Mikrofon (+Audio Interface)

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  • Mikrofon (+Audio Interface)

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    Hey Leute,

    aktuelle nehme ich mit dem T.Bone SC 450 USB auf, bin damit aber nicht so recht zufrieden und möchte doch nochmal aufrüsten.

    Was mich am T.Bone am meisten nervt:
    1. Das Hintergrundrauschen
    2. Die Hintergrundgeräusche, man hört einfach jedes kleinste Geräusch im Raum inkl. Gamepad
    3. Die Audioqualität an sich, wenn ich in anderen Videos sehe, wie Leute die Position zum Mikro verändern und man keine Änderung an der Stimme hört, das ist bei mir nicht so.

    Bisher sind meine Favoriten das Rode NT1 + Yamaha AG03. Bevor ich mir das aber zu Weihnachten wünsche =) würde ich gerne nochmal wissen wie Eure Meinungen dazu sind bzw. ob es bessere Alternativen in der Preisklasse gibt. Insbesondere sollten natürlich die 3 Punkte oben eine Verbesserung erfahren, wobei mir fast schon klar ist, dass sich an 2. nicht viel tun wird, ich habe einfach keine optimale Aufnahmesituation aktuell.

    Also höchste Priorität hat das Rauschen und gute Audio Qualität sollte es natürlich auch haben. Ein Goodie des Mini Mischpults ist der integrierte Kompressor, wenn der gescheit arbeitet, würde ich mir einen Nachbearbeitungsschritt sparen.

    Danke für Euren Input und viele Grüße!
  • Hallo Drexel,

    bevor man irgendwelche Empfehlungen gibt, sollte eigentlich erst mal geklärt werden, wie du dein Mikro verwenden möchtest.

    Auf welchen Abstand besprichst du dein Mikro?
    Benutzt du ein Stativ + Spinne?
    Auf welchen Raum möchtest du dich während der Aufnahme bewegen können?
    Stehst du eher auf einen neutralen oder gefärbten Sound?

    Das NT1 ist ein sehr neutrales, hochauflösendes wie auch extrem rauscharmes Mikrofon, das ich selbst gerne verwende. Je nach dem, auf welchen Abstand du arbeitest und wie empfindlich du gegenüber Hintergrundgeräuschen bist, würde ich jedoch Anderes heranziehen. Das NT1 ist - wie die meisten Großmembranmikrofone - tendenziell eher empfindlich, weil es nicht auf die bestmögliche Richtwirkung hin optimiert wurde. Meinerseits habe ich mit Noise Gate und etwa 20cm Abstand trotz mechanischer Tastatur und nicht optimierter Raumakustik zwar keine großen Probleme. Aber es soll wohl Leute geben, die genau vom Gegenteil berichten.

    Wenn man Bewegungsfreiheit und Geräuschisolation zusammenzieht, dann kommt man eigentlich zu einem Headset-Mikrofon mit Nierencharakteristik.

    Das nur als Nebengedanken.

    LG
    Strangelove
    Ein Plädoyer für XLR:
    USB-Mikrofone unter Windows 10
  • Bewegungsfreiheit brauch ich nicht so, ich habe ein Stativ + Spinne und nehme auch schätzungsweise mit 20 cm Abstand auf. Klar wäre es nett um mal die Position zu wechseln, aber nicht zwingend. Prinzipiell finde ich neutralen Ton besser, es einfacher den einzufärben als einen gefärbten Sound neutral zu bekommen. Hab mir auch mal Vergleiche zwischen NT1 und NT1-A angehört, das war für mich zumindest beim Sprechen im nicht hörbaren Bereich...

    Gibt es denn qualitativ vergleichbare Headset Mikrofone? Bisher wurde immer davon abgeraten, was ich so gelesen habe.

    Bezüglich Controllergeräusche muss ich auch zugeben, dass ich gerade 2 Spiele spiele, die Tastenhämmern erfordern, ich glaub als nächstes brauch ich mal was leiseres. =)

    Den Mikrofon Vergleichsthread habe ich gesehen, aber da da das NT1 gar ncht vorkommt, habe ich mal neu gefragt.
  • Die Unterschiede zwischen dem NT1-A und dem NT1 sind bei Sprachaufnahmen idR. wirklich nicht so krass. Am ehesten noch bei Leuten mit ausgeprägten Sibilanten. Von der Isolation her finde ich das Mikro persönlich in Ordnung. Habe aber natürlich kein t.bone zum Vergleich. Kann aber sein, dass dieses wirklich nicht so gut richtet. Das lässt jedenfalls das Polardiagramm von t.bone/Thomann vermuten.

    Gute Headset-Mikrofone... ja, schwieriges Thema! :D
    Mit einem Upgrade der Sprachqualität wird es da leider eng.

