Offen oder linea - wie bevorzugt ihr eure Spielwelt?

  • Bei Videospielen mit einer sogenannten Oberwelt, gibt es ja in der Regel zwei Varianten, wie diese gespielt werden...


    Die erste ist die lineare Spielweise. Man wird sanft (oder brutal) in die richtige Richtung gedrückt und kann in der Regel nicht vom Weg abweichen, wobei sich manchmal optionale Wege öffnen, wenn man mit der Story voranschreitet.


    Dann gibt es diejenigen, wo du in der Welt abgesetzt wirst und es einfach nur heißt "Mach!". Wohin du gehst, was du tust, das ist alles deine eigene Entscheidung.


    Welche der Varianten spielt ihr lieber?


    Was mich angeht, ich mag beides! Ich find es toll, mich in einer linearen Story zu verlieren und ein klares Ziel vor Augen zu haben. Gleichzeitig ist es aber auch toll, sich einfach selber ein Ziel zu setzen und zu schauen, wie weit man kommt.

  • Das ist schwer zu sagen. Ich persönlich mag auch lineare Spiele, weil eine lineare Erzählweise einfach eine viel dichtere und spannendere Story ermöglicht, wie bei einem Buch. Wenn ich daran denke, dass man bei nahezu jedem Open-World Spiel nochmal kurz vor der finalen Konfrontation nochmal einfach umdrehen kann und dann einfach nochmal die Welt bereist... finde ich eher unfreiwillig komisch und kann ich dann einfach nicht mehr ernst nehmen.


    Wer eine wirkliche spannende ernstzunehmende Geschichte erzählen will, kommt um lineare Elemente aus meiner Sicht nicht herum. Diese Linearität kann aber natürlich auch in einer offenen Welt verarbeitet werden... durch Zeitkritische Aufgaben etc. Wird halt nur viel zu selten gemacht.


    Offene Welten sind natürlich hingegen aus anderen Gründen durchaus spannend... einfach um in eine andere Welt eintauchen zu können. Spiele wie GTA, Skyrim etc. sind ja eher schon ganze virtuelle Leben, wo es ja gar nicht mehr wirklich um Quests und Story geht, sondern um eben in einer Spielwelt ein virtuelles Leben zu führen.


    Was mich bei offenen Spielen hingegen tatsächlich auch gerne stört ist die Sache, dass scheinbar die ganze Welt immer nur auf den Spieler wartet. Fahrende Händler stehen auch nach 10 Stunden noch am selben Ort... jemand steht seit Tagen am Wegesrand, um den Spieler darum zu bitten, seine Tochter zu suchen, die sich im nahegelegenden Wald versteckt hält... in der Zeit hätte man aber sicherlich auch jemand anderes finden können, man ist ja schließlich eigentlich nicht der einzige Abenteurer, der sie sucht, oder eben selbst auf die Suche gehen.
    Tatsächlich sind mir Open-World-Spiele oft viel zu statisch und viel zu sehr auf den Spieler konzentriert dafür, was sie halt eigentlich vermitteln wollen. Nämlich, dass man Teil einer Welt ist... vor sich hin leben tut sie aber halt leider nicht. Hätte also da tatsächlich viel mehr Open-World Spiele wo der Faktor Zeit einfach eine gewisse Rolle spielt... damit wäre auch jeder Durchlauf auch vollständig anders.


    Letztendlich würde ich schon sagen, dass ich Spiele mit etwas Linearität einfach vorziehe :). Damit komme ich zum einen etwas besser zurecht, die Story ist meistens auch besser erzählt und dazu ist das für mich tatsächlich oft glaubwürdiger... dann wäre der fahrende Händler nämlich einfach zu der Zeit dort, wo ich gerade bin. Ob er da in 10 Stunden noch ist, könnte ich dann gar nicht mehr nachprüfen, weil ich wegen der Linearität eh nicht mehr zurück komme.
    Auch wenn es natürlich auch lineare Spiele gibt, die zweifelhaft sind, wenn tatsächlich alles bedeutsame und spektakuläre in Anwesenheit des Spielers passiert.

  • Offene Welten sind natürlich hingegen aus anderen Gründen durchaus spannend... einfach um in eine andere Welt eintauchen zu können. Spiele wie GTA, Skyrim etc. sind ja eher schon ganze virtuelle Leben, wo es ja gar nicht mehr wirklich um Quests und Story geht, sondern um eben in einer Spielwelt ein virtuelles Leben zu führen.

    Ich find es etwas schade, dass niemand anders seine Präferenz genannt hat, aber ich fand diese Definition der Open World so schön ^^ Vielen Dank dafür.

