Neu Anschaffung eines Kondensatormikrofons.

  • Hallöchen ihr lieben, :)


    Halte mich kurz und knapp, habe letztens ein Review angeschaut von verschiedene Mikrofonen im Vergleich sowie Preisvergleich.
    Und mir hat das "MCU-02 HI-END Stuidio Kondensatormikrofon Großmembran" sehr zugesagt. Mit PoP-Schutz das ganze natürlich.


    War vom Klang und Preisleistung für mich sehr überzeugend.
    Hatte mir vorher das "Auna MIC-900B angeschaut, aber leider unterstützt er das Windwos 10 nicht. Was mir leider Probleme bereiten wird. :/


    Jetzt zu meiner Frage, hat jemand Erfahrungen mit dem Mikrofon "MCU-02" oder könnt ihr mir ein anderes im Rahmen von 100€ empfehlen wo eurer Meinung nach besser vom Klang ist wie das MCU??


    Würde mich über eure Meinungen und Ratschläge sehr freuen. :)
    L.Greez <3

  • Hol dir einfach das Auna, das sollte mit win10 funktionieren. Falls nicht, das ist Amazon, das kannst du ohne Probleme zurück schicken.
    Ansonsten, das "MCU-02 HI-END Stuidio Kondensatormikrofon Großmembran" klingt schon vom Namen her wie alle billig Produkte die Amazon verkauft werden und in einem Audiobeispiel auf YT klingt das echt gräßlich überspitzt hoch.

  • Recording-Tools ist eine Tochterfirma von Oktava und damit meines Erachtens schonmal deutlich bodenständiger als Auna, die ihre Produkte größtenteils nicht selbst entwickeln, sondern wie die meisten Billig-Anbieter auch nur in Fernost einkaufen.
    Laut einigen Foren sollen die RTs gar nicht mal so schlecht sein. Einige feiern sie in der Preisklasse sogar als Geheimtipps.
    Ich weiß nicht, ob ich so weit gehen würde. Allerdings haben sie gegenüber den meisten Kandidaten in dieser Liga (darunter auch Auna) schonmal den Vorteil, dass sie nicht mit solch winzigen Elektretkapseln sondern mit "echten", größeren Kondensatorkapseln daherkommen. Diese sind naturgemäß aufwändiger zu fertigen, was für mich schonmal ein Indiz dafür wäre, das der Hersteller zumindest bemüht ist, Qualität zu liefern.


    Ob das Teil gut performt oder nicht, hängt vor allem davon ab, ob dein Rechner damit zurechtkommt.
    Windows 10 ist leider dafür bekannt, Probleme bei einigen USB-Mikrofonen zu verursachen. Offenbar führen die universalen Plug 'n' Play Treiber bei einigen Geräten dazu, dass nicht die volle Gain-Reichweite genutzt werden kann. Die Konsequenz ist in der Regel eine viel zu leise Stimme bei fast gleichbleibendem Eigenrauschen. Diese Symptome können prinzipiell übrigens bei allen USB-Mikrofonen auftreten, welche keinen eigenen Treiber bereitstellen. Selbst bei einschlägigeren Marken wie etwa Rode liest man von solchen Komplikationen...
    Was es mit diesem Bug auf sich hat, ist selbst Microsoft noch schleierhaft. Anscheinend war der Aufschrei bisher noch nicht groß genug, als dass man sich intensiver mit der Angelegenheit auseinandergesetzt hätte.


    Um bezüglich einer Empfehlung aber nochmal ganz konkret zu werden:
    Ich persönlich vertrete die Ansicht, dass sich die meisten Mikrofone unter 100 Euro nicht wirklich viel geben. Was man in den Portalen so findet, sind oft nur OEM-Varianten aus der gleichen Fabrik mit lediglich abgewandeltem Gehäuse und anderem Aufdruck. Die Technik dahinter ist in vielen Fällen jedoch die Gleiche... was einige Distributoren jedoch nicht daran hindert, die Preisschraube kräftig anzuziehen und das Ganze mit entsprechend viel Marketing zu unterfüttern.


    Wenn ich vor der Wahl stände, würde ich wahrscheinlich zum Neewer NW 7000 USB greifen.
    Das ist so ziemlich das günstigste Set dieser Bauform und qualitativ fürs Erste bestimmt nicht der Flaschenhals. Je mehr man ausgibt, desto ernsthafter sollte man sich nämlich auch mit Themen wie bspw. der Raumakustik befassen, um das Potenzial der Technik voll ausschöpfen zu können.


