Videos alle Asynchron

  • Zitat von Jenny

    Laut Mediainfo nimmt die Elgato aber CFR auf und nach dem Rendern ist es dann erst VFR. Kann es dann nicht einfach an falschen Einstellungen in Premiere liegen?

    Zitat von Julien

    Das kann aber eigentlich nicht sein. Premiere unterstützt keine variable Framerate, schon gar nicht beim Output. Irgendwas ist hier komplett daneben.

    Da ich noch nicht so der Profi bin was Video Informationen angeht gehe ich davon auch sehr stark aus. Kann es daran liegen das Elgato NTSC macht und ich es in Pal Rendere?
    Oder irgendeine andere dumme Einstellung von mir?


    Ist es schlau Premiere die Framerate und Fernsehnorm auf "Basierend auf Quelle" einzustellen damit das Problem evtl weg ist?
    Aber ein Video Rendern besagt doch nichts anderes als es komplett neu zu erstellen. Das heisst doch wenn ich Attribute ändere dann will ich das so haben und es darf kein Blödsinn dabei raus kommen oder?


    Was ich aber komisch finde ist das es beim laden in Premiere schon Asynchron ist, nicht erst nach dem Rendern.

  • Auch nicht mit irgendnem seltsamen Preset über GPU Enkodierung?

    Was hat GPU Encoding mit VFR zu tun? xD


    VFR wird durch nicht-lineare Videoschnittprogramme schon allein wegen der Programmstruktur nicht unterstützt.
    Guck dir mal die Timeline an, da ist immer ein regelmäßiger Abstand von Frames zwischen den Sekunden. VFR hätte jedoch mal mehr und mal weniger Frames pro Sekunde, was die Timeline nicht unterstützt.


    Läd man jetzt VFR Material in die Timeline wird der regelmäßige Abstand eingehalten, also zu viele Frames gelöscht und zu wenige Frames aufgefüllt, je Sekunde = Video und Audio werden asynchron.


    Im Output macht VFR noch weniger Sinn :D
    Wie soll das gehen? Das Schnittprogramm hat die Frames schon glatt gebügelt und beim Rendern wird schließlich die Timeline abgefahren und nicht das Orginalvideo.
    Und die Frames die vom Renderer zum Encoder übertragen werden bleiben dann in CRF.


    GPU Encoding hat damit nichts zu tun, das macht nur die Kompressionseffizienz schlechter, mehr nicht xD


    Was ich aber komisch finde ist das es beim laden in Premiere schon Asynchron ist, nicht erst nach dem Rendern.

    Du muss im Import und Export GENAU die orginale Framerate angeben. Und laut Mediainfo orientiert sich die Elgato da weder an PAL noch an NTSC also musst du 30.000 FPS manuell eingeben, sowohl beim Import als auch beim Export.

  • Zitat von GrandFiredust

    Du muss im Import und Export GENAU die orginale Framerate angeben

    Aber wenn diese Variable ist dann gibt es doch keine genaue Framerate oder?
    Aber 30 FPS ist ja Pal.... Ahhh sit das alles kompliziert :)

  • Was hat GPU Encoding mit VFR zu tun? xD

    Du hast offensichtlich meine Frage oder worauf ich hinaus wollte nicht verstanden.
    Ich hatte ja erwähnt das ich Adobe nicht kenne. Daher kam ein Gedanke auf, ob nicht vielleicht, eventuell, unglücklicherweise ein Preset besteht, welches ein Super-Duper-High-Ultra-Speed-GPU-Encoding anpreist, wo am Ende dann so ein Blödsinn wie VFR bei heraus kommt.
    Eine Timeline kann bei Sony auch nur aus Zeit ohne frames bestehen, ist also von daher kein Anhaltspunkt.
    Aber gut, wenn solch Programme nur CFR können, dann ist ja alles gut.

  • Also ich habe noch keine Elgato, nehme mit PlayClaw auf und hatte ne Zeit lang das selbe Problem:


    Der Ton wurde immer weiter "verschoben" bzw. eigentlich das Bild. Hier der Fehler klar: VFR


    Meine Lösung, kp ob die dir jetzt gefällt oder nicht:


    Die Aufnahme einfach mit Handbreak (Freeware) in CFR umwandeln, beim Codec auf loseless stellen und Veryfast. Ich konnte keine merkliche Qualitätsenbusen feststellen, dann das ganze in Premiere und die Welt war wunderschön.


