Beiträge von BrowserXL

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    Leider finde ich werden heutzutage solche Zitate über die sozialen Medien im Schnellfeuer verbreitet und einfach nur sinnentleert weitergeplappert. Einige versuchen sich damit einen Mantel des Gediegenen um zu legen, indem sie permanent welche benutzen. Das ist schon irgendwie schade.


    Für mich hat eigentlich nur noch ein Zitat Bedeutung, den Rest habe ich mehr oder weniger abgeschafft. Seitdem ich das Zitat im Philosophieunterricht in der 11. Klasse gehört habe lässt es nicht mehr los und ich richte (so gut ich kann) mein Leben danach aus:


    Zitat von Immanuel Kant

    Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.

    Richtig, aber der Mehrwert wird davon zerfressen, dass - bei allem Respekt - hier wahrscheinlich nichtmal 1% der möglichen Ergebnisse die man finden könnte gezeigt werden.

    Aber dafür bekomme ich genau das serviert was ich haben wollte und eben nicht diese Flut aus Ergebnissen, die mir eben nicht helfen. Ich will ja keine 300 LP zu einem Game ... ich will 1 ... 1 vielleicht 2 aber in der Regel genau 1.



    Es ist so ähnlich wie mit den Suchmaschinen, ich kann was modernes und cooles nutzen was sich nicht um meine persönlichen Daten schert und bekomme 10.000 Suchergebnisse im Schnitt pro Suche, oder ich benutze Google und bekomme 2-3 Millionen Ergebnisse.

    Japp. Kurz vor ihrer Übernahme durch Overture habe ich für Altavista gearbeitet. der letzte Suchalgorithmus was aus mehr als 250 Parametern aufgebaut, die der User implizit oder explizit steuern konnte, oder von der Engine vorgegeben waren. Die Entwicklung davon dauerte ewig, und dennoch gab es eine Flut aus Ergebnissen und dass ist seit jeher das Problem. Niemand will Millionen von Ergebnissen, es sei denn er hat zu viel Zeit.
    Darum habe ich zu damaliger Zeit auch immer noch gern redaktionelle Webkataloge zur Rate gezogen. Heute sind Sachen wie das odp leider nicht mehr zu gebrauchen ... es gibt es nämlich nicht mehr.



    aber ich sehe einfach den Sinn einer solchen externen Datenbank nicht, wenn sie mir nur ein Bruchteil möglicher Ergebnisse liefert.

    Sie liefert deine Ergebnisse und du musst eben nicht erst die Unges, Gronnks und who ever überblättern, weil der Youtube Algorithmus sie nach vorn spült. Wenn man jedes mal die Zeit investieren will um zu suchen
    Mal abgesehen davon wird die Suche nach einem weiblichen LPer zwischen 20 und 30, die gerne RTS Spiele spielt und unter 1000 Abos mit der Youtube Suche ein absolutes Glücksspiel (wie bei mir neulich erst .. hätte nicht gedacht das es sowas gibt ... ist aber so), weil man sie wahrscheinlich erst auf Seite 80 der Ergebnisliste findet ... wenn überhaupt, weil ich den Titel matchen muß, den sie gespielt hat, was ich im Vorwege nicht weiß.



    Ich denke nicht das man die User von YouTube weg in eine externe Datenbank wird leiten können, um Kanäle zu suchen.

    Dann kann man das Projekt ja gleich lassen, wir stampfen alles ein und es geht weiter wie bisher. Die Spirale des Gegrummels geht weiter, jeder ist unzufrieden und wir laufen irgendwann in die nächste Iteration dieser Schleife.
    Hier geht es um eine Ideensammlung und dazu trage ich bei, komme nicht mit einer exotischen Unmöglichkeit, denn wie ich schon sagte gibt es so etwas schon, die Datenbasis war mir nur zu schmal.
    Hier geht es nicht um den Stein der Weisen, hier geht es um Ideen, die man so umsetzen kann, in Teilen umsetzen kann, oder einfach weglässt. Das zu bewerten wird k4zz Aufgabe sein, der wird dann am Besten wissen, wie er sowas am sinnvollsten in seine Struktur integriert bekommt, und in wie weit sich der Aufwand an und für sich lohnt. Der externe Blick ist genau das was hier weniger hilft, denn es ist nichts weiter als Spekulation.
    Und sein wir mal ehrlich ... wenn wir die Konsumenten nicht in den Projektbereich bekommen, können wir ihn auch ganz einfach wegfallen lassen, dann gibt es keinen Grund mehr dafür ihn zu pflegen wie du schon sagst, aber ist das gleich ein Grund Denkverbote dafür einzurichten, weil man vielleicht mit moderatem Aufwand etwas positives ändern könnte (es müssen ja nicht gleich hundertausende Leute sein) ist doch Blödsinn und zeigt, wo es in diesem Forum krankt.
    Wir sind nicht mal bis zu ersten Antwort gekommen, da geht es schon wieder los und die Idee wird zerredet, anstatt mal einfach Ideen zu liefern was man machen könnte. Genau das meinte ich mit toxischer Community, die ich meinen (zugegeben weniger Usern, aber das ist egal) einfach nicht zumuten will und da eine Trennung vom eigentlichen Forum bevorzugen würde.
    Schaff dir vielleicht mal ein wenig Positivität an und trage Ideen dazu bei was man machen kann und überlasse die Bewertung demjenigen, der es hinterher umsetzen muss oder deabonier den Thread gleich wieder.
    Wenn du einfach nur wegdiskutieren willst, dann such die einen Internetdebatierclub wo man sowas einfach nur zum Sport macht.


