Beiträge von Obli

    Das ist stark Geschmackssache. Darüber regelst du, ab welcher Lautstärke deiner Stimme der Spielsound um wie viel db leiser gemacht wird. Ich bin da kein Fan von und würde es weglassen, da eigentlich gut abgemischter Ton reicht. Wenn du es trotzdem nutzen möchtest, hilft eigentlich nur Ausprobieren.
    Der Schwellwert hängt davon ab, wie stark du dein Mikro verstärkt hast. Der sollte so eingestellt werden, dass es auslöst, sobald du leise aber hörbar anfängst zu reden, damit der Ton nicht während des normalen Sprechens schwankt. An Dämpfung würde ich nichts stärkeres als 6 dB wählen, da es ab dann etwas krass wird. Aber auch das ist Geschmackssache.

    Da ein paar ms Versatz dabei unerheblich sind, kannst du tatsächlich am einfachsten ein Klinkenkabel vom Ausgang deines Streaming-PC an den Line-In deines Gaming-PCs hängen. Dann kannst du in den Windows-Soundeinstellungen unter den Einstellungen deines Line-Ins auf den Reiter "Abhören" gehen und den Haken bei "Dieses Gerät als Wiedergabequelle verwenden" setzen. Eventuell musst du darunter noch dein passendes Wiedergabegerät auswählen und das wars. Effektiv kann es sein, dass du einige ms Zeitversatz drin hast, die dürften da aber nicht stören.

    Ist natürlich funktionstechnisch ein riesiger Unterschied :D Da kannst du das letzten Endes weiter über Voicemeeter regeln und gegebenenfalls das Mikro mit VM, einer VSL oder jedem anderen Mischer aufbereiten.


    Bedingt wäre sonst noch das Behringer UFX1204 was gewesen. Die Wiedergabe muss zwar analog erfolgen (beispielsweise mit Onboard-Soundkarte + weitere USB), für die Aufnahme werden aber mehrere virtuelle Stereogeräte zum PC zurückgeführt.

    Ich hatte es nicht auf dem Tisch stehen, insbesondere da es so klein ist, dass es recht weit vom Mund entfernt ist. Entsprechend ist so zu viel Raumhall mit drin, zumindest wenn der Raum an sich schon nicht sonderlich optimal ist. Ich hab es sowohl mit einem Mikrofonarm als auch mit einem Tischstativ genutzt. Mikrofonarm ist am flexibelsten, bei Tischstativen sollte es aber ein ausziehbarer sein. Da mit den kleineren (beispielsweise dem Samson) immer noch zu niedrig für mich war. Eine gute Empfehlung ist da dieser hier: https://www.thomann.de/de/km_233bk_tischstativ.htm


    Zum Thema Popschutz siehe Julien. Alternativ klappt aber auch ein Schaumstoffüberzug für Gesangsmikros, wenn es besonders unauffällig sein und nicht das Sichtfeld einschränken soll.

    Korrekt, ich hab da was verwechselt bzw. noch Unsinn von ner früheren Recherche im Kopf gehabt. Effektiv treten Alias-Effekte aber nicht mehr auf, da vor dem Umrechnen bzw. digitalisieren moderner Soundkarten und Software entsprechende Filter genutzt werden, um eben dies zu verhindern. So kam bei mir damals (wenn man nicht filtert und selbst umrechnet) auch der verhältnismäßig tiefere Sound zustande.

    Das Samson ist für seinen Preis definitiv eine Empfehlung wert, gerade gebraucht bekommt man die aber auch sehr günstig. Der Nachteil ist hauptsächlich, dass das Mikro mit den Standfüßchen meist viel zu weit weg ist. Setzt man auf das Gewinde an der Unterseite ist es natürlich gleich bedeutend besser, allerdings muss dann das Stativ bei Bedarf flexibel sein, weil das Gewinde am Mikro starr ist.