    Ist natürlich dann insgesamt 3 oder 4 mal durch den Wolf gedreht, aber war die einfachste Lösung, die ich gefunden habe.
    Premiere kann einfach nicht mit VFR umgehen, ist leider so. Habe lange nach einer Lösung gesucht und bin auf verschiedene Film und Video Foren gestoßen in denen dann so Beiträge abgelassen wurden wie:
    "Premiere Pro ist eben für Profis gemacht, da geht man davon aus, dass sie Profi Equipment haben und VFR ist unprofessionell, daher wird's nicht unterstützt"


    Was war dran ist? Keine Ahnung.

  • Nicht lineare Videoschnittprogramme wie Premiere, Sony, Magix, Camtasia, Movie Maker... können nur mit CRF arbeiten, anders würde so etwas nicht mit einer Timeline funktionieren.


    Alle VFR Videos werden beim Einlesen in die Timeline an die angegebene FPS Rate angepasst. Wenn du also angibst FPS=30 dann macht er genau 30 FPS. Bei 31 FPS wird 1 Frame gestrichen, bei 27 FPS 3 Frames aus anderen interpoliert und hinzugefügt.
    Dadurch wird natürlich das Audio asynchron weil hier schließlich nichts gestrichen wird ;)


    So gesehen ist VFR weder professionell noch unprofessionell, sondern einfach nicht für Videotechnik geeignet. Filme und Videos sind immer in CFR, nur der PC Bildschirm gibt in VFR aus.
    Alle vernünftigen Aufnahmeprogramme sollten daher nativ in CFR aufnehmen, ansonsten muss man halt das Video über Drittprogramme in CFR umwandeln.


    Encoder hätten keine Geschwindigkeits-Vorteile aus VFR (selbst wenn es bei NLEs eh nicht geht)

  • Komplett ohne verschwendete Zeit für eine zusätzliche Kodierung.

    die auch Qualität kostet



    "Premiere Pro ist eben für Profis gemacht, da geht man davon aus, dass sie Profi Equipment haben und VFR ist unprofessionell, daher wird's nicht unterstützt"

    Ja genau. Und MKV ist auch unprofessionell, 10 bit ist unprofessionell, höherer Chroma als 4:2:0 ist unprofessionell und ein H.264 De- und Encoder der die Hälfte der H.264 Features nicht unterstützt und letztere nur ~3 Einstellungen anbietet ist natürlich professionell :D
    Das Timeline Programme kein VFR können ist verständlich, aber nicht aus dem Grund, was du in dem Forum gelesen hast XD. Premiere Fanboys ahoi :D

  • Zur Erklärung: Das Grundproblem ist und bleibt die variable Framerate. Damit kommt Premiere nicht zurecht, insofern ist es auch völlig egal, welche FPS oder welche Norm du einstellst.


    Wenn du eine Quelle mit konstanter Framerate von 25 FPS hast, gibst du 25 FPS ein und nimmst PAL, bei einer konstanten Framerate von 29.97 gibst du 29.97 und NTSC ein, bei konstanten 30 FPS ist das schon wieder völlig schnurz, weil 30 FPS keiner Fernsehnorm entspricht und somit außerhalb der "Preset-Spezifikationen" von Premiere liegt. Ist aber kein Beinbruch, weil man sich ja auch außerhalb der Presets bewegen kann, man muss es nur einstellen.


    Da du ja jetzt aber eine variable Framerate mit 29.97 als Ausgangsbasis hast, kannst du sauberes Arbeiten mit Premiere vergessen, ohne das Material eben per Frameserver zu übergeben oder anderweitig zu konvertieren. Der Frameserver wäre wohl der sauberste Weg in deinem Fall.


    Die große Preisfrage wäre jetzt nur noch, warum die Mediainfo der Rohaufnahme 30 FPS CFR anzeigt. Das kann einfach nicht stimmen, weil die Elgato-Dinger schon immer in VFR aufgenommen und schon immer der NTSC-Norm mit 29.97 FPS oder 59.94 FPS entsprochen haben. Und die NTSC-Norm hat nun mal ungerade Zahlen - warum auch immer Elgato damit wirbt, angeblich gerade Frameraten zu unterstützen, bleibt mir immer noch ein Rätsel. Das kann meines Wissens erst die HD60 mit echten 60 FPS statt nur 59.94.


    Meine Vermutung ist letztendlich: Irgendwie ist die Mediainfo falsch. Vielleicht schreibt der Encoder sie absichtlich falsch in den Header. Es gibt ja noch eine erweiterte Mediainfo, die die Daten nicht nur aus dem Header ausliest, sondern das Video selbst überprüft. Ich wette, da würde ein anderer Wert stehen als 30 FPS CFR.

  • Ich sehe das wie Brummpa. Mit jeder neu angelegten TS-Datei verschiebt sich der Kommentarton.
    (Ich habe das mal nachgeschaut)


    Im Gegensatz zum Threadsteller habe ich mit dem Spielton keine Probleme.