    Sorry took the bait, aber das mußte ich einfach mal los werden.

    Aber du musst mir nun erklären, wieso ein potentieller Zuschauer in irgendeiner Datenbank auf irgendeiner Webseite suchen sollte, statt direkt auf YouTube.

    Da du mich ja so freundlich zitiert hast, wird dir sicher auch aufgefallen sein, dass ich in erster Linie von mir sprach.


    Aber ich kann dir gerne sagen, warum ich in einer solchen Datenbank suchen würde und nicht bei Youtube ... die Parameter. Dinge die mir in einer solchen Suche wichtig wären, wie ich ja oben bereits auseinandergesetzt habe, bekomme ich bei Youtube nicht. Eine solche Datenbank würde mir auch die Ergebnisse vorurteilsfrei anhand meiner Präferenzen und nicht werbegesteuert liefern.
    Ich glaube ich brauche dir nicht zu sagen, dass sowas einen Mehrwert darstellt, der für Leute interessanter als die Youtubesuche sein könnte, weil es die Ergebnisse ein Stück weit vom Zufall befreit. Und in so einem Fall würde ich auch tatsächlich für das LP Forum zu trommeln anfangen, weil es für Zuschauer auf einmal einen Mehrwert bietet, den ich mit guten Argumenten hinterlegen kann.
    In wie weit sich das in zusätzliche PI ummünzen lässt und damit in monetär fühlbare Mehreinnahmen für K4zz kann ich natürlich nicht sagen ... das bleibt ein Wagnis, würde am Ende aber eine potentielle Tür zu einer Usergruppe öffnen, die derzeit großenteils an diesem Forum vorbeiläuft. Außerdem würden die Datenbanknutzer nicht unbedingt von der teils ziemlich toxischen Atmosphäre hier im Forum etwas mitbekommen und so nicht sofort wieder verloren gehen, wenn sie die Seite kopfschüttelnd zu machen


    Natürlich muß man das Rad nicht neu erfinden. Das Verlinken von Playlists würde ja reichen und bei einer entsprechenden Abfrage kann man dann die jeweils neuesten Videos der Playlist hineinparsen, oder der Creator queued einen Crawl, wenn sich etwas an der Playlist ändert, oder eine Playlist wird einmal die Woche abgefragt, wenn sie erstmal in der DB ist... die Möglichkeiten sind da vielfältig und man setzt da einfach nur einen Layer dazwischen.


    Es gab im übrigen schon so einen Ansatz, den ich von der Idee her super fand (allerdings gerade ums verrecken nicht finden kann), vom Füllungsgrad aber eher bescheiden. Hier wäre die Datenbasis sicher um einiges größer und damit auch der Wert der gefundenen Infos.

    Ich würde das ganze Thema Projekte aus dem Forum herauslösen und als eigenständige Datenbank aufziehen. Dadurch wird das Thema vielleicht auch für Konsumenten interessant und die suchen wir ja letzten Endes alle mehr oder weniger oder?
    Man könnte wesentlich differenziertere Suchparameter nutzen und das Suchen und Finden effizienter gestalten.


    Wonach ich suchen wollen würde (Mit einigen Beispielen zur Illustration):


    1. Spielname -> Minecraft, Transport Fever, Dawn of War, Euro Truck Simulator 2
    2. Genre -> RTS, Racing, Simulation, Open World
    3. Thema -> Warhammer 40K, Formel 1, Lego, Dungeons and Dragons
    4. LPer -> insert random Name here


    Und diese Parameter würde ich zusätzlich zum einengen benutzen:
    a) Alter des Let's Players
    b) Abozahl
    c) Cut oder Uncut
    d) Länge des Videos
    e) Sprache (auch Dialekte)
    f) technische Daten des Videos (insbesondere Auflösung)
    g) Modded oder nicht?


