Beiträge von Obli

    USB sagt de facto nichts über die Klangqualität. USB überträgt unverfälscht das, was es reinbekommt, und das ist eben digital. Und selbst in den teuersten Studios wird in letzter Konsequenz das Signal digitalisiert und da wird was verwendet? Richtig, ein digitaler Anschluss. Dabei ist egal, ob USB, Firewire oder Thunderbolt. Der einzige Grund, warum USB weniger im professionellen Umfeld zu finden ist, ist der Datenoverhead, der zu Latenzen führt, die man gerade in der Musikproduktion vermeiden will. Da sind Thunderbold und Firewire einfach überlegen.


    USB-Mikros gibt es nur eben rein im Consumer-Bereich, da hier alles, was im Studio über hochwertige Verstärker und Wandler läuft, innerhalb des Geräts verbaut ist. Das Rauschen und sonstige Störgeräusche entstehen so gesehen bereits bevor das Signal digital in den Rechner gespeist wird. Sprich, die Technik davor oder anders gesagt, das ganze Mikro ist nicht das Wahre. Für wenig Geld Studioqualität zu erwarten ist etwas naiv. Im Studio willst du dann lieber modular selbst entscheiden, welches Gerät deinen Sound wie beeinflusst, da nicht nur das Mikro auf den Sound einwirkt. Die Technik dabei ist althergebracht und das modulare Prinzip macht einfach mehr Sinn für die Flexibilität im Profibereich. Also wird da auch weiter drauf gesetzt.


    Trotzdem findet man ein paar wenige gute Mikrofone, die als All-in-One-Lösung taugen, da sie von der verwendeten Technik durchaus an Interfaces und Vorverstärker heranreichen, die man zumindest im Heimbereich verwendet. Dazu gehören eben Geräte wie das Rode NT-USB oder ein Shure PG42USB. Theoretisch könnte man ja auch die Profitechnik in die Mikros verbauen, aber das wäre absurd teuer und viel zu unflexibel für die verschiedenen Vorstellungen, die man in dem Bereich hat.


    Klinke ist so gesehen zumindest asymmetrisch die bescheidenste Wahl. Klar, auf kurze Strecke und solang die Kontakte nicht ausgenudelt sind hörst du keine Probleme und der Sound kann bis zur Umwandlung an der Soundkarkte anständig übertragen werden. Entsprechend taugt sie für Zuhause. Die findest du nur trotzdem eher selten für solche Signale im professionellen Umfeld und wenn wird eben schnell auf eine symmetrische Übertragung gewandelt, da die weniger störanfällig ist. Und ab dann ist es Wumpe, ob es nun XLR oder Klinke ist. Dann unterscheidet sich nur noch der Stecker und da hat eben XLR einige Vorteile.


    Kurz gesagt: Die Aussage USB = Müll ist absoluter Unsinn.

    Preislicher Rahmen, benötigte Kanäle und Ziele wären wichtig. Aber prinzipiell bei wenig benötigten Kanälen wäre das Yamaha AG03 preisleistungtechnisch meine Standardempfehlung. Sehr flexibler DSP für EQ und Kompressor wertet den Klang live wunderbar auf.

    Die Bügelmikros haben meist eine omnidirektionale Charakteristik und sind dann genau so anfällig wie alle anderen Mikros, was den Raum angeht. Die Überzieher bringen nichts gegen den Hall, sondern wirken rein als Windschutz.


    Wenn der Raum sehr klein ist, wird es mit viel Schaumstoff akustisch schnell muffig. Dinge die da gut helfen: Regale mit Büchern, Wandteppiche, Teppich auf dem Boden und ähnliches. Ist teils schicker als Schaumstoff. Man sollte aber auch nicht alles zutapezieren sondern gezielt nur Teile der Wand bearbeiten.


    Ich würde an deiner Stelle vielleicht noch ein Mikro mit stärkerer Richtcharakteristik in Betracht ziehen. Super- und Hyperniere wären da sinnig. Schau mal im Bereich der Gesangsmikros.

    Das funktioniert nur leider nicht. Windows 10 spuckt nach einem Upgrade nur noch einen generischen Key aus. Damit kann man zwar Win10 installieren, aber nur in der Testversion. Eine Aktivierung sollte aber dennoch klappen, da der eigentlich hinterlegte Key der Hardware bei Microsoft registriert ist.
    Ich meine MS hätte auch ein rechtliches Schlupfloch, was Upgrade-Lizenzen auf anderer Hardware angeht. Denn das Upgraderecht ist jetzt ohnehin weg.


    Was du noch versuchen könntest, wäre den OEM-Key auszulesen und den zur Installation zu nutzen. Windows-ISOs ab der 1511 akzeptieren die alten Keys zur Installation. Bisher musste ich die aktualisierten Systeme noch nicht neu aufsetzen und habe die integrierte Rücksetzfunktion von W10 genutzt.

