Beiträge von Dr. Strangelove

    Solche Panele kann man sich auch mit überschaubarem Aufwand selber bauen:



    Als Material zur Dämpfung kann man Basotect, Mineralwolle oder wie zu sehen auch einfache Handtücher aus dickem Frottee nehmen.
    Den Stoffüberzug könnte man für die individuelle Gestaltung freigeben (z.B. Batik, bedrucken, bemalen oder einfach einen bemusterten Modestoff nehmen). Dann ist's auch was fürs Auge. Vielleicht triggert das ja den WAF ;)

    Die Unterschiede zwischen dem NT1-A und dem NT1 sind bei Sprachaufnahmen idR. wirklich nicht so krass. Am ehesten noch bei Leuten mit ausgeprägten Sibilanten. Von der Isolation her finde ich das Mikro persönlich in Ordnung. Habe aber natürlich kein t.bone zum Vergleich. Kann aber sein, dass dieses wirklich nicht so gut richtet. Das lässt jedenfalls das Polardiagramm von t.bone/Thomann vermuten.


    Gute Headset-Mikrofone... ja, schwieriges Thema! :D
    Mit einem Upgrade der Sprachqualität wird es da leider eng.


    Falls es etwas kompakter als das Rode sein darf:
    https://www.thomann.de/de/se_electronics_se8.htm
    https://www.kirstein.de/Live-S…mbranmikrofon-Silber.html


    Ansonsten was aus der Ecke der Dynamiker:
    https://www.thomann.de/de/blue_encore_200.htm
    https://www.thomann.de/de/shure_beta_58_a.htm
    Die sind nicht ganz so nasal abgestimmt, wie die Konkurrenz (z.B. Procaster). Setzen (da dynamisch) aber auch wieder einen potenten Vorverstärker bzw. einen geringeren Abstand zur Membran voraus.

    Hallo Drexel,


    bevor man irgendwelche Empfehlungen gibt, sollte eigentlich erst mal geklärt werden, wie du dein Mikro verwenden möchtest.


    Auf welchen Abstand besprichst du dein Mikro?
    Benutzt du ein Stativ + Spinne?
    Auf welchen Raum möchtest du dich während der Aufnahme bewegen können?
    Stehst du eher auf einen neutralen oder gefärbten Sound?


    Das NT1 ist ein sehr neutrales, hochauflösendes wie auch extrem rauscharmes Mikrofon, das ich selbst gerne verwende. Je nach dem, auf welchen Abstand du arbeitest und wie empfindlich du gegenüber Hintergrundgeräuschen bist, würde ich jedoch Anderes heranziehen. Das NT1 ist - wie die meisten Großmembranmikrofone - tendenziell eher empfindlich, weil es nicht auf die bestmögliche Richtwirkung hin optimiert wurde. Meinerseits habe ich mit Noise Gate und etwa 20cm Abstand trotz mechanischer Tastatur und nicht optimierter Raumakustik zwar keine großen Probleme. Aber es soll wohl Leute geben, die genau vom Gegenteil berichten.


    Wenn man Bewegungsfreiheit und Geräuschisolation zusammenzieht, dann kommt man eigentlich zu einem Headset-Mikrofon mit Nierencharakteristik.


    Das nur als Nebengedanken.


    LG
    Strangelove

    Irgendwo wirst du halt einen Kompromiss machen müssen.
    Bei Klinke vermute ich Probleme mit dem Eingang. Bei USB hast ggf. du den wackeligen Stecker. Bei Bluetooth kann die Signalqualität wieder durch die Codecs eingeschränkt werden. Da wird es bestimmt nicht einfacher, was Passendes zu finden.


    Ein externer Recorder ist vielleicht wirklich nicht die schlechteste Idee. Bei dem kannst du schließlich auch den Gain richtig einstellen, was bei einem Konzert quasi unumgänglich ist.

    Gerade mal über meine Aufnahme mit dem Samson Go drübergehört. Klingt irgendwie sehr unschön, ziemlich dumpf und komprimiert. Als würde das Handy selbst die Wandlung übernehmen. Vielleicht liegts am OTG-Adapter oder speziell meinem (geflashten) Smartphone.


    Aber prinzipiell funktionierts!


