Warum hasst ihr große Youtuber?

  • Habe das so verstanden, dass Hass aus Neid gemeint ist.


    Aber auch da gibt es ja Unterschiede. Ich hasse Kanye West, aber einfach nur weil er ein widerlicher Drecksack ist und nicht aus Neid. ;) Genauso gibt es auch große YouTuber, die widerliche Drecksäcke sind. Und kleine YouTuber, die widerliche Drecksäcke sind.


    Die Leute, die ich wirklich beneide, mag ich sogar sehr. ^^

  • Ab einer gewissen Abonnentenzahl könnte ich mir auch vorstellen, dass es schwierig ist, seine Community noch in ihrer Gänze zu überblicken und damit zu interagieren.


    Irgendwann ist eben dieser 'sweet spot' erreicht, wo man nicht mehr jeden Kommentar lesen kann, jede Nachricht beantworten kann und jedes Fanmaterial schauen kann – weil's einfach zu viele werden.


    Je mehr Fans/Zuschauer eine Sache hat, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass sich darunter auch Arschlöcher befinden. Soweit nichts neues. Das Millionenpublikum dann aber automatisch als 'ekelhaft' zu bezeichnen geht mir dann doch ein wenig zu weit.


    Ich persönlich habe kein Problem mit populären YouTubern, auch wenn mich die meisten Videos in ihrer Machart so überhaupt nicht ansprechen. Nur ist es eben auch einfach Zielgruppenansprache.


    Beauty-Lifestyle-YouTuber wie Sami Slimani, DagiBee und wie sie alle heißen, brauche ich in meinem Leben nicht. Dafür bin ich als Mittzwanziger Metaller auch einfach nicht die Zielgruppe. Die sind eben das YouTube-Äquivalent zu Glamour und Cosmopolitan und ziehen deswegen auch Leute an, die sich für solche Themen interessieren.


    Genau so wenig kann ich mit den typischen Ulknudel-YouTubern anfangen, die einfach alles komplett immer ins Lächerliche ziehen. Das wird mir einfach zu albern, aus dem Humor bin ich herausgewachsen. Wenn's Leute gibt, die sowas superlustig finden, sei es ihnen doch gegönnt.


    Macht mich das automatisch neidisch? Ja und nein.


    Ich bin mit Sicherheit neidisch darauf, dass diese Leute eine enorme Reichweite besitzen, inzwischen ihr Hobby zum Beruf gemacht haben und davon relativ entspannt leben können. Ich bin neidisch auf eine Community, die hinter der Person steht und sie unterstützt, durch Höhen und Tiefen.


    Nicht neidisch bin ich auf die Art von Content, die da gezeigt wird, auf die Pflicht, Netzwerken und Advertisern zu gefallen und den ungeheuren Leistungsdruck, eine Community von Millionen mit jedem neuen Content zufriedenzustellen und daher eine Erwartungshaltung erfüllen zu müssen.


    Von daher muss man das ambivalent sehen. Blind Leute hassen, nur weil sie eine andere Schiene erfolgreich fahren, als man das selbst tun würde – kein guter Stil.

  • Meiner Meinung nach ist die Grundannahme des Threaderstellers schon falsch. Haß ist ein hartes Wort und trifft vermutlich bei 99,9% der kleineren YouTuber nicht zu.


    Genauso provokant und falsch könnte ich dich fragen "Warum haßt Du 99,9% der kleinen Youtuber?"


    Über Bewunderung, Anerkennung, Abneigung oder sogar Neid könnte man sprechen und streiten... Allerdings kotzt mich alleine der Gedanke schon an.


    Meine Güte... Jeder, der ein paar Abonennten und ein paar Clicks bekommt, bedient eine Clientel. Egal wieviel Mühe sich ein Let's Player mit der Produktion seiner Videos macht und wie er seinen Kommentarstil wählt; er findet genau die Abonennten, die zu ihm passen. In sofern verdient er auch all das, was er bekommt. Ich finde da ist Neid auch fehl am Platz.


    Ich mag nicht jeden. Möglicherweise finde ich den Let's Player unangemessen arrogant, mag ich seinen Kommentarstil einfach nicht oder seine Stimme gefällt mir einfach nicht. Aber auch hier passen weder Haß noch Neid!


