht bist du, deinen Post habe ich nicht mal angefangen zu lesen, das war allgemein bezogen.
    @Crun Habe ich das gesagt? Ich meine einzig und allein die Tatsache dass einfach nur auf die Abos geguckt wird, wenn überhaupt und dann ist man fertig mit der Geschichte, dass man nicht mal anstalten macht sich den jenigen überhaupt erst anzugucken, find ICH PERSÖNLICH sehr schade, kann natürlich jeder andere anders sehen und wieder gegenargumentieren.

  • Mit 80 Videos die jeweils alle sogar nur unter 4 Minuten gehen eine Abozahl von mehr als 6k bekommen. Unmöglich? Definitiv nicht. Allerdings wäre dies auch eine ganz andere Richtung als LPs.


    Dieser User auf YT den ich in Augenschein habe beschäftigt sich mit Karaoke Effekten und stellt Templates bereit.


    Er muss für seine Videos relativ wenig betreiben. Sprich wenig Aufwand am Video selbst. Dateigröße der Videos ist auch relativ gering mit den max. 720p die er eventuell mal da hat. Ich tippe so für jedes Video das er hat so 50 bis an die 100 MB vllt die er hochladen müsste.


    Was ich damit sagen will ist eigentlich folgendes: Das richtige Konzept ist das A und O. Sprich Angebot und Nachfrage.
    In Let's Plays Fuß zu fassen um Erfolgreich damit zu werden um damit Geld zu verdienen ist relativ arg besiedelt langsam. Ich meine wieviele LPer sind seit letzten Jahr neu dazu gekommen?
    Das sind an sich alles Konkurenten die potenzielle Zuschauer sprichwörtlich klauen.


    Zuschauer gewinnt man immer durch besondere Sachen auf seinem Kanal. Halt etwas was einem selbst einzigartig macht.
    Spiele spielen und gut kommentieren können halt sehr viele. Sympatie spielt auch ne Rolle und natürlich Werbung.
    Nix desto trotz ist ein LPer außer seinem eigenen Kommentarstil nix weiter als ein Abklatsch von anderen LPer. Gut, ihr mögt vllt Spiele anders spielen als andere, aber ihr spielt Spiele. Und das haben alle LPer gemeinsam.
    Und genau das ist der Knackpunkt. Es wird bei einer großen Menge an Auswahl bei den LPs recht schwer fallen etwas gut zu finden. Weil ein anderer das schon wieder besser macht.


    Der eine wird mit 720p Videos berühmt weil er super kommentiert, der andere weil er viel Sympatie für seine Zuschauer aufweisen tut.


    An sich sind LPs langsam langweilig kann man sagen. Sie müssten dem Zuschauer wie im auch richtig ansprechen. Halt etwas in den Videos einbauen was euer eigener Indikator ist.


    Ein Musik Kanal auf YT ist z.B. schnell gemacht. Musik hört eh jeder. Da wäre die Frage wie hoch die Auswahl ist und ob es besondere Lieder sind, die kein anderer hat.


    Bei Templates wie bei Karaoke Subtitles ist die Auswahl recht klein, weil es da keine Masse gibt im Internet die das verwendet. Daher steigt eine Abozahl bei solchen User mehr ohne das sie mehr als 100 Videos hochgeladen haben auf 6k z.B. schon.


    Eins steht aber so oder so fest... einen schnellen Erfolg gibt es nicht und wenn dann ist das purer Zufall durch nen Glückstreffer.


    Bei einem LP kommen ja noch weitere Faktoren hinzu. z.B. inwiefern will der Zuschauer das Spiel selbst spielen? Reichen ihnen die Qualitätsansprüche? Ist er ein Freund von Seiten Rahmen oder Zerrungen der Videos? Wird ein LP gut gut kommentiert (Sprich wie Sympatisch ist der im Video dem Zuschauer gegenüber)? Und natürlich wenn man Geld damit machen will... wieviele Videos kommen von dem User pro Tag damit die Zuschauerschaft zum einen steigt und zum anderen befriedigt ist?


    Und genau da liegt auch das Problem. Da es einfach zuviele LPer gibt, kann man definitiv nicht schnell Erfolgreich werden. Man müsste wie bei einer Wahl die Zuschauer dazu bewegen nur seinen Kanal sehen zu wollen.
    Und dabei ist die richtige Wahl des Spieles wichtig + eine sehr gute und überzeugende Kommentierung dessen. Es muss quasi spannend sein und niemals Langweilig. Nicht das die Zuschauer dabei einschlafen.


