Das Ende der Mods hat eine neue Stufe erreicht.

  • Was auch immer QED bedeuten soll, du solltest lesen und verstehen lernen, ich habe NICHT geschrieben das ICH solche Forderungen stelle, es wird aber ANDERE geben die eben anfangen Forderungen zu stellen wenn sie für etwas Geld ausgeben was sie (vermeintlich) woanders ja auch gratis bekommen könnten.


    Q.E.D: Quod Erad Demonstrandum, lat. "Was zu beweisen war."


    Es ist ja schön, dass Menschen Forderungen stellen - das hat aber weder etwas mit dem "Ende der Mods", noch mit der Verwerflichkeit des Verkaufs zu tun. Das ist einfach eine Sache, die man als Modder, der sein Zeug verkaufen will, berücksichtigen muss, und insoweit stimme ich dir natürlich zu. Als Argument dafür, dass das Verkaufen von Mods "verboten gehört", wie hier schon gefordert wurde, taugt es aber nichts. Wenn du diese Meinung gar nicht vertrittst, hey, dann ist doch alles paletti :)

  • Ich weiß schon, was 2k heißt. Betrifft das nun die beliebten Mods oder solche, für die sich eh keine Sau interessiert hat?


    Alles möglich, die meisten waren natürliche beliebtere, weil die dann auch öfter gekauft werden.


    Man konnte aber auch super die CD verkratzen, sie irgendwo liegen lassen, den Produktschlüssel verbaseln, usw. Zumal das schön ablenkt: Fakt ist, dass damals wie heute eine Nutzungslizenz verkauft wurde, und daran hat sich bis heute nichts geändert.

    Dann hat man genau so viel Pech, wie beim Autoschlüssel verlieren.


    Es geht nicht mal darum, dass Nexus besser ist, weil es da mehr Mods gibt. Selbst mit weniger Mods würde ich immer noch den Nexus benutzen, weil ich dann ModOrganizer verwenden kann. Das kann ich beim Workshop erst mal knicken.

    Das Spricht nicht gegen meine Aussage.


    Dann bitte: Keine Monetarisierung deiner Videos mehr. Lad die Videos auf deiner eigenen Seite hoch. Und zwar solche, bei denen du nicht die Leistung anderer mitverwendest. Chiptuner für Fahrzeuge gehören nach der Logik dann ebenso in die Free For All Gruppe (ohne die Fahrzeuge brauchst du auch keine Chips).

    Ich monetarisiere meine Videos nicht, zu dem verdient man da durch Werbeeinnahmen. Fürs Internet bezahle ich, weil die Internetleitungen nicht von Hobbyarbeitern verlegt wurden, die Server nicht von Hobbyingenieuren und ITlern Entwickelt und das gesammt Paket nicht von Hobbydienstleistern sondern von richtigen Arbeitern verlegt/entwickelt/gedienstleistet wurden.


    Wenn du als Modder aber damit einverstanden bist, Valve 75% abzugeben, dann mag dir das als User nicht passen, aber das tangiert die wirklich betroffenen Vertragsparteien nur peripher.


    "Ende der Modding-Szene"


    Habe ich nie erwähnt, das war der OP

    Ich warte immer noch auf eine gute Begründung, warum ich als Modder meine Leistung nicht verkaufen darf

    Es geht nicht ums darf, sondern sollte.


    der in seiner Freizeit gerne töpfert


    Der macht es in seiner Freizeit und nicht, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

  • Alles möglich, die meisten waren natürliche beliebtere, weil die dann auch öfter gekauft werden.


    Mmh. Die Frage war aus persönlichem Interesse. Mich würde wirklich interessieren, bei welchen Mods ich in Zukunft auf Updates verzichten muss ^^


    Dann hat man genau so viel Pech, wie beim Autoschlüssel verlieren.


    Richtig. Kann dir alles bei [lexicon]Steam[/lexicon] nicht passieren. Von daher - hat alles seine Vor- und Nachteile.


    Das Spricht nicht gegen meine Aussage.


