OBS Studio - Verlustfreie Aufnahme & Sammelthread

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  • So @De-M-oN


    Die Dateien sind immer noch über 10 GB groß. Also eigentlich so bevor ich deine Einstellung getestet hatte. Werd noch schauen ob die evtl schneller beim Upload sind oder nicht. Mal schauen wie dann noch die Quali auf YT ist.


    Aber um die Datei noch kleiner zu bekommen muss ich bestimmt den CQP wert erhöhen, oder? (Was ich jetzt nicht unbedingt muss)


    Danke trotzdem für deine Hilfe, bleibt noch eine Frage im Kopf: Muss ich was am Keyframeintervall machen oder auf 0 lassen?

  • Psycho-visual Tuning und Look-ahead. Nicht sicher was die bringen, denke die sind aber Turing exklusiv.

    Laufen auf allen Karten. Aber bei OBS braucht man bei manchen Dingen eben halt ein paar Dekaden bis sie drin sind.^^
    Genau das gleiche mit ffmpeg multitrack audio. ffmpeg konnte das schon immer.^^ ffmpeg kann, wenn man es wünscht, die Audiodateien auch extern schreiben, statt mit in dem Videocontainer, oder halt nur Mikrofon extern und Sound intern etc. Alles möglich. Wenn die GUI denn zugreifbar machen würde

    ^^


    NVENC Verbesserungen: Größtenteils Verbesserungen an der Performance von NVENC - CPU overhead sollte bei NVENC abnehmen.

    Das jedoch dürfte nur die RTX Karten betreffen.


    Aber um die Datei noch kleiner zu bekommen muss ich bestimmt den CQP wert erhöhen, oder?

    Oder ein Solitär LP machen

    :)
  • Für jene die es interressiert: Die Release Candidate (Final Test version/feature lock) für OBS 23.0 ist seit Samstag verfügbar. Hier sind die ganzen Änderungen. Ein paar nennenswerte Änderungen / Neuerungen sind folgendes:

    • Service integration: Sprich, man kann OBS mit z.b. Twitch verbinden um den Chat und evtl. stats in OBS anzuzeigen. Für mich weniger wichtig da ich dafür den Streamlabs Bot (früher Ankbot) vorziehe, aber trotzdem gut.
    • NVENC Verbesserungen: Größtenteils Verbesserungen an der Performance von NVENC - CPU overhead sollte bei NVENC abnehmen. Ebenfalls neu sind folgende NVENC features: Psycho-visual Tuning und Look-ahead. Nicht sicher was die bringen, denke die sind aber Turing exklusiv.

    Was ich früher gerne gehabt hätte, aber seit NVENC nicht mehr brauche:

    • Added multi-track audio support to FFmpeg output in advanced output settings.

    Ansonsten evtl. interessant für jene die NVENC verwenden aber deren timeline editor nicht gut mit mkv umgehen kann (und die sich eine ffmpeg batch skript sparen wollen):

    • Added batch remuxing support to the Remux Recordings dialog.
    • Added an option to automatically remux recordings to MP4 in Advanced settings.

    Auf der Hauptseite steht noch die version 22

  • Hallo zusammen und vielleicht kann auch mir jemand weiterhelfen, wie ich meine Videoqualität in OBS Studio verbessern kann. Ich stoße aktuell an meine Grenzen und auch Google & Co. bringen mich seit Tagen nicht weiter...


    Ich nehme i. d. R. in 4K von der Konsole auf und bekomme ein mattes, farbarmes und teils fragmentiertes Bild, dass nicht ansatzweise wie das Original aussieht.


    Hier mal zwei Vergleichs-Beispiele:


    > Wie mein Gameplay aussieht:


    > Wie ich mir wünschen würde, dass mein Gameplay aussieht:


    Hier meine Hardware und aktuellen Einstellungen:


    > Prozessor: Intel Core i7 6800k
    > Arbeitsspeicher: 32 GB DDR4
    > Grafikkarte: Nvidia GeForce GTX 1080


    OBS-Einstellungen:
    > Aufnahmeformat: mp4
    > Codierer: NVENC H.264
    > Qualitäts Regulierungsmethode: CBR
    > Bitrate: 70000
    > Keyframeintervall: 0 = auto
    > Voreinstellung: Hohe Qualität
    > Profile: High
    > Level: Auto
    > Benutze Two-Pass Codierung
    > GPU: 0
    > B-frame: 2


    Schneiden und Rendern mache ich mit Vegas Pro 13.