    Man könnte auf zwei Wege in die Datenbank einsteigen. Entweder geht man über den jeweiligen Titel und sieht dann die einzelnen LP der verschiedenen Personen, die man dann nach den Parametern (besser mehr als nur einen) sortieren kann.
    Und dann gibt es noch den zweiten Weg über die Let's Player selber, die man dann über die Parameter eingrenzen kann.
    Will jemand bestimmte Themen oder Genres sehen kann man über die Suche gehen. Hier zwei weitere Stränge aufzumachen ist wahrscheinlich irgendwann zu unübersichtlich und die beiden erst genannten Wege sind meiner Meinung nach die sinnvollsten.

    Die Kosten überschritten die Einnahmen bei weitem.
    Hier ist die offizielle Stellungnahme und Analyse.
    https://medium.com/vidme/goodbye-for-now-120b40becafa


    Ziemlich viel zu lesen, sollte sich jeder aber mal gönnen, um die Mechaniken und Dynamiken hinter solchen Plattformen zu verstehen. Der Artikel gibt da einige sehr interessante Einsichten und warum eine echte Konkurrenz für Youtube nur von einem anderen Majorplayer mit vorzugsweise eigenem CDN (Facebook, Amazon, Microsoft) kommen kann und alle Independent Initiativen eigentlich von vorn herein zum scheitern verurteilt sind, wenn sie nicht rechtzeitig an einen der genannten Majors verkaufen können.

    Warum man anstatt auf Vidme nicht einfach auf Daylimotion gesetzt hat finde ich immer noch fraglich ... Gibts da Gründe?


    Aber schön zu sehen ... Sich erst hoch hypen und dann mit dem produkt unzufrieden sein.

    Letzten Endes ist es doch egal, denn ich würde hier erwarten mittelfristig das Gleiche zu sehen. Auch Dailymotion ist eher ein Portal für kleine Filme (die wenigsten Videos, die ich durch meine Suche gefunden habe, waren länger als 10 Minuten ... meißt deutlich kürzer). Ich habe mal ein wenig herumgesucht und klassische Let's Plays spielen bei denen irgendwie keine große Rolle (ich habe gerade mal durch zufälliges Suchen ein paar Yogscast Videos gefunden).
    Wenn jetzt LPer diese Plattform im großen Stil entdecken werden sie den gleichen Effekt wie bei Vidme haben. Vielleicht nicht so schnell, aber mit dem gleichen Ergebnis am Ende. Momentan liefert Dailymotion laut Mediadaten die Hälfte von dem aus, was Vidme geliefert hat.


    Der Vidme Co-Founder hat ja ziemlich detailliert analysiert was letzten Endes die Plattform zu Boden gerissen hat und ich kann mir nicht vorstellen, dass Dailymotion eine wesentlich dickere Kapitaldecke hat, um so einen Kampf mit Youtube aufzunehmen.


    Nicht zuletzt ist das gesamte Thema Ad Revenue in unruhiges Fahrwasser gekommen und die Anbieter schauen sehr kritisch hin. Und wenn sich die Contentcreators hier nicht ein wenig selbst an die Kandarre nehmen, werden sie die kleinere Portale einfach wegreissen, weil sie nicht die Möglichkeiten von Youtube haben entsprechende Systeme zur Contentprüfung zu entwickeln. Selbst bei Youtube funktionieren die ja nicht wirklich ... wie soll also ein so kleiner Anbieter das stemmen können?
    Außerdem beschweren sich die meissten ja lieber darüber, dass diese Systeme mies sind und nicht wirklich funktionieren, laden aber gleichzeitig Content hoch, der solche Systeme notwendig macht.
    Der Werbepartner hat nun mal die Kohle und bestimmt am Ende die Musik, das ist eine ganz normale marktwirtschaftliche Dynamik.