    Halt wie bei einem Vortrag ^^


    Sich mit LPs Geld zu verdienen ist in meinen Augen ein regelrechter Spießrutenlauf und sehr Aufwendig. Man muss sehr viel Zeit dafür investieren und eventuell auch Games zocken die man vllt gar nicht mag.


    Sowas wäre dann aber kein Hobby mehr, sondern ein Zwang irgendwie Erfolgreich mit LPs zu werden.
    Und ich weiß nicht inwiefern das manche wollen. Da hat man glaube ich mehr Erfolg Musiker zu werden ^^


    Und ein LPer ist genauso ein Künstler wie ein Maler, Bildhauer oder Musiker auch. Gefällt es einen nicht, wird man eh abgeschrieben.
    Wieviele Künstler wurden erst nach ihren Tod berühmt? Wieviele Musiker brauchten zig Jahre um einen erfolgreichen Hit entstehen zu lassen? Und vor allem wie schnell hat man sie wieder vergessen?


    Ein Leben nur noch LPs zu widmen um damit Geld zu verdienen, erfordert meiner Ansicht sehr viel eisernen Willen und Durchhaltevermögen. Ich glaube kaum das man dann noch irgendwie freie Minuten mal hat, da Videos auf YT verlangt werden von den Zuschauern.


    Man sollte sich halt entscheiden ob man es als Hobby machen möchte oder wie ein Irrer sich durch die Spiele quält und nur noch ans Hochladen der Videos denkt um mehr Abos zu bekommen.


    Weil Erfolgreich sein heißt Arbeit. Vor allem ist aber entscheident inwieweit man selbst das ganze betreiben will. Weil viel verdienen damit ist ja anscheinend kaum möglich. Also Reich werden damit wird nicht drin sein. Man kann sich das aber gut zuverdienen. Halt nur den Preis den man dafür in Kauf nehmen muss wäre relativ hoch denke ich.


    Weil ich könnte nicht jede Woche 30 Videos machen und mich nur vor dem Bildschirm setzen. Ich glaube da würde mir was fehlen ^^
    Eventuell seh ich das auch aus nem ganz anderen Blickwinkel. Weil bei mir ist ein PC oder ne Konsole nix im Vergleich zu dem realen Leben draußen. Mit echten Menschen interagieren und sich austauschen. Mit Freunden Partys machen usw. Da sind LPs ganz ganz weit hinten. Weil vor den LPs kommen bei mir wenn überhaupt Filme. Ich bin an sich ein Filmfreund. Daher werde ich auch sehr selten irgendwelche LPs starten.


    Aber das sei wieder jedem das seine. Jeder wie er meint das es richtig in seinem Leben ist ^^


    War halt nur mal meine Meinung zu dem ganzen, weil ich finde das wenn sich hier schon welche über Qualitätswahn beschweren und lieber vllt 60 FPS nutzen wollen (Will hier keinen beschuldigen jetzt) sich mal fragen sollten in welchen Wahn man Youtube betreiben kann in Bezug auf Masse der Uploads und Erfolgserwartungen.


    Ist doch das gleiche Schema irgendwo wie mit der Qualität der Videos. Ich meine... man kann halt alles Übertreiben. Ob es Sinnvoll oder auch Gesund ist, ist dann ne andere Frage.

  • Anfragen wegen Projekten können nicht immer was mit Popularität zu tun haben. Denke es ist einfach auch eine Sympathiebekundung, oder oft auch nach dem Motto "frage ich 100 an, bekomm ich 2 Projektpartner".
    Ich selbst habe mit meinem Status von 30 Abonnenten auch schon zwei Projektanfragen bekommen, die ich aber leider im Moment aus zeitlichen Gründen ablehnen musste. :-)

  • Ohh .. ich wurde gerade auf n ziemlich peinlichen Rechenfehler hingewiesen :P
    Und zwar habe ich die verlustrate als monetized views genommen .. aber die differenz zwischen 100 und der verlustrate muss mit den views multipliziert werden.
    Hier die richtige Rechnung (die Ursprungsrechnung bleibt im Startpost - als vergleich):