    Naja keine Ahnung wieso, aber bereits das Ladekabel neigt bei dem Handy extrem leicht wieder rauszufallen, daher würd ich auf USB gerne verzichten Ich weiß auch nich wie mobil son kabelwirrwarr dann noch auf 'nem konzert letztendlich wäre xD

    Ist das bei allen Kabeln der Fall?
    Nach Möglichkeit würde ich schon was mit USB nehmen, damit du nicht auf den Mikrofoneingang des Handys angewiesen bist.


    Kommt grundsätzlich eigentlich auch ein Lavalier infrage? Oder nur was direkt zum Anstecken ans Smartphone?

    Naja zumindest das interne Mikrofon (gut hat jetzt nichts mit dem Anschluss zu tun, das ist klar) scheint bei Samsung ja immerhin besser als manch andere Handys zu sein, also ich bekomm zumindest recht häufig Lob dafür^^

    Das sind zweierlei Dinge.
    Die Frage ist, wie sauber die Vorverstärkung und Wandlung beim Input ist. Da schwächeln die meisten mobilen Geräte.

    Hallo De-M-oN,


    was für ein Handy besitzt du denn?


    Die Wertungen zum Edutige sehen ja recht durchwachsen aus.


    Könnte mir gut vorstellen, dass die Ergebnisse vor allem von der Qualität des Mikrofoneingangs abhängen. Die stehen bei Smartphones ja nicht gerade auf der Topliste der Features.


    Würde nach Möglichkeit was mit USB nehmen. Aber da müsste man mal genauer nach der Kompatibilität mit deinem OS recherchieren. Bei Android gibt es USB Audio für DACs. Bei Mikros (also Eingabe statt Ausgabe) bin ich mir nicht sicher.


    LG


    Nachtrag:


    Gerade mal ein Samson Go Mic USB per OTG-Adapter mit meinem Smartphone verbunden. Betriebssystem ist Android Oreo (8.1). Stromversorgung scheint schonmal zu funktionieren, auch schlägt der Pegel in der App aus. Werde mir nachher am Rechner mal anhören, ob das brauchbar ist, was dabei rauskommt :D

    Ist es denn eher der dumpfe Aufschlag oder das hohe Klirren der Tasten?


    Den tieffrequenten Anteil (also das dumpfe Rumpeln) kann man sehr gut bekämpfen, indem man die Tastatur selbst (also dessen Chassis) vom Untergrund entkoppelt. Habe bei meiner Ducky mit MX Browns einfach ein paar Gummifüße (wie sie auch unter Computergehäusen zu finden sind) zurechtgeschnitten und mit doppelseitigem Klebeband vorne und hinten druntergesetzt. Die normalen Kunststofffüße haben merklich mehr Körperschall übertragen. Wer es nicht glaubt, nehme einfach mal ein Kissen und lege die Tastatur obendrauf. Das macht für meine Begriffe deutlich mehr Unterschied, als der Wechsel von Mikrofon A zu Mikrofon B.


    Den hochfrequenten Anteil hingegen (das hohe Klappern und Klirren) kann man in den Griff kriegen, wenn man die Tasten bzw. Switches selbst dämpft.
    Mit O-Ringen habe ich gemischte Erfahrungen gemacht. Hatte auf meinen alten Tastaturen (Ducky, Cherry, CM) teilweise sogar zwei Lagen von denen, weil sie nur relativ wenig gebracht haben (im Endeffekt wohl die falsche Härte gewählt - siehe Angaben in "Shore" bei den Händlern). Der Anschlag wurde dann auch tatsächlich hörbar gedämpft. Der größte Unterschied war jedoch fühlbar, und zwar in Form eines schammigeren Tippgefühls. Wenn ich ehrlich bin, da hätte ich auch bei einer 0815 Rubberdome von Logitech bleiben können...
    Irgendwann im letzten Jahr bin ich dann auf die sogenannten "QMX-Clips" von Uniqey gestoßen. Dabei handelt es sich um kleine Kunststoffaufsätze mit gummierten Kontaktflächen, die einfach auf die Switches draufgeklemmt werden. Aus Neugierde und irgendwo auch Verzweiflung mit den ollen Gummiringen habe ich mir ein Set zukommen lassen und auf meiner Ducky montiert.