    Bin für jeden Tipp dankbar

    :-)
  • > Aufnahmeformat: mp4

    Würde ich auf *mkv stellen. Sollte dir mal OBS oder der ganze Rechner abstürzen, kannst du die Aufnahme normalerweise wegschmeißen, wenn du im MP4-Format aufgenommen hast. MKV erkennen zwar die meisten Videoschnittprogramme nicht an, kannst du aber nach der Aufnahme in OBS innerhalb von ein paar Sekunden/Minuten in MP4 remuxen, dass es auch von Vegas ect. erkannt wird.


    > Bitrate: 70000

    Bitrate lohnt sich nur bei Streams aufgrund der Bitratenbegrenzung dort. Nimm lieber mit CQP auf und wähle dort dann einen Wert zwischen 16 und 20, je nachdem wie stark du während der Aufnahme schon komprimieren willst. Da du eh noch in Vegas nachbearbeitest, kann der Wert ruhig höher sein. Dadurch schonst du die Grafikkarte, allerdings werden die Dateien auch (deutlich) größer.


    Sonst kannst du auch in den Einstellungen mal schauen, welchen Farbraum du angegeben hast. Der sollte auf YUV 709 und Full-Rage stehen.

  • Hatte den RC schon getestet und direkt bugs gefunden und gemeldet (Zuschauer mussten dafür 30 minuten im stream auf mich warten lel)


    "Psycho-visual Tuning und Look-ahead"


    Psycho-visual Tuning ist eine optimierung dass schnelle bildwechsel besser aussehen sollen und nicht so stark verpixeln sollen auch bei niedriger bitrate


    Look-ahead sind dynamische bframes, dh es wird versucht so viele bframes wie möglich zu verwenden und nicht zb 2 fixe


    Ich bin mir nicht sicher ob nur die neuen RTX Karten diese Features unterstützen.


    Ansonsten ist 2pass raus geflogen dafür gibt es das neue "max quality" profile, bei dem dies aktiviert ist - entspricht dann vermutlich dem "slow" profil von ffmpeg


    hauptsächlich hat sich aber wohl performance mäßig was getan, der neue nvenc encoder muss irgendwie nicht mehr das bild vom canvas hin und her kopieren sondern kann das direkt an den encoder schicken. dafür geht ein up/downscale an dieser stelle nicht mehr (nur noch global unter video settings)

  • Das jedoch dürfte nur die RTX Karten betreffen.

    Die Performance sollte wohl auch schon für die Pascal Serie verbessert sein - der hier mit seiner 1080 TI hat jedenfalls weniger CPU und RAM Last beobachtet. Werden wir aber wahrscheinlich in ca. 2 - 3 Wochen mit der release version testen können wie es dann final aussieht.

    der neue nvenc encoder muss irgendwie nicht mehr das bild vom canvas hin und her kopieren sondern kann das direkt an den encoder schicken.

    So habe ich das auch verstanden, das bild soll so wohl nochmal durch den Ram gegeistert sein wegen der implementierung die auf ffmpeg angewiesen war. Sprich, es sollte eine geringe CPU und RAM Beanspruchung zufolge haben (siehe auch oben).


    Aber mal eine Frage an euch beide @De-M-oN + @Schauerland: Habt ihr mal versucht gleichzeitig mit Nvenc zu streamen und aufzunehmen ? Schafft das der Encoder (also Bitraten basiert z.B. an YT und CQP Aufzunehmen)? Eher eine Akademische Frage, aber dennoch wollte ich das mal wissen

    :)
  • Aber mal eine Frage an euch beide @De-M-oN + Schauerland: Habt ihr mal versucht gleichzeitig mit Nvenc zu streamen und aufzunehmen ? Schafft das der Encoder (also Bitraten basiert z.B. an YT und CQP Aufzunehmen)? Eher eine Akademische Frage, aber dennoch wollte ich das mal wissen

    Der RC1 ist jedenfalls gecrasht wenn man ein Stream (mit x264) laufen hatte und die aufnahme mit NVENC new gestartet hat.
    Umgekehrt ging es (erst aufnahme dann stream) allerdings ist performancemäßig alles zusammen gebrochen (mit dem alten NVENC wars gut)


    stream und aufnahme = nvenc noch nicht getestet aber früher mit NVENC old mal gemacht und keine probleme gehabt.


    wenn ich mit ffmpeg 2 video gleichzeitig kodiere in 1080p60 schafft jedes video auch so 80-100fps also ich denke das sollte gehen

  • Psycho-visual Tuning ist eine optimierung dass schnelle bildwechsel besser aussehen sollen und nicht so stark verpixeln sollen auch bei niedriger bitrate


    Look-ahead sind dynamische bframes, dh es wird versucht so viele bframes wie möglich zu verwenden und nicht zb 2 fixe

    Naja das mit dem lookahead stimmt jetzt nicht so ganz.


