Beiträge von Phoenyx

    Hallo Kiba und Herzlich Willkommen hier im LPF.


    Alleine Let's Plays machen braucht einfach ein wenig Übung. Am Anfang ist es tatsächlich ein wenig merkwürdig alleine ins Mikrofon zu quasseln - ich glaube, das ging hier fast jedem so zu Beginn. :D
    Aber in einer Gruppe macht das Zocken natürlich auch sehr Spaß und ich drück Dir die Daumen, dass Du hier fündig wirst.


    Was spielst Du denn gerne für Games?


    Liebe Grüße!
    Phoenyx

    Unmöglich ist sicherlich nichts - aber bei Let's Plays ist es doch sehr, sehr unwahrscheinlich groß zu werden.
    Es ist allein schon schwierig, aus der Winzigkeit der Youtube-Let's-Player-Masse ein wenig herauszustechen und sich zu behaupten. Und allein dieses Ziel kostet schon viel Engagement für das Hobby, Durchhaltevermögen und ja, ich denke auch wieder eine Portion Glück.
    Wenn man dieses Hobby beginnt, sollte man sich bewusst sein, dass es so unfassbar viele Creator gibt, die Let's Plays anbieten. Sich allein dahingehend schon zu behaupten ist nicht einfach.


    Warum tut man sich die Arbeit, die Let's Plays definitv auch mit sich bringen, dennoch an? Es macht trotzdem verdammt viel Laune!

    Ich mische mich mals als bartlose W hier frech ein.


    Mein Freund hat sowohl Tattoos, als auch Bart und Piercings.
    Das Motiv des Tattoos hat er sich tatsächlich 2 Jahre lang angesehen und sich dann gesagt, wenn es ihm dann immer noch gefällt lässt er es sich stechen. Finde ich ganz pragmatisch und war auch keine Kurzschlussreaktion. Viel Bedenkzeit sollte man sich damit ja schon einräumen, schließlich trägt man dieses ja auch ein ganzes Leben lang mit sich herum.


    Piercings hingegen lassen sich ja auch wieder herausnehmen, wenn man irgendwann keine Lust mehr darauf hat - na ja, außer man hat Untertassen große Flesh-Tunnels vielleicht.


    Generell bin ich ja ein Verfechter der Front: Machen, was gefällt.


    Gerade Bärte sind ja angeblich so im Trend. Mir persönlich sind Trends völlig schnuppe. Wer einen Bart wachsen lassen kann (Ist ja auch nicht bei jedem der Fall), wem es steht und wenn's gefällt: Warum nicht!
    Bart oder kein Bart. So oder so. Beides kann sowohl gut oder beknackt bei unterschiedlichen Personen aussehen. Als mein Freund sich mal den Bart abrasiert hat, bin ich tatsächlich vor Schreck vom Stuhl gefallen. Ihm steht ein Bart zweifelsohne einfach so viel besser!


    Kann ich überhaupt nichts abgewinnen. Ich muss ehrlich zugeben das es mich ein wenig davon abhält den Menschen kennen lernen zu wollen, wenn er mit Piercings rumläuft.

    Dazu kann ich nur sagen, dass ich die Erfahrung gemach habe, dass es meist nicht sonderlich zielführend ist, Menschen aufgrund ihres Aussehens und ihres Stils in eine gewisse Schublade zu stecken. Das einzige, was man von so einer Einstellung bekommt, ist, dass man sich die Chance nimmt, neue, möglicherweise interessante Leute kennenzulernen. Da bin ich für meinen Teil einfach zu neugierig und zu kontaktfreudig.


    Ich selbst habe weder Tattoos, Piercings, noch muss ich mich um einen dekadenten Damenbart kümmern.
    Für Tattoos bin ich wie viele hier tatsächlich zu sprunghaft. Was mir heute gefällt, mag ich morgen vermutlich nicht mehr. Bei Piercings ist meine
    Schmerztoleranzgrenze was Nadeln und Stechen angeht leider zu gering. Außerdem gefällt an mir als Person kein Piercing.
    Und für letzteres fehlt mir das nötige Haarwachstum.

    Ich abonniere grundsätzlich nur das, was ich auch schaue. Und insofern besteht mein YouTube-Konsum ebenfalls überwiegend darin, die Kanäle zu schauen, die ich auch abonniert habe. Ich komme zwar nicht immer dazu sofort jeden Tag ein Video zu schauen und bei der Stange zu bleiben, aber wenn ich Zeit habe, finde ich es angenehm nur auf mein Abo klicken zu können um mir die Playlist herauszusuchen. Ich glaube ich bin der typische Zuschauer, der gerne mehrere Folgen am Stück suchtet.

