YouTube-Thread für kurze Fragen

  • Ok, dann habe ich meine Frage vielleicht falsch ausgedrückt. Trotzdem danke erstmal für die Rückmeldungen. Es ging eher darum wie viele einzelne Zuschauer ihr braucht, um einen neuen Abonnenten zu bekommen. Auf die Aufrufe bezogen kann man es ja einsehen. Dort ist es in etwa so, dass je nach Kanal auf 200-500 Aufrufe ein neuer Abonnent kommt. Jetzt kommt noch dazu - das hatte ich bisher noch nicht bedacht - den Anteil von Abonnenten müsste man rausrechnen.


    Zum Veranschaulichen fiktives Beispiel bei MikuXC:

    90 neue Abonnenten auf 35.000 Aufrufe in den letzten 30 Tagen entspricht 389 Aufrufen pro neuen Abonnenten. Wenn man den Anteil von Abonnenten jetzt rausrechnet (angenommen die klicken genau so viel wie Nicht-Abonnenten, was vermutlich nicht der Fall ist) ergibt sich 572 Aufrufe von Nicht-Abonnenten.

    Die mehreren Aufrufe pro Zuschauer könnte man umgehen, wenn man den Wert für die einzelnen Zuschauer nimmt, daher meine Frage. Also Beispiel von oben: MikuXC hatte vielleicht 10.000 einzelne Zuschauer in den letzten 30 Tagen und 90 neue Abonnenten. Damit ergeben sich 111 einzelne Zuschauer pro neuem Abonnenten oder eben 0,9 % von 100 einzelnen Zuschauern sind neue Abonnenten.


    Gewissheit wahrscheinlich für mich: Ich muss mich noch etwas für einen neuen Abonnenten gedulden. ^^

  • Bei all der Zahlenwürfelei würde ich dir raten, dass du Videos machst, die dir gefallen und von denen du überzeugt bist, dass sie auch anderen gefallen können. Je nachdem, wie wichtig dir die Zahlen sind: Wenn du siehst, dass dir theoretisch noch 50 Aufrufe fehlen, bis der nächste Abonnent kommt und dieser praktisch erst in 250 Aufrufen kommt, bist du vielleicht eher enttäuscht. Wenn YouTube gerade mal wieder so nett ist und dir vielleicht einen Abonnenten weniger anzeigt, bist du vielleicht noch mehr eintäuscht. Gerade in der Anfangszeit würde ich mehr den Fokus auf die Videos an sich setzen, weil du erst einmal was liefern musst. Erst säen, dann ernten.

  • Kleine Frage: Was möchtest Du mit der "Views pro Abonnent"-Metrik bezwecken? Welcher Mehrwert steht dahinter und inwiefern änderst Du jetzt Dein Vorgehen, weil Du sie kennst?


    Zahlen und Relationen zwischen ihnen kann man sich viele ausdenken, aber bringen tut das im Endeffekt wenig bis gar nichts.

  • Bei all der Zahlenwürfelei würde ich dir raten, dass du Videos machst, die dir gefallen und von denen du überzeugt bist, dass sie auch anderen gefallen können. Je nachdem, wie wichtig dir die Zahlen sind: Wenn du siehst, dass dir theoretisch noch 50 Aufrufe fehlen, bis der nächste Abonnent kommt und dieser praktisch erst in 250 Aufrufen kommt, bist du vielleicht eher enttäuscht. Wenn YouTube gerade mal wieder so nett ist und dir vielleicht einen Abonnenten weniger anzeigt, bist du vielleicht noch mehr eintäuscht. Gerade in der Anfangszeit würde ich mehr den Fokus auf die Videos an sich setzen, weil du erst einmal was liefern musst. Erst säen, dann ernten.

    Danke für den Hinweis. Ich denke nicht, dass es sich widerspricht einerseits selbstkritisch Videos zu produzieren und sich gleichzeitig für statistische Werte zu interessieren. Hängt aber auch davon ab, was du als "Fokus" und "Anfangszeit" definierst. Unter letzteres falle ich nach über einem Monat deiner Ansicht nach offenbar noch und den Fokus auf meine Videos habe ich aufgrund einer einfachen Forenfrage sicherlich nicht verloren.


    Kleine Frage: Was möchtest Du mit der "Views pro Abonnent"-Metrik bezwecken? Welcher Mehrwert steht dahinter und inwiefern änderst Du jetzt Dein Vorgehen, weil Du sie kennst?


    Zahlen und Relationen zwischen ihnen kann man sich viele ausdenken, aber bringen tut das im Endeffekt wenig bis gar nichts.

    Mich hatten einfach Vergleichswerte interessiert, um dann entsprechend zu schauen, ob es bei mir ähnlich verläuft. Mehrwert wäre vermutlich nur die Erkenntnis, ob bei mir durchschnittlich mehr oder weniger Leute je Videoaufruf/Zuschauer meinen Kanal abonnieren. Mein Vorgehen werde ich dadurch vermutlich nicht verändern, aber ich hätte ggf. einen Benchmark.


    Es hat mich einfach interessiert und ich wollte mich dazu austauschen. Ich dachte dazu ist das Forum da. Ich verstehe nicht, warum ich mich für die Frage so rechtfertigen muss.

  • Es hat mich einfach interessiert und ich wollte mich dazu austauschen. Ich dachte dazu ist das Forum da. Ich verstehe nicht, warum ich mich für die Frage so rechtfertigen muss.

    Sollte nicht so rüberkommen. Ich arbeite im Online- und Social Media Marketing und dort ist es (leider) gerne mal der Fall, dass sich Leute irgendwelche neuen Kennzahlen aus den Fingern saugen und Zusammenhänge konstruieren, weil sie dann gerade ganz gut dastehen. Meistens gibt es allerdings überhaupt keine kausalen Zusammenhänge oder die Zahl sagt überhaupt nichts aus. Daher bin ich da immer sehr kritisch.

  • Danke für den Hinweis. Ich denke nicht, dass es sich widerspricht einerseits selbstkritisch Videos zu produzieren und sich gleichzeitig für statistische Werte zu interessieren.

    Nein, von Widerspruch war auch nicht die Rede und natürlich kann man beides unter einen Hut bringen. Es ist vielmehr als Anmerkung meinerseits zu verstehen, weil die Zahlen auf YouTube auch nicht stimmen müssen und weil gerade in der Anfangszeit Zahlen in der Regel klein ausfallen. Tanzt eine Zahl aufgrund falscher Darstellung mal aus der Reihe, beeinflusst das eine andere Zahl besonders. Daher würde ich persönlich in erster Linie nicht zu sehr auf die Zahlen achten.

  • Im neuen Studio kann man gegen die Urheberrechtsansprüche nicht mehr gesammelt Einspruch erheben. Für jeden Anspruch muss man die >10 Klicks und Ladezeiten über sich ergehen lassen. Im alten Studio konnte man auf einer Seite alle Ansprüche anhaken, bei denen man Einspruch erheben wollte. Dabei sind eh gefühlt 90 % der Ansprüche welche, die auf Dummenfang gehen und unberechtigt sind. Also noch mehr Chancen für die Dummenfänger wie WMG, UMG, AdRev, BoomTV, CD Baby und Konsorten |:

  • Ja, das nervt mich auch tierisch. Dafür gibt's den kleinen Vorteil, dass jetzt im Dashboard oben rechts alle noch offenen Ansprüche angezeigt werden. Aber die ganzen Zusatz-Klicks und der Zeitaufwand sind echt nix. Bin froh, dass ich die GTA-Streams soweit schon gemacht habe, da gab's bei den 4-5 Stunden-Videos pro Video aufgrund der Musik teilweise bis zu 20 Ansprüche. Watchdogs 2 geht da zum Glück und mittlerweile splitte ich die Livestream-Aufzeichnungen auch in jeweils eine Stunde auf.

  • Dass man vor 2? Jahren eingeführt hat, dass die Monetarisierung während des Einspruchs ruht und der Dummenfänger während der Prüfung kein Kohle mehr scheffeln kann, war zwar gut, aber dieser deutliche angestiegene Zeitaufwand beim Einlegen des Einspruchs nervt gewaltig.

  • Ab Ende Juli, kann man anscheinend ab einer Videolänge von 8 Minuten nun alles mit Werbung vollballern (Vorher ab 10 Minuten)


    https://support.google.com/youtube/answer/6175006


    Zitat

    Aktuell sind Mid-Roll-Anzeigen nur bei Videos mit mehr als 10 Minuten Länge möglich. Ab Ende Juli können diese Anzeigen auch schon in Videos mit einer Mindestlänge von 8 Minuten eingeblendet werden. Im Rahmen dieser Änderung werden Mid-Roll-Anzeigen für alle berechtigten Videos aktiviert

  • Ich habe schon ewig keinen Spot mehr auf YT geschaut, weil uBlock Origin alles wegfischt. Aus dem Grund schaue ich auch kein YT mehr über Handy, weil man dort eben keine Browser Plugins hat.


    Daher muss ich auch immer googeln, wenn sich YouTuber über sowas wie Raid Shadow Legends lustig machen, da ich die Spots nie zu sehen bekomme :)

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