    Leben und Leben lassen... Wer sein Ding durchzieht und nur einigermaßen vernünftig für sich wirbt, der wird seinen Weg nehmen und auch gefunden werden!

  • Also ich finde ja mittlerweile, dass Wörter wie "Hass" in unserer Gesellschaft sehr (vor)schnell verwendet werden.
    Ich hasse keine Youtuber, ob sie nun groß oder klein sind. Ich mag keinen Beautykram bzw. ich mag nicht, dass viele dieser Channels eine sehr junge Zielgruppe haben und scheinbar davon profitieren, indem sie vorgestellte Gegenstände nicht kenntlich machen als Sponsoring oder dass sie da eben Geld für bekommen, das aber nicht deutlich kommunizieren etc. Zumindest habe ich das so mitbekommen, kann mich da irren, ich bin da nicht so drin in dem Thema.
    Ich mag es nicht, wenn Menschen faken anstatt authentisch zu sein, aber Hass ist da echt weit hergeholt.
    Ich unterstütze gerne kleine Youtuber, sofern mir gefällt, was ich sie, ich merke, dass die Leute sie selber sind und Spaß an der Sache haben. Das gleiche gilt aber auch heute noch für 1, 2 größere Youtuber, sofern ich Zeit finde.

  • Von Hass und Neid kann auch ich nicht sprechen. Was bringt es mir, wenn ich solche Gefühle bei Personen hege, mit denen ich nichts zu tun haben muss? Geht mir einer mit seiner Art auf die Nerven, dann klicke ich das Vid weg und die Sache ist gegessen.


    Nebenbei bemerkt finde ich den Dislike-Button unnötig. Wenn mir etwas nicht gefällt, dann klicke ich nicht auf Like und gut is. Besonders Youtuber in ihren Anfängen, können dadurch schnell entmutigt werden und ihr Potenzial nie entfalten. Oh aber ich fall vom Thema ab D:


    BtT: Große Youtuber interessieren mich nicht mehr oder weniger wie kleine. Mir geht es nur um die Videos und um die Person selbst. :3


    Bezüglich Pewdie. Damals habe ich mir Happy Weels von ihm angesehen, denn ich fand es lustig wie er den Charakteren eine Persönlichkeit gegeben hat. Mittlerweile kann ich ihn leider nicht mehr ansehen, denn er gehört nun zu der 'Nerv mi net!' - Sparte. Aber wie gesagt das Fenster wird einfach geschlossen und damit habe ich meinen Frieden und Hass kann gar nicht erst aufkommen ;P

  • Hass ist wirklich ein hartes Wort.


    Es gibt YouTuber die schaue ich nicht, weil mich die Persönlichkeit nicht anspricht oder ich mit dem Content nicht wirklich viel anfangen kann. Da gibt es welche jeder Größe.


    Dann gibt es YouTuber, die finde ich sympatisch, die schaue ich gern und die unterstütze ich auch gerne. Auch da gibt es welche in jeder Größe.


    Ich mag manches Verhalten nicht, mir sagen manche Persönlichkeiten nicht zu & dann noch welche wo mir der Content einfach nicht gefällt. Aber Hass? Dafür ist mir meine Zeit wirklich zu schade. Lieber wende ich mich den Kanälen zu, die mir Spaß machen und die mir gefallen. Ich verbringe meine Freizeit lieber mit schönen Dingen, als mich über jemanden/etwas zu ärgern.

  • Ich sehe das Thema änlich wie die ganze Merheit hier. Wenn mir die Person oder das Video nicht gefällt, einfach ALT+F4. Man kann sich als kleiner YouTuber sehr viel abgucken. Ich bevorzuge jedoch mittlerweile wirklich kleinere YouTuber, da die auch auf jemandem eingehen und man so ein gewisses Communitygefühl hat. Das sich viele Alltagsfliegen bei den "kleineren" rumtreiben die dann mal alle 4 Wochen ein Video bringen... nunja is halt so... ^^


    Persönlich kann ich von mir sagen (ca 100Abos) dass ich, dadurch dass ich so klein bin, viele nette neue Leute kennengelernt habe woraus sich mittlerweile Freundschaften (ja so kann man das nennen) entwickelt haben!


