Beiträge von Obli

    Wie H3adless es beschreibt wäre eine Möglichkeit. Die andere wäre, den Ausgang der Soundkarte mit den Tape-Cinch-Anschlüssen des Mixers zu verbinden. Dann kannst du den PC-Sound nur auf den Kopfhörer legen und musst den Ton nicht in den Mainmix mischen.


    Das "Problem" ist aber recht simpel: Kleinmischer haben einen Mainmix und standardmäßig landet alles, was du an den Kanälen anschließt darin. Nimmst es also auch mit auf. Du kannst dich also jetzt nur entscheiden, den Mikrosound separat abzuführen, mit einem Gesamtmix zu arbeiten oder aber, wenn du dich ohnehin nicht selbst live hören willst, lässt du nur das Mikro über das Mischpult laufen und steckst dein Kopfhörer an die Soundkarte. Bei den beiden Lösungen fällt aber die Möglichkeit weg, den Kopfhörermix am Mischpult zu regeln.


    Daher nehm ich für den Zweck lieber das Yamaha AG03. Das ist bisher der flexibelste Kleinmixer, bei dem man sehr detailliert einstellen kann, was man auf dem Kopfhörer hat und was aufgenommen wird. Eben PC-Sound und Mikro separat für den Kopfhörer mischen, aber nur Mikro über den Mixer aufnehmen. Nur auch da kannst du die Ingame-Lautstärke für die Zuschauer nur über den PC verändern.

    Das DBX war zumindest anfällig dafür, einfach als Folge dessen, wenn so viele unterschiedliche Geräte miteinander verbunden werden. Sobald da irgendwo minimale Unstimmigkeiten herrschen, werden über die Leitungen Störgeräusche übertragen. Mit dem Gerät kannst du die Erdungen voneinander trennen. Das hat zuletzt auch einem Bekannten von mir geholfen, der exakt das gleiche Setup nur mit einem anderen Behringer-Pult hatte.

    Ich nutze es immer. Wenn du Probleme mit Nebengeräuschen hast, kannst du vorher auch einfach ein Expander oder Gate schalten. Das kompensiert die Verstärkung sonst leiser Signale.

    Das ist normalerweise kein Problem. Klar, man hört auch von außen bedingt, was du da hörst. In der Aufnahme landet davon bei normaler Lautstärke vernachlässigenswert wenig. Zudem nimmt man ja ohnehin meist auch das auf, was man da selber hört. Und gerade dann, ginge das, sofern man es hören würde, komplett in der Aufnahme unter.


    Kopfhörer gibt es im Preisbereich von billig bis Ende offen. Es gibt aber eine große Empfehlung aus dem günstigen Bereich: Das Superlux HD-681. Das Ding ist nicht nur ein optischer Klon teurer AKG-Kopfhörer, sondern liegt auch klanglich dicht dran.

    Dazu kommt, dass du mit solchen Geschichten allgemein vorsichtig sein solltest, wenn du "einfach so" den Link reinbastelst, um etwas Geld zu bekommen.


    Youtube selbst ist da das kleinere Problem. Denn durch so einen Link liegt eine recht eindeutige Gewinnerzielungsabsicht vor. Das wiederum interessiert das Finanzamt. Entsprechend müsstest du dafür ein Gewerbe anmelden, was wieder mit (überschaubaren) Kosten und Arbeit verbunden ist.

    Ich hab vor kurzem ein kleines Tutorial zum Thema Live-Bearbeitung des Mikrofontons in OBS mit VST-Plugins. Die flexiblere und professionellere Alternative zu Voicemeeter Banana. Da man förmlich mit Plugins erschlagen wird, wenn man sich auf die Suche begibt, habe ich hier einen guten Start herausgesucht. Wie üblich ist es egal, ob ihr Headsets, USB- oder XLR-Mikrofone verwendet. So könnt ihr alles bearbeiten. Also, versucht euch am perfekten Sound für euren Live-Stream!



    Zu den Plugins:
    - TDR Nova: http://www.tokyodawn.net/tdr-nova/
    - ReaPlugs: https://www.reaper.fm/reaplugs/


    Zum VST-Pfad:
    - https://github.com/jp9000/obs-…/Filters-Guide#vst-plugin


    DAW zum Testen:
    - https://www.reaper.fm/download.php
    - http://www.mutools.com/mulab-product.html

    Das erste Angebot ist definitiv schon mal sehr gut. Scheint ja laut Beschreibung lediglich Mängel an der Verpackung, nicht aber am Gerät zu geben. Und es ist neu und unbenutzt. Sieht recht Seriös aus. Das zweite wäre eben von einem Privathändler und gebraucht. Da würd ich Nr. 1 vorziehen.


    Das mit Spiegelreflex halte ich mittlerweile für Schmu. Es ist unerheblich, fast unerheblich, ob du mit einer DSLR oder einer DSLM arbeitest. Die Sensoren sind identisch, eben so die restliche Verarbeitungstechnik. Der einzige wirkliche Unterschied liegt nur noch darin, dass du das Bild vorab nicht mehr durch einen Sucher über den Spiegel unverfälscht über den Spiegel betrachtest, sondern durch einen digitalen Sucher bzw. den Bildschirm das beurteilst, was der Sensor ohnehin am Ende aufnimmt. Entsprechend auch direkt am Endergebnis orientiert.