    Erstmal psy:
    https://encodingwissen.de/code…/#psychovisuelle-optionen
    bzw auch hier
    https://encodingwissen.de/code…z/#psy-rd-rd-trellis-star


    Das ist jetzt nicht irgendwie neu^^ Und OBS hat einfach nur endlich die Option drin, die ffmpeg schon seit Dekaden hat. Selbiges für lookahead. NVEnc kann das schon seit Ewigkeiten. Nur die GUI von OBS war eben halt wieder der Flaschenhals.
    Zumal das psy modell jetzt auch eine ziemliche Basissache von H.264 ist, selbiges mit dem lookahead.


    Lookahead hat aber eine andere Bedeutung die dem Namen auch mehr gerecht wird:


    https://encodingwissen.de/code…renz/#rc-lookahead-frames


    Lookahead bedeutet nichts weiter als wieviele Frames in den RAM geladen werden und berücksichtigt werden bei der Erzeugung der GOP (i-frames, p-frames, b-frames decision etc) je encodingschritt.
    Wenn du also ein Lookahead von nur 10 hast, und zb 15 wäre ein toller frame gewesen ein referenzframe für frame 8 zu sein, wird das nicht gesehen, weil ja nur die 10 frames geladen wurden.
    Daher darf die Option logischerweise auch nie höher sein als die erlaubte maximale GOP länge. Haste bei x264 zb eine max GOP länge von 300 Frames angegeben so darf natürlich auch lookahead nur max 300 sein. Aber so hoch geht man eh nicht, weil das zu arg RAM frisst.

    ^^


    der neue nvenc encoder muss irgendwie nicht mehr das bild vom canvas hin und her kopieren sondern kann das direkt an den encoder schicken

    Mit 'ner RTX Karte und DirectX12 muss nichts mehr in den RAM, es geschieht dann alles innerhalb der Grafikkarte.

  • Schafft das der Encoder (also Bitraten basiert z.B. an YT und CQP Aufzunehmen)? Eher eine Akademische Frage, aber dennoch wollte ich das mal wissen

    Ja, funktioniert bei mir problemlos. Streaming auf Twitch in 720p 60 FPS mit 6Mbit CRF und die Aufnahme gleichzeitig in 1080p 60 FPS mit CQP 18. Ich hatte neulich mal versucht, die Aufnahme direkt auch noch auf 1440p hochzuskalieren, da hatte ich dann aber einige leichte Ruckler im Bild und von dem Upscale-Filter von OBS war ich auch überhaupt nicht begeistert. Das sah alles sehr schwammig aus. Jetzt skaliere ich dann lieber nachträglich über Shotcut die Streams hoch, um da auf Youtube auch anständiges Bild zu erhalten.

  • Ich hatte neulich mal versucht, die Aufnahme direkt auch noch auf 1440p hochzuskalieren, da hatte ich dann aber einige leichte Ruckler im Bild

    Wo denn? Bei Ausgabe oder beim Encoder? Großer Unterschied. Und welcher Encoder NVEnc oder x264?
    Und wie gesagt, YUV natürlich NICHT in voller farbrange, sondern begrenzt.^^


    und von dem Upscale-Filter von OBS war ich auch überhaupt nicht begeistert.

    Welcher wurde denn benutzt? Bilinear wäre kein Wunder. Sollte schon Bicubic oder noch besser Lanczos sein.

  • Direkt bei der Ausgabe haste halt den Vorteil das dein späteres Rendern natürlich dann viel schneller geht, wenn der upscaler nicht mehr ran muss.
    Aber eben die Skalierung bei Ausgabeauflösung einstellen. Nicht bei den Encodern. Bei Ausgabe macht es dann die GPU.

  • Wo denn? Bei Ausgabe oder beim Encoder? Großer Unterschied. Und welcher Encoder NVEnc oder x264?
    Und wie gesagt, YUV natürlich NICHT in voller farbrange, sondern begrenzt.^^

    Jap, hatte ich auch bei der Ausgabe eingestellt. Beim Encoder ging es erst gar nicht, da mein Bildschirm nur 1080p hat und da konnte ich dann keine höhere Auflösung als 1920x1080 auswählen. Selbst, wenn ich es manuell eingegeben hab.


    Welcher wurde denn benutzt? Bilinear wäre kein Wunder. Sollte schon Bicubic oder noch besser Lanczos sein.

    Der stand schon auf Bicubic ... Aber ja, wird dann wohl doch etwas zu viel für die kleine 1070 gewesen sein. Das Ruckeln ist halt auch im Twitch-Video zu erkennen: https://www.twitch.tv/videos/377362849##


    An welcher Stelle ist es denn sinnvoller hochzuskalieren? Direkt bei der Ausgabe in OBS oder erst beim Rendern später?

    Direkt in OBS kostet halt mehr Leistung, spart aber das Rendern später (oder beschleunigt es).

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