    soundcloud.com/user-514251562/…ry-mx-brown-ducky-one-tkl


    Der Unterschied erscheint im ersten Moment etwas subtil. Wenn man jedoch genau drauf achtet, fällt auf, dass vor allem der hochfrequente Anteil (das helle Klappern) zurückgegangen ist. Ob das jetzt im Großen und Ganzen den "Ausschlag" macht, sei mal dahingestellt. Für mich sind die Clips jedenfalls angenehmer als die O-Ringe, weil sie das Tippgefühl weniger beeinrächtigen und akustisch eigentlich ganz gut dämpfen. Nicht so gut, wie besonders dicke / harte oder gar gestapelte O-Ringe, dafür aber mit weniger Einschränkungen beim Tippen (kein so vorzeitiges, schwammiges Stoppen der Tasten).


    Statt solchen Clips und O-Ringen kann man sich auch Landing-Pads aus z.B. Filz oder Gummi besorgen:
    https://elitekeyboards.com/pro…ccess,slpads&pid=sl120_cs
    https://elitekeyboards.com/pro…ccess,slpads&pid=sl120_cf
    Die wackeln im Gegensatz zu Ringen weniger umher, tippen sich also gleichmäßiger. Da sie mehr Fläche abgreifen, sollten sie eigentlich auch besser dämpfen.
    Kann man sich mit etwas Geduld sicherlich auch irgendwie selbst zusammenschnibbeln.



    Am Ende zählt die Summe aller Optimierungen:
    Mikrofon an einen Arm hängen, per Spinne entkoppeln, Tastaturgehäuse entkoppeln, Tasten/Switches dämpfen und ggf. eine weiche Unterlage verwenden... und zu guter Letzt das Noise Gate.

    Die Nahbesprechung ist Fluch und Segen zugleich.
    Zwar klebt das Mic dann (auch sichtbar) direkt im Gesicht, dafür bekommt man jedoch die bestmögliche Ausbeute - den lautesten Pegel - von der eigenen Stimme. Geringere Distanz --> steigender Pegel, höhere Distanz --> sinkender Pegel. Alles, was weiter vom Mikro weg liegt, fällt verhältnismäßig weniger stark ins Gewicht.


    Dynamische Mikros sind normalerweise genau auf diese geringe Distanz ausgelegt.
    Bei Kondensatoren gibt es solche und solche. Die üblichen Studiomikros werden auf nächster Nähe meist zu basslastig (Nahbesprechungseffekt) und brauchen dann einen Low-Cut. Auch Poplaute können hier manchmal richtig zum Problem werden. Kondensator-Bühnenmikros hingegen sind da deutlich unempfindlicher, da sie - genau so wie die dynamischen Mikros - auf die Nahbesprechung ausgelegt sind. In der Praxis "schlucken" die Hintergrundgeräusche im Prinzip auch nicht schlechter, als ihre dynamischen Pendants.


    Es ist alles eine Frage der jeweiligen Bauweise und Anwendung.

    Mal versucht, die Tastatur zu dämpfen?
    O-Ringe, Landing-Pads, QMX-Clips,...


    Bei mir steht die mechanische Tastatur (MX Brown) schon seit langem mit dicken Gummifüßen auf einem XXL-Stoffpad. Auch das hilft, die dumpfen Anschläge in der Aufnahme zu reduzieren.


    Ganz grundsätzlich sollte das Stativ übrigens niemals dort ankoppeln, wo solche Schwingungen enstehen.
    Das ist auch der Grund, warum ich einfachen "Tischmikrofonen" mit winzigem Dreibein so skeptisch gegenüberstehe. Die sind in den Belangen einfach zu empfindlich. Einen Mikrofonarm sollte man sich schon gönnen, wenn man solche Probleme ausschließen möchte.

    Eigentlich verwenden so ziemlich alle Surround-Simulationen HRTFs, um die Einflüsse von Kopf und Ohr auf ein Signal anzuwenden. Erst dadurch entsteht ja der authentische Eindruck von Räumlichkeit (Laufzeit- und vor allem Pegeldifferenz).


    Die Frage ist denke ich eher, ob die Summe der veränderten Faktoren mit der eigenen Hörerfahrung zusammenpasst. Je nach dem, wen du fragst, wirst du völlig andere Präferenzen von Surround-Systemen hören. Heißt aber nicht, dass das eine gleich besser ist als das andere. Es ist letztlich eine Frage des Geschmacks bzw. der Gewöhnung (Lokalisation ist in hohem Maße an die eigene Hörerfahrung gebunden!).