    Was gerade bei der G70 nett ist, was nicht alle günstigen Kameras bieten: Du hast einen Mikrofoneingang und kannst bei Bedarf auf ein (semi-)professionelles Kamera- oder Lavaliermikro umrüsten.

    Das Standardobjektiv reicht für die meisten Fälle aus. Insbesondere, wenn du noch Anfänger auf dem Gebiet bist. Was da etwas schmaler ausfällt, ist der Zoom. Wenn du aber nicht ständig auf größere Distanz kleine Dinge filmen oder fotografieren willst, ist das unerheblich. Das andere Objektiv mit größerem Brennweitenumfang ist ja leider gleich 200 Euro teurer. Aber wie gesagt, es geht wunderbar ohne, gerade wenn du dich selbst filmst.


    16 GB ist heute tatsächlich nicht unfassbar groß. Aber durchaus brauchbar, je nach Szenario. In der maximalen Qualität also 4K mit höchter Bitrate, arbeitet der Codec mit 100 Mbit/s. Bei 16 GB kriegst du also ca. 20 Minuten hin.
    Wenn du aber "nur" mit Full-HD und maximaler Qualität arbeitest, werden 28 Mbit/s veranschlagt. Da liegst du schon über einer Stunde an Material. Damit lässt sich dann also doch wieder durchaus praktisch arbeiten.


    Ich würd dir bei knappen Budget auch einfach mal empfehlen, nach einer guten gebrauchten G70 zu schauen, da es mit der G81 bereits einen quasi Nachfolger gibt, könntest du sicher noch was sparen.

    Das mit dem Allrounder ist auch ein schwieriges Kriterium. Die G70 bietet dir aber letzten Endes die größte Flexibilität von den beiden. Das Ding ist natürlich, dass DSLRs und DSLMs trotz der massiven Entwicklung eigentlich Fotokameras sind und deren Bildstabilisatoren genau da auch am besten arbeiten. Ein klassischer Camcorder könnte dir das Bild noch bedeutend besser stabilisieren, nur bringt der nicht den besonderen Look solcher Fotooptiken mit sich.
    Wenn du aber beispielsweise mit der G70 rumläufst und im weitesten Winkel des Kitobjektivs filmst, wirken sich Verwackler ohnehin nicht so stark aus wie bei den engeren Winkeln von Handycams.

    Zwei Dinge, die du ausprobieren kannst: Windows DirectSound statt MME. Und in der Aufnahme auf 24 bzw. 16 bit runtergehen. Ansonsten kann es daran liegen, dass es nicht mit deinem USB-Chipsatz kompatibel ist. Das kann unter Umständen auftreten. Aber so wie sich das anhört, kann dein USB-Chipsatz allgemein gerade Probleme zu machen. Also definitiv da auch nochmal die Treiber überprüfen.

    Als günstiges dynamisches Mikro kann ich dir sonst definitiv noch das Sennheiser E835 empfehlen. Ist klanglich dem Procaster extremst ähnlich, kostet aber bedeutend weniger. Allgemein sind dynamische Mikros aber weit besser für hohen Schalldruck geeignet als Kondensatormikros. Wobei selbst diese teilweise mit PAD-Schalter Lautstärken vertragen, die man mit seiner Stimme nicht hinbekommt.

    XLR-Mikrofone sind entweder auf 48V Phantomspeisung oder eine relativ starke Verstärkung angewiesen, auch wenn manche bereits mit weniger funktionieren. Dann kann aber der Sound oder zumindest die Lautstärke wieder darunter leiden. Die meisten Standardsoundkarte sind nicht auf so eine starke Verstärkung ausgelegt oder ohnehin nur behelfsmäßig mit massiver Rauschunterdrückung halbwegs brauchbar dazu in der Lage.


    Daher macht es eigentlich immer Sinn, diese Mikros an ein dafür optimiertes Gerät zu hängen, sei es ein Interface oder ein Mischpult.

    Nutzt du das Mikro so in deinem aktuellen Video? Denn da hört es sich noch nach Aufarbeitung durch deine Soundkarte an. In Richtung Rausch- oder Nachhallunterdrückung. Wenn du die deaktivierst, ist mit dem Mikro auch die volle Qualität über Klinke drin, aber ziemlich sicher mit mehr Rauschen durch die Soundkarte.


    Schau dir mal mein Video zum Neewer NW-700 an. Das Mikro ist dem Crenova sehr ähnlich. Und es hört sich fast so an wie bei dir, wenn die Aufbesserungen noch aktiv sind.

    Was für ein Mikrofon hast du denn genau? Normalerweise hätten die großen Kondensatormikros lieber volle 48V Phantomspeisung, einige geben sich aber auch mit weniger zufrieden, kann natürlich neben der Lautstärke auch Auswirkung auf den Klang haben. Insofern macht eine richtige Phantomspeisung Sinn, besser wäre aber direkt ein richtiges Interface/Mischpult um den Ton ordentlich abzugreifen.


    Positionierung ist relativ und verändert den Klang. Wird es von unten besprochen und ist es leicht nach unten auf dich gerichtet, wird der Klang tendenziell bassiger, da mehr Bass von deinem Brustbereich kommt. Gerade wäre der mittelweg. Von oben kann schnell nasal klingen.