    Ansonsten kann man sowohl mit dem SC450 USB als auch dem Rode restlos glücklich werden. Weitere Aufhübschung im Live-Stream müssen dann aber, sofern gewünscht, per Software geregelt werden.

    Du kannst in OBS Studio auch einfach deine Mikrofonspur auf Mono schalten. Dafür musst du in die Mixer-Einstellungen gehen (unter der Vorschau das Zahnrad neben "Mixer") und bei deiner Mikrofonspur einen Haken bei "Heruntermischen zu Mono" setzen.

    Öh ein paar kleine Anmerkungen. Bei Geräten, an denen man den Gain selbst regeln kann, sollte man unter Windows soweit gehen, dass es auf 0 dB einpegelt. Mach einfach mal einen Rechtsklick auf den Pegel-Regler unter Windows und stell auf dB und schieb das Ganze auf 0 dB. Danach regelst du deine Lautstärke über den Gainregler.


    Was vielleicht nicht komplett auszuschließen ist, da es hier letztens auch schon mal vorkam: Deaktivier sämtliche Soundbearbeitung im Soundtreiber der Onboard-Soundkarte, konkret Dinge wie Nachhallunterdrückung, Rauschentfernung etc... das SOLLTE keinen Einfluss auf USB-Mikros haben, da sie eigenständige Soundgeräte sind, manch verquerer Onboard-Treiber scheint da aber trotzdem reingrätschen zu können. Also: sicher ist sicher.


    Ansonsten höre ich da durchaus einen himmelweiten Unterschied zwischen den Aufnahmen. Irgendwas passt da definitiv nicht. Ach und der übliche Tipp: verschiedene USB-Anschlüsse versuchen, auch hier kann es manchmal zu seltsamem Verhalten kommen.

    Ich frag mich gerade eher, wie du dein Mikro genau benutzt. Beim Steinberg und dem Yamaha ist es normal, dass man für das Procaster den Gain auf rund 3 Uhr aufdrehen muss. Ein Rauschen kaum zu hören, insofern ist das kein Problem. Wenn man das Mikro dann mit einem Abstand von unter 10cm mit einer normal-kräftigen Stimme bespricht, reicht der Gain. Selbst ein SM7b war mit Gain kurz vor Anschlag nutzbar.
    Der Fehler, den ich bisher bei den meisten mitbekommen habe, ist, dass schlicht und ergreifend zu leise gesprochen wird oder der Abstand dabei zu groß ist.


    Wenn man aber leise oder mit größeren Abstand sprechen möchte, kann man durchaus zum Fethead greifen. Der hat zum Cloudlifter keine hörbaren Nachteile und verstärkt so gut, dass man ein Procaster mit Gain um 12 Uhr und weniger betreiben kann. Der Hauptunterschied zwischen Cloudlifter und Fethead liegt in den Wiederständen. Aber die Auswirkung ist bei den Mikros, die ich bisher damit testen konnte absolut zu vernachlässigen und rechtfertigt den Aufpreis meiner Meinung nach nicht.

    Der Vorteil von Movie Studio liegt meiner Meinung nach neben einer recht intuitiven Oberfläche für Einsteiger in der von Haus aus guten und einfachen Nachbearbeitungsfunktionalität von Ton. Anständige Plugins für die wichtigsten Bereiche sind an Board und weitere können recht einfach hinzugefügt werden.
    Die Qualität des Mainconcept-Encoders ist ja bekannt. Wem das nicht reicht, kann wie von anderen bereits angemerkt Alternativen reinpfuschen.

    Der Haken bei Hintergrundgeräusche entfernen kann direkt raus. Ansonsten KANN die automatische Stimmnormalisierung ein Problem sein. Normalerweise sollte die aber trotz allem einen Cut bei 0-dB machen und nicht für weiteres Übersteuern sorgen.

    Eine einfache Frage: Hört es sich über den Kopfhörerausgang am Mischpult auch schon so an? Wenn nicht, tritt das Problem erst am PC selbst auf. Es hört sich, wie Julien schon sagte, sehr nach einer Rauschunterdrückung an. Wie habt ihr es denn angeschlossen? USB oder Line-In der Onboard-Karte?


