Sexismus in Videospielen

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  • Der Frau mit den großen Brüsten würde ich nicht trauen. Die arbeitet für's American Enterprise Institute einem neokonservativen Thinktank, der für Wirtschaftsinteressen und konservative Ideologie Propaganda betreibt.
    Das heißt nicht, dass sie automatisch in allem, was sie sagt, unrecht hat, aber man sollte im Hinterkopf haben, dass das Video von den Leuten kommt, die Frauen am liebsten als Hausmütterchen hätten.

  • Ich sehe das so:


    Wenn den "Feministen" und SJW´s die Games aktuell nicht gefallen, dann sollen sie doch bitte Spiele entwickeln die ihren Vorstellungen entsprechen. Der umwerfende Erfolg dieser Games würde die großen Devs dazu bringen auf den Zug aufzuspringen, denn wenn es Kohle macht sind die sicher vorne mit dabei und alles wird gut in "LalaLand".... oh moment


    Davon abgesehen ist es wenn ein gesellschaftliches Problem und kein Problem der Spieleindustrie, die ja nur das bedient was Ihre Zielgruppe sehen will. Somit werden hier die Symptome bekämpft und nicht die Ursache.

    Das die Rolle der Frauen in Games gerade ein heißeres Thema ist, als die Genitalverstümmelung von jüngen Mädchen, die in manchen Ecken der Welt noch gang und gebe ist, zeigt wie lächerlich diese Bewegung in meinen Augen ist.


    Scheinbar sind die virtuellen Probleme der westlichen Frau einfach wichtiger als die realen Probleme von Frauen anderswo auf der Welt.


    Aber hej, wir brauchen überall totale Gleichheit, nicht nur in Games... Also bitte setzten wir uns doch dafür ein das bei den nächsten olympischen Spielen die Sportler auch nicht mehr nach Geschlecht getrennt werden. Diese Unterdrückung muss enden...

  • Wie sagte letztens jemand: Mir doch egal wo auf der Welt gerade Krieg ist, ich will schnelles WLAN!


    Man kann es auch umdrehen: nur weil es sonstwo auf der Welt Krieg gibt, darf man kein schnelles WLAN fordern? Also ich finde es sogar gut, dass Videospiele wegen Sexismus kritisiert werden. Klar gibt's schlimmere Sachen, aber das heißt ja wohl noch lange nicht, dass Sexismus in den Medien NICHT schlimm ist! Wenn du einen Verwarnung wegen Nichtbenutzung des Sicherheitsgurts bekommst, sagst du doch auch nicht "oh in der Zeit, wo sich mich volltexten, könnten sie lieber Verbrechen aufklären". Ich finde es sogar alarmierend, dass viele Gamer sofort an die Decke gehen, sobald ihr Lieblings-Spiel als sexistisch bezeichnet wird (was sich nicht mal auf die eigentliche Qualität des Spiels bezieht).

  • Ich finde es sogar alarmierend, dass viele Gamer sofort an die Decke gehen, sobald ihr Lieblings-Spiel als sexistisch bezeichnet wird (was sich nicht mal auf die eigentliche Qualität des Spiels bezieht).


    Mein Problem ist nicht das Spiele als sexistisch bezeichnet werden, das ist mir egal. Nur zu, ich habe trotzdem Spaß daran. Es ist Unterhaltung und der Markt bekommt was der Markt fordert.
    Viele Spieler gehen an die Decke, weil sie als Sexisten bezeichnet und dargestellt werden von Leuten denen es scheinbar schwer fällt zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden.
    Wenn mich sexistische Inhalte zum Sexisten machen, dann würde ich mir viel mehr Sorgen um Gewalt in Spielen machen, denn diese würde mich ja dann im Umkehrschluss auch zum Gewalttäter machen... Das dem nicht so ist, wurde schon in erschöpfender Länge an anderen Orten diskutiert.


    Im Endeffekt wird also Sexismus diskutiert der keinerlei Auswirkung auf die Realität hat und somit ist die Diskussion in meinen Augen einfach sinnlos. Wenn es ein gesellschaftliches Problem gibt, dann sollte man es auch auf gesellschaftlicher Ebene behandeln...


    Wenn du einen Verