Handbrake - Sehr gute Video-Qualität auf geringe Dateigröße reduzieren [Freeware]

  • Und UT Video Codec = Verlustfreier Codec. Klar das hier die Bildqualität 1:1 erhalten bleibt, im Gegensatz zu WMV welches Lossy Codierung ist. Was haste denn erwartet?^^ Ist doch klar das bei WMV die Qualität schlechter wird. Zumal der Codec sowieso nicht gerade gut ist


    Dazu Zitiere ich mich mal selbst, und natürlich hatte ich genau das erwartet bei einem verlustfreien Codec

    UT-Videocodec installiert, ausprobiert, für gut befunden (Bildqualität= höher als bei meinem WMV (war klar^^)


    Dann der berechtigte Einwand von dir:

    Standardmäßig auf decoding speed eingestellt. Komprimierung könntest du in config also erhöhen. Wird dann aber vllt etwas länger zum Encodieren brauchen.


    Da der UT Videocodec meinen Prozessor gerade mal zur Hälfte auslastet müsste die bessere Komprimierung eigentlich mehr CPU-Power verbrauchen und trotzdem in der selben Zeit fertig sein, wie immer werd ich das natürlich ausprobieren :)
    falls es wirklich länger dauert, kann ich dann auch darauf verzichten, schließlich ist genug Speicherplatz vorhanden... wenns aber so klappt wie ich mir das denke, dann wäre Platzersparnis natürlich toll.

    funktioniert gar nicht, der Rendervorgang dauert länger, die CPU wird nur zu 10% ausgelastet anstelle von ca 45%, und die Dateigröße ist exakt gleich... also sinnlos, da bleib ich lieber bei der schnellen Rendereinstellung


    Und dann kommts natürlich drauf an welchen Farbraum du in Lagarith und welchen bei UT Video genommen hast.


    da ich, wie immer, erst im letzten Renderschritt von RGB auf YUV wechsle (zwangsweise durch Handbrake) bin ich auch diesmal wieder in allen vorherigen Schritten bei RGB (mein PC erlaubts und ich bilde mir noch immer ein, das das Ergebnis besser ist) ^^


    Was sagst du dazu, das Lagarith schon bald wirklich unterstützt wird (bzw eigentlich schon funktionieren müsste) und das es endlich das lang erwartete Update gab ?

  • Nachdem MeGUI definitif für mich flachfällt...


    Gibts denn bei Handbrake keine möglichkeit ihm die vielen Frapsdateien zu geben und ihm zu sagen, dass er die selber zusammenfügen soll, ohne vorher den umweg über AVIMuxGUI o.ä. zu gehen?
    Ich stelle mir das vermutlich viel zu einfach vor, aber wenn ich 2 Ordner zusammenlegen will, hefte ich es einfach um. sache von 10 sekunden.

  • Wie schon in meinem Thread geantwortet - Kann Handbrake vllt Avisynth ansprechen? Dann könntest du Luckis AVS Generator nehmen und Handbrake die AVS Datei geben.


    Ich wüste nicht wie das gehen soll, so wie ich Handbrake sehe, ist das ein geschlossenes System und ich habe Handbrake auch immer nur für ein Programm gehalten das "fertige" Filme klein schrumpft, also anders als das MeGui oder in Staxrip funktioniert, wo man auch Videos zusammenschneiden/muxen kann.
    Bei Handbrake habe ich noch nirgends eine funktion gesehen wie man Frapsparts zusammenfügen oder ein script einfügen kann, aber eine Batchfunktion um mehrere Parts hintereinander rendern die gibt es schon.
    Das Rendern läuft nach einstellung oder nach setzen eines Profils voll automatisch ab, soweit ich das in den Logs sehen kann.

  • Es geht halt drum, ob man als Quelle ein Avisynth Script öffnen kann?



    Sprich eine .avs Datei per öffnen Dialog öffnen.


    Quasi wie bei MeGUI, wo man ja auch ein Avisynth Script öffnet.


    Sollte handbrake Avisynth ansprechen können, dann geht auch das einlesen von mehreren Videos, da dies dann ja Avisynth übernimmt für Handbrake. Dann könnte man sogar mit Lagarith dort encoden.


    PS: TMPGEnc 5 kann beispielsweise ebenfalls Avisynth Scripte öffnen.

  • Ich rede nicht von einer Avisynth GUI, sondern ich frage dich, ob man ein Avisynth Script öffnen kann.


    Wenn du es nicht weißt, mach mal Notepad auf und schreib:


    Code
    AVISource("d:\eine_avi\datei_von_dir.avi").AssumeFPS(xx)


    xx = durch die FPS Rate des Videos ersetzen.


    und speichere diese Datei als blaaaa.avs ab.
    Diese .avs Datei versuchste dann mal mit Handbrake mit dem stinknormalem "Datei öffnen" zu öffnen.