    Vielleicht nur so als Gedanke .... sollte man einfach mal direkt miteinander in Kontakt treten (PN ist immer ein Weg) und mal miteinander reden ... Alleinstellungsmerkmale haben hier ja nun die wenigsten ... und was spräche dagegen sich einen Kanal zu suchen, der ein ähnliches Spektrum wie der eigene hat und da einfach mal direkt nach ungeschminkter Wahrheit zu fragen? Geht aufeinander zu ... sprecht miteinander ... und wartet doch nicht dauernd darauf, dass etwas passiert.
    an dieser Stelle empfehle ich das kleine aber feine lyrische Werk der Band Tocotronic mit dem Titel "Ich verabscheue euch wegen eurer Kleinkunst zutiefst"


    Es ist doch ähnlich wie mit dem Thema Erreichbarkeit und Werbung ... warum glaubt ihr versuchen Firmen wie Google, Amazon und Facebook möglichst zielgerichtet Werbung für euch einzukaufen? Richtig ... damit die Conversionrate stimmt.
    Allen ernstes zu glauben, dass im Zeitalter von Targeted Advertising die gute alle Gießkanne ins nichts zu Dutzenden positive Rückläufer generiert ist meiner Meinung nach einfach nur naiv. Wenn man irgendwann einen Namen hat, kann man sicher mit der gröberen Kelle austeilen, da muss man aber erstmal hinkommen. Bis dahin ... zielen und nicht daneben pinkeln.


    achja @StudioWinthor Konnte nicht an mich halten mit der Werbung

    :)

    Die Steilvorlage mußte ich einfach nutzen ;)))) War nicht böse gemeint.

    Ja danke für die unterschwellige Werbung Qumpel

    ;)


    Aber das ist genau das gleiche Beispiel ... wenn ich jetzt losziehen würde und damit auf Seiten wie mobygames, 8Bit Vault etc. Werbung machen würde, die sich mit genau dem Thema auf andere Weise beschäftigen, könnte ich Views und wohl auch Abos ziehen.
    Das sind dann aber noch mal wieder 2-3 Seiten, die ich bedienen müßte, um da nachhaltig was zu erreichen.
    Im Moment sitze ich hier im seeligen Antibiotikarausch und könnte das (inklusive ulkiger Rechtschreibung) wohl auch wuppen.
    Aber wenn der normale Alltag mit Job, Familie, Kind und eben dann erst Youtube ansteht, dann wird das eben nichts.


    Kurz und knapp ... geschenkt wird einem nichts

    ;)

    Wenn man ambitionierte Ziele hat, wird man wird das auch immer mit Arbeit verbunden. Wenn man sich mal die großen Kanäle zum Thema 8Bit und 16Bit anguckt, wird man da so einige finden und die haben auch ziemlich massiv hits haben, aber die sind dann wohl wesentlich aktiver da hinter her.
    Ich denke für jede Nische gibt es auch eine mehr oder minder große Zuschauerschaft, ändernt nur nichts daran, dass diese genauso wie jede andere erobert werden will

    ;)

    Das Ende der Fahnenstange zu sehen ist in dem Fall eher eine Ausrede. Mit ~300 Abos bist du in einem Bereich, wo dich bislang nur ganz wenige überhaupt gefunden haben.

    Habe ich das gesagt? Bis zu diesem Punkt ging es bei mir immer stetig vorwärts und pendelte sich ein ... ergo ist das im Moment wohl der Umfang an Leuten, die ich mit der Arbeit, die ich in den Kanal stecken kann und will erreichen kann. Jetzt kommen immer mal neue Abonenten und es gehen immer mal wieder welche im Rahmen von +1-2 und -1-2 ... Bewegung ist also da, es hat sich bei der Arbeit, die ich dauerhaft in meinen Kanal zu investieren Willens bin (bzw. leisten kann), eingependelt.
    Wie ich dann später ausgeführt habe, kann ich signifikant meine Views nach oben treiben wenn ich mich dahinter klemme und da Werbung mache, wo meine potentiellen Zuschauer sitzen ... aber das ist fortwährender Aufwand, der bei mir nicht unbedingt durchzuhalten ist aufgrund meiner privaten Situation. Bin ich damit zufrieden ... ja.


    Und das man aus dem Nichts in die Trends kommen kann, haben einige Leute ja sehr gut ausgeführt mittlerweile ... ich denke ihr habt das auch mitbekommen.
    Wenn man einen Kanal betreibt kann man nicht hoffen, von allein nach oben gespült zu werden, das ist nun mal Arbeit, die geleistet werden muss (die ich in Teile nicht leisten kann ... oder eben auch nicht will), und selbst dann gibt es noch keine Garantie.


    Es ist also mit nichten eine Ausrede, sondern es ist eben einfach nur meine Situation, die ich wieder gegeben habe und habe auch von vorn herein gesagt, dass es sicher weiter nach oben gehen kann, wenn man bereit ist zu tun was notwendig ist dafür.

