Was haltet Ihr vom Spielekauf ohne physisches Medium? Ist es euch egal, stellt Ihr euch lieber eine DVD-Hülle zu Eurer Sammlung ins Regal oder spart Ihr lieber den Platz? Angenommen, ein Spiel kostet als physische Version genau so viel wie als digitale: digital kaufen und runterladen, oder ab in den Laden? Könnt ihr damit leben, wenn mal eine CD/DVD das zeitliche segnet oder habt ihr lieber uneingeschränkten Zugriff auf eure Online-Sammlung, die Ihr von überall immer wieder runterladen könnt?
Ich hab lieber eine schöne DVD im Regal stehen, muss ich zugeben. Sieht schön aus und hat auch noch andere Vorteile, wie ich vor kurzem feststellen musste. Wenn man nämlich mal kein Internet hat, kann man stellenweise die Spiele nicht spielen, die man heruntergeladen hat (bei der [lexicon]PS4[/lexicon] war es zumindest vorgestern so). Die DVD kann ich reinschmeißen und loszocken.
Wie steht Ihr dazu? Nervt es euch, dass Publisher auf eigene Clients wie [lexicon]Steam[/lexicon], [lexicon]Origin[/lexicon] oder Uplay setzen? Ist es euch egal, wenn ihr eure Spiele nicht mehr verkaufen könnt, weil sie an eure Nutzerkonten gebunden sind? Würdet ihr von dem Kauf eines Spiels absehen, wenn ihr euch dafür einen Client herunterladen und das Spiel registrieren müsst? Oder gefallen euch derartige Clients, weil sie euch vielleicht über Rabattaktionen informieren und euch mit euren Freunden vernetzen?
Bin außer im PSN und [lexicon]Steam[/lexicon] (wo ich aber schon ewig nicht mehr online war) nirgendwo angemeldet und hab es auch so schnell nicht vor. Zusatzinhalte und mit Freunden vernetzen ist zwar schön und gut, aber ich kann da ganz gut drauf verzichten. Und ich mag es nicht, irgendwas aufgezwungen zu bekommen, weswegen ich Spiele meide, bei denen man sich erst irgendwo anmelden muss, um überhaupt spielen zu können.
Und das mit dem wieder verkaufen ist ein weiterer Grund, warum ich die physische Version bevorzuge^^
Stimmt das? Waren Spiele wirklich früher bei Veröffentlichung "fertig(er)" als sie es heute sind? Und wenn ja, was ist wohl schuld daran? Gibt man sich einfach nicht mehr so viel Mühe oder stehen die Entwickler unter einem größeren Druck als noch vor ein paar Jahren, sodass das Spiel vielleicht für den Umfang den es bietet eine zu kurze Entwicklungszeit bekam? Sind euch Day-One-Patches oder häufige Updates egal oder habt Ihr was dagegen?
Ich glaube schon, dass früher mehr darauf geachtet wurde, das Spiele "fertig" bzw. funktionsfähig veröffentlicht wurden, einfach darum, weil man nicht so einfach im Nachhinein noch was verbessern konnte. Man hat das Spiel eingelegt und es ging, auch wenn es vielleicht ein paar kleine Bugs hatte.
Heute kann man ja mit riesigen Day-One-Patches alles fixen und die Leute, die eine schlechte oder keine Internetverbindung haben (ja, sowas gibt's noch), haben dann halt Pech gehabt. Das nervt mich tierisch. Wenn ich ein Spiel kaufe, will ich es einlegen und Spielen können und nicht noch ewig und drei Tage irgendwas runterladen, um überhaupt mal anfangen zu können.
Ich erinnere mich da gerne an [lexicon]Assassin's Creed[/lexicon] Unity, was wohl eine richtige Katastrophe war. Es gab daraufhin zwar von Ubisoft DLCs gratis, aber der neue Teil wurde danach trotzdem erstmal kritisch beäugt (auch wenn Syndicate besser gelungen ist).
Mir wäre es echt lieber, die Publisher würden den Entwicklern mehr Zeit geben, damit man eben gleich ein funktionsfähiges Spiel auf den Markt bringen kann. Früher musste man auch oft mehrere Jahre auf Fortsetzungen warten und wir haben es alle überlebt.
Aber Zeit ist ja Geld...
Was haltet ihr von DLCs? Zahlt ihr gern für zusätzlichen Inhalt oder habt ihr manchmal das Gefühl, dass Inhalte des DLCs eigentlich von Anfang an ins Hauptspiel gehört hätten? Wie steht Ihr zu Äusserungen wie "Sowas wurde früher noch mit Patches nachgereicht"? Stimmt das? Gab es dergleichen früher noch gratis? Wartet Ihr lieber auf "Game Of The Year"-Editionen oder ähnliches, die bereits alle DLCs enthalten? Sind Entwickler wirklich so geldgeil, wie man oft liest oder sind einfach nur die im Vergleich zu damals gestiegenen Kosten für die Entwicklung eines Spiels verantwortlich dafür, dass zu vielen Spielen zusätzliche, kostenpflichtige Inhalte angeboten werden?
DLCs sind so eine Sache. Kommt halt drauf an, was sie beinhalten. Zusätzliche Stories, Maps, Waffen, Skins etc. find ich nicht schlimm, weil nicht zwingend notwendig.
Wenn ich aber ein storygebundenes Spiel habe und den [lexicon]DLC[/lexicon] brauche, um überhaupt zu verstehen, was im Hauptspiel passiert, dann ist das schon Abzocke. Man zahlt immerhin schon 50-60 € für ein Spiel, da sollte es schon komplett eigenständig sein.