Rode NT1A mit Interface

  • Hallo,


    ich habe seit längerem jetzt das Rode NT1A mit einem Behringer XENYX 302USB.
    Meine Frage ist nun ob ein zusätzliches Interface, dachte da an das Focusrite Scarlett Solo, einen hörbaren unterschied bringen würde.
    Habe von diesem ganzem Audio Zeugs nicht die größte Ahnung deshalb wollte ich hier einmal nachfragen :)


    Danke im Voraus
    -Happy

  • Ja, ein gutes Interface würde deutlich bessere Ergebnisse bringen als dieses (Entschuldigung) Kackding von Behringer. :D Das Xenyx 302 USB ist vollkommen unverdient so populär, eigentlich ist es nur teurer Elektroschrott.

  • Ja, die Focusrite-Dinger sind ziemlich ordentlich und gerade für den Preis zu empfehlen. Es gäbe zwar noch Alternativen, aber die paar großen Namen nehmen sich in diesem Bereich nicht viel.

  • Keine Ahnung, warum du das Behringer so verurteilst, Julien.
    Ich habe mein Xenyx 302 vor rund einem Jahr für 25 Euro neuwertig in der Bucht geschossen und finde die Qualität angesichts des geringen Preises eigentlich spitze! Klar, es ist gewiss kein High-End-Gerät. Bringt grundsätzlich jedoch sämtliche Eigenschaften mit, die man für den Einstieg in die Materie benötigt. Die ledichlich 15V Phantomspeisung per USB sind theoretisch ein Nachteil, machen bei den meisten Kondensatormikrofonen (bei den dynamischen sähe es anders aus, da würde ich bei geringstem Budget eher zu den U-Phorias raten) jedoch erstmal keine Probleme.


    Gegenüber meinem Babyface Pro klingt das Teil noch erstaunlich transparent und rauschfrei, wenn man den aufgerufenen Preis berücksichtigt. Den krassen Unterschied hört man eigentlich nur, wenn man die Technik voll ausreizt und auch die dafür erforderlichen Rahmenbedingungen schafft (insb. Raumakustik). Rein für VoIP würde ich jedoch sagen, sind die günstigen Behringer voll und ganz ausreichend. Die nächstbesseren Kandidaten wie etwa das UR22, Scarlett Solo oder iD4 würde ich mir nur zulegen, wenn die (nicht vorhandenen) Treiber (da Plug 'n' Play) Probleme machen und man etwas mehr Variation seitens der Anschlüsse oder schlichtweg eine bessere Haptik benötigt. Rein von der Aufnahmequalität her sehe ich da jedoch keine eklatanten Unterschiede, die den Aufpreis in jedem Fall rechtfertigen können. So lange das NT1-A am Eingang nicht stärker rauscht, als der laufende Rechner, ist ein Upgrade meines Erachtens nicht nötig.



    Nichts gegen die soliden Einsteigergeräte von Steinberg, Focusrite und Audient. Aber den Aufpreis würde ich persönlich vielleicht sogar lieber in ein besseres Mikrofon oder einen besseren Schwenkarm stecken. Da hat man je nach persönlichen Anforderungen mehr von.

  • Keine Ahnung, warum du das Behringer so verurteilst, Julien.

    Volkssport hier im Forum :) Behringer ist böse, alles andere zählt nicht.



    Meine Frage ist nun ob ein zusätzliches Interface, dachte da an das Focusrite Scarlett Solo, einen hörbaren unterschied bringen würde.

    Gegenfrage: Wie hört es sich denn jetzt an, bist du mit etwas unzufrieden oder willst irgendwas mehr? Hörprobe?

  • Ich verurteile das Xenyx 302 hauptsächlich wegen eigener schlechter Erfahrung – und wegen der gefühlt 300 Threads hier im LPF, die über die miese Leistung klagen. ;)


    Wenn der Ton "kratzig" klingt, wäre eine Hörprobe sehr hilfreich. Vielleicht ist das nur ein Anwenderfehler?

  • Das "Kratzen" könnte auch vom NT1-A kommen, welches im Hochton manchmal sehr hart zeichnet.
    Ist bei Rode leider generell so ein Problem und wird durch die Anhebung im Treble beim NT1-A sicher auch nicht besser gemacht :/
    Stichwort: "De-Esser".