    Daily Views120.000
    RPM8$*
    Verlustrate70%*
    monetized (Daily views / 100 * (100-Verlustrate))36.000
    monthly1.080.000
    Zwischensumme8640 $
    Google Anteil (da bin ich mir nicht so ganz sicher was die da nehmen - ich setz gerne immer so 50-55% an)4.752 $*
    Netzwerk Anteil (wenn man selbst via Adsense monetarisiert - fällt dieser Punkt natürlich weg / normaler Netzwerkanteil ~40% /
    wird von der Summe gerechnet, nachdem Google sich ihren Teil genommen hat)
    1.555,20 $
    Steuern/Versicherung40%*
    Endsumme1399,68 $
    Endsumme Euro1029,62 €
    derzeitiger Wechselkurs1:0,73561


    *Diese Werte sind geschätzt und können von den tatsächlichen stark abweichen


    Jetzt sollte die Rechnung wirklich fehlerfrei sein - mir ist immernoch bewusst das viele Faktoren wie Hardware, Audioequipment, Spiele etc. nicht mit eingerechnet sind. Aber das lässt sich sehr schwer schätzen

  • @DarkHunterRPGx


    Ja eben, da kam mir auch was nich ganz schlüssig vor im Start-Post, wollte aber nich zu sehr klugsch... als Schüler hier gegenüber einem Erleuchteten, weil ich Steuerding schon gebracht hatte. ;-)


    Danke, eine sehr schöne Aufstellung übrigens.

  • @Crun


    Ich habe jetzt nochmal ausführlich mein Analytics der letzten 2 Jahre studiert aber ich komme egal wie ich rechne, nie im Leben auf diese Werte.


    In Dark seiner neuen Rechnung siehst du auch das man 3-4 Mio monatliche Aufrufe braucht und das deckt sich grob mit meiner Analyse.


    Kannst du nicht wenigsten mal das Netzwerk nennen? Und ein Screenshot aus Analytics macht ja auch nichts weil wir ja nicht wissen um wen es geht, von daher gibt es auch keine Probleme. Falls das wirklich so ist, müsste derjenige eine CPM von 30-40$ bei YT drin stehen haben und zu dem Netzwerk möchte ich dann unbedingt auch hin als langfristiges Ziel ;)


    mfg

  • Ich finde diesen "Es muss mir selber was bringen"-Gedanken bei der Sache einfach sowas von falsch.
    Man sollte nicht auf Reichwite sondern stattdessen vielleicht mal auf Potenzial und Qualität gucken.
    Wie gesagt, ich nehme mit jemandem auf der nicht mal einen YouTube-Account hat und ICH frage IHN ob er Lust hat mitzumachen weil ich mit dem einfach sowas von gut klar komme, da interesssiert es mich einen Sch*iß ob er viele Abos oder gar keine hat.


    Nein der "Es muss mir selber was bringen"-Gedanke ist das wichtigste an YT. Also für mich ist es ohne dem nicht machbar.
    Ich bin kein Charity kanal oder so ähnlich. Wenn ich keinen Nutzen davon habe, dann wäre das ja sinnfrei es zu tun.


    Meine Zeit am PC ist stark beschränkt. Ich arbeite 40 Std/Woche, Sohn, Freundin usw.
    Also ich würde NICHTS tun, was meine Zeit rauben könnte und mir nichts bringt.
    Das was du machst, mache ich auch. Mein LPT "Partner" ist ein Zuseher welcher 0 (in Worten: Null) davon hat. Weder betreibt er einen Kanal noch kriegt er Geld o.ä. Bei ihm stimmt einfach die sympathie und ich mag den =)

  • Youtube ist auch ein full-time job, da arbeitet man nicht weniger als bei einem normalen Beruf, sogar eher viel mehr.

    Ich weiß ja nicht, was du unter einem "normalen" Beruf verstehst, aber ich denke nicht, dass ein Bauarbeiter, ein Arzt, ein Anwalt, ein Projektsupporter, ein Sportler, ein Bäcker, ein Handwerker oder ein Banker weniger arbeitet als ein... ahm, "Berufs-Youtuber".

  • Es kommt immer noch drauf an was du macht. Wenn man News oder Filme macht ist das schon sehr zeit raubend. Da dauern schnitt und effeckte schon 3-4 Stunden + die Aufnahme und die Rechersche kommt man da schon ziemlich gut an und über 8 Stunden.

  • Das mag sein, aber die wenigsten Menschen im Forum und auch hier im Thread (mich eingeschlossen) produzieren Videos auf einem derart hohen Niveau.
    Die Diskussionsteilnehmer in dieser Runde sind fast ausschließlich stinknormale Let's Player und da hat der Arbeitsaufwand eine weitaus kleinere Dimension.