    HeSuVi ist ein mächtiges Tool, um so ziemlich jede populäre HRTF auf ein beliebiges Ausgabegerät anwenden zu können.
    Heißt: freie Wahl beim Kopfhörer und maximale Flexibilität bei der Auslegung des Surround-Effekts. Neben Dolby, Creative, Sennheiser oder Razer kann man dort sogar Kunstkopf-Profile diverser Institute auswählen.


    Die Leute laufen leider den ganzen Gaming-Marken hinterher, weil ihnen die Werbetrommel dort das Blaue vom Himmel verspricht.
    Tatsächlich handelt es sich in den meisten Fällen jedoch um gerade mal durchschnittliche Stereo-Kopfhörer mit ein wenig prorietärer Software und einem billigen Ansteckmikro im Bundle. Den teils enormen Aufpreis zahlst du allein für den Glauben, etwas Besseres bekommen zu haben, als dein Konkurrent.

    Lavalier-Mikrofone kann man theoretisch unsichtbar und zugleich relativ mundnah einsetzen. Wenn man drahtlos arbeitet (leider kostspielig), hat man außerdem absolute Bewegungsfreiheit, ohne dass sich der Ton verändert.


    Als Nachteile könnte man die schlechtere Ausbeute bei der Preisleistung und die dürftige Auswahl benennen.
    Solch winzige Kapseln sind bei gleichbleibendem qualitativen Anspruch etwas aufwendiger zu fertigen. Sie liefern weniger Pegel und rauschen stärker, was gerade die Einsteigermikros schnell an ihre Grenzen bringt.
    Bei den Klinken-Varianten findet man fast nur Müll. Bei XLR sieht es schon etwas besser aus. Die meisten Lavalier sind allerdings auf den drahtlosen Einsatz ausgelegt und kommen daher oft mit herstellerspezifischen Schnittstellen für die jeweiligen Sender-/Empfängersysteme.


    Bei Klinke kenne ich eine Ausnahme, die trotz sehr geringem Preis sehr gut klingen kann:



    Man sollte bei 3,5mm Klinke allerdings immer berücksichtigen, dass es keine etablierte Schnittstelle im professionellen Recording darstellt. Die Standards bei den Mikrofoneingängen kompatibler Soundkarten liegen gegenüber XLR mit seinen 48V Phantomspeisung deutlich geringer, weshalb man leider sehr häufig mit einem verwaschenen Klangbild mit zu wenig Gain und zu viel Rauschen zu kämpfen hat.
    Soll alles nicht heißen, dass man damit keine soliden Aufnahmen machen kann. Aber das Fehlerpotenzial ist aufgrund der technischen Unzulänglichkeiten nunmal deutlich höher. Um etwas Trial and Error kommt man da nicht herum.


    Mit einem XLR-Interface hingegen ist man da (was die Technik anbelangt) eigentlich direkt auf der sicheren Seite.
    Da bliebe dann nur die Schwierigkeit, ein passendes Mikrofon zu finden, welches ausreichend Klangpotenzial liefert und dafür nicht all zu viel kostet.


    - Lavalier-Mikros sind omnidirektional und nehmen einen nicht unbedeutenden Raumanteil mit auf

    Nicht zwangsweise, es gibt auch einige mit Niere.
    Die Auswahl ist bei XLR wie zu erwarten allerdings recht überschaubar.


    Kugeln nehmen zwar mehr Raum mit auf. Dafür verzeiehen sie allderings auch mehr bei der Ausrichtung.

    Auf was wartest du denn noch?
    Etwa darauf, dass dir jemand einredet, man würde für den minimalsten Kostenaufwand bereits hochwertige Lautsprecher bekommen? X/


    https://www.idealo.de/preisver…1411_-lsr305-jbl-pro.html


    Die Mackies würde ich persönlich nur als HiFi-LS empfehlen.
    Fürs Mixing / Mastering mindestens etwas wie die JBL. Genießen auch in der Fachbranche einen sehr guten Ruf. Manche ziehen sie sogar den KRKs vor.


    Und noch ein mal:
    Die Akustik im Raum ist mindestens genau so wichtig, wie die Qualität der Lautsprecher!