    Anderes mögliches Szenario:
    du übersteuerst... ^^

  • Kann Julien nur zustimmen. Hatte selbst mal das 302 und es war das pure Grauen. Das ist das schlechteste vom schlechten. Würde da nicht Behringer drauf stehen würde ich das glatt als Chinaschrott abstempeln.


    An einem NT1-A ein 30€ Mischpult dranzuhängen was nichtmal 48V Phantomspeisung schafft ist wie ein lamborghini zu kaufen und dann nur 15€ Felgen drauf zuhauen.
    Mi9t dem Focusrite machst du nix falsch. Es ist ein grund solides Audiointerface

  • Also ich möchte mal meine bescheidene Erfahrung beisteuern:
    Ich habe als ich mir ein Interface kaufen wollte habe ich mich nach einiger suche für das "Behringer U-Phoria UMC 202HD" entschieden, da ich möglichst gute Qualität wollte, die auch höherpreisige Mikros unterstützen kann und da dieses Interface die 48 Volt Phantomspeisung bietet, oder sagen wir nahezu - bin ich bisher sehr zufrieden mit dem Teil.


    Na gut, es kostet ja auch ein bisschen.
    Ich hoffe ich konnte behilflich sein.
    MfG

  • Entweder das, oder aber du hast geringere Ansprüche – was ich aber auf Grund deines Wissens eher mal ausschließe. :P


    Es gibt ja aber tatsächlich solche Glücksfälle, beispielsweise war mein SC440 USB früher auch um Klassen besser als das von manch anderem hier im Forum. Wieso auch immer.

  • Habs vorhin zwar nur kurz mit ein-zwei Sätzen am NT1 (non-A) verglichen. Aber für den Preis fand ich das Teil gegenüber meinem RME eigentlich ganz solide. Hab halt auch nur 25 Tacken dafür hinlegen müssen :D
    Der Eindruck deckt sich auch mit meinen damaligen Erfahrungen von vor einem Jahr, als ich verschiedene Kleinmembraner zwischen dem Xenyx und einem Audient iD14 hin- und hergeschaltet habe.


    Der Rauschabstand ist bei den lediglich 15V des Xeynx, wegen denen man den PreAmp teils schon etwas weiter aufdrehen muss, wie zu erwarten nicht gerade überragend. Ansonsten ist die Performance aber erstaunlich solide. Klang bisher jedenfalls nicht auffällig verwaschen oder "kratzig". Alles noch in dem Rahmen, was ich für VoIP oder ein paar YouTube-Schnipsel absolut in Ordnung fände.


    Wegen dem ggf. störenden Rauschen (hängt wie gesagt stark von der elektr. Empfindlichkeit bzw. dem Gain ab) kann man wie angedeutet ja auch noch UMC22 oder UMC202HD umsatteln. Die kosten auch nicht die Welt und performen für die Preisklasse wirklich sehr ordentlich.


    Dass Behringer allgemein so einen "durchwachsenen" Ruf genießt könnte durchaus an der Serienstreuung liegen.
    Das schlägt sich ja auch bei den günstigen Mikrofonen in den Preisbereichen zum Teil sehr massiv nieder. Bei den Stückpreisen darf man ja auch nicht viel Auslese erwarten. Da wird verpackt, was gerade vom Band kommt :D

  • Dabei halte ich Behringer allgemein gar nicht mal für schlecht. Die teureren Mischpulte sind allesamt ziemlich hochwertig, voller guter Features und Wandler vom Feinsten. Nur die unterste Preisklasse der Mischpulte (302, 502 und Co.) ist halt wirklich sehr für die Tonne. Aber das U-Phoria-Zeug hingegen ist schon wieder ziemlich ordentlich. Also nichts gegen Behringer an sich, sondern nur die Billigdinger.

  • Hallo, habe ein Rode NT1-A und ein Scarlett Solo.
    Wenn du Probehören willst: Mein Kanalvideo


    Aber das Thema Audio ist oft eine Glaubensfrage, das ist zumindest meine Meinung. .



    Gute Hardware kann aber nicht schaden.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!