    Wenn man dann auch noch Spaß an der Sache hat, weil man es ja als Hobby betreibt, dann hinkt der Vergleich zur regulär arbeitenden Bevölkerung noch mehr.


    Ich finde es einfach paradox, wie überall betont wird, dass der Spaß im Vordergrund steht und es plötzlich heißt, dass Youtuber genauso hart arbeiten wie jemand, der 40 Stunden in der Woche seinem richtigen Job nachgeht, um seine Lebensgrundlage zu sichern. Für mich einfach nicht vergleichbar. Vielleicht lässt der Altersunterschied unsere Meinungen so auseinandergehen, was irgendwo legitim wäre.


    Und zum Thema selbst: Ich möchte in meinem Lebenslauf nicht zu stehen haben, dass ich mehrere Jahre hauptberuflich "Youtuber" war. Wenn nicht gerade zehntausende Euro(s) pro Monat fließen, würde ich meine Arbeit nicht für Youtube an den Nagel hängen wollen. Den ganzen Tag nur zu Hause vor dem Rechner zu hängen, ohne Kollegen, ohne Büro, ohne Weiterentwicklungschancen im klassischen Sinne etc. - nein, danke. Wenn ich irgendwann den Punkt erreiche, dass mir dieses wirklich heißgeliebte Hobby keine Kosten mehr verursacht, weil ich sie mit den Einnahmen wieder aufwiegen kann, bin ich vollends glücklich. Wenn schon im Gaming-Bereich arbeiten, dann als Spieleredakteur oder -entwickler. Aber eine Traumkarriere als Let's Player? Das könnte fast als Satire durchgehen, wenn es nicht so allgegenwärtig wäre.

  • Das mag sein, aber die wenigsten Menschen im Forum und auch hier im Thread (mich eingeschlossen) produzieren Videos auf einem derart hohen Niveau.
    Die Diskussionsteilnehmer in dieser Runde sind fast ausschließlich stinknormale Let's Player und da hat der Arbeitsaufwand eine weitaus kleinere Dimension.


    Wie bitte ? =)^^

  • Alles was über: Spiel an, Zocken, drauf los labern, Tonspur +Videospur zusammenfügen hinaus geht, ist kein normales lets play mehr.


    Deine Cover-Analyse zum Beispiel. Das könnten genauso gut News oder eine Filmanalyse sein.


    Sobald man anfängt zu Skripten, macht man sich mehr Arbeit als bei einem normalen lets play. Du hast die Komplette cover-analyse im Vorfeld zu Papier gebracht (gehe ich einmal sehr stark von aus), hast dir etwas überlegt, vermutlich die ganzen ÄHHS und hmmm usw. raus geschnitten und dann noch mit Bild- und Videobearbeitung nachgeholfen. Ob das jetzt professionell wirkt oder nicht ist mir dabei nicht so wichtig. Es geht darum, dass du dir etwas neues überlegt hast und das ist denke ich wesentlich mehr Arbeit war als ein normales lets play. Ich erkenne so etwas und weiss, dass auch wirklich zu schätzen was viele leider nicht tun. Aber damit erreichst du schon ein gewisses Niveau (selbst mal abgesehen von der Qualität die auch super ist). Und du würdest sagen, dass wenn du jetzt nur noch Videos dieser Art machen würdest, das keine Arbeit ist ? Natürlich ist es irgendwo eine schöne Arbeit aber trotzdem eine Menge.


    Und jeder hat seine eigenen Beweggründe aufwendiger zu produzieren. Aber wieso schreibst du, du gehörst nicht dazu ? (selbst wenn es nur ein Video ist)
    Die meisten wissen nicht einmal (ja auch sehr viele lets player), was ein Video zu produzieren überhaupt bedeutet(obwohl sie hunderte lets play folgen online haben)


    Jedenfalls müsstest DU doch wissen, dass es auch eine menge Arbeit sein kann und verstehe nicht, warum du das dann so runter redest (als wäre es ja nichts).


    Achja: Gutes Video ;)
    Du machst doch sogar Tabellen mit Sendeplänen usw..

  • Wenn ich so ein Video mache, dann setze ich mich gemütlich mit einem Kaffee vor den Bildschirm und arbeite nach Lust und Laune daran, manchmal auch über Tage verteilt. Ich kann dabei super entspannen, habe Spaß, keinen Zwang, keinen Zeitdruck und höre auf, wenn auch der Spaß aufhört.