    Bei mir hat sich die Zuwachskurve auch nach einer Weile abgeflacht, was letzten Endes wohl auch daran liegt, dass Zuschauer eine endliche Ressource sind und wenn jemand den halben Tag Gronkhvideos schaut, wird er sehr wahrscheinlich dann nicht mehr bei mir gucken.
    Damit ist es natürlich klar, dass ich hier nicht auf einen konstanten ewigwährenden Zuwachs bauen kann und jetzt rotiere ich immer so um die 300.


    Was ich halt sehe ist, dass meine TPF Videos sofort wieder mehr hits bekommen, wenn ich in meinen TPF Gruppen oder im TPF Forum Screenshots poste.
    Das ist halt alles Arbeit zu der man Zeit und Lust haben muss, da ich aber mit dem Kanal keinen Broterwerb verbinde und die Kontakte, welche ich geknüpft habe wichtiger sind als Klicks hänge ich mich da auch nicht weiter hinter.


    Und mal zu dem Kollegen da über mir:


    PS: klicks sind nicht wirklich wichtig für mich bzw. haben kein hohen wert. Eher die Watchtime ist für mich wichtig, da ich daran eher sehen kann, ob meine Videos überhaupt angeschaut werden. 1 klick mit 100% watchtime ist geiler, als 1000 klicks mit 1% Watchtime

    Bester Satz der hier geäußert wurde (aus meiner Perspektive).


    Generell denke ich, dass jeder bei Youtube (im Rahmen der benutzten Suchroutinen) die gleichen Chancen haben kann. Diese halt passend auszuspielen und Bedürfnisse des Marktes (ih BWL Sprech) zu bedienen ist halt nicht allen gegegeben und selbst dann gibt es keine Garantie.
    Mir (persönlich) bringt dieses Zahlenspiel nichts, es lässt mich ziemlich kalt.
    Wenn ich dann aber eine neue TPF Season starte und da sofort Ideen und Diskussionen zum Thema in meiner Inbox landen, finde ich das super. Der persönliche Austausch ist einfach das was mir Spaß macht, und das ist etwas was ich sicher nicht mehr pflegen kann, wenn ich auf einmal 10000 Abos hätte.

    Kurzer Exkurs in die Videospielgeschichte ;D


    Ariolasoft war ein ziemlich bekannter Ableger der Ariola, der in den 80iger und frühen 90iger Jahren im 8Bit Markt als Publisher auftrat.
    Eines der Studios, für welches Ariolasoft als Publisher fungierte war Axis Komputerkunst.
    Diese brachten das Spiel "Der Ring der Nibelungen" heraus.
    Das Game war von der Idee her ziemlich spannend. Man marschierte mit einer Spielfigur über eine Karte, welche das komplette Areal, auf dem sich die Sage ausbreitete und suchte dort nach Fähnchen. Dort mußte man dann Aufgaben lösen, die einem gestellt wurden. Es vermischte dabei den klassischen Adventure Ansatz mit einigen Puzzleelementen, denn man konnte alle Flaggen zu jeder Zeit besuchen ... dumm nur, wenn man den Lindwurm erschlagen wollte, aber keine Waffe hatte, die mein beim Schmied um die Ecke erst herstellen hätte müssen.
    Teilweise waren es Entscheidungsrätsel, manchmal aber auch richtig Freitexteingaben ... für die 1980er ziemlich massiv.


    Das Unglück machte sich dann zu allem Überfluß erst ganz am Ende der Geschichte bemerkbar. Kam man schließlich nach mehreren Stunden Spielen bei der letzten Fahne an, bekam man eine Frage gestellt, die man nicht beantworten konnte. Selbst wenn man die richtige Antwort gab, so wurde es als Fehler gewertet und das Spiel war aus. Im QS Prozess hatte man das wohl übersehen und das Spiel dann so verkauft, und so gab es einen krachenden Verriss in der Happy Computer und den Titel "Der Ring der Nie Gelungen". Und in Ermangelung von online Verbindungen und ähnlichem, gibt es wohl bis heute niemanden, der das Spiel geschafft hat.

    Schwierig, ich würde das nicht so ohne weiteres pauschalisieren. Eine Fehlentwicklung unserer Zeit ist es Content durch massives repetatives und prozedurales Grinding in die Länge zu ziehen. Es gibt Spiele, bei denen mir das nichts ausmacht, weil es sich nicht wie Grind anfühlt (zum Beispiel Mordheim) un da mache ich das gerne, und dann gibt es wieder Games, wo ich mich im endlosen Gemetzel der immer gleichen Gegner im immer gleichen Areal ergehen muss, nur damit ich die Skills für den nächsten Bosskampf sammeln kann. Da wäre ich für ein entsprechendes Ticket auch nicht undankbar.
    Was hier im Allgemeinen geschildert wird sind Extreme und ich glaube wir nehmen diese als den neuen Standard wahr, weil aufgrund der wesentlich größeren Auswahl solche Sachen eben auch viel häufiger vorkommen. Dennoch gibt es viel Licht und damit eben auch Schatten, denn für jemand, der mit Missile Command und Space Invaders seine ersten Sporen verdient hat, für den ist das natürlich ein Unterschied von Lichtjahren.
    Auch bin ich über das Patchverhalten der Firmen nicht unglücklich, denn sonst wären Dinge wie der Ring der Nibelungen von Ariolasoft wohl auch heute noch an der Tagesordnung.
    Das Firmen auf solche Kundenwünsche reagieren ist aufgrund der Budgets und Gewinnziele solcher Titel heutzutage wohl auch nicht weiter verwunderlich. Schrieben früher maximal kleine Teams an solchen Games, haben heute Tripple A Titel Crews, die mit Filmproduktionsteams mithalten können. Das man hier Kunden binden und halten will, halte für nachvollziehbar.


    Der Umkehrschluß bei dieser Frage muß doch sein ... spiele ich den xten Aufguß eines lauwarmen Franchise und ärgere mich über diese Zustände ... oder nehme ich es auf mich mal ein wenig die Nase in den Dreck zu stecken und mir neue Titel zu suchen, die meinen Vorlieben entsprechen?
    Und das schließt mich auch mit ein. Habe ich hier ja auch zum Besten getan, dass ich komplexe Spiele vermisse, so bin ich jetzt mit Gary Grigsby's War in the East fündig geworden. 380 Seiten Handbuch, komplexe Simulation der strategischen und taktischen Vorgänge. Einheiten werden bis auf Regimentsgröße runtergebrochen, was bedeutet, dass sich immer mehrere Tausend Einheiten gleichzeitig auf der Karte befinden ... das wird noch ein Spaß, da die Übersicht zu behalten ;D

    Den Handytrend finde ich jetzt erstmal nicht so schlimm. Es gibt gute Spiele auf dem Handy, wie zum Beispiel Real Racing 3 oder Rails. Machen ziemlichen Spaß und bedienen die Möglichkeiten von Handy und Tablett sehr gut (obwohl ich nicht empfehlen kann RR3 auf einem Yoga 2 zu spielen ;)).
    Dann gibt es noch Games, die ihren Weg vom Handy auf den PC gefunden haben. Zwei (wie ich finde) gut gelungene Beispiele sind Warhammer Quest und WH40K Deathwatch.
    Und dann gibt es noch den umgekehrten Weg, wo ein sehr gut gemachtes PC Spiel mit einer klasse Hadnyumsetzung beglückt wurde ... ich spreche hier von Carrier Deck.
    Es geht also ... hier (wie leider so häufig) alles über einen Kamm zu scheren ist einfach und bequem, aber nicht zutreffend.


    Lootboxen, Microtransactions und auch DLC stellt sich mir nicht so wirklich die Frage, denn ich spiele nicht wirklich kompetative Titel. Bei kooperativen Titeln ist es halt auch immer meine eigene Entscheidung. Und wenn jemand nach jeder Karotte schnappt, dann ist das sein Problem. Softwareunternehmen sind nun mal gewinnorientiert und wenn man sie damit füttert ... naja keine weitere Erklärung grundlegender marktwirtschaftlicher Prinzipien nötig würde ich mal sagen oder?


    Eine Sache, die mir hier bei den Diskussionen aufgefallen ist, fand ich dann doch befremdlich. Wieso ist der Schwierigkeitsgrad so ein Problem. Ich komme aus einer Zeit (oh Gott wie das klingt), wo Computerspiele in erster Linie Automatenumsetzung bedeutete. Daraus ergab sich zwangsläufig ein rapide steigender Schwierigkeitsgrad, der dazu führte, dass viele Spieler nie das Ende des Spieles sahen.
    Nun bin ich aber nur ein durchschnittlicher Pro Lamer und eben nicht der L33t H4XX0r vor dem Herren. Deswegen bin ich durchaus froh darüber heute mehr Spiele als ganzes geniessen zu können, was früher einfach nicht der Fall war.
    Dennoch teile ich zu einem gewissen Grad das Argument ... wenn auch unter einer andere Prämisse. Was nervend ist, ist eben nicht der niedrigere Schwierigkeitsgrad, sondern das Fehlen eines einstellbaren Schwierigkeitsgrad und 3-5 abgestimmte Stufen davon.
    Für die Leute, die eine echte Herausforderung suchen, braucht es einen knackigeren Schwierigkeitsgrad, aber halt eben auch einen niedrigeren, um Leuten wie mir das Spiel schmackhaft zu machen. Das gilt natürlich in erster Linie für PVE Titel. Unter PVP Bedingungen gibt der Gegner natürlich den Schwierigkeitsgrad vor ;D
    Wenn ich aber keine Möglichkeit habe den Schwierigkeitsgrad zu regulieren, werde ich warscheinlich auch eher die Finger von einem Spiel lassen, weil es mich zu viele Nerven kostet (so wie Hotline Miami damals ... welches ich dennoch beendet habe ;)).
    Und wenn jemand meint es muß eben nicht jeder das Spiel schaffen können und es für sein Ego braucht es auf einem höheren Niveau zu schaffen und damit über anderen zu stehen, dann können die Designer gerne Incentives wie neue Items oder andere Sequenzen in den höheren Schwierigkeitsgraden liefern, um dem gerecht zu werden.

    Ignorier sie. Du exponierst dich im Internet. Da muß es dir klar sein, dass nicht alles was du machst allen Leuten gefallen wird. Eninige werden dir detailliert Feedback geben ... das kann man annehmen und sich verbessern.
    Aber die Mehrheit derjeniegen, die dich mit einem Daumen nach unten bewerten werden nur irgendwas zu mäkeln haben. Dem in irgendeiner Weise nachzugeben wird für dich nur zu einem führen Frust ... denn wie willst du jemanden begegnen, der sagt "Deine Stimme ist Mist.", "Mir gefällt nicht wie du das Spiel spielst.", wen du überhaupt ein Feedback einsammelst, was den Leuten nicht gefällt.
    Für sich genommen hat der Daumen keine Aussagekraft.
    Also behandle ihn ebenso.

    Ich habe das nächste Paket von Videos hochgeladen und mal mit ein paar Optionen gespielt.
    Dieses mal wurden 5 von 7 Videos geflaggt und ich denke mal, dass ich zumindest in meinem Fall nun ziemlich genau sagen kann woran es liegt.
    Bisher habe ich meine Videos immer hochgeladen unter privaten Settings und bin dann erst beigekommen und habe Texte und Keywords, sowie eine Zuteilung zu Playlist und Custom Thumb am Veröffentlichungstag gemacht.
    Das scheint dem Algorithmus nicht zu schmecken, denn alle Videos, die ich im 'alten Stil' hochgeladen habe, sind jetzt geflaggt. Die beiden Transport Fever Videos, die ich mit einem identischen generischem Text (allgemeines Bla Bla zum Thema, kein Lorem Ipsum), und den von mir üblicherweise benutzten, Keywords versehen habe, sind weiterhin grün.
    Ich habe noch zusätzlich einen Test gemacht und bei einem Video das Wort Kampagne stehen gelassen und beim zweiten das Wort entfernt, daran lag es schon mal nicht, denn beide Videos sind grün.
    Die beiden TPF Videos habe ich außerdem auch nur als Privat und nicht geplant hochgeladen, daran scheint sich der Algorithmus nicht zu stören.


    Will man sich künftig also das Gefriggle mit der Prüfung ersparen ... zumindest halbwegs sauber Titel, Beschreibung und Keywords ausfüllen.
    Man könnte jetzt noch mal ausprobieren, ob es ein bestimmtes der drei Felder ist, welches den Ausschlag gibt (ich tippe im Moment auf die Keywords), oder ob es alle drei sind.


    Tante Edith meint: Ich habe jetzt angefangen die geflaggten Videos mit dem finalen Textmaterial zu bestücken und keine 10 Minuten später sind die Videos grün. Fein das.

    Ich habe irgendwo gelesen, dass es selbst bei Google niemanden gibt, der genau weiß, wie der Algorithmus funktioniert.

