Beiträge von Obli

    Wie Katastrophenmann bereits sagt, wäre das nicht unbedingt von Vorteil zwei Geräte zu nutzen. Das Behringer hat aber einen Nachteil, den du bedenken musst. Das ist ein reines Effektgerät ohne integrierten Vorverstärker. Das heißt, das funktioniert nur als Insert-Gerät. Das dbx funktioniert sowohl über Insert als auch mit direkt angeschlossenem Mikro, da hier ein extra Mikrofonvorverstärker verbaut ist.


    Insofern wäre es Möglich mit Mikro -> XLR -> dbx -> symmetrisches Klinkenkabel -> Behringer -> XLR/symmetrisches Klinkenkabel -> AG03.

    Du möchtest nicht in den XLR-Eingang vom Steinberg, sondern in den Line-In. Anders gesagt: Im XLR-Anschluß ist ja auch Platz für ein 6,3 Klinke. Dein Kabel ist also 6,3 auf 6,3. Vom Line-Out des DBX in den Line-In des Steinberg.

    Im Idealfall dann noch ein symmetrisches 6,3mm Kabel. So vermeidet man von Anfang an störendes Brummen oder Fiepen.

    Definitiv auch eine Möglichkeit. Es geht absolut und technisch spricht erstmal nichts dagegen. Trotzdem gibt es ein paar Unterschiede zur üblichen Mikrofonierung:
    - du hast es mit dem typischen "Moderatoren-Sound" schwieriger
    - klingst allgemein weniger direkt
    - Lavalier-Mikros sind omnidirektional und nehmen einen nicht unbedeutenden Raumanteil mit auf
    - du bist anfälliger für Bewegungsgeräusche (wenn ds Mikro an deinen Klamotten rumschubbert)


    Das soll jetzt nicht abschrecken. Du kannst effektiv trotzdem den üblichen Klang hinbekommen, wie du ihn aus den Vlogs kennst, solltest nur eben die Eigenschaften im Hinterkopf behalten.
    Eine Alternative wären übrigens kleinere Richtmikros bzw. Kleinmembraner mit Hypernierencharakteristik, die du außerhalb der Kamera beispielsweise oberhalb deines Monitors montierst und auf dich richtest. So gesehen vergleichbar mit den Vlog-Varianten mit externem VideoMic.

    Das Mischpult war an den Mic-In der Soundkarte angeschlossen. Da wird das Signal natürlich noch gut nachverstärkt und hat unter Umständen noch weitere Filter drauf. Einfache Lösung: Kabel in den Line-In und fertig

    :D

    Also von den Bildern her sieht alles richtig aus. Die Behringer-Geräte werden als USB Audio CODEC erkannt. Hörst du die PC-Wiedergabe übers Mischpult? Da du dich selbst hörst, ist auch mit Mikro und Main-Mix alles korrekt. Mit Treiber auf MME und "USB Audio CODEC" als Mikro sollte es eigentlich funktionieren.
    Nimmt er denn überhaupt auf und dann eine leere Spur? Wenn da nichts passiert, könnte es nur noch daran liegen, dass sich der Treiber weggehängt hat.

    Das musst du als weitere Einkünfte versteuern. Da liegt die Grenze bei rund 410 Euro. Aber selbst da gilt wie schon erwähnt der Grundsatz: Du bietest an, dir Geld zu geben, also wäre ein Gewerbe nötig.



    Also für alle die, die keine 9000 Euro im Jahr mit YouTube verdienen würde ich da eher die IHK (oder was im eurem Bundesland dafür zuständig ist) oder das Finanzamt als Anlaufstelle geben.

    Man muss allerdings in jedem Fall Lohnsteuern bezahlen, sofern man mit einem normalen Job über der steuerfreien Grenze liegt.

    Hobbymäßig heißt du verdienst so gut wie bis gar kein Geld durch Streams
    Nebenberuflich du verdienst Geld damit in ausreichender Menge (gibt eine Mindestgrenze) welches versteuert werden muss
    Hauptberfulich du beziehst dein ganzes Geld was du zum Leben benötigst aus den Streams.

    Das ist aber auch schon schwierig... wenn du explizit anbietest, dass man dir Geld gibt oder du Affiliategedöns integrierst, liegt eine GewinnerzielungsABSICHT vor und dann muss es immer angemeldet werden.

    XLR-Kabel sind normal immer symmetrisch, sofern die nicht auf einen asymmetrischen Stecker enden. Wie sieht denn jetzt deine Verkabelung genau aus?


    Eine DI-Box hilft dir, aus einem asymmetrisches Signal ein symmetrisches zu machen.

    Bei dem Isolator gibts ein Problem. 1. Die Ausgangsleistung von 200 mA. Die sind zu schwach für die meisten Geräte. Zudem wird nur USB 1.1 (Full-Speed) unterstützt, was für viele Interfaves mittlerweile zu wenig ist.

    Nein kannte das überhaupt nicht, also das "kann" Abhilfe schaffen ?
    So lang es funktioniert können mir die 40€ egal sein, Hauptsache es funktioniert

    :D


    Ich muss heute noch bei Thomann anrufen, weil ich dachte es lag am neuem Mikro aber nicht daran liegt vielleicht haben die auch noch paar Vorschläge. Obwohl ich denk das dieses Problem schon was spezieller ist.

    Der Isolator würde das Problem auf jeden Fall beseitigen, aber nur wenn das AG06 auch mit einer USB-Fullspeed-Schnittstelle zurechtkommt und nicht "High Speed". Das weiß ich leider aus dem Kopf nicht. Andere Interfaces mit entsprechendem Datendurchsatz haben da Probleme. Daher einfach mal die Lösung mit den Ferritkernen probieren.


    Bei mehreren PCIe-Steckplätzen könntest du auch mal die Grafikkarte umsetzen. Das kann auch schon helfen.

    Der Wandler und die Vorverstärker müssten die gleichen sein wie in deinem AG06, wenn ich mich recht entsinne. Ein richtiges Upgrade wäre das weniger. Du hättest den Vorteil, dass du mehr Geräte anschließen kannst. Aber ist das erforderlich? Ansonsten tauscht du die Software-Effekte gegen einen 1-Knopf-Kompressor und einen 3-Band-Equalizer. Abgesehen davon wären mehr Effekte an Board. Aber da musst du wissen, ob die dich in der Praxis entsprechend weiter bringen.


    Geht es dir um ein Upgrade um des Upgrade Willens oder bieten die anderen Funktionen einen Mehrwert für dich? Das ist das, was du dich fragen solltest. Denn von der reinen Klangqualität wirst du keine Auswirkungen feststellen.