    Womit ich auch innerlich manchmal die Krise bekommen ist mit der Aussprache von bspw. Stil. Extrem viele sprechen dieses Wort als "Stiel" aus.

    Vieles ist auch im Dialekt begründet.
    Ist genau wie bei dem wunderbaren Wort Chemie. Für manche ist es "Kemie" für andere widerum "Schemie". Wie man's macht, macht man's falsch, wenn man sich quer durch Deutschland bewegt. :D

    Aproppos Schwarz-und-Weiß-Denken:

    weshalb man jetzt auch nicht hingehen muss und unter tiefster Trauer so tun muss als wäre ein naher Verwandter verstorben.


    Warum so ein Extrem?
    Zwischen dem Extrem des Sich-lustig-Machens und dem melodramatischem Tragen des Trauerschleiers wäre auch einfach ein angemesseneres, respektvolles Verhalten eine Handlungsoption. Mehr will ich hier gar nicht zum Ausdruck bringen.

    Baumelte halt einer friedlich vor sich hin, so what?

    Und auch wenn man im Netzt glaubt immer alles zu schreiben und zu sagen, was einem als erstes durch den Kopf geht, sollte man sich doch auch mal die Zeit nehmen kurz darüber nachzudenken.


    Ich gebe zu, vielleicht sehe ich das tatsächlich ein wenig empfindlich und gegebenenfalls sogar schwarz und weiß. Wenn das sogleich einen päpstlichen Eindruck macht, ja dann sei es drum.
    Aber ich finde, ein wenig gemäßigteres Verhalten (was etwas völlig anderes ist, als übertrieben zur Schau gestellter Trauer) bei ernsten Themen wie Tod, Suizid, Unfälle, Katastrophen, Missbrauch etc. gehört schon zur Etiquette dazu.

    Es geht nicht darum, jemanden wieder zum Leben zu erwecken, sondern die Würde eines Menschen aufrecht zu erhalten. Und diese sollte auch nach dem Tod bestand halten. Und ich gehe sicherlich nicht tief in einen Wald abseits der Wege damit ein egozentrischer Youtube-Möchtegern-Komiker Witzchen über mich macht und mein persönliches Elend der Welt präsentiert. Aus demselben Grund spukt man nicht auf Gräber oder lässt seinen Hund dort sein Geschäft darauf verüben.


    Und wenn das nicht selbstverständlich sein sollte, dann finde ich es tatsächlich gut und notwendig, dass darüber mal diskutiert wird.

    Ich finde es gibt auch einen großen Unterschied etwas mit übertriebener Erwartungshaltung zu hypen oder sich nüchtern Alternativen offen zu halten. Man sollte Neues nicht so schnell abschreiben aber auch nicht überbewerten.

    Sind die ersten 100 Abonnenten wirklich eine so magische Grenze?


    Das mit den Kommentaren kann ich im Übrigen wirklich bestätigen. Wer als kommentierender Zuschauer bei YouTube präsent ist, schafft sich die Gelegenheit, dass Neugierige mal auf dem eigenen Kanal vorbei schauen.


    Hab mich gewundert, warum ich in letzter Zeit ein so starkes Abonnentenwachstum verzeichnen konnte, und ich denke es liegt daran, dass ich im Urlaub sehr viel mehr LPs geschaut und auch die Muße hatte, wieder mehr zu kommentieren.

    Unabhängig von wirtschaftlichen Überlegungen, ob sich eine Plattform neben YouTube langfristig etablieren kann ohne einen Geldesel wie Google im Rücken, bin ich der Meinung, dass man als Konsument ruhig mutig und experimentierfreudig sein darf. Sich zu viele Hoffnungen zu machen ist illusorisch, aber warum nicht mit einer neuen Idee und einer neuen Plattform experimentieren, wenn man Bock drauf hat.

    Ich sehe bei dem Video ein relativ geringes Problem und kein derart respektloses Verhalten, wie oftmals geschrieben wird.

    Das Verhalten von Logan mag vielleicht nicht annähernd so grausam, menschenverachtend und respektlos erscheinen, wie manch andere Bilder und Videos, die es mittlerweile im World Wide Web zu finden gibt, aber auch das ist irgendwie ein trauriger Spiegel der heutigen digitalen Kultur. Seit 9/11 wird man - wenn man denn will - rund um die Uhr von grausamen Medien zugeballert, so dass die Messlatte immer tiefer und tiefer gelegt wird.
    Das ist der traurig und bitter!


    aber er hat es bewusst mit ins Video genommen.

    Genau dies ist der Punkt, der die ganze Sache für mich so perfide macht.