    So sehen normale Arbeitstage leider nicht aus. Da ist der Druck, die Leistung, die Motivation, einfach das gesamte Umfeld ein ganz anderes. Wenn ich so ein Video fertigstelle, bin ich total tiefenentspannt und kann danach noch irgendwelchen anderen Hobbies nachgehen. Nach einem richtigen Arbeitstag ist Schicht im Schacht, da bin ich oft ausgelaugt, will nur noch ins Bett und würde mir so manches Pensum niemals aufbürden, wenn es die Pflicht bzw. der Vertrag nicht verlangen würde.


    Wahrscheinlich liegen wir in unseren Ansichten gar nicht so weit auseinander, definieren es nur anders mit Worten. So mein diplomatischer Erklärungsansatz. ;)


    Und: Danke für dein Feedback.

  • Ich kann mir kaum vorstellen, dass es ernsthaft Leute gibt, die sich hinsetzen und sagen "So, jetzt werde ich Youtuber". Natürlich sieht man ständig die erfolgreichen Kanäle (egal ob nun [lexicon]let's play[/lexicon], beauty, comedy, etc), aber ich gehe ganz stark davon aus dass niemand (oder kaum einer von denen) sich im Vorfeld gedacht hat "Ich fange damit jetzt an um mein Lebensunterhalt zu verdienen". Wenn man sich ein bisschen mit den erfolgreichen Leuten beschäftigt, dann bekommt man schnell mit dass sie nebenbei noch ganz andere Dinge machen und ihre Videos lediglich ein Nebenverdienst sind. Es wird sicherlich nur eine handvoll geben, die sich wirklich komplett auf Youtube spezialisieren.


    Vermutlich hat sich so gut wie jeder schon mal ausgemalt wie es wohl wäre wenn man sein Geld damit verdient, aber schaut doch mal wie viel "Content" es auf der Plattform gibt und wie viele Leute wirklich bekannt sind. Da sollte man die Realität einfach nicht aus den Augen verlieren.
    Ich habe selber habe ein paar Videos von mir monetarisiert (keine let's plays) und erfreue mich jedes Mal aufs Neue wenn ich einmal im Monat ein kleines Sümmchen auf dem Konto sehe. Dadurch habe ich das [lexicon]Mikrofon[/lexicon], diverse Festplatten und ein paar Spiele wieder reingeholt. Mein erfolgreichstes Video hat knapp über 100.000 Klicks, wenn ich mir vorstelle dass JEDES meiner Videos diese Anzahl hätte, dann würde ich mir vielleicht überlegen sowas "professionell" zu machen. Vorher ist das alles nur Träumerei.
    Sein Hobby zum Beruf zu machen, ist immer eine geniale Sache, aber man sollte immer einen Plan B im Hinterkopf haben. Und da spreche ich ganz allgemein und nicht nur auf Youtube bezogen, denn seinen Beruf verliert man heutzutage schneller als einem lieb ist.


    Wieso aber wird eigentlich behauptet ein Youtuber hätte keinen Urlaub? Oder das würde ihm schaden? Ich kann doch im Vorfeld einige Videos produzieren und sie so hochladen, dass sie in meiner Abwesenheit freigeschaltet werden. Das handhabe ich immer so bevor es in den Urlaub geht. ;)

  • Wenn man sich ein bisschen mit den erfolgreichen Leuten beschäftigt, dann bekommt man schnell mit dass sie nebenbei noch ganz andere Dinge machen und ihre Videos lediglich ein Nebenverdienst sind. Es wird sicherlich nur eine handvoll geben, die sich wirklich komplett auf Youtube spezialisieren.


    Was das angeht: ein erfolgreicher YouTuber hat seinen Kanal aufgegeben, damit er sich auf seinen Wunschberuf konzentrieren konnte. Er hatte so um die 250k Abonnenten und hat sicherlich nicht schlecht verdient.


    Weiß jetzt nicht in wie weit meine Antwort zu deiner passt, aber das war das erste was mir grad in den Sinn kam :P

  • Wenn man nach der Faustregel von den (umdie 10% echte Abos) ausgeht hätte er ja dann auf seinen Vids am ersten Tag schon 20k Views oder so gehabt. Das ist doch schon ne Nummer ;) Aber wer weiß was da für andere Gründe mitspielen, dass er aufghehört hat - du kannst das Leben nicht immer vorausplanen ;)

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