    Falls es etwas kompakter als das Rode sein darf:
    thomann.de/de/se_electronics_se8.htm
    kirstein.de/Live-Studio/Mikrof…mbranmikrofon-Silber.html

    Ansonsten was aus der Ecke der Dynamiker:
    thomann.de/de/blue_encore_200.htm
    thomann.de/de/shure_beta_58_a.htm
    Die sind nicht ganz so nasal abgestimmt, wie die Konkurrenz (z.B. Procaster). Setzen (da dynamisch) aber auch wieder einen potenten Vorverstärker bzw. einen geringeren Abstand zur Membran voraus.
    Ein Plädoyer für XLR:
    USB-Mikrofone unter Windows 10

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dr. Strangelove ()

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    Ich würde zur Kombination NT1 und AG03 ein klares Ja sagen, ganz besonders wenn du den neutraleren Klang bevorzugst – gerade im Nahbesprechungsbereich ist das NT1-A doch ziemlich basslastig ausgeprägt, und gegen eine schlechte Raumakustik ist Nahbesprechung halt doch das einfachste Mittel. ;)

    Alternativ könntest du natürlich doch auf das günstigere NT1-A setzen und den Rest des Budgets in die Optimierung des Raumhalls stecken. :D Das wäre zumindest mein Tipp, ich persönlich würde auch im Alltag meine Basotect-Platten nicht mehr hergeben. Vielleicht wäre das auch eine Zukunftsinvestition für dich.
  • Es gibt ja auch Basotect-Absorber mit höherem WAF als die üblichen Verdächtigen wie Noppenschaumstoff oder Eierkartons. :D Und wenn Frau nicht auf die Ohren gefallen ist, wird sie sich bestimmt auch über eine bessere Raumakustik freuen. Einfach mal mit ihr zusammen in die Raummitte stellen, laut in die Hände klatschen und sie fragen, ob sie dieser metallische Nachhall auch so stört. Funktioniert meistens. :thumbup:

    //edit
    Hier drin könnte Frau jede Menge Krimskrams unterbringen: thomann.de/de/hofa_diffusor_creme.htm
    Das hier gefällt Frauen meistens weil Orange immer schick ist: thomann.de/de/hofa_absorber_mk2_orange.htm

    Und so weiter... :P

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Julien ()

  • Solche Panele kann man sich auch mit überschaubarem Aufwand selber bauen:



    Als Material zur Dämpfung kann man Basotect, Mineralwolle oder wie zu sehen auch einfache Handtücher aus dickem Frottee nehmen.
    Den Stoffüberzug könnte man für die individuelle Gestaltung freigeben (z.B. Batik, bedrucken, bemalen oder einfach einen bemusterten Modestoff nehmen). Dann ist's auch was fürs Auge. Vielleicht triggert das ja den WAF ;)
    Ein Plädoyer für XLR:
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  • Hehe ich zitiere mal aus Wikipedia:


    Es liegt im Klischee begründet, dass Männer Einkaufsentscheidungen bezüglich Hi-Fi-Lautsprechern, Heimkino-Systemen und Personal Computer hauptsächlich anhand deren Leistung fällen, wohingegen Frauen eher visuelle Ästhetik und Bedienungsfreundlichkeit der Geräte beschäftigt.
    Und jetzt denk nochmal über Deine Tipp bezüglich des in die Raummitte stellen und in die Hände klatschen nach @Julien. :D
  • Für akustisch nicht die besten Umgebungen geht meine Empfehlung eher weg von Großmembran Mikros und hin zu dynamischen. Der Sprechabstand sollte dabei nicht zu groß werden, dafür werden Nebengeräusche dann auch nicht so laut aufgenommen.
    Ich setze persönlich auf ein noch eher günstiges Shure Beta 57A. Im Zusammenspiel mit dem Gate vom DBX 286s hört man weder den lauten PC Läufter noch den etwas halligen Raum.
  • Ich habe mir gerade ein Samson Meteor bestellt, da es für wenig Geld ordentliche Qualität bieten soll (zumindest den Tests nach, die ich so gelesen habe).

    Der Plan ist, das Mikro auf den Tisch neben den Monitor zu stellen, so dass ich dran vorbeirede (wegen Pop-Geräusche, habe keinen Schutz). Abstand dürfte so ca. 20cm sein. Ich hoffe, dass der PC-Lüfter da nicht aufgenommen wird (Gehäuse steht auf der anderen Seite des Tisches). Aber das sollte sich ja mittels Einstellungen in den Griff bekommen lassen, nehme ich an.
  • Mit welchen Einstellungen soll man denn beinflussen können, welchen Schall ein Mikro aufnimmt und welchen nicht?

    Was du brauchst, ist ein ordentliches Stativ (mit dem man das Mikro sachgegerecht platzieren kann) und eine gute Nieren- oder Supernierencharakteristik.

    Das Meter ist tendenziell eher empfindlich, da die Niere nicht sauber abschließt.
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  • Ich habe im Vorfeld gelesen, dass sich die Nebengeräusche ganz gut über die Einstellungen in Windows in den Griff bekommen lassen (kein Vergleich zu einem richtigen Audio Interface, aber darum geht es bei mir auch nicht). Ist alles noch Theorie, da das Meteor noch unterwegs ist und ich dementsprechend nichts testen kann.

    Stativ steht früher oder später auch noch auf meinem Einkaufszettel. Ich wollte für den Anfang aber nicht gleich 200€ in Rode & Co. investieren. Aufrüsten kann ich später immer noch.
  • Du kannst so lange am Lautstärkeregler drehen, wie du willst ^^
    Das aufgenommene Signal wird dadurch nicht verändert, einfach nur skaliert (undzwar als Ganzes).

    Was du im Vorhinein machen kannst:
    Mikrofon mit engerer Richtcharakteristik nehmen, entkoppeln, richtig platzieren (so nah ran wie möglich) und die Akustik optimieren.

    Im Nachhinein (wenn die Störsignale schon drauf sind):
    Noise-Gate.

    Der Nachbearbeitung per Software sind allerdings auch klare Grenzen gesetzt. Du kannst eigentlich nur wegschneiden, was unter dem leisesten Anteil deiner Stimme ist. Hebst du die Regler weiter an, dann wird mehr und mehr deine Sprache beschnitten.
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