    Das Verschiebungsproblem umgehe ich, in dem ich den Kommentarton einzeln in einem Stück durch die Elgato-Software exportiere und manuell in Adobe Premiere angleiche. Meist ist es nur ein Versatz von 1-2 Sekunden, jedoch als eine Datei anstatt mehrere. Für mich ist das die elegantere Lösung.


    Wie es mit der neuen Software aussieht, kann ich jetzt noch nicht sagen. Bis jetzt habe ich das Programm einfach so mitlaufen lassen und nur herausgefunden, dass die TS-Datei endlos aufgenommen wird anstatt in 4,7GB gesplittet. Auch werden jetzt sehr viele Tonspuren mit hinein gepackt (10 Stück? Habe noch nicht gezählt), vorher wahren es nur 3 (Kombiniert, Spielton und Kommentarton).

  • Warum wird denn immer weiter diskutiert? Die Problemlösung war schon in den ersten Beiträgen genannt.


    Um langzeitig in CFR aufzunehmen sollte die Elgato auf CFR eingestellt werden, sofern es möglich ist.


    Und wenn er in TS aufnehmen würde, würde er in der Mediainfo noch mehr Informationen rauslesen können. Da steht dann auch der Versatz von Audio drin.


    An sich würde AVISynth und FFMS2 das Problem mit der VFR -> CFR lösen und auch gleich noch den Audioversatz womöglich angleichen. Da es schon in SSM integriert ist solche Funktion, sollte das ein leichtes sein.


    Verstehe immer nicht das es schwer zu begreifen ist das es zum einen an der VFR liegen kann und zum zweiten wegen der unterschiedlichen Samplerate von Audio.


    Ihr braucht doch da nicht die halbe Welt verrückt machen jetzt xD



    Im Grunde ist das ganz einfach wie man zum einen an die beste Qualität von solchen Capture Boxen/Karten herankommt und zum anderen ist es auch ein leichtes es von VFR in CFR zu ändern, sollte es in VFR aufgenommen worden sein.


    • Wenn man aufnimmt, braucht man das Video hinterher nicht noch mal speichern oder exportieren, da die Aufnahme oft schon als TS auf der Festplatte befindet. Sonst speichert ihr das 2 mal und das ist unnötig. Kostet euch Zeit und zum anderen können durch diese Methode schon Probleme entstehen die durch ein erneutes Muxen hervorgerufen werden können.
    • Diese TS Dateien (Transport Streams nennt man diese) mit AVC Material sind spezielle erweiterte auf DVB-S2 basierende Videos. Sprich die Elgato nimmt diesbezüglich genauso auf wie eine DVB-S2 Karte.
      Diese TS Dateien enthalten mehr Informationen als man je bräuchte. Da würde z.B. auch die Verschlüsselungsart gespeichert werden und in der Mediainfo sichtbar sein. Untertitelinformationen, Dateninformationen, usw. Weil über TS können auch nur DATEN wie z.B. Updates für ein Programm enthalten sein.
      Es basiert halt alles auf Satelliten/Fernsehn Technologie
    • Diese TS Dateien können mithilfe von FFmpeg oder TS-Muxer schon ausgelesen werden. In AVISynth geht das auch sehr gut mittels dem FFMS2 Plugin, da die TS Datei nix weiter beherbergt als ein AVC Material und eine entsprechende AAC oder aber auch DTS Audio Stream, was ja Problemlos, außer DTS, in MP4 reingehen würde.
      !!!JEDOCH!!! ist Vorsicht geboten. TS und MP4 können vllt von den Streams her identische Inhalte haben, die TS Datei jedoch hat die besseren Chancen von Decodern gut decodiert zu werden. Heißt im Klartext das man mit einer TS Datei weitaus besser hantieren kann, als mit der MP4 Datei.
      Wenn eure Schnittsoftware keine TS Datein einlesen kann, ist das auch logisch. Das können auch nur die Schnittprogramme die für Fernsehn Aufnahmen mit TS gedacht worden sind.
    • Transport Stream Dateien sind kein Problem für AVISynth und dem FFMS2 Plugin. Auch Audio nicht. Und man kann damit auch gleich noch VFR in CFR wandeln.
      Auch Pull-up und Pull-down, sowie PAL <-> NTSC Konvertierungen wären mit AVISynth problemlos möglich.
    • Ist das Skript fertig, kann man es entweder mit einem Lossless Codec neu schreiben lassen in CFR und es einwandfrei in sein Schnittprogramm laden (Schnelle Bearbeitung möglich auf kosten von großen Dateien)
      ODER
      die AVS Datei mittels AVFS (Frameserver) als AVI virtuell erstellen lassen und im Schnittprogramm laden. (Langsamere Bearbeitung, Zusätzliche Deiteigröße = 0)

    An sich ganz einfach eigentlich. Und man könnte sofern man Interlaced aufnimmt, auch gleich mit AVISynth das Bild astrein Deinterlacen.