    Dass man nicht jeden YouTuber mag ist ganz normal! Jeder Mensch hat andere Interessen. Personen stehen auf das rumgeschreie von rewinside, oder etwa auf die ruhige "Papa Art" von Gronkh. Wir können generell froh sein dass es so eine Masse gibt. So ist für jeden das richtige dabei!

  • Haters gonna hate.


    Mir fällt es eigentlich nicht so auf, dass viele kleine YouTuber grosse haten. Ich sehe nur, dass jeder YouTuber so seine Hater hat, aber was wäre ein YouTuber ohne seine Hater XD Manche davon geben ihnen ja sogar free Klicks nur um einen Hate-Kommentar unter ein Video zu posten.
    Wahrscheinlich ist Neid bei kleinen YouTubern die Ursache für den Hass. Kann man Neid eigentlich als Synonym für Hass bezeichnen? ?(


    Über die Vorwürfe, ob der YouTuber weniger oder mehr Erfolg verdient hätte kann man sich streiten. Klar gibt es bestimmt solche die mehr oder weniger Erfolg verdient hätten, aber das ist ein geringer Prozentsatz, auch wenn es einige nicht wahr haben wollen. Kommt schon, spätestens ab dem Punkt, wenn man grob gesagt 3 Jahre lang Videos produziert und immer noch auf 100 Abos und 0-20 Views rum geiert soll man merken, dass es doch an einem selbst liegt.
    Es gibt YouTuber die werden bekannt durch den "Push" eines grossen YouTubers, einige davon haben meiner Meinung vor dem "Push" - oder auch danach - so einen Müll produziert, dass sie es wirklich nicht verdient haben grösser zu werden. Bei denen bleibt die Abo-Zahl aber öfters einfach stehen und wächst nicht mehr weiter. Sagen wir mal 30-40% von den gepushten Leuten, dient der Push so eine Art wie ein Tritt in den Hintern und ihre Videos werden so besser, dass sie es wiederum verdient haben bekannter zu werden.
    Diese Push-Aktionen wecken, dann meistens die Neid in vielen kleineren YouTubern.

  • Ich muss ein wenig schmunzeln, wenn Let's Player denken, dass sie viel Arbeit in ihre Videos stecken.
    >Ich muss fast 30 Minuten in ein 30 Minuten Video stecken
    >Warum habe ich noch keine 100000 Abonnenten
    Generell geben sich größere YouTuber mehr Mühe als kleine, arbeiten Qualitativ und Quantitativ auf hohem Niveau, verstehen Trends, [lexicon]Thumbnails[/lexicon], ihre Zuschauer und YouTube und vernetzen sich besser. Sie haben meistens einen guten Riecher, wenn es dadrum geht neue YouTuber zu supporten.
    Sie haben den Erfolg meistens schlicht und ergreifend verdient.
    Wenn jemand Klicks wegnimmt, dann ist es der generische [lexicon]Minecraft[/lexicon] YouTuber mit seinen 100 Abonnenten.

  • Also ich persönlich hasse keine großen YouTuber (wobei ich jetzt nicht weiß, wie ihr groß definiert). Ich hab so meine Pappenheimer, die ich häufig schaue und hin und wieder mal jemand anderen. Diejenigen, die ich nicht mag, schaue ich mir auch nicht an. Aber Hass ist da nicht ;)


    Das einzige was mich in letzter Zeit tierisch ankotzt, dass viele YouTuber als Stars behandelt werden und sich manche auch teilweise als solche vermarkten. Sei es im Fernsehen oder bei ihren Fans. Das finde ich persönlich nicht gut. Ich finde da geht so ein bisschen der frühere Charme von YouTube verloren. Aber wenn die YouTuber/ ihre Fans das brauchen, dann bitteschön. Sollen die das doch machen, ich muss da ja Gott sei dank nicht mit machen :)


    Edit: Ich habe nichts gegen Monetisierung, dem Partnerprogramm und der Gleichen. Ich finde es gut, dass man mit Videos Geld verdienen kann. Mich nervt nur das behandeln/vermarkten als Star.