    Edit: Leanizio hatts getestet. Geht leider auch nicht. Sehr schade. :( Wäre eine gute Lösung für Handbrake User gewesen.

  • Servus,


    ich finde übrigens nicht (um auf das OP Bezug zu nehmen), dass mit CRF=19 die beste Qualität rauskommt. Mit CRF=16 ist gerade bei Kanten an HUD-Elementen oder feinen Strukturen nochmal eine Steigerung der Quali zu erkennen. Dabei spielt es keine Rolle, welche Codec-GUI ich verwendet habe. Das war bei MeGUI, Avidemux oder Handbrake immer das gleiche. Allerdings hatte ich die 1080p-Aufnahmen in 720p umgewandelt. Wenn die 1080 allerdings nicht verkleinert wurden, kam ich mit CRF=20 schon weiter. Ausgangsmaterial war immer H.264 lossless in 1080p.

  • Diese Problematik kann aber auch schon an VLC liegen, falls du den benutzt.


    Nicht nur das der Renderer keine gute YUV Farbraum Darstellung und relativ langsame Decoder hat, sondern kürzlich auch recht interessant das hier gewesen:


    http://www.computerbase.de/for…hp?p=11857107&postcount=1
    http://www.computerbase.de/for…p?p=11861200&postcount=14


    ___
    Resizen solltest du mit dem Lanczos4 Resizefilter, damit erzielste die beste Skalierungsqualität.

  • Diese Problematik kann aber auch schon an VLC liegen, falls du den benutzt.

    Und da scheint der Hase im Pfeffer zu liegen: Ich habe eben mal in 1080p kodiert (CRF=21) und VLC und MPC verglichen. Der MPC liefert ein wesentlich besseres Bild mit weniger Artefakten. 720p lässt sich erstmal nicht so gut beurteilen, weil MPC nicht so schön skaliert. Wobei man beim VLC auf 720p auch net so wirklich von schön reden kann... ;)


    Das fällt mir jetzt wieder ein: Ich hatte ein mit CRF=22 kodiertes 1080p-Video auf YouTube geladen und empfand die Darstellung in 720p eigentlich als sehr gut.

  • Danke für die Tipps! Hatte bisher nur den MPC 64bit installiert. Nachdem ich die GPU-Beschleunigung im VLC aktiviert hatte, sieht jetzt auch das Bild erheblich besser aus.


    Und Sorry an maestrocool, dass ich seinen Thread mit diesem Thema gekapert hatte. Dachte, dass sei ein encoding-Problem. :)

  • Jetzt habe ich auch etwas zum Thema beizutragen. Wird auch Zeit. :)


    Zuerst das Ausgangsmaterial: 1080p in h.264 lossless (x264vfw-Einstellung: single pass - lossless), 1 Minute lang. Dieses habe ich mit Handbrake mal direkt in 1080p-Material komprimiert und einmal in 720p umgewandelt. Beide Auflösung jeweils mit CRF 22, 21 (um zu sehen, wie sehr eine Stufe die Endgröße beeinflusst) und 19. Die entstandenen 6 Video habe ich auf Youtube hochgeladen, da dies der Zweck der Übung sein soll und ich sehen will, wie die unterschiedlichen Kompressionseinstellungen auf Youtube aussehen.Tja, was ich schonmal sagen kann ist, dass 22 und 19 in 720p beinahe gleich groß sind, wenn man sie wieder von Youtube runterlädt. Und im Vergleich sind die Unterschiede marginal. Was ist die Konsequenz? Die 19er Originaldatei ist 40MB groß, die 22er nur noch 27 MB. Das summiert sich bei ernsthaften Videolängen zu einem schönen Unterschied. Dafür, dass das Youtube-Reencoding beide Video qualitativ annähert, lohnt es sich nicht, für Youtube in CRF=19 zu enkodieren. Da scheint mir 22 locker zu reichen.


    Ich hab spaßeshalber auch mal die 22er und die 19er 1080p-Datei in 720p von Youtube runtergeladen und kann sagen, dass Youtube die Qualität wirklich deutlich verschlechtert und keine großen Unterschiede zu sehen sind. Zwischen den 22er und 19er 1080p-Youtube-Versionen, also Originalauflösung, sind die Unterschiede auch echt gering. Es lohnt sich also nicht, in CRF=19 zu kodieren. Youtube macht eh - ich übertreibe maßlos - Matsch draus. Immerhin sind die 19er Dateien 51% größer.