    In jedem Fall würde ich mal die Rauschunterdrückung des Onboard-Soundkartentreibers deaktivieren. Eventuell fuchtelt der ja auch rum, wo er nichts zu suchen hat.

    Sehe ich ähnlich. Das Piepen entsteht ziemlich sicher durch eine ungünstige Hardwarekombination. Besseres USB-Kabel, alle Ports durchprobieren und als letzten Schritt ein aktiver USB-Hub. Ansonsten kannst du ja nochmal sehen, ob du es an einem anderen Rechner gegenprüfen kannst.


    Das Problem ist, wenn es wirklich durch eine Komponente deines Rechners verursacht wird, wird es schwer das zu ermitteln und dann ist wieder die Frage, ob sich der Tausch lohnt oder ob ein anderes Mikro weniger Anfällig für dieses Problem ist. Bei Testsystemen, bei denen ich etwas Ähnliches beobachten konnte, gab es primär 3 Auslöser: Netzteil, Mainboard (bzw Onboard-Sound) oder Grafikkarte.


    Für ein Problem, dass durch den Rechner verursacht wird, spricht meist, dass sich das Fiepen durch verschiedene Aktivitäten am Rechner verändert. Beispielsweise Mausbewegungen, Scrollen und ähnliches. Wenn du da eindeutig einen Zusammenhang hörst, wäre das zumindest bestätigt.

    Es geht dabei nicht mal darum, dass es unbedingt ein Klinkenkabel ist. Das Problem ist, dass das DBX ein Line-Level-Signal liefert, dass auch für einen entsprechenden Widerstand ausgelegt ist. Die Klinkeneingänge an der Audiobox sind Instrumenteneingänge und entsprechend High-Z also hochohmig. Ein Line-Gerät benötigt genau das Gegenteil.


    Wenn der Widerstand nicht passt, wird der Sound negativ beeinflusst und klingt unter Umständen zu dumpf oder zu harsch je nachdem, was womit verbunden wird.

    Es gibt allerdings einen Grund, warum ich doch eher zur 22VSL greifen würde: Der Equalizer. Denn der fehlt beim DBX. Zumindest wenn man den Klang dadurch noch weiter aufbessern will. Wenn dir der Mikroklang allerdings 100% zusagt, wär da kein Bedarf.

    Das dbx kann ich auch nur empfehlen. Einfach in der Handhabung und sehr effektiv. Kann als Effekt oder als Komplettpaket mit Vorverstärker genutzt werden.


    Wie schon angemerkt ist bei reinen Effektgeräten gar keine Phantomspeisung nötig, es wird ja weder Verstärkt noch wird das Mikro direkt drangehängt.


    Korrekterweise würde man bei so einem Mischpultsetup die Effekte über die Inserts einschleifen. Zumindest ist es so eigentlich gedacht.


    ABER: Eine Anmerkung zu deinem Vorhaben. Ich nehme auch mehrere Personen über ein UFX auf. Allerdings würde ich dir da von einem kanalweisen Kompressor eher abraten. Zumindest abhängig von euren Mikros, Abständen und Raumakustik. Das Problem ist ganz einfach: Redet einer komprimiert sein Kompressor wunderbar, die der anderen lassen aber ein vergleichsweise starkes Signal durch, da sie eben nicht komprimieren. Das heißt die anderen 3 Mikros nehmen in der Zeit gemütlich eine gute Portion Raumhall auf und das eben recht laut.


    Die Lösung ist aber recht einfach. Ich nehm dafür einen globalen Kompressor, der über alle Mikrospuren geht. Das heißt, wenn einer laut ist, wird alles komprimiert und auch der Raumhall auf den "leeren" Kanälen wird runtergedrückt. Dafür würde man eben einen Kompressor über den AUX-Weg ins Spiel bringen.