Mikrofon Empfehlung gesucht !

  • Nein das ist meines Wissens nach sogar nur ein Mischpult. Im schlimmsten Fall geht das Ding dann noch an die Soundkarte, statt digital. Und dann diese Kombination einfach.

    Das 302 USB hätte schon ein integriertes Interface, allerdings soll das halt ziemlich scheiße sein.

  • Naja immerhin kein Mischpult. Aber wie sehr das Ding taugt, weiß ich nicht.


    Aber das 302er erfüllt halt noch nichmal die 48 V des Rode. Das sollte man zumindest mal bemerken bevor man drauf los kauft XD

  • Da sagt das UMC22 aber was anderes - das Ding ist von Behringer, ist mit 45 Euro definitiv im Low Budget - Bereich und wird hier regelmäßig empfohlen.


    Das UMC22 ist ja auch wirklich ziemlich gut, ganz besonders für den Preis. ;) Nur die Mischpulte sind halt fast immer Käse. Aber auch die neue Xenyx-Reihe ist nicht mehr absolut unbrauchbar, nur noch ein bisschen.

  • Nein das ist meines Wissens nach sogar nur ein Mischpult. Im schlimmsten Fall geht das Ding dann noch an die Soundkarte, statt digital.


    Ich glaube ich habe ultra verkackt...


    Ich benutze hier wirklich ein Billig-Mikro (FAME Studio CM2 heißt das) mit dem Behringer Xenyx 502. Ich hab es genau so wie du das hier beschreibst...


    Mikro -> XLR -> Mischpult -> 2x 6,5mm zu 3,5mm Klinke -> Onboard-Soundkarte


    Ich meine ich bin mit der Qualität schon zufrieden, aber anscheinend kann das alles besser klingen...


    Was genau meinst du mit "statt digital, an die Soundkarte"?
    Welcher Mischpult oder welches Audio Interface wäre empfohlen?


    PS: Ich bin jemand der null Ahnung von Sound (Mikrofon, Mischpult, Audio Interface, usw.) hat, und will das langsam ein bisschen ändern.

  • Was genau meinst du mit "statt digital, an die Soundkarte"?

    Ein Audio Interface ist im Endeffekt eine Soundkarte und wandelt das analoge Signal des Mikrofons in ein digitales Signal um. Diese Wandlung klappt bei brauchbaren Geräten meist besser als bei den verbreiteten Soundkarten. Vielleicht hilft dir dieser Beitrag etwas weiter - dort schreibt @Obli ein paar mehr Worte darüber.


    Mischpult vs. Audiointerface? - Wo liegen die Unterschiede? Was brauche ich?

    Welcher Mischpult oder welches Audio Interface wäre empfohlen?

    Kommt auf den Geldbeutel, den Einsatzzweck und deine Anforderungen an. Das schließt auch mit ein, welches Mikrofon du daran betreiben möchtest - manche brauchen etwas mehr Wums als andere ;)

    PS: Ich bin jemand der null Ahnung von Sound (Mikrofon, Mischpult, Audio Interface, usw.) hat, und will das langsam ein bisschen ändern.

    Oft muss das auch nicht sein, wenn man sich manche USB-Mikrofone so anschaut, die ziemlich gut abliefern.

  • Mikro -> XLR -> Mischpult -> 2x 6,5mm zu 3,5mm Klinke -> Onboard-Soundkarte


    Das ist genau der Signalweg, vor dem wir immer Angst haben. :D Aber keine Sorge, selbst mit deinem Billigmikrofon und deinem Billigmischer wird es immer noch besser klingen als das Logitech G35 Headset...


    Sag uns am besten, was für Anforderungen du hast und wieviel Budget du hast, dann können wir dir was passendes empfehlen.

  • Sag uns am besten, was für Anforderungen du hast und wieviel Budget du hast, dann können wir dir was passendes empfehlen.

    Ups, habe ich anscheinend vor Müdigkeit vergessen ^^


    Was wäre die Alternative im Moment für mein Mischpult? Oder würde es sich gar nicht lohnen, da das Mikro ein "Billig-Mikro" ist? (Bin ja eigentlich zufrieden mit meinem Mikro)


    Und wenn dann wird es die Shure SM7B sein. Wird aber noch eine Weile dauern, da teuer.


    Also ist 1. Priorität eine Alternative für das Mischpult zu finden.

  • Was wäre die Alternative im Moment für mein Mischpult? Oder würde es sich gar nicht lohnen, da das Mikro ein "Billig-Mikro" ist? (Bin ja eigentlich zufrieden mit meinem Mikro)


    Wenn du mit dem Mikrofon noch zufrieden bist, wäre vielleicht sowas wie das Behringer U-Phoria UMC22 eine passende Ergänzung. Damit kannst du auf jeden Fall die meisten Kondensatormikrofone ordentlich betreiben und gibst nicht allzu viel Geld aus.



    Und wenn dann wird es die Shure SM7B sein. Wird aber noch eine Weile dauern, da teuer.
    Also ist 1. Priorität eine Alternative für das Mischpult zu finden.


    Wenn du tatsächlich auf das SM7B sparst, solltest du aber dann auch gleich noch etwas mehr Geld für ein passendes Interface dazurechnen - dafür brauchst du nämlich ordentlich Power. Mit dem UMC22 kommst du da nicht hin. Je nachdem, wie weit das SM7B für dich in der Zukunft liegt, lohnt es sich vielleicht, gleich von Anfang an auf das passende Interface zu setzen und später nur das Mikrofon nachzurüsten.

  • Wenn du mit dem Mikrofon noch zufrieden bist, wäre vielleicht sowas wie das Behringer U-Phoria UMC22 eine passende Ergänzung. Damit kannst du auf jeden Fall die meisten Kondensatormikrofone ordentlich betreiben und gibst nicht allzu viel Geld aus.

    Mal eine ganz dumme Frage (wie gesagt ich hab sehr wenig Ahnung von Ton):


    Wie wird das Interface mit dem Computer verbunden? Weil wenn ich mir das Teil auf thomann so anschaue sehe ich USB und 6,5mm Klinkenausgänge. USB gehe ich davon aus, dass es benötigt wird um das Teil mit Strom zu versorgen. Wieder mit 6,5mm Klinke zu Soundkarte?


    Wenn du tatsächlich auf das SM7B sparst, solltest du aber dann auch gleich noch etwas mehr Geld für ein passendes Interface dazurechnen - dafür brauchst du nämlich ordentlich Power. Mit dem UMC22 kommst du da nicht hin. Je nachdem, wie weit das SM7B für dich in der Zukunft liegt, lohnt es sich vielleicht, gleich von Anfang an auf das passende Interface zu setzen und später nur das Mikrofon nachzurüsten.

    Das ist tatsächlich eine gute Idee. Ich habe mich auch schon ein bisschen über dynamische Mikrofone informiert und auch dass sie sehr viel Power benötigen. Es ging aber um ein anderes Mikrofon (Rode Procaster? Podcaster? So ähnlich). Sehr viel Power klingt natürlich auch nach sehr viel Geld :D Was wäre denn für den SM7B geeignet? Und gibt es eigentlich auch "bessere" Atlernativen zum Mikrofon selbst?

  • Wie wird das Interface mit dem Computer verbunden? Weil wenn ich mir das Teil auf thomann so anschaue sehe ich USB und 6,5mm Klinkenausgänge. USB gehe ich davon aus, dass es benötigt wird um das Teil mit Strom zu versorgen. Wieder mit 6,5mm Klinke zu Soundkarte?


    USB ist gleichzeitig auch die Datenverbindung. Da wird alles digital übertragen, kein Signalverlust mehr auf dem Weg zum PC. ;)



    Ich habe mich auch schon ein bisschen über dynamische Mikrofone informiert und auch dass sie sehr viel Power benötigen. Es ging aber um ein anderes Mikrofon (Rode Procaster? Podcaster? So ähnlich). Sehr viel Power klingt natürlich auch nach sehr viel Geld Was wäre denn für den SM7B geeignet?


    Das SM7B ist noch ein bisschen spannungshungriger als das Procaster, insofern wirst du da schon ordentlich viel Gain benötigen. Sowas wie eine Presonus Audiobox 22VSL wäre schon angebracht - oder du versuchst es mit einem kleineren Interface und einem zusätzlichen Verstärker, beispielsweise dem TritonAudio FetHead oder dem Cloudlifter CL-1.



    Und gibt es eigentlich auch "bessere" Atlernativen zum Mikrofon selbst?


    Kommt immer ganz darauf an, was du gerne haben möchtest. Das SM7B ist ein sehr gutes Mikrofon, klingt dafür allerdings auch recht dumpf und man muss förmlich dran kleben, um eine gleichbleibende Lautstärke zu bekommen. Das sind halt Nachteile eines dynamischen Mikrofons, die du mit einem Kondensatormikrofon nicht hättest.

  • Wieder mit 6,5mm Klinke zu Soundkarte?

    Nein. Das Interface wandelt intern das analoge Signal in ein digitales um (AD-Wandler), welches über den USB Anschluss zum PC geleitet wird. Der PC muss das Signal somit nicht mehr weiter verarbeiten. Die Klinkenanschlüsse sind für Lautsprecher (symmetrische Verbindung, hinten) bzw. Kopfhörer (asymmetrische Verbindung, vorne) gedacht.