    Ansonsten, das "MCU-02 HI-END Stuidio Kondensatormikrofon Großmembran" klingt schon vom Namen her wie alle billig Produkte die Amazon verkauft werden...

    Woven sich ein Auna nun in genau wie fern absetzt? :rolleyes:

  • Ich kann @Rayxin nur zustimmen und das Rode Podcaster, das ich selbst besitze, bestens empfehlen. Der Preis für dieses Mikrofon liegt zwar über deine Ausgabengrenze, allerdings macht das Mikrofon wirklich was her. Klang ist sehr überzeugend und die Bedienung über USB-Anschluss einfach und unkompliziert. Den Preis, den man für das Mikrofon ausgibt, spart man sich an anderer Stelle - so ist man sehr, sehr lange damit glücklich und braucht weder eine Phantomspeisung noch ein Mischpult für wunderbar sauberen Klang.


    Ich hatte zwischenzeitlich auch ein deutlich günstigeres Modell und würde dies keinesfalls weiterempfehlen oder wieder kaufen.

  • Das Podcaster klingt in meinen Ohren eigentlich äußerst unschön. Im Fundament viel zu nasal und dosig. Im Treble viel zu dünn und stellenweise kratzig. Insgesamt eigentlich sehr dumpf und unnatürlich.
    Out of the Box finde ich es nicht mal deutlich besser, als ein gutes Headset-Mikrofon.


    Ist nur meine Meinung. Aber ich würde da lieber zu einem klassischen Kondensator wie dem AT2020 oder von mir aus auch dem Rode NT USB raten. Diese Mics lösen um Welten(!) besser auf und klingen deutlich ausgewogener.


    Das Blue Yeti halte ich für nichts Besonderes.
    Klanglich noch ok, aber viel zu klobig und durch den dicken Standfuß leider auch sehr anfällig für Vibrationen (welche auf die Membran übertragen werden!). Außerdem ist es mit seinem riesigen Korb und der schlecht schirmenden Nierencharakteristik recht anfällig für Umgebungsgeräusche.
    Keine Ahnung, warum das Teil trotz dieser Nachteile unter Streamern so beliebt ist...


    Ganz nebenbei:
    bei XLR hätte man gegenüber All-in-One USB keine Probleme mehr hinsichtlich der treiberbedingten Lautstärke unter Windows, außerdem eine deutlich höhere Langlebigkeit der Hardware. Nicht nur, dass die Buchsen und Stecker deutlich belastbarer sind (Wackelkontakt im Gegensatz zu USB-B äußerst unwahrscheinlich). Auch verringert der externe Vorverstärker und Wandler inform eines Interfaces/Mixers das Risiko für einen Totalausfall.


    Man kann auch mit günstigen XLR-Komponenten sehr gute Ergebnisse erzielen, wenn man ordentlich recherchiert und nicht den nächstbesten Mist aus irgendeiner Amazon-Liste bestellt ;)


    Oft hängen schlechte Ergebnisse auch mit einer falschen Nutzung zusammen.

  • Der größte Fehler der meisten Streamer/LetsPlayer ist die Anschaffung eines Großmembran Kondensator Mikrofons ^^
    Diese Mikrofone lösen zwar bis zu 20 Mal besser aus als dynamische Mikrofone, sind aber so empfindlich, dass sie eher für tonoptimierte Räume wie z.B. Tonstudios geeignet sind und nicht für Gamerzimmer mit Hall und Gehäuselüftern. Mein Rode NT2a (nicht zum broadcasten) steht z.B. ca. 3,5m von meinem Schreibtisch entfernt und man hört es extrem laut, wenn ich nur mit einem Finger über den Schreibtisch wische ^^ Bei den meisten Streamern/LetsPlayern hört man jede Tastaturtaste und die Mikros übersteuern gerne bei lautem lachen.


    Worauf ich hinaus möchte xD


    Mach es richtig und kaufe dir ein dynamisches Mikrofon!
    Ich bin vom Podcaster rüber zum Procaster und jetzt bei der Marke Heilsound gelandet.
    Für dich wäre das bereits vorgeschlagene Rode Podcaster das einfachste in der Handhabung.
    USB Kabel ran und loslegen. Kaum bis gar keine Hintergrundgeräusche und gib ihm ;)


    Einziger Punkt der bedacht werden muss!!! Bei größerem Abstand als 5cm (Mund (Soundquelle) zum dynamischen Mikrofon) nimmt das Volumen der Stimme ab. Das Mikrofon also schön nah an deinem Mund positionieren :)

  • Mein Rode NT2a (nicht zum broadcasten) steht z.B. ca. 3,5m von meinem Schreibtisch entfernt

    Nichts für ungut, aber siehe letzte Zeile meines letzten Beitrags.
    Wer nur Umgebungsgeräusche in der Aufnahme hat, hat sich nicht mit den Grundlagen der Materie auseinandergesetzt!


    Außerdem lassen sich mit Kleinmembran-Kondensatoren im Prinzip genau so gute Dämpfungswerte erzielen, wie mit dynamischen Mikros.
    Man muss einfach nur genau so nah ran. Allein dort liegt der Hund begraben: im Arbeitsabstand!


    Dass dynamische Mikros allgemein deutlich weniger empfindlich seien, ist nach wie vor Quatsch.
    Entscheidend ist die Form des Gehäuses, die Richtcharkteristik und - ganz wichtig - der Arbeitsabstand.
    All diese Attribute kann man jedoch auch bei der Wahl eines Kondensatormikrofons berücksichtigen. Hat den großen Vorteil, dass man mitunter erheblich an Auflösung gewinnt und die Nebengeräusche dennoch auf ein Minimum reduzieren kann ;)


    PS:
    Für den Fall, dass eine XLR-Konstellation infrage kommt:


    USB Audio Interface: https://www.bax-shop.de/behrin…umc22-usb-audio-interface oder https://www.thomann.de/de/steinberg_ur12.htm / https://www.thomann.de/de/focu…scarlett_solo_2nd_gen.htm
    alternativ USB Mixer: https://www.bax-shop.de/behrin…b-pa-und-studio-mischpult oder https://www.thomann.de/de/yamaha_ag03.htm
    Mikrofon Variante A): https://www.amazon.de/Pronomic…ofon-silber/dp/B004BFUGIQ oder https://www.amazon.de/dp/B0002KZAM6
    Mikrofon Variante B): https://www.amazon.de/Professi…n-inklusive/dp/B00XJF5DMI oder https://www.thomann.de/de/marantz_mpm_1000.htm oder https://www.thomann.de/de/audio_technica_at2035.htm


    Falls noch jemand Zweifel hat, dass ein Mikrofon für läppische 15 Euro keine Qualität liefern kann:


  • Mir kommt es auch vor als ob jeder umbedingt diese "coole" Studio-Bauform haben will. Ich bin mit meinem Rode M3 echt zufrieden. Habs erst für die Gitarre gehabt und nutze nun für Streams.

  • Ich muss dazu sagen bei mir war es unwissenheit. Ich vermute bei vielen vielen anderen ist es auch so.
    SvenPower hat mich aber aufgeklärt. Da ich aber mir vor kurzem schon das AT2020 geholt habe kaufe ich mir in neher Zukunft uach keins. Aber dann wird es ein Dynamisches sein.


  • Kumpel, ich habe 8 unterschiedliche Mikrofone zuhause xD
    Das NT2a nutze ich natürlich NICHT vom Schreibtisch aus. Deswegen hatte ich ja auch "nicht zum broadcasten" in Klammern geschrieben.
    Das wird aus nächster Nähe mit Abschirmung drum rum (später noch extra einer Kabine) besprochen/-sungen.


    Aber zurück zum Thema: Aufgrund ihres Vorschlags im ersten Post gehe ich mal nicht davon aus, dass preislich eine vernünftige XLR Kombination zur Diskussion steht. Ich habe in dein Video kurz reingezapped und was verwendet der Kerl da alles im Hintergrund? Habe nur kurz dbx rausgehört. Klar kannst du mit Kompressoren, Gates, De-Essern und HF/LF Enhancern ein 15€ Mikrofon gut klingen lassen. Mit einem Rode Podcaster kann man Preis/Leistung bezogen jedoch hervorragendes erreichen und das ohne jegliche Zusatz-Hardware.
    Zumal ich mir auch nicht vorstellen kann, dass Leyunia großes Interesse daran hat, sich groß mit der Materie zu beschäftigen.


    EDIT: @Leyunia: Das Rode Podcaster hat einen integrierten Popschutz. Diesen brauchst du also nicht nochmal separat kaufen ^^ Ich hatte das Rode Podcaster mit einem Tischstativ (z.B. so einem: https://www.amazon.de/gp/produ…_detailpage?ie=UTF8&psc=1) und einer Rode Mikrofonspinne (https://www.amazon.de/gp/produ…_detailpage?ie=UTF8&psc=1) im Einsatz.

  • Ich weiß gar nicht, warum um Kondensatormikrofone allgemein immer so problematisiert werden


    Die lange Version zum technischen Firlefanz:



    Und die kurze Version:


    Ein Mikrofon, das wenig Umgebung aufnimmt, fordert schließlich zwei grundlegende Gegebenheiten:
    1.) Es wird so nah wie praktisch möglich besprochen. Der Gain (die Lautstärke) des Mikrofons wird entsprechen abgesenkt, damit die Stimme nicht übersteuert.
    2.) Die Kapsel ist in ein massives Gehäuse eingelassen, nur die Frontalachse (die Richtung Sprecher zeigt) liegt frei.


    Wenn wir uns nun den Markt ansehen, dann finden wir sehr wohl auch unter den Kondensatormikrofonen Kandidaten, die hierfür infrage kämen:
    https://www.thomann.de/de/klei…atormikrofone.html?oa=pra


    Der grundlegende "Vorteil" bei den Kleinmembran-Kondensatoren wäre, dass sie die Stimme sehr naturgetreu aufzeichnen. Das gibt deutlich mehr Spielraum bei der Nachbearbeitung, unterschiedliche Effekte zu erzielen. Wenn man das Gefühl hat, dass einem die Details nicht gefallen, dann kann man das Signal in einem gewissen Grade immernoch komprimieren und beschneiden.

    @Vouk

    Das ist in der Tat ein nicht zu vernachlässigender Punkt!
    Bei einigen Sängern ist es wohl auch so, dass sich ein optisch besonders pompöses bzw. großes Mikrofon positiv auf die Performance auswirkt. Kein Witz!


    Dabei sind Kleinmembraner rein technisch gesehen eigentlich das Non-Plus-Ultra, wenn es z.B. um Präzision und Neutralität geht.
    Die kompaktere Bauform ist für mich jedenfalls ein Vorteil, da sich das Mikro so deutlich besser aus dem Sichtfeld blenden lässt. Ist beim Zocken eigentlich recht angenehm.


    @SvenPower


    Ist doch völlig egal, wie viel oder wenige Mikros man schon in der Hand hatte.
    Entscheidend ist, wie viel Know-How dahintersteckt. Das macht schließlich auch die Tontechniker aus ;)


    Der Herr aus dem Video verwendet ein DBX 286 S als Vorstufe. Liegt so gesehen also noch eher in der "Einstiegsklasse" :D
    Dass man ein Mikrofon mit Feintuning gut klingen lassen kann, ist ja auch genau der Punkt. Das zeigt schließlich, dass allein die Wahl des
    Mikros noch keinen guten Ton macht. Es geht wie immer um die Summe aller Faktoren, wo nicht nur die Nachbearbeitung, sondern zum Beispiel auch die Raumakustik und - das Entscheidende - die eigene Performance (nämlich der geübte Sprecher) mit reinspielt.


    Sicher ist ein USB-Mikro die im ersten Moment die unkomplizierte Angelegenheit.
    Die Plug-n-Play Lösung bringt wie gesagt jedoch auch Nachteile mit sich:
    (Auch hier mal der Übsicht halber gespoilert)



    Das wären so die üblichsten Argumente, die man da aufzählen könnte.
    Eine 2-in-1 Fertiglösung mit USB ist halt Fire-and-Forget, bringt hier und da aber auch seine Nachteile mit sich.
    Und so kompliziert ist die getrennte Kombi im direkten Vergleich nun auch wieder nicht. Die Begrifflichkeiten sind da meist deutlich sperriger, als der eigentliche, alltägliche Gebrauch ;)


    Den Gusseisernen Standfuß von Samson habe ichim Übrigen auch noch irgendwo stehen. Hat sich bei mir langfristig allerdings nicht durchsetzen können, da ich das Mikro damit nur auf Brusthöhe bekommen habe und durch die großflächige Ankopplung an die Tischfläche leider auch Vibrationen vom Tisch schneller ans Mikro übertragen wurden. Als Alternative empfehle ich einen einfachen Schwenkarm. Die gibts auch schon für unter 20 Euro bei Amazon et al und reichen für Einsteiger vollkommen aus. Damit kann man sich das Mikro auch direkt vor bzw. neben den Mund ziehen.


    PS: Sorry für die kolossale wall of text!
    Da hat sich wohl wieder einiges angestaut, was mal raus musste. Ich hoffe, die Threaderstellerin kann es mir verzeihen :D

  • Dann verrate mir mal bitte wieso in tonoptimierten Räumen (Tonstudios) Großmembran Kondenser eingesetzt werden und keine dynamischen Mikrofone! Ich löse mal auf. Natürlich wegen der höheren Präzision und der weitaus besseren Auflösung, die man nachher zum verbiegen (digital nachbearbeiten) der Tonspur benötigt. Und wieso werden auf Live-Konzerten immer dynamische Mirkofone verwendet? Hmm vielleicht wegen der starken Rückkopplung bei Großmembran Kondensern? Weil der Ausgangspegel (Empfindlichkeit) weit höher ist als bei dynamischen Mikrofonen?


    Selbst Thomann (weltweit größter Musikstore) rät bei Interviews (Sprachaufnahmen) zu dynamischen Mikrofonen (Quelle: https://www.thomann.de/de/onli…sch_oder_kondensator.html).


    Gehen wir mal zu zwei Berichten, die gezielt auf das Thema "Empfindlichkeit" eingehen (Quelle 1: http://kondensator-mikrofon.de…ied-dynamisches-mikrofon/) und (Quelle 2: http://www.neumann.com/homestu…t-bzw-uebertragungsfaktor).


    Schauen wir doch mal in ein Radioforum, was da so eingesetzt wird (Quelle: https://www.radioforen.de/inde…es-studio-mikrofon.31773/) OH, da bin ich aber erstaunt: Dynamische Mikrofone xD Dazu kommt, dass Leyunia garantiert nicht für die nächsten 12 Monate Tontechnik studieren, sondern mit einer einfachen Lösung loslegen möchte.


    EDIT: Ich klinke mich an dieser Stelle aber auch aus ^^ Das ist immer das schlimme, wenn man Leuten in Foren helfen will :D jemand möchte mit 180 auf ner Autobahn fahren, man rät demjenigen zu einem guten Auto und es kommt ein Rennprofi an, der dem Anfrager einen Ferrari andrehen will xD Ich nutze selber zwei große Yamaha Mischpulte, ein dbx 286s und habe mehrere teure Mikrofone hier. Kann ich ihr auch raten aber danach hat sie nicht gefragt!

  • In Tonstudios kommen meistens Kondensatoren zum Einsatz, da diese gegenüber den Dynamikern ein naturgetreueres, feineres Signal zeichnen und somit die Details der Stimme besser hervortreten lassen. Abweichungen sind nach persönlichen Vorlieben natürlich immer möglich.


    Bei der Abnahme von Stimmen haben sich Großmembraner normalisiert, obwohl Kleinmembraner rein technisch gesehen in vielerlei Hinsicht vorzuziehen sind. Einigen fehlt da hin und wieder allerdings das "Mojo" oder - etwas greifbarer formuliert - die individuelle Chemie gegenüber dem Frequenzgang. Großmembraner neigen ja bekanntlich zur Färbung, was in vielen Fällen auch gewünscht ist.


    Was den zweiten Punkt betrifft:
    Es gibt auch (zum Teil identisch aufgebaute) Kondensatormikrofone, die ausreichend pegelfest sind. Nicht zu vernachlässigen Die Bügel- bzw. Headset-Mikrofone!


    Im Übrigen habe ich ja auch nicht bestritten, dass es für jeden Zweck unterschiedliche Bauformen gibt.
    Natürlich fordern variable Umweltbedingungen auch eine variable Technik.


    Man kann jetzt viele FAQs und Guides auflisten.
    Diese orientieren sich jedoch in den meisten Fällen am Usus bzw. schlichtweg Dem, was der Markt bereits an aufgestellten Kategorien (die auch nicht immer sinnvoll sind) hergibt. Der Umstand, warum dynamische Mikros angeblich weniger empfindlich sind, wird jedoch nur selten geklärt.
    Anlass genug, die Sache einmal von technischer Seite durchzugehen und eine Erklärung dafür zu suchen.


    Die Threaderstellering muss an dieser Stelle übrigens auch kein Studium ablegen, da wir die nötigen Informationen freundlicherweise bereits kostenlos hier im Forum zusammenfassen! ;)


    Nachtrag:
    bitte sachlich bleiben!
    Ich habe bereits einige konkrete Vorschläge geleistet, die durchaus sehr günstig sind und zugleich eine gute Qualität liefern. Eine davon liefert alles, was man zum Einstieg braucht und kostet gerade einmal 44 Euro!



    Man sollte Vergleiche und Empfehlungen schon voneinander trennen können...
    Ich hab schließlich auch nicht nach dem DBX gefragt ^^

  • Danke euch vielmals für die vielen tollen Feedbacks. :)
    Bin echt positiv überrascht, dass soooo viele mir geantwortet haben . :)<3


    Werde mir die Tage Zeit nehmen & alles gründlich durchlesen. Werde euch aufjedenfall Rückmeldung geben, sobald meine Spätdienste vorbei sind. :) Lg.

  • Ich kann @Rayxin nur zustimmen und das Rode Podcaster, das ich selbst besitze, bestens empfehlen. Der Preis für dieses Mikrofon liegt zwar über deine Ausgabengrenze, allerdings macht das Mikrofon wirklich was her. Klang ist sehr überzeugend und die Bedienung über USB-Anschluss einfach und unkompliziert. Den Preis, den man für das Mikrofon ausgibt, spart man sich an anderer Stelle - so ist man sehr, sehr lange damit glücklich und braucht weder eine Phantomspeisung noch ein Mischpult für wunderbar sauberen Klang.


    Ich hatte zwischenzeitlich auch ein deutlich günstigeres Modell und würde dies keinesfalls weiterempfehlen oder wieder kaufen.


    Danke nochmals für eure Mühen ^^
    Es war für mich echt nicht einfach, mich durch das ganze durchzuprügeln, da die Auswahl echt massiv ist was die Angebote von Mikros angeht.
    Aber eines steht schon mal definitiv fest, werde auf alle fälle mehr Cash in das ganze investieren, da ich ja länger etwas davon haben möchte.


    Werde mir höchstwahrscheinlich den "Rode Podcaster" näher betrachten. Und zusätzlich mit der Spinne gefällt mir das im Gesamtpaket echt gut. :)
    Bei evtl. weiteren Fragen, würde ich gerne auf euch zurück kommen. :)

  • PS: Sorry für die kolossale wall of text!
    Da hat sich wohl wieder einiges angestaut, was mal raus musste. Ich hoffe, die Threaderstellerin kann es mir verzeihen :D

    Alles gut, mach dir da mal keinen Kopf. :D
    Bin noch ziemlich unwissend was das ganze Thema rundum Aufnahme, Mikrofone (Equipment) usw. betrifft daher hat mir dein Text bzw. deren anderen in dem ganzen sehr weiter geholfen. :)

  • Also ich kenn mich Technisch nicht so aus mit Mirkofonen daher kann ich nur aus meiner eigenen erfahrung sprechen. Habe mitlerweile das Blue Yeti Mikro und bin vollstens zufrieden.


    Liegt Preislich meist so bei 140 Euro.


    Ständer ist dabei kannst es per Drehung der Knöpfe drehen so wie dus möchtest. Hat eine Mute Taste vorne dran (mir sehr wichtig um huster oder so zu verdecken). Lautstärke drehknopf ebnfalls vorne dran.


    Hinten hast noch einen Gain drehknopf um dich noch lauter zu schalten solltest du zb. während der aufnahme merken du bist zu leise. Und du kannst die Richtercharakteristik umstellen. Also somit sozusagen von wo er den Sound aufnimmt. Z. b. nur den Schall der von vorne kommt was perfekt ist für Lets Plays etc oder aber das er auch den seitlichen Sound aufnimmt solltest du z. B. mal nen Lets Play Together machen oder n interview oder sonstiges.


    Auch der klang ist echt mega. Der einzige kritikpunkt ist ein wenig das Grundrauschen welches bei USB Mikros immer etwas höher liegt. In meinen Aufnahmen bisher eigentlich kaum hörbar und da ich mit Audacity eh die Rauschentfernung auf meinen Tonspur aktiviere ist auch alles hörbare grundrauschen verschwunden.

  • Ständer ist dabei

    Das kleine Füßchen, ja. Auf dem Tisch abstellen würde ich es dennoch nicht. Es nimmt einfach jeden kleinsten Tastendruck, oder aber die Vibrationen auf, die entstehen, wenn du deine Arme über die Tischplatte bewegst.


    Da rate ich lieber zu einem neuen Schwenkarm mit Spinne. Du kannst es aber auch auf ein Stativ drehen, das Mikrofon besitzt eine Fassung.


    Der einzige kritikpunkt ist ein wenig das Grundrauschen welches bei USB Mikros immer etwas höher liegt.

    Das Blue Yeti ist zwar ein USB Mikrofon und damit Plug&Play, ja. Allerdings hat es kein hörbares Rauschen. Da kannst du sogar sämtliche Filter unter Audacity weglassen. Du hörst nichts.

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