    An sich eigentlich gar nicht so schwer. Die meisten von euch hängen mal wieder an der Technik die sie nicht sonderlich verstehen die dahinter steckt.


    Ich habe solche TS Datein hier auch. Entweder die MPEG2 TS Datein (DVB-S1 basierend) oder die MPEG4 (AVC) - TS Datein (DVB-S2 basierend)
    Kann aber mit beiden gut hantieren und verarbeiten. Habe da eigentlich nie Probleme mit gehabt. Und auch mit VFR hab ich diesbezüglich keine Probleme mit. Also von daher bin ich zumindest Wunschlos glücklich xD

  • Die Elgato-Dinger nehmen meines Wissens immer in variabler Framerate auf, sofern man die Elgato-Software nutzt. Auch wenn sie 30 FPS (oder gar 60 FPS bei der HD60) behauptet, ist es immer sowohl die NTSC-Variante mit 29.97 (bzw. 59.94) FPS und variabel.

    das mit den 29.97/30 fps liegt meiner Erfahrung nach auch am angeschlossenen Gerät. Bei meinen Playstations ist es die Kommazahl, bei meinem Bruder und seiner XBox ist es eine glatte Zahl, sowohl in der Software als auch in der Mediainfo.


    Was ich so im Internet gelesen habe, ist es wohl so, dass die Elgato in CFR aufnimmt, bei der Konvertierung der .ts Dateien zu MP4 wohl manchmal VFR Videos ausgespuckt werden. Vielleicht mal versuche, die Rohdateien in Premiere zu laden und schauen, ob die dann synchron sind.


    Um langzeitig in CFR aufzunehmen sollte die Elgato auf CFR eingestellt werden, sofern es möglich ist.

    gibt keinerlei Einstellungsmöglichkeiten in die Richtung, wenn man die Haus-Software benutzt.

  • das mit den 29.97/30 fps liegt meiner Erfahrung nach auch am angeschlossenen Gerät. Bei meinen Playstations ist es die Kommazahl, bei meinem Bruder und seiner XBox ist es eine glatte Zahl, sowohl in der Software als auch in der Mediainfo.

    PS2, jedenfalls bei mir, wird bei NTSC Games bei 60Hz mit 59,94 FPS (Double-NTSC) aufgenommen und bei PAL bei 50Hz mit glatten 50 FPS (Double PAL)


    Mein Kumpel hat auch eine Capture Box, die aber nur PAL und NTSC aufnimmt. Auch diese unterscheidet die FPS von der Hz die von der Konsole aus kommt. NTSC wird bei ihm mit 29.976 aufgenommen und PAL Games mit 25 FPS.


    Kommt immer drauf an wie die Übertragungsfrequenz ist. Bei Resident Evil 4 z.B. konnte ich zwischen 50Hz und 60Hz auswählen. Würde meine Capture Box auch unterscheiden dann.


    Gibt ja auch PAL_60. In diesem Falle würde die Capture Box von mir mit glatten 60 FPS aufnehmen. (GameCube z.B.)

  • scheint irgendwie ein Problem mit Premiere und der Elgato zu sein :D
    die meisten Einträge bei Google sind von Premiere Nutzern. Ich muss auch aus persönlicher Erfahrung sagen, ich hab immer das .mp4 Zeug der Elgato Software in mein Sony Movie Studio gestopft und nie irgendwelche Probleme mit Asynchronität gehabt. Und ich bin bei sowas mega-pingelig.


    mal ne kurze Frage mehr oder weniger Off-Topic: kann man irgendwie in Audacity speichern, dass die Standard-Einstellung für die Aufnahme 48.000 Hz ist? Jedesmal muss ich das umstellen, das nervt.

  • Ich muss auch aus persönlicher Erfahrung sagen, ich hab immer das .mp4 Zeug der Elgato Software in mein Sony Movie Studio gestopft und nie irgendwelche Probleme mit Asynchronität gehabt.


    Da hattest du dann wohl Glück. ;) Ich kenne Leute mit Elgato und Sony Vegas, bei denen exakt dieselben Asynchronitätsprobleme auftauchen wie bei Premiere auch. Es liegt ja im Endeffekt auch nicht am Programm, sondern eben an der variablen Framerate.

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