  • Nun wie du selbst gemerkt hast sind die Unterschiede klein zwischen 19, 21, und 22
    aber man kann bei dir auch herauslesen, das die Unterschiede immer noch sichtbar sind, weswegen man das für sich immer ausprobieren muss, bei welcher Dateigröße welcher Qualitätsfaktor am besten für dich ist oder ob du immer die gleiche Qualität hoch laden willst (bei mir ist das fast immer CRF 19 oder 20, aber bei bei manchen Spielen komme ich auch mit 21-22 aus, wie gerade bei meinem "the Book of Unwritten Tales" LP, da die Bildqualität bei diesem fast unbewegten Bild nahezu identisch ist)
    Das Youtube die Videos nochmal neu Rendert ist ja kein Geheimnis und das daraus leider oft Pixelbrei wird, ebensowenig, aber wir holen mit x264 immer noch das beste aus Yt heraus, dank höchster Renderqualität
    aber auch Youtube Orientiert sich an deiner Videoqualität, wenn die Bildqualität hoch-sehr hoch ist, dann gibt Youtube auch mehr Bitrate dafür her (obwohl diese trotzdem immer noch niedriger ist als nötig für einwandfreies Bild, gerade Videos mit schnell wechselnden inhalt zB Shooter bekommen meist viel zu wenig Bitrate, wobei dagegen ein Adventure meist glasklar aussieht bei gleicher oder sogar weniger Bitrate)


    die Faustregel beste Qualität bei kleinster Datei, die dir am meisten gefällt, die solltest du nach dem Ausprobieren hoch laden.... wenn dir CRF 22 reicht dann verwende sie aber wenn dir CRF 19 besser gefällt, dann verwende diese (natürlich nur wenn dir die Datei nicht zu groß ist/wird)


    wie auch immer, einen anderen Tipp kann ich nicht geben, denn nur du kannst entscheiden, welche Qualität, bei welcher Dateigröße für dich am besten ist, Handbrake holt auf jedem Fall das beste aus deinen Videos heraus


    mfg Maestrocool

  • Das kommt wirklich sehr stark auf die Inhalte an. Mit Fallout New Vegas war die Qualität auf Youtube irgendwie nie so berauschend - egal, welche CRF-Einstellung. Da gefallen mir deine Fallout-Videos fast etwas besser. Kann aber auch an der Umgebung im Spiel gelegen haben. Ich war an der frischen Luft und du hast dich ja immer unter der Erde rumgetrieben. Dagegen hat mir das mit CRF22 gerenderte MassEffect 2 Video sowohl in der 720p, als auch der 1080p Einstellung von Youtube ganz gut gefallen.


    Insgesamt kann ich bei beinahe identischen Einstellungen in Handbrake und MeGUI (wobei das schwierig ist, weil in MeGUI mehr Einstellungen zur Verfügung stehen) keinen sichtbaren Unterschied feststellen. Für den routionierten Anwender spielt es m.E. keine Rolle, welches der beiden Programme er verwendet. Allerdings hat MeGUI eine rudimentäre Schnittfunktion, aber wenn man die Videos sowieso in einem weiteren Programm schneidet...


    Und wie krieg ich jetzt die Kurve zurück zum Thema? Wahrscheinlich gar nicht. Aber mir haben beide Tutorials viel gebracht. Danke an maestrocool und De-M-oN.

  • Ja die Dateigrößen sind nahezu identisch wie Youtube sie encodiert, aber dennoch ist das, was auf der Dateigröße über bleibt besser als bei schlechterem Material.


    Jemand sag sogar einen Unterschied bei der 360er als ich auf CRF 19 wechselte ;)


    720p ist eh ziemlich runterkomprimiert. Willst du maximale Qualität, solltest du 2048x1152 wie ich sie habe, haben. Dann gibt dir Youtube noch über 1080p die Stufe Original und da haste dann den besten Qualitätsfaktor seitens Youtube.


    Youtube benutzt auch Qualitätsfaktor und keine festen Bitraten.

  • Ich hab jetzt doch ein Problem entdeckt, das mir bei Handbrake direkt verborgen bleibt: FPS in der Quelle schwankt auf Werte unter 30. Wenn das Video über MeGUI kodiert wird, läuft es zu schnell, was in Bild-/Ton-Asynchronität endet. Handbrake spuckt es so aus, wie es reinkommt.

  • Was MeGUI betrifft - was erkennt MeGUI bei AssumeFPS (reiter Script im AVS Script Creator von MeGUI)


    Das Quellvideo mal mit Mediainfo öffnen:


    http://mediainfo.sourceforge.net/de


    Achtung: Setup mit Zusatzsoftware. An der Stelle wo Haken sind mit Zusatzsoftware machste die Haken weg und drückst unten auf den Button ablehnen.


    Wenn Mediainfo installiert ist, öffnest du mit Mediainfo deine Quelldatei und stellst die Ansicht auf Text um. Den Text kopierste dann mal hier rein.

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