    Da du @Juliens Frage bezüglich des Budgets nicht wirklich beantwortet hast, man aber anhand des von dir erwähnten Mikros etwas erahnen könnte:
    Ist das nicht leicht übertrieben? Möchte niemandem etwas ausreden, aber ich würde es mir zumindest mehrmals überlegen. ^^

  • USB ist gleichzeitig auch die Datenverbindung. Da wird alles digital übertragen, kein Signalverlust mehr auf dem Weg zum PC.

    Ach, das ist geil! Zwei in einem! Mein Behringer Xenyx 502 hat so ein fettes Netzteil. Bin ich nicht so der Fan von...


    Aber jetzt wo du sagst, man muss förmlich dran kleben, muss ich es noch mal überdenken.


    Ist das nicht leicht übertrieben?

    Das ist nicht nur leicht übertrieben, das ist overkill! :D Ich meine jetzt hab ich die Kohle dafür sowieso nicht und werde wie gesagt jetzt alles noch mal überdenken, aber dafür hab ich jetzt sehr viel über dynamische Mikros und Audio Interfaces gelernt.


    Aber ich bedanke mich von Euch beiden. Falls die Zeit für ein neues Mikrofon kommt melde ich mich noch mal.


    Werde jetzt wahrscheinlich die Presonus Audiobox 22VSL holen und mit meinem jetzigen Mikro benutzen. Später irgendwann entweder die Shure, oder vielleicht ein Kondensatormikrofon wie die Rode NT1-A oder den Nachfolger.

  • Vielleicht hat @Julien ja auch eine Alternative zur 22VSL parat, da in deren zukünftiger Software das VSL Feature entfernt wird, was aus meiner Sicht ein, wenn nicht gar der Grund für die 22VSL ist.

    VSL Software is not supported on Mac OS X 10.11 (or future versions). The AudioBox VSL interface can still be used class compliant with no control panel.

    Due to the discontinuation of the VSL Software for the Mac OS X platform, PreSonus will no longer be continuing development of VSL Software for the AudioBox VSL Series for the PC Platform. In the event we need to update the driver and control panel, a new version will be released with VSL mixing removed.

    Die Begründung für die Entfernung des Features aus der Windows Software ist übrigens super.

  • Aber jetzt wo du sagst, man muss förmlich dran kleben, muss ich es noch mal überdenken.


    Das ist halt ein bisschen das Problem bei dynamischen Mikrofonen, der sehr geringe Optimalabstand und die sehr steil verlaufende Empfindlichkeitskurve.



    Vielleicht hat @Julien ja auch eine Alternative zur 22VSL parat, da in deren zukünftiger Software das VSL Feature entfernt wird, was aus meiner Sicht ein, wenn nicht gar der Grund für die 22VSL ist.


    Tatsächlich? Das habe ich gar nicht mitbekommen. Aber gut, wenn man den Effektprozessor dann eh nicht mehr ordentlich nutzen kann, tut es auch ein anderes Interface (Presonus Audiobox USB, Steinberg UR22 MKII) oder sogar ein Kombigerät wie das Yamaha AG03.

  • @Kayten


    Ist es dann nicht einfach weiterhin möglich ältere Treiber/Versionen zu verwenden? Ich meine, die Aktuelle läuft auf Windows 10 ja gut :)
    Das Argument kann ich übrigens auch nicht ganz nachvollziehen 8|:D

  • Ist es dann nicht einfach weiterhin möglich ältere Treiber/Versionen zu verwenden? Ich meine, die aktuelle läuft auf Windows 10 ja gut


    Das dürfte problemlos machbar sein, ich fahre ja auch noch mit einer älteren Version und kann keine Probleme feststellen. ^^

  • Natürlich kann man auf vorhandenen Windows Versionen einfach die bisherigen Treiber weiterverwenden. Es ging mir hauptsächlich um den Aspekt der Zukunftssicherheit. Auch wenn Windows 10 angeblich "das letzte Windows" sein soll und daher eigentlich kein wichtiger neuer Treiber mehr für die 22VSL erscheinen dürfte, sollte man zumindest vor dem Kauf darüber Bescheid wissen. ^^
    Für OSX Nutzer dürfte das weitaus ärgerlicher sein.

  • Vielleicht hat @Julien ja auch eine Alternative zur 22VSL parat, da in deren zukünftiger Software das VSL Feature entfernt wird, was aus meiner Sicht ein, wenn nicht gar der Grund für die 22VSL ist.

    Hättest du das nicht erwähnt, wüsste ich gar nicht dass diese Software so wichtig ist, bzw. überhaupt erst der Grund ist das Teil zu kaufen.
    Ohne die Software benutzt zu haben, war das denn so wichtig? Ich mein das ist ja im Prinzip nur ein Equalizer (?) oder so etwas ähnliches. Das kann man doch alles Post-Production machen.

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