Hey,
Viele wollen auf Youtube 60 FPS Content produzieren, haben allerdings nicht die entsprechende Hardware bzw. glauben sie nicht zu haben. Außerdem kläre ich noch ein paar Sachen auf, die ständig empfohlen werden, aber absoluter Bullshit sind. Ich werde in diesem Tutorial euch ein paar Tipps geben, wie ihr es normalerweise zu 60 FPS schaffen solltet.
Als aller erstes erkläre ich mal, warum man Nvidias [lexicon]Shadowplay[/lexicon] nicht für 60 FPS nutzen sollte: Es klingt ganz toll, nicht? Ohne Performanceeinbußen Spiele aufnehmen mit der [lexicon]Grafikkarte[/lexicon] und die Dateien sind auch viel kleiner als bei [lexicon]Fraps[/lexicon] und [lexicon]DXTory[/lexicon] und 60 FPS ist störungsfrei machbar. Ist doch alles perfekt... Warum sollte ich dass den nicht nutzen?
Einfache Antwort: Kompression. Anders als bei [lexicon]DXTory[/lexicon] oder [lexicon]Fraps[/lexicon], wird bei [lexicon]Shadowplay[/lexicon] sofort auf den h264 [lexicon]CUDA[/lexicon] [lexicon]Codec[/lexicon] konventiert und nicht unkomprimiert auf der [lexicon]Festplatte[/lexicon] abgelegt. Das bedeutet das ihr in eurer Videoediting Software bereits mit komprimiertem Material arbeitet, statt mit Roh Material. Ich stelle das mal vereinfacht dar:
[lexicon]DXTory[/lexicon]/[lexicon]Fraps[/lexicon] Aufnahme: Umkomprimiert <> 1. Komprimierung nach dem Bearbeiten in einer Editing Software <> 2. Komprimierung auf Youtube.
[lexicon]Shadowplay[/lexicon]: 1. stark komprimierte Aufnahme mit [lexicon]Shadowplay[/lexicon] <> 2. Komprimierung nach dem Bearbeiten in einer Editing Software <> 3. Konventierung auf Youtube.
60 FPS bekommen auf Youtube ohnehin schon eine schlechte Komprimierung. Durch [lexicon]Shadowplay[/lexicon] wird euer Video gleich 3 mal konventiert, bis es auf Youtube anschaubar ist. Das ist ein sehr starker Verlust und führt in 90 % der Fälle dazu dass auf Youtube Blockbildungen unvermeidbar sind.
Jetzt haben wir das "warum" geklärt. Das "wie richtig" aber noch nicht. Schauen wir uns das doch mal an:
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60 FPS mit [lexicon]DXTory[/lexicon]/[lexicon]MSI Afterburner[/lexicon]
An dieser Stelle sei gesagt, dass man aufgrund der nahezu nicht vorhanden Einstellungsmöglichkeiten bei [lexicon]Fraps[/lexicon] mit 60 FPS Aufnahmen lieber zu den oben genannten Programmen wechseln sollte.
Zuerst einmal, sage ich euch die absoluten Mindestvorrausetzungen im Hardwarebereich für 60 FPS:
- Quadcore [lexicon]CPU[/lexicon] mit min. 2 Ghz Takt.
- 4 GB RAM
- [lexicon]Festplatte[/lexicon] mit 7200 RPM
Wer darunter ist, sollte an dieser Stelle gar nicht erst weiterlesen, da er schon genug Schwierigkeiten mit 30 FPS haben dürfte. ![]()
Der [lexicon]Codec[/lexicon] sollte nach Möglichkeit [lexicon]MagicYUV[/lexicon] sein. Der [lexicon]Codec[/lexicon] werden eure [lexicon]Festplatte[/lexicon]/[lexicon]CPU[/lexicon] im richtigen Maße belasten, so dass ihr eine umkomprimierte Aufnahme erstellt, die sich aber weniger auf die Hardware legt als bei anderen Codecs. Sprich: [lexicon]MagicYUV[/lexicon] ist momentan der schnellste [lexicon]Lossless[/lexicon] [lexicon]Codec[/lexicon] den ihr bekommen könnt.
Stellt [lexicon]MagicYUV[/lexicon] so ein:
Stellt [lexicon]DXTory[/lexicon]/[lexicon]Afterburner[/lexicon] auf 60 FPS ein und schaut mal, wie viel FPS ihr damit hinbekommt.
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Immer noch keine 60 FPS? Hier ein paar weitere Tipps:
- Stelle die FPS Zahl nicht auf 60, sondern 45 oder 50. Die Differenz zwischen 50 und 60 ist nicht sehr groß, aber deine Aufnahme Performance profitiert deutlich davon.
- Wenn du 60 FPS wirklich unbedingt willst es mit deiner nativen [lexicon]Auflösung[/lexicon] nicht schaffst: Setze die Aufnahmeauflösung herab. 720p umkomprimiert sind natürlich sehr viel weniger Daten als Beispielsweise 1080p unkomprimiert. Das ist aber natürlich nicht zu empfehlen.
- Investiere in Hardware. Und nein keine Capturecard (Das ist quasi [lexicon]Shadowplay[/lexicon] extern mit h264
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