An sich werden aber die meist neueren RPGs oftmals nur Grafisch aufgepept ohne wirklich das Gefühl zu haben das es ein RPG ist, sondern eher schon ein Action Game entspricht.
Was ich auch sehr Schade finde ist, dass Spiele aus dem Osten mittlerweile auch immer mehr auf den westernen Markt (sagt man das so?) abgestimmt werden, um höhere Verkaufszahlen zu erzielen. Siehe [lexicon]Final Fantasy[/lexicon] 13.... Total lieblos dahingeklatscht, mit nur strengem geradeauslaufen und überhaupt keiner Customization.
Das ganze Fangeschrei um [lexicon]Final Fantasy[/lexicon] 15 versteh ich auch nicht wirklich, wenn es rein gar nichts vergleichbares mehr mit anderen FF-Teilen hat. Square Enix hätte dem Spiel was auch immer für einen Titel geben können, aber ganz sicher nicht diesen. (Von Square Enix bin ich sowieso nur noch enttäuscht. Mir scheint es immer mehr so, als ob die alten Hasen, die damals Meisterwerke produziert haben mittlerweile in Rente gegangen sind und jetzt nur noch ein Haufen Idioten da sitzt, die Ahnung von nichts haben.)
@Topic:
☆ Ein RPG muss meiner Meinung nach einen ausgewogenen Grad zwischen Open World und fester Storyline besitzen.
Ich mag es gar nicht, wenn ich irgendwo losgeschickt werde und ich weiß nicht wohin oder was ich tun soll, einfach weil alles dir überlassen ist. Die Story sollte finde ich immer im Vordergrund stehen.
☆ Festgelegte Charaktere sollten während der Story miteinander interagieren und eine Hintergrundgeschichte erzählen.
Auch ganz nett zu sehen ist, wenn Charaktere im Laufe der Story "reifer" werden.
☆ Die Umgebung sollte auf den spielbaren Charakter eingehen.
Ich find das ganz toll, was sie mit NPCs in Ni No Kuni gemacht haben. Wenn man durch eine Stadt geht, sieht alles so natürlich aus. NPCs stehen nicht nur blöd in der Ecke und warten darauf, von dir angequatscht zu werden, sondern sie reden miteinander, interagieren indirekt, bewegen sich frei.
☆ Musik.
Eines der wichtigsten Elemente, um Atmosphäre zu erzeugen. Ohne gute Musik kann die Story noch so gut sein, wenn es nicht gut rübergebracht wird.
☆ Das Gameplay sollte nicht zu einfach, sondern herausfordernd sein.
Besonders die neueren Spiele halten Leute anscheinend für blöd und werfen einem den Knochen immer direkt vor die Füße... (Besonders wenn Tutorials an jeder Ecke auf einen warten *würg*) Ein wenig Grips anstrengen und Pattern bei Bossgegnern herausfinden, schadet niemandem...
☆ Nebenquests und andere Dinge.
Meiner Meinung nach, sind es die kleinen Dinge am Rande, die ein RPG perfektionieren. Ob du das Spiel einfach so abschließt oder doch nochmal farmen gehst, um die stärkste Waffe zu schmieden oder NPCs glücklich machst, indem du optionale Dinge tust. So erfährt man meistens auch noch mehr von den Charakteren.
☆ RPGs sollten in einer Welt spielen, die unrealistisch ist.
Das mag persönliche Vorliebe sein, aber ich finde ein gutes RPG taucht in eine fremde Welt ein, die das Spiel einzigartig macht. (Grandia, [lexicon]Final Fantasy[/lexicon] IX & X, Tales of-Spiele, Ni No Kuni, etc.) Einfach einen auf Medieval zu machen und ein paar Drachen hier und da hinzusetzen, reicht mir irgendwie nicht aus.