  • @Loki
    Das ist aber genau das, was die Fans wollen. Einen Star zum anfassen quasi.
    Wurde auch in dem Film letzt "Die YouTube Story" aufgegriffen.


    Aber genauso schnell wie man hochkommt kanns auch wieder runtergehen und dann fällt man evtl. in ein tiefes Loch.


    Meine Abneigung 'würde' sich eher gegen die Hintermänner richten, die die YouTuber zu Sachen anstacheln und sich dann abwenden wenn zB. die Aufrufe ausbleiben.

  • Sorry @sem zu sowas gehören immer zwei. Die großen der deutschen Szene begeben sich doch wissentlich in Netzwerke und machen auch diese Deals wissentlich. Da geht es schnöde um Geld (ist ja auch ok) und das um jeden Preis auf dem Rücken der Zuseher (und das ist nicht ok).
    Wenn mir jemand erzählen will, dass dem nicht so währe verliere ich meinen Glauben an die folgende Generation ;)

  • Da hast du wohl recht. Aber "jungen, talentierten Menschen" wird oft auch einfach der Kopf verdreht und sie wissen gar nicht, was sie da eigentlich tun und was für Auswirkungen das haben wird.


    Wenn ich mich mal an diese Kind-Band Tokio-Hotel erinnere... Die waren mal sehr erfolgreich und haben sehr viel Geld verdient - und nun kriegen sie nichtmal mehr 100 Leute für ein Konzert zusammen wie ich vor ein paar Monaten gelesen habe.

  • Keine Frage, da gibt es ja genug Beispiele aber die waren zu der Zeit auch gerade mal Teenager.
    Aber die Leute von denen wir sprechen sind volljährig und verkaufen bzw. Schleichwerben für Dinge und nutzen dazu ihre Marktmacht aus indem sie ein Image von sich generieren und dann zu Nutze machen.
    Von Stars zum Anfassen hat das nichts, das ist verstecktes Homeshopping und Manipulation derer die es gucken und zwar nicht auf die Art wie es tag täglich praktiziert wird, sondern auf eine "Turbo" Variante ohne jegliche Art von Regulierung und Reglementierung.
    Das ist was mir sehr mißfällt. Sollen sie verkaufen wenn sie das mögen ... das machen andere auch nicht anders, aber dann mit offenem Visier und ehrlich und nicht mit diesem "Scripted Reality" Ansatz.
    Longboards waren der Hype des Sommers und man konnte nicht in den Bus einsteigen ohne über 6 davon zu stolpern. Woher kommt das nur?

  • Also Hass finde ich nicht als richtiges Wort für das ganze.Man muss auch einfach mal schauen das viele Große YT´s Jahre schon dabei sind und angefangen haben wo halt nicht jeder Let´s Plays gemacht hat,das kann man aber in jeder Szene beobachten,ob es nun beauty oder Sport Szene ist,sobald dort ein paar Leute erfolgreich sind (in Bezug auf Aufrufe und Abo´s) kommen immer mehr,frei den Motto jeder will ein Stück abhaben von den großen Kuchen.Ich denke das ist auch ok denn sowas belebt das Geschäft sagt man ja :D


    Aber ich verstehe auch das sich manch kleiner YT ärgert wenn er nicht genug Aufrufe hat oder bekommt,ich hab schon ein paar mal gesehen das manche Let´s plays besser sind als eben von großen YT´s wer jetzt ein Beispiel möchte bitte : Jpsxxraucher LP.


    Man muss eben zum einen bei bleiben und zum andern sollte man sehen wo man sich verbessern kann,frei dem Motto wenn du gut bist dann mach es besser.Ich selber weiss das hinter einen Let´s Play arbeit steckt. Es ist was anderes nunmal ein Game zu kommentieren als es nur zu spielen.Dann kommt dazu das man es meist noch [lexicon]rendern[/lexicon] muss und ggf. bearbeiten.Und da ist es normal das jemand der vlt 4 stunden für ein Video gebraucht hat und nur 4 Aufrufe hat gefrustet ist.Denn man macht ja das ganze um Zuschauer zu haben, sonst bräuchte man es nicht bei YT hochladen sondern könnte es am WE sich selber mit seiner liebsten reinziehen und wieder löschen oder aufheben um es später seinen Enklen zu zeigen alla schau mal da hat Opa schön in [lexicon]Call of Duty[/lexicon] ein paar Header verteilt mit seinen Leuten,ja ihr kleinen wir waren Helden nicht so wie ihr heute in euern CyberSpace :D