  • Manchmal gehen die Threads hier schnell unter, außer man stöbert bewusst rum um was neues zu finden :O



    Ich mag auch beides, aber es ist sehr Genre abhängig. Wenn ich etwas für mich festgestellt hab, dann das Open-World mir ein Jump'n'Run kaputt macht.
    Ich brauche nicht zwangsweise eine schnurgerade Linearität wie in 2D-Spielen oder in Crash Bandicoot, aber mehr "Freiheit" als in Spyro oder Gex will ich wirklich nicht haben. Das hat mich auch an Yooka-Laylee gestört. Ich mag das Spiel, aber dieses Open-World Gameplay nervt mich irgendwie =/


    Ich mag Open-World dann, wenn ich ein vernünftiges Fortbewegungsmittel hab, dass am besten auch physikalisch auf die Umgebung reagiert. Es muss da nicht realistisch sein, aber ein Auto sollte sich überschlagen können. Da kommt dann auch noch hinzu: ich mag viel lieber Gelände als Städte.
    Als Beispiele bei denen mir das Open-World-Element richtig gut gefällt hätte ich: GTA5, The Crew und Mad Max


    Ich kenne aber leider viel mehr Open-World-Spiele, die für meinen Geschmack eine schlechte Open-World-Mechanik haben als umgekehrt =/

  • kommt sehr aufs Spiel drauf an, allerdings bevorzuge ich in einem Let's Play lieber eine Lineare Spielwelt, da ich sonst immer die Übersicht verliere xD.

  • Kommt aufs Spiel an. Der Open World-Hype ist ja doch wieder einigermaßen verebbt. Manche Spiele können Open World richtig gut. Paradbeispiel: GTA. Manche stellen isch mit dem Zwang dahingehend selbst ein Bein, zum Beispiel Arkham City.


    Grundsätzlich mag ich, insofern das Gamedesign gut ist, beides.

  • Bei Open World ist es ein schmaler grat zwischen richtig gut und eine absolute Katastrophe. Generell mag ich es wenn die Welt eher klein gehalten ist. Das heisst man kann sich zwar frei bewegen und aussuchen was man machen will. Die Möglichkeiten halten sich aber in Grenzen. Was ein absolutes No-Go ist, sind Kill/Fetch/Bring quests. Die funktionieren in MMOs, haben aber in Single-Player Spielen nichts verloren. In einem SP Spiel muss jede Quest auch mit einer interessanten Geschichte verknüpft sein und man muss als Spiel das Gefühl haben etwas zu verändern.


    Paradebeispiel für gutes Open World: Vampire - The Masquerade: Bloodlines. Bisher nach wie vor mit das beste RPG das es gibt.


    Paradebeispiel für schlechtes Open World: Alle Spiele von Ubisoft und Dragon Age: Inquisition.


    Dann gibt es noch Spiele die zwar kein Open World sind, aber trotzdem unter öden Kill/Fetch/Bring Quests leidern. Als Beispiel sei die neuste Iteration von Tomb Raider gut geeignet.

  • Es gibt Open World Horror Games?

    Naja, The Evil Within 2 soll eine offene Welt haben, wenn auch von der Größe her natürlich eher klein gehalten.


    Ich mag nur lineare und semi-Open-World-Spiele. Semi-Open-World-Spiele wären sowas wie Dark Souls, NieR, Zelda... Naja, außer Zelda: Breath of The Wild halt, welches aus eben genau diesem Grund auch das erste Zelda ist, welche sich abgebrochen habe. Ich hasse große offene Welten, weil sie einfach immer zu generisch sind, selbst wenn sie voll mit Inhalt sind, fällt einem nach einer Weile ein gewisses Muster in diesem Inhalt auf, welches die weitere Erkundung eher zu einer Fleißarbeit als Spaß macht.
    Um als Beispiel bei Zelda zu bleiben: Es gibt zwar weiß ich wie viele von diesen Schreinen, und in jedem davon neue Rätsel oder sonstige Herausforderungen, trotzdem weiß man dadurch, dass es diese gibt automatisch, dass man niemals irgendwas anderes, besonders spezielles finden wird, also eine andere Art von Mini-Dungeon, welche einen komplett überraschen würde.

  • Ich bin und war schon immer ein absoluter Open-World Fan! Wann immer ich Videospiele zu Entspannung, Spaß und zum Zeitvertreib spielen wollte, hab ich zu den Open-World Varianten gegriffen.


    Lineare Games spiele ich wirklich nur, wenn mich die Story extrem interessiert. Und dann bleibt's meistens dabei, dass ich das Spiel einmal komplett durchmache und es danach auf immer und ewig weglege. :D

  • Dragon Age geht noch, finde ich. Mass Effect Andromeda, bei dem sie angeblich aus den Fehlern von DAI gelernt haben wollen, halte ich für schlimmer. Als gutes Open World Spiel empfinde ich das schon genannte Skyrim. Noch „realistischer“ Open World wäre der Vor-Vorgänger Morrowind, in dem es nicht mal Wegpunkte mit GPS gibt. Das ist wirklich in die Welt geworfen mit der Aussage „mach“.


    Aufgrund des Open-World-und-alles-mit-Skills-und-Crafting Overkill der letzten Jahre habe ich zuletzt einfach mal einen dumpfen Shooter ausgepackt, das steinzeitliche Half-Life. Schlauchlevels, nix zu sammeln, keine Nebenquests, keine Skills außer der eigene Aim. Das ist schon eine nette Abwechslung unter den mittlerweile recht komplexen und vollgestopften Spielen.


    Um auf die ursprüngliche Frage einzugehen: Es kommt drauf an ;)

  • (nicht wundern, kommt aus nem anderen Thread bei dem wir vom Thema abgewischen sind)



    So würde ich das nicht einmal sehen - Die Spieler wollen schon eine riesen Welt erkunden die auch kreativ ist (Man siehe das neue Zelda) aber das Problem was wirklich vorhanden ist, ist der Zeitdruck bei der Entwicklung. Die Entwickler bekommen von den obersten ich sage mal den Publishern den Druck ab das sie das das das und das in der kurzen Zeit erschaffen sollen, da die ihre ARbeit nicht verlieren wollen machen sie es auch auf der schnelle (Mal übertrieben geschrieben) und dann kommen halt auch Leere Welten zustande wo man wirklich Teilweise das Gefühl hat das das Spiel noch nicht ganz fertig ist. Ich hoffe ihr wisst ungefähr was ich meine...

    Das kann schon sein, aber ich glaube nicht, das dies auf jedes Spiel zutrifft, das ich so im Kopf hab.


    Wenn ich so drüber nachdenke welche Open-Worlds ich schlecht finde fallen mir ein:
    Assasins Creed, die meisten MMOs, jedes Need for Speed mit OpenWorld, Just Cause, Saints Row, ...


    Mir kommt es halt wirklich so vor, als wenn die meisten Spieler nur ihren Kram in einer offenen Welt machen wollen, aber ob da wirklich Freiheit vorhanden ist oder es was zu entdecken gitb, ist denen total egal =/

  • Das sind wieder typische Beispiele z.b Need for Speed fast jedes jahr oder aller zwei Jahre (Wenn ich es richtig im Kopf habe) gab es ein neues Need for Speed - (Abstände waren nicht groß) da war mit sicherheit auch wieder Zeitdruck dahinter damit es so schnell wie möglich fertig wird. Die Entwickler haben da durch garkeine wirkliche Zeit um sich Kreativ zu entfallten oder großartige Ideen lange und breit auszuarbeiten um es richtig umzusetzten... Also das Gefühl habe ich da und bei vielen anderen Jährlichen Spielen...


    Jetzt davon abgesehen gilt dies nicht nur für Open World Spielen sondern auch für die andere Seite mit einer festgestrikten vorgeben Welt

  • Diese Open-World-Spiele sind aber trotzdem recht beliebt und ich lese auch oft das die Welt toll wäre usw. =/


    Also ich weiß nicht. Ich verstehe was du meinst, aber einige Spiele bei denen ich die Open-World schlecht finde, sehen jetzt nicht unbedingt unfertig aus. Sind nur eben nicht besonders gestaltet.
    Als weiteres Bsp hätte ich noch Burnout Paradise. Dieses Spiel wurde hochgelobt, besonders wegen der Open-World, aber ich fand die einfach nur dumm und langweilig.

  • Diese Open-World-Spiele sind aber trotzdem recht beliebt und ich lese auch oft das die Welt toll wäre usw. =/


    Also ich weiß nicht. Ich verstehe was du meinst, aber einige Spiele bei denen ich die Open-World schlecht finde, sehen jetzt nicht unbedingt unfertig aus. Sind nur eben nicht besonders gestaltet.
    Als weiteres Bsp hätte ich noch Burnout Paradise. Dieses Spiel wurde hochgelobt, besonders wegen der Open-World, aber ich fand die einfach nur dumm und langweilig.

    Schön das du mich verstehst xD ne Spaß - Sagen wir es mal so, es ist Geschmackssache und jeder befindet es anders,,,

  • Schön das du mich verstehst xD ne Spaß - Sagen wir es mal so, es ist Geschmackssache und jeder befindet es anders,,,

    Sorry für mein zweiten Post (:


    Ein Beispiel: Ich bin ein totaler Zelda Freak, bin damit groß geworden und habe das erste Zelda gespielt da war ich vielleicht 5, ich wusste zwar nie was ich machen musste, wo es lang geht oder sonstiges, aber es hat mir immer total viel Spaß gemacht... (Aber heute komme ich da leider nicht mehr richtig ran was persönliche / Private Gründe hat - auf jeden Fall kann ich es heute nicht mehr spielen). Aber das neueste Zelda finde ich einfach nur bescheuert... Zum einen wurde zuviel geändert und zum anderen finde ich die Open World scheiße und langweilig und desweiteren noch zu breit gezogen,,, mann rennt einfach stundenlang durch die Gegend um zum einen und anderen Ort zu gelangen und dann ist man doch wieder Falsch, es gibt zwar viel zum einsammeln und zu entdecken, aber es ist einfach nicht mehr mein Fall worauf hin ich mich dann von diesem Spiel abgewendet habe...


    Andere wiederrum finden dieses Spiel total geil, weis nicht ob es vielleicht auch nur am namen liegt oder wirklich am Spiel selbst, aber ich kann das einfach nicht nachvollziehen...

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