    Es ist klar, dass jeder mit so einer Ausnahmesituation anders umgeht. Und man könnte sagen, dass sein merkwüdig, albernes und kindisch unreifes Verhalten im Schock begründet war.
    Klar, wäre es besser gewesen, die Kamera auszuschalten und die Polizei zu verständigen. In unserer Spanner-Kultur ist dies mittlerweile scheinbar keine normale Reaktion mehr, sie sollte es aber sein.
    Hat er nicht gemacht. Stattdessen kommt noch ein "Come, get the camera!". Okay, Filmen ist in dem Moment anscheinend wichtiger, als zu helfen. Kann man ja noch alles auf den Schock schieben und der Unsicherheit, wie mit der Situation nun umgegangen werden soll.


    Aber: Das Video wurde geschnitten.
    Man hat bewusst entschieden, was hinein kommt und was nicht.
    Es wurde ein Thumbnail erstellt, indem man auch wieder bewusst entscheiden musste, was man darauf zeigt und was nicht.
    Und dann wurde es noch bewusst, in dieser Form und nicht anders hochgeladen.
    Und da dahinter mindestens zwei Entscheidungsträger standen, die über die Art und Weise der Darstellung dieser Situation bestimmen konnten, ist es noch unfassbarer, dass diese zur Schau stellung des persönlichen menschlichen Dramas, das den armen Menschen zum Selbstmord bewogen hat, ausgeschlachtet wurde um ein möglichst reißerisches Video zu produzieren.
    Es gab so viele verschiedene Schritte im Prozess zwischen dem Dreh und dem Upload, wo man hätte erwarten sollen, dass an irgendeinem Punkt Skrupel hätten auftauchen sollen, diesen armen Menschenn für seine eigene Berühmtheit auf Youtube zu missbrauchen.


    Ich hätte jetzt wirklich erwartet, dass er sich neben dem Typen hingestellt und die Sache sowohl verharmlost, als auch in den Dreck zieht.

    Muss man wirklich noch mehr erwarten, damit dieses Video persönlich zum No-Go wird? Woher kommt der Eindruck, dass das, was geschehen ist, nicht bereits schon perfide genug ist?
    Sind wir nicht alle schon erschreckend abgestumpft?
    Dass Logans Albernheit und unreifes Verhalten vielleicht nicht so menschenverachtend erscheint, liegt vielleicht an den vielen Darstellungen, denen man sich bereits freiwillig und auch unfreiwillig bereits mehrfach durch die verschiedenen Medien aussetzen konnte.
    Aber man sollte dennoch aufpassen, dass dies unbewusst zur Messlatte für zukünftige Darstellungen und Verhaltensweisen wird.
    Was meiner Meinung nach unbedingt verhindert werden sollte, ist dass man anfängt Medien und Verhalten, z. B. ein hochgeladenes Video, mit anderen ebenfalls perfiden Videos zu messen. Denn die Messlatte ist mittlerweile gefährlich tief.
    Unangemessenes und unangebrachtes Verhalten steht für sich alleine und braucht keinerlei Vergleichswerte.
    Ich denke, das muss man sich selbst immer wieder vor Augen führen.
    Wenn man damit anfängt, begibt man sich auf eine rasante Reise in eine Abwärtsspirale, von der wir alle nicht wissen wollen, wie es am Grund aussieht.


    Und ich glaube, genau diese Abgestumpftheit ist der Grund, warum dieses Video sich so lange auf Youtube halten konnte. Ja, vermutlich hat ein Sachbearbeiter von Youtube drüber geschaut. Sich vielleicht aber durch die zahlreichen grausamen Videos, die er bisher bearbeiten und zur Löschung beauftragen musste, sich von seiner persönlichen Vergleichswerten und dem Bekanntheitsgrad des Creators blenden lassen.
    Dies ist menschlich und kann durchaus vorkommen.
    Weshalb es aber umso wichtiger ist, immer wieder zu überprüfen, ob der eigene moralische und ethische Kompass noch stabil ausgerichtet ist oder sich verschoben hat.


    Ein interessanter Beitrag, der den Prozess der Abgestumpftheit bezüglich kritischen Darstellungen ein wenig nachvollziehbar macht von einer Sachbearbeiterin, die 3 Monate lang für die Löschung kritischer Inhalte bei Facebook zuständig war: http://sz-magazin.sueddeutsche…/46817/Drei-Monate-Hoelle


    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es schwierig ist, dafür zu sorgen, nicht abzustumpfen.
    Habe eine kurze Zeit lang im Jugendamt gearbeitet und dort wird man schnell Opfer desselben Prozesses. Irgendwann nimmt man die paar Schläge der Eltern oder die Vernachlässigung als weniger schlimm wahr im Vergleich zum massiveren körperlichen und seelischen Missbrauch, den man auch schon mitbekommen hat. Und das ist nicht richtig. Denn es gibt kein schlimmer und weniger schlimm bei Menschenverachtung, Hilfeunterlassung, Gewalt und Missbrauch.


