Uploadstation

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  • Uploadstation

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    Hallo,

    ich wollte euch meine Uploadstation vorstellen.

    Ich habe einen recht teuren Rechner und kein gutes Gefühl dabei gehabt, diesen Tag und Nacht laufen zu lassen. Ich weiß zum einen nicht, ob im Rechner durch bloßes laufen lassen Teile verschleißen können und zum anderen sind das ja auf Dauer ziemlich hohe Stromkosten, die da anfallen. Außerdem ist es auch schon öfter vorgekommen, dass ich aus Versehen den Browser schließe und danach den Upload nicht mehr ans rennen bekomme - sehr ärgerlich. Ich habe nur eine 6000er Leitung und ich brauche teilweise bis zu 2 tage um ein Video hochzuladen.

    Also habe ich mir etwas überlegt. ich habe mir einen Raspberry Pi 3 zugelegt.Dieser steht auf meinem Rechner direkt neben dem Front-USB meines Rechners. Hier mal ein Bild:
    image.ibb.co/mPWVAe/20180801_223125.jpg

    Der Pi ist einfach in meinem WLAN. Wenn ich Videos hochladen will, stecke ich die externe Platte an meinen PC, ziehe das Video drauf und stecke die dann wieder an den Pi. Das geht deutlich schneller als den Kram über das Netzwerk rüber zu ziehen. Dann greife ich per Remote Desktop direkt von meinem PC auf das Pi zu. Dort habe ich mit Raspbian eine richtige Grafische Oberfläche, die man ähnlich wie Windows nutzen kann. Wer Remote Desktop nicht kennt: Ich habe dann auf meinem PC ein Fenster offen, in dem die Oberfläche des Betriebssystems vom Pi ist. Diese kann ich dann ganz normal bedienen, als wenn ich das Gerät direkt bedienen würde. Darin brauche ich wie gewohnt einfach nur den Browser mit Youtube öffnen, Video reinziehen und der Upload beginnt. Das Gerät verwende ich auch nur zu diesem einen Zweck.

    Wenn man jetzt wissen will, wie weit das Video hochgeladen ist, braucht man sich auch nicht jedes mal wieder mit dem Pi verbinden. Wenn man am Pc (der das Video nicht hochlädt) auf Youtube geht und im Creator Studio bei den Videos schaut, wird einem der Fortschritt in % angezeigt.

    Ich brauche am Pi weder Monitor noch Maus und Tastatur, weil ich es ja per Remote bediene. Und der Pi braucht nur 4 Watt.
  • Bei mir mache ich das über meinen Server den ich so oder so im Keller habe. Da gibts einen extra Benutzer nur für YouTube. Vorher habe ich per FTP auf einen meiner vServer bei Netcup geladen und von da aus dann weiter, aber das wurden mir zu viele Zwischenschritte.

    Schau dir das Programm hier mal an:
    Neues YouTube Center - Die erste Beta!

    PS:
    Der Hardware ists egal wie lange sie läuft. Selbst übertaktete CPUs haben mehr "Restlaufzeit" als wir wohl je von ihr benötigen werden. Der einzige wirklich leidende Part sind die HDDs.
    Viele Grüße,

    Christian
    __________________________________
    YouTube
  • Baxitus schrieb:

    Wenn man jetzt wissen will, wie weit das Video hochgeladen ist, braucht man sich auch nicht jedes mal wieder mit dem Pi verbinden. Wenn man am Pc (der das Video nicht hochlädt) auf Youtube geht und im Creator Studio bei den Videos schaut, wird einem der Fortschritt in % angezeigt.
    Das stimmt nicht so ganz
    Musst du mal beobachten. Das sieht man ganz gut dann beim YouTube Center was Game8 vorgeschlagen hat. Das Center sagt "52%" und auf YouTUbe sind nur "30%"
    Das was bei YT steht ist lediglich der Verarbeitungsfortschritt von denen. Nicht wie weit der Upload schon erfolgt ist.
  • Game8 schrieb:

    Bei mir mache ich das über meinen Server den ich so oder so im Keller habe. Da gibts einen extra Benutzer nur für YouTube. Vorher habe ich per FTP auf einen meiner vServer bei Netcup geladen und von da aus dann weiter, aber das wurden mir zu viele Zwischenschritte.

    Schau dir das Programm hier mal an:
    Neues YouTube Center - Die erste Beta!

    PS:
    Der Hardware ists egal wie lange sie läuft. Selbst übertaktete CPUs haben mehr "Restlaufzeit" als wir wohl je von ihr benötigen werden. Der einzige wirklich leidende Part sind die HDDs.
    Hat nur nicht jeder nen server im keller stehen, der 24/7 läuft.
    Da ist so ein raspberry pi schon was nettes. $ ich las nicht wie der te auf den pi zugreift, ssh wäre wahrscheinlich die Variante des typischen linuxusers $ (Und auf dem ist das youtube center wohl er kontraproduktiv, ich nutze es nicht daher verbessere mich falls ich falsch liege, aber das ist eine reine gui applikation und hat kein cli. Dementsprechend würde es die Bedienung wahrscheinlich eher erschweren.)

    Die Kostenrechnung: gesparter strom vs anschaffung eines raspberry pis überlasse ich anderen, vielleicht ist das sinnvoll.

    Was ich persönlich noch besser finde ist es einen permanenten speicher am rapi zu haben (bswp. die externe festplatte) und die datei direkt über das netzwerk (samba) rüber zu schieben. Das uploaden kann man dann auch noch automatisieren, indem die neue Datei erkannt wird und direkt selbstständig das youtube-upload-skript aufgerufen wird.
  • Anonimussi schrieb:

    Die Kostenrechnung: gesparter strom
    Naja, mein Server auf dem das läuft begnügt sich mit rund 15 Watt ;) Außerdem sollte der Post nicht so verstanden werden als das ich jedem dazu rate sich nen Server anzuschaffen, ich hab den Thread eher als Vorstellung verschiedener Möglichkeiten interpretiert und entsprechend meins vorgestellt.
    Viele Grüße,

    Christian
    __________________________________
    YouTube
  • Game8 schrieb:

    Anonimussi schrieb:

    Die Kostenrechnung: gesparter strom
    Naja, mein Server auf dem das läuft begnügt sich mit rund 15 Watt ;) Außerdem sollte der Post nicht so verstanden werden als das ich jedem dazu rate sich nen Server anzuschaffen, ich hab den Thread eher als Vorstellung verschiedener Möglichkeiten interpretiert und entsprechend meins vorgestellt.
    Hab ich auch nicht so interpretiert, konnte mir die anmerkung aber nicht verkneifen.

    Die Kostenrechnung ist bei dir wahrscheinlich sowieso uninteressant, da der server ja sowieso läuft. Die frage ist, wieviel strom der übliche gaming rechner (eventuell schlecht konfiguriert, Hintergrundprogramme laufen, drölf flashscripts im browser laufend) während des uploads frisst. Dazu hab ich keine informationen und das ist wahrscheinlich auch ein wenig individuell, aber das wäre den Kosten des pis gegenüber zu stellen.