    Ausnahmsweise hab ich auch nicht gegenargumentiert. Ich bin sowieso gerade der Ansicht, dass hier ein Themenwechsel stattgefunden hat, der so schleichend von Statten ging, dass ich ihn nicht mitbekommen habe. Ich habe nur dagegen argumentiert, Moddern den Verkauf ihrer Leistung zu verbieten. Wenn das gar nicht eure Ansicht ist, dann brauch ich da ja auch gar nichts dagegen zu sagen :)


    Der macht es in seiner Freizeit und nicht, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.


    Und darf die Töpfe trotzdem verkaufen. Mehr wollte ich gar nicht sagen.

  • Leute, ich merke, dass sich die Gemüter hier erhitzen und das tut bei dem Wetter ja niemandem gut. 8)


    Was jeder in seiner Freizeit macht ist ja jedem selbst überlassen. Und wenn er mit seinem Hobby Geld verdienen will, warum nicht? Natürlich wäre das alles besser, wenn es so wie vorher wäre. Aber sehen wir die Sache doch mal realistisch.


    Man kann das Ganze natürlich verdammen, aber das bringt ja auch nix. Es wird wahrscheinlich in Zukunft so sein, dass es immer noch kostenlose Mods und Mods mit Preisschild geben wird. Die Modding-Szene wird dadurch nicht aussterben oder zu Grunde gehen. Wenn die Leute nicht gewillt sind, für einen Mod zu bezahlen, dann kann man die Mod nicht installieren/kaufen und das werden Modder und Publisher bemerken. Angebot und Nachfrage.


    P.S. 75% gehen nicht an [lexicon]Steam[/lexicon], sondern überwiegend an Bethesda. [lexicon]Steam[/lexicon] erhält weiterhin nur den Standardanteil, wie bei jeder Transaktion.

  • Und darf die Töpfe trotzdem verkaufen. Mehr wollte ich gar nicht sagen.


    Dafür müssen sie aber ein Gewerbe anmelden und die Mehrwertsteuer an den Stand weiterreichen, ich bin mir nicht sicher, ob das bei den Dampf Mods so ist, wenn überhaupt, fließt die Mehrwertsteuer nach Amerika.

    . 75% gehen nicht an [lexicon]Steam[/lexicon], sondern überwiegend an Bethesda. [lexicon]Steam[/lexicon] erhält weiterhin nur den Standardanteil, wie bei jeder Transaktion.

    Das verbessert die Sache nur teilweise. Zu dem geht das Geld ja so wie so nicht an Dampf, sondern an Ventil :^)


    Im Allgemeinen bin ich auch nur dagegen, weil das zu Shovelware führt. Irgendwann bringen die Entwickler nur noch halbgahre spiele raus, die dann von der Community gemoddet werden dürfen. Ein zu Skyrim passendes Szenario: Sie bringen ein TES raus, welches nur die Welt, ein , zwei Nebenquest und eine kurze Hauptquest zu verfügung stellt raus und der Rest 'darf' dann hin zu gemoddet werden. Oder man steckt als Modder mehr Zeit in die Gestaltung der Workshopseite für die Mod, als in die Mod selbst, damit die Leute denken, dass sie gut sind und da reicht schon, dass sie dadurch nur wenige Sales verdienen, da sie durch quasi 0 Input, schon viel mehr Output bekommen. Die Menschen denken meiner Meinung nach viel zu sehr an Quanität als an Qualität. Es sollte deshalb beim alten System bleiben, dass man für die Mod spenden kann, wenn man sie gut findet. Von mir aus kann Valve dann auch einen extra Spendebutton für Dampf einführen.

  • Dafür müssen sie aber ein Gewerbe anmelden und die Mehrwertsteuer an den Stand weiterreichen, ich bin mir nicht sicher, ob das bei den Dampf Mods so ist, wenn überhaupt, fließt die Mehrwertsteuer nach Amerika.


    Das betrifft auch nur deutsche Modder. Und wenn wir danach gehen: Sogar für den Verkauf deiner Cards müsstest du ein Gewerbe anmelden. Beim Flohmarkt eigentlich auch - aber ich bin kein Rechtsexperte. Nichtdestotrotz scheinst du ja auch nicht das Ende der Modding-Szene zu befürchten, von daher - warum um etwas streiten, wo wir gar nicht unterschiedlicher Meinung sind? :)


    Im Allgemeinen bin ich auch nur dagegen, weil das zu Shovelware führt. Irgendwann bringen die Entwickler nur noch halbgahre spiele raus, die dann von der Community gemoddet werden dürfen.