    Und dieses Video strotzt nur so vor Menschenverachtung. Hier wird nämlich ein Subjekt, nämlich der arme Mensch, der sich in seiner Verzweiflung nicht anders aus seiner Misere zu retten glaubte als mit Selbstmord, zu einem Objekt degradiert, das dem Zweck der Aufmerksamkeitserhaschung und Popularitätgenerierung dient. Und dazu braucht Logan Paul diesen Menschen nicht erst in den Dreck ziehen oder die Dramatik des persönlichen Dilemmas mit Worten zu verharmlosen. Dieses tat er durch den Upload und durch die Art und Weise der Darstellung.

    1. Wie oft und bei wie viel verschiedenen Videos schreibst du Kommentare?


    Seit ich selbst Let's Plays mache, schreibe ich auf jeden Fall sehr viel eher Kommentare als früher. War zwar zuvor schon ein fleißger Kommentarschreiber, aber durch meinen eigenen Kanal weiß ich nun, wieviel Freude es macht, mal ein nettes Wort durch Zuschauer zu bekommen.
    Aber eines ist gleich geblieben: Ich schreibe nur, wenn ich den Eindruck habe, wirklich etwas einigermaßen Sinnvolles ausdrücken zu wollen. Sei es dass mir die Folge gefallen hat oder mich etwas belustigt hat etc. Irgendetwas, das mir auf den Nägeln brennt, wenn ich das Video anschaue.


    2. Antwortest du auf andere Kommentare (wird ja seit neuestem eingeklappt versteckt)?


    Ob meine Antwort auf andere Kommentare nur eingeklappt ist, ist mir beim kommentieren egal. Ich quatsche und chatte generell sehr viel und gerne und man kann auch mal einen schönen kurzen Wortwechsel innerhalb der Community haben.
    Aber wie oben eben auch: Wenn ich den Eindruck habe, etwas zu sagen zu haben, dann tue ich das meist auch.

    3. Halten dich besonders populäre Videos davon ab, Kommentare zu schreiben, da der Kommentar dort leicht untergeht?


    Nein. Der einzige Unterschied bei populären Videos oder größeren Youtubern ist der, dass ich in meinem Kommentar eher die Mitzuschauer anspreche als den Youtuber direkt. Bei kleineren Kanälen richte ich mich sprachlich direkter an den Youtuber.
    Aber ein kleiner Chat innerhalb der Community ohne der Beteiligung des Creators kann genauso witzig und spaßig sein, wie bei kleineren Youtubern, wo die Creator noch selbst antworten. Deshalb habe ich keinen Grund bei populären Videos nichts zu schreiben, wenn ich denn etwas schreiben möchte.


    4. Gibst du Kommentaren grüne Daumen (rote wurden entfernt)?


    Klar. Gerne sogar! Wenn jemand das schreibt, was mir durch den Kopf schwirrt, warum dann keinen grünen Daumen!

    5. Antwortest du auf jeden Kommentar unter deinen Videos?


    Grundsätzlich ja. Manchmal finde ich, kann ein Kommentar aber auch gut für sich alleine stehen und dann gebe ich auch ein Däumchen hoch und ein kleines Herzchen dazu. Nicht bei jedem Kommentar will mir nämlich manchmal eine Antwort einfallen. Dies ist allerdings sehr, sehr selten und daher antworte ich tatsächlich auf so gut wie jeden Kommentar, den ich bekomme.


    6. Beteiligst du dich bei Live-Let's Plays im Chat?


    Da kommt es bei mir tatsächlich ganz stark auf die Plattform an. Bei Live-Let's Plays via Youtube beteilige ich mich so gut wie nie im Chat - keine Ahnung wieso. Bei Twitch hingegen ständig. Dafür habe ich mir sogar tatsächlich die Twitch-App auf mein Handy geladen um bequem auf der Couch mal was zu tippseln, wenn der Stream am Fernseher läuft.

    Das ist aber so halt logisch und korrekt. Eine Schiff-ahrt gibt es nicht. Das ist schlicht und ergreifend einfach falsch.

    Klar - dies sind zwei verbundene Substantive, insofern hast Du zwar Recht. Typografisch macht es allerdings überhaupt gar keinen Sinn drei Konsonanten aneinanderzureihen.


    Aber ich gebe zu, ich bin eh ein wenig romantisch verklärt bei der deutschen Sprache ... :D