  • Also ich glaube kaum einer hat wirklich richtigen Hass auf irgendeinen der gr. YT'ler.
    Ich frag mich eher worüber sich die Leute aufregen die denken sie hätten zu wenig Aufrufe. Sich über zuwenig Aufrufe aufregen kommt, für mich, ein wenig eingebildet rüber, von wegen "Meine Videos sind die geilsten, sieht nur keiner". Wie gut meine Videos wirklich sind, lasse ich vom Betrachter entscheiden und jeder Betrachter hat da denke ich wiederrum eine eigene Meinung.


    Und Gees sagte oben ja schon das einige die heute groß sind schon ewig dabei sind. Pietsmiet hat glaub ich 1 Jahr für ihre 1000 Abos gebraucht? HandOfBlood glaub ich 3 Jahre.
    Also da steckt schon etwas Zeit hinter und das war noch zu Zeiten wo der "Let's-Player-Markt" noch nicht so überfüllt war. (Was mMn auch oftmals ein sehr großer Faktor ist).

  • @Loki
    Das ist aber genau das, was die Fans wollen. Einen Star zum anfassen quasi.
    Wurde auch in dem Film letzt "Die YouTube Story" aufgegriffen.


    Aber genauso schnell wie man hochkommt kanns auch wieder runtergehen und dann fällt man evtl. in ein tiefes Loch.


    Meine Abneigung 'würde' sich eher gegen die Hintermänner richten, die die YouTuber zu Sachen anstacheln und sich dann abwenden wenn zB. die Aufrufe ausbleiben.


    Also ich muss auch BrowserXL zustimmen. Es stimmt zwar schon, dass die "Hintermänner" da auch ihren Teil zu beitragen, aber die YouTuber sind ja volljährig und geschäftsfähig. Sie wissen also was sie da machen und ich glaube nicht, dass die das ungern machen oder nur damit sie die Erwartungen ihres Netzwerkes erfüllen. Sie vermarkten sich selbst und das gefällt mir nicht. Man verliert dann auch so ein bisschen das Community-Gefühl. Zumindest ich verliere das so ein wenig.
    Natürlich die Fans wollen das. Wenn das nicht gewünscht wäre, dann würde das auch kein Mensch machen und diese Vermarktung als Star würde gar nicht unbedingt funktionieren.

  • Man verliert dann auch so ein bisschen das Community-Gefühl.


    Sorry, aber ist man erstmal in die Riege dieser Reichweite aufgestiegen ist das "Community Gefühl" auch nur noch eine Illusion. Die Leute bekommen im Zweifelsfall hunderte Kommentare auf verschiedenen Social Media Plattformen, dazu kommen PNs, Mails und was weiß ich. Das was dann vom Community Gefühl übrig bleibt ist das was der Youtuber an Schein aufrecht zu erhalten bereit ist. Und auch das dient nur dem Zweck der geschäftsmässigen Vermarktung der eigenen Reichweite. Letzten Endes ist das wie im Fernsehen ... Sender und Empfänger ... der Autaush (und das ist das Merkmal einer Community) findet nur noch bedingt statt und wird teilweise dann noch nicht mal mehr ernst genommen. Die Nichtlinearität des Mediums spielt dabei dann auch keine Rolle mehr, denn es geht hier einzig um die Vermarktung des Fandoms.
    Denn man vergisst immer gern eine Sache im Zusammenspiel mit einem kommerziellen Youtube Kanal ... Bist du nicht der Kunde, dann bist du die Ware ... und das trifft auf jeden monetarisierten Kanal zu.
    Das wird gerne ignoriert, vergessen oder wegdiskutiert aber es ändert nichts, das alles andere einfach nur eine Utopie ist, der sich viele immernoch gern hingeben.

  • Aber wenn man ehrlich ist muss man schon irgendwie Respekt haben das manche YouTuber richtige Geschäftsleute geworden sind :D Da wird ne menge Geld umgesetzt.....


    Egal ob man die YouTuber nun mag oder nicht

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