    Nur zur Info:
    Die Kopfhörerausgänge von Onboards sind heute meist nicht mehr so miserabel wie ihr vorauseilender Ruf. Man sollte natürlich ein wenig auf die Impedanzen und die limitierte Verstärkerleistung achten. Aber das gilt gleichermaßen ja auch für externe Geräte.
    Deutlich schwieriger ist die Angelegenheit mit den Mikrofoneingängen. Die werden nämlich selbst bei dedizierten Soundkarten gerne mal etwas geringer geschätzt und mit billigen Vorverstärkern ausgestattet. Aus genau diesem Grund sind die gängigen Klinken-Mikrofone übrigens auch so extrem rauschanfällig. Bei zu wenig Spannung fallen Nutzsignal und Störsignal immer weiter ineinander. Die Folge ist ein enormes Grundrauschen.
    Fun fact: selbst so einige USB-Soundkarten für unter 10 Euro liefern schon mehr Vorspannung fürs Mikro, als die meisten Onboards und selbst so einige deutlich teurere Gaming-Soundkarte. Phantomspeisung mit 48V ist natürlich eine ganz andere Sache. Da fällt ein Großteil solcher Probleme weg... solange denn auch die Quali des Mikros mitmacht ;)

    ber sobald ich die videos auf einem gerät mit boxen ansehe... find ich das grausig. der Sound is grell. ich finde da fehlen tiefen.

    Du spielst das Video aber nicht zufällig vom Handy aus ab?
    Dass es da an klanglicher Qualität (insbesondere der Basswiedergabe) mangelt, wäre nämlich kein Wunder...


    Abgesehen davon sind diese OEM-Mikrofone (wozu auch dein Tonor zählt) generell sehr höhenlastig. Wenn einen diese Eigenschaft stört, dann sollte man bei der Nachbearbeitung per EQ nachbessern oder direkt live per Mixer (z.B. dem AG03 von Yamaha) koprrigieren.


    Von Onboard-Audio ist normalerweise nicht viel zu erwarten.
    Liegt einfach daran, dass die Mikrofoneingänge ganz unten in der Prioritätenliste der Mainboard-Hersteller liegen. Professionelles Soundkarten (am besten mit XLR und Phantomspeisung = Audio Interface / Mixer) musst du eigentlich immer separat dazukaufen, wenn du eine ordentliche Aufnahmequalität wünschst.


    Deaktiviert am besten mal alle Zusatzeinstellungen wie Rauschreduzierung, Crystalizer, Signalverstärkung (Lautstärke-Boost) etc. in den Einstellungen des Aufnahmegerätes und mach eine Sprachaufnahme in Audacity. Dann sollte man recht schnell hören können, ob dein Anschluss hinten am Mainboard eine Gurke ist oder nicht.


    Übrigens: was mit ein wenig Nachbearbeitung bei solchen Billig-Mikros noch rauszuholen ist, hört man zum Beispiel hier:



    Selbst billige Mikros profitieren zum Teil enorm von besseren Vorverstärkern und Wandlern.
    Ein Audio-Interface (z.B. UMC202HD, UR22 MKII, Scarlett 2i2, iD14) oder Mixer (AG03) als Grundlage wäre daher dringend anzuraten. Damit hätte man dann auch eine ordentliche Grundlage, falls doch noch mal ein besseres Mikro folgen soll.

    Schau dir mal die Tutorials von "DIY Perks" auf Youtube an. Dort findest du einige kostengünstig realisierbare Anleitungen für (LED-)Videoleuchten.
    Zum Beispiel:





    Wenn du eine gute, homogene Ausleuchtung ohne harte Reflexionen in z.B. den Pupillen oder Gläsern einer Brille erreichen willst, dann brauchst du möglichst große Panele mit davorgesetzten Diffusorflächen.


    Würde die Leuchten so platzieren, dass sie dich etwas seitlicher anstrahlen, aber nicht frontal im Sichtfeld liegen. Das wäre auf Dauer sonst zu schädlich für die Augen.


    Ansonsten erachte ich eine indirekte Beleuchtung als sinnvollste Variante. Damit musst du dir nämlich weniger Gedanken über eine harte Lichtführung machen. Einfach die (im besten Fall weißen) Wände drumherum anleuchten ;)