    Und genau das halte ich für eine gern genutzte Ausrede um nicht über Transparenz reden zu müssen. Ich habe knapp zwei Jahre, bevor sie an Overture verkauft wurden, für Altavista gearbeitet. Einige Monate vor dem Verkauf ging der neue Suchalgorithmus an den Start, der lange entwickelt wurde. Jeder AV Mitarbeiter war seinerzeit Testkaninchen und wir wurden immer wieder zu den Ergebnissen befragt und so wurde der Algorithmus verfeinert. Am Ende griffen bei einer Suche mehr als 300 Einzelfaktoren, die man alle einzeln über Gewichtungen steuern konnte und untereinander in Beziehungen setzen konnte (für Altavista war es dennoch zu spät). Das als ganzes zu erklären ist eine Mamutaufgabe und für jemanden, der nicht in Mathematik, Statistik und Stochastik bewandert ist (so wie mich ;)) sicher quasi unmöglich ... aber das Kernentwicklungsteam konnte sehr wohl darlegen, wie der Algorithmus als ganzes funktioniert ... auch im Bezug auf die angelagerten Suchen für Bilder, Videos, Produkte etc. usw. usf..


    Natürlich tritt man sowas nicht in der Öffentlichkeit breit, letzten Endes ist das ja das Filetstück des Unternehmens, aber wenn ich eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit meinen Partnern will, muß ich irgendwann mal ein gewisses Vertrauen zeigen und zumindest vernünftige Transparenz und Verständnis schaffen und nicht den schwammigen Quatsch, der bei den Erklärungen heute steht.
    Bei den kommerziell agierenden Youtubern ist der Unmut mittlerweile groß genug.
    Generikb zum Beispiel ist es mittlerweile so, dass er über Patreon eine Seite betreibt und damit (das letzte mal als ich geguckt habe) über 3000$ monatlich einsammelt. Die erste Spendenstufe ist dabei seine Absolution dafür, dass ein Zuschauer auf Youtube einen Adblocker bei seinen Videos nutzen kann.
    Der Unmut ist da. Es fehlt nur ein potenter Bewerber und dann wird das Youtube Konstrukt sehr schnell in sich zusammenfallen, denn in der Beziehung ist die Karawane schneller unterwegs als du "der Sultan hat Durst" sagen kannst.


    Aber ich glaub wir verlegen das in ein PN

    ;)

    Wir driften hier ein wenig. Ich will mit meinen Videos nächste Woche auf jeden Fall mal etwas ausprobieren, um zu sehen ob ich wieder einen Rundumschlag abbekomme.

    Das ist mir bewusst Qumpl

    ;)

    Aber mit so einem neuen Werkzeug würde ich auch meinen Algorithmus ändern. Ich will die Werbung ja auch anbringen

    ;)

    Wenn ich als ein gut besuchtes gelbes Video habe wo aber niemand werben will, dann würde es hinter einem grünen platzieren, auch wenn es nur mäßig Treffer generiert.
    Das meine ich eben mit Transparenz ... würde halt gerne verstehen ob und wie die ineinandergreifen.

    Die Deutsche Bahn hat sich für diesen Witz einfach angeboten.

    Keine Angst wurde auch als solcher verstanden

    ;)


    Ich habe keine Idee, warum "Transport Fever" pauschal "werbekundenunfreundlich" sein sollte.

    Frag mich mal

    ;)



    Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass der Algorithmus in deinem Fall auf das Wort "Kampagne" im Titel anspringt, was nicht unbedingt positiv behaftet ist, wenn man an politische und militärische Kampagnen denkt.

    Uff schwierig. Am Wort Kanonenbootdiplomatie hat er sich nicht gestört ... und das in einem Spiel wo auch solche zum Einsatz kommen

    ;)


    Man darf nicht vergessen, dass da ein Algorithmus in der Alpha-Phase seine Arbeit macht, der ein solches Debakel wie in den USA um jeden Preis vermeiden soll.
    Letztendlich nutzt ja niemandem eine Monetarisierung etwas, wenn keine Werbekunden mehr da sind.

    Auch hier keine Gegenwehr meinerseits. Ich verstehe ja die Motivation, aber es bedarf hier meines Erachtens mehr Transparenz, nur so können die Content Produzenten zusammen zusammen mit dem Anbieter, den Algorithmus so fit für die Nutzung machen, dass er auch sinnvoll einsetzbar ist.
    Weil was nutzen die ganzen geilen Werbedeals, wenn es keine Creator dafür gibt, die Content dafür produzieren.
    Ich reiße mich nicht um die Kohle ... seitdem ich monetarisiere habe ich wahnsinnige 2,72€ verdient, da geht mir das wirklich nicht drum. Die impliziten Auswirkungen auf die Suchergebnisse gehen mir da eher auf den Zeiger, denn wahrscheinlich wird YT die Videos, die gelb geflaggt sind hinter den grünen einreihen. Zumindest ich würde das so machen.