    Das widerspricht so ziemlich allen bisherigen Erfahrungen von denen ich gehört und die ich selbst gemacht habe. Es ist an meinem wie gesagt knackig und laut. Zudem schreibst du von einem NT1 und im letzten Teil von einem NT1a. Das sind zwei grundverschiedene Geräte, die abgesehen vom Gehäuse nicht viel miteinander teilen. Ich habe allerdings beide erfolgreich an einem Yamaha AG03 und diversen anderen Interfaces betrieben. Die Kondensatormics brauchen bei Weitem keine 50 dB.
    Vielleicht probierst du auch direkt das AG03 im Fachhandel aus. Neben dem PAD-Schalter würd ich sonst nur den USB-Port verdächtigen, der etwas wenig Saft liefert. Zudem könntest du es mal Stand-Alone über den Micro-USB-Port betreiben.

    Erster Versuch: Stell den kleinen Schalter in der Mitte auf "DRY CH1-2G" und probier es mit etwa 50% Gain. In der Einstellung wird der Fader übergangen und das direkte Signal nach dem Gain abgegriffen. Mit rund 50% Gain kann ich normal laut reden und liege im Schnitt bei -10 dB und kann es noch relativ leicht zum übersteuern bringen. Meist reicht etwas weniger Gain sogar aus.


    Wenn das klappt, liegt es an einer Einstellung die danach kommt. Ansonsten solltest du sicherstellen, dass der PAD-Schalter nicht aktiviert war. Der mopst dir 26 dB.

    Die Vorschau von TS läuft nicht im besten Codec ab. Interessanterweise nimmt die Vorschau aber, sofern du mit einem Server verbunden bist, auch die Einstellung des aktuellen Channels. So könntest du mal in einen Channel gehen, der entsprechend Opus Voice mit bester Qualität nutzt.


    Ansonsten bist du sicher, dass du die TS-eigene Aufbesserungsfunktionen aus? Wichtig wäre unter Aufnahme -> erweiterte Optionen -> "Hintergrundgeräusche entfernen". Der Normalizer ist auch sehr extrem, wenn du den aber als einziger deaktivierst, gehst du im Gespräch unter. Sofern du also keinen eigenen Kompressor vorschaltest, solltest du das anlassen.

    Meist sind das keine echten Kooperationen. Viele der Key-Stores bieten schlicht und ergreifend ein Affiliate-Programm an, bei dem sich jeder anmelden kann. Bei MMOGA bekommst du beispielsweise 10-15% der Einnahmen ab, wenn durch deinen Link gekauft wurde. Sofern es da keine persönlichen Absprachen mit den Shops gibt, werden sie normal auch keine Spiele zum LPen bereitstellen.


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich das bei kleinen LPern kaum lohnen wird, zumal man auch Mindestbeträge erreichen muss, bis man auch nur einen Cent tatsächlich sieht. Wie oft kam es bisher vor, dass du ein LP von jemand Unbekanntem geschaut hast und danach das Spiel nicht nur gekauft sodern auch über den verlinkten Keystore aus welchen Gründen auch immer erworben hast? Ich würde stark vermuten, dass man das unterhalb mehrerer tausend Abos getrost vergessen kann.


    Aber vielleicht hat ja jemand praktische Erfahrung damit.

    Abgesehen davon, dass das Signal für die Verstärkung ungewöhnlich leise ist, hört es sich echt so an, als wäre das Mikro verdreht. Das sieht man allerdings erst beim Öffnen. Da würde ich es im Zweifel umtauschen.


    Wie weit bist du beim Reinsprechen vom Mikro entfernt?


    Ohne Phantomspeisung tut sich bei einem Kondensatormikro normalerweise gar nichts.

    Der Kompressor des Mixers drückt den Sound stark nach oben. Wenn du den zurückregelst, dürfte es etwas besser werden. Trotz allem wird es verhältnismäßig viel aufnehmen. Normal solltest du aus wenigen cm Entfernung laut und kräftig in das Mikro sprechen. Wenn es so eingepegelt ist, nimmt die Lautstärke eigentlich merklich ab, wenn du dich wegbewegst.

    Das nimmt sich nichts :D Thomann ist nur weit flexibler mit Retouren, wenn es doch nicht gefällt. Aber ich bestelle auch bei beiden Läden, je nachdem, wer gerade was vorrätig hat.

    Die Q-Serie ist die aktuellere, hat einen simplen Kompressor und minimal bessere Vorverstärker, X steht in dem Fall für die Effekte. Die Zahlen haben im übrigen auch einen Sinn. Die ersten beiden Ziffern sind die Kanäle die reingehen, die letzten beiden die ausgehenden. Der QX1002 wäre das kleinste, was genau das macht, was du gern hättest. Deshalb wäre das QX1202 nur sinnig, wenn du auch 4 XLR-Anschlüsse brauchst. :D


    Qualitativ nehmen sich die Behringer in den jeweiligen Serien nichts. Nur die Kanalanzahl unterscheidet sich.

    Die restliche Technik nimmt sich quasi nichts und wenn du die weiteren Kanäle nicht brauchst, kannst du da gut Geld sparen und eben in die neuere Variante investieren. Die gleichgröße Variante in "neuer" wäre das QX1204.


    Mit den vielen Effekten ist wieder relativ. Da steht zwar 100 Effekte. Viel mehr sind es aber 100 Presets aus den bekannten Kategorien. Ist bei dem anderen übrigens genau so. 100 Speicherplätze, die du dann aber teils anpassen kannst.