    Das ist ja eh schon üblich. Beispiele wären Shadowrun Returns, das ohne Mods auch viel zu schnell durchgezockt ist, ToEE, das ohne Mods nicht mal vernünftig spielbar ist, Skyrim ohne die Unofficial Patches ist auch eine Katastrophe, was CTDs angeht. Mir geht das auch auf den Keks, aber Moddern nur auf Spendenbasis ein Einkommen zu erlauben, ist da, denke ich, der falsche Weg. Besser wäre es, Spiele, die so frickelig sind, gar nicht erst zu kaufen, bzw. zu warten, bis sie so billig sind, dass der Aufwand des Nachmoddens überhaupt vertretbar ist.


    Auch JA2 spiele ich ohne Mods gar nicht mehr. Die Nachfolger sind gruselig, und das Grundspiel hat auch so seine Macken. Und das hab ich mir damals sogar auf CD gekauft :)

  • Allerdings ist in TES zum Bespiel nicht so ganz extrem, da man auch ohne die MODs sehr viel Spielzeit herausholen kann. Den Rest der erwähnten Spiele oben habe ich nicht gespielt.


    Spiele, die so frickelig sind, gar nicht erst zu kaufen,


    Ich kaufe solche Spiele auch gar nicht. Ich kaufe mir nur Spiele am Releasetag, beziehungsweise bestelle sie vor, wenn ich weis, dass da gute Qualität bei raus kommt, was bei vielen japanischen Spielen und vor allem bei [lexicon]Nintendo[/lexicon] der Fall ist.


    Auch JA2 spiele ich ohne Mods gar nicht mehr. Die Nachfolger sind gruselig, und das Grundspiel hat auch so seine Macken. Und das hab ich mir damals sogar auf CD gekauft


    Das ohne CD zu kaufen, wäre damals auch bisschen schwer gewesen :x

  • Bisschen Offtopic: Aber bei einem Beweis kommt meines Wissen die Lösungsmenge zu Beginn und Q.E.D. ans Ende :D Aber weiß ich auch nicht mehr so genau, mir haben die logischen Beweise im Philsophiestudium schon gereicht :D

  • Ich bitte euch, wer von euch hat Ja gedrückt? Es sind sogar 6! Das kann doch nicht war sein.


    Ich. Mir isses zwar lieber die Modder direkt zu unterstützen, aber das ändert ja erstmal nichts am Prinzipiellen "Ja".
    Es gibt Mods, da krieg ich quasi ein komplett neues 2.tes Game. Warum sollte man das nicht unterstützen o.o

  • Ich persönlich nutze zwar kaum Mods, hätte aber (vielleicht auch gerade deswegen) kein Problem damit, wenn die Ersteller dann Geld dafür verlangen. Was die Argumentation angeht, stimme ich da @Lareth zu und habe da eigentlich nichts hinzuzufügen. [lexicon]Steam[/lexicon] ist nunmal die bekannteste Spieleplattform. Da kann ich schon verstehen, wenn ein Modder sagt: "Ich biete meine kostenpflichtige Mod auf [lexicon]Steam[/lexicon] an. Zwar muss ich dann 3/4 des Geldes abgeben, aber ich werde damit fünfmal so viele Leute erreichen, als wenn ich sie auf eine der Modding-Seiten oder meiner eigenen Seite hochlade. Also verdiene ich trotzdem noch mehr als vorher."


    Wenn ich mir jetzt also überlege, dass ich für den Aufwand (da sich ja viele an dem Wort "Arbeit" stören), den ich in die Programmierung gesteckt habe, entlohnt werden möchte, kann ich es versuchen. Sollten sich dann genug Leute finden, die freiwillig das Geld dafür ausgeben, ist beiden Seiten geholfen. Egal, wie bescheuert die Idee oder der Content sein mag: "Hey, wenn du mir fünf Euro gibst, spucke ich einmal vor deine Haustür!" - "Boah, wollte ich schon immer mal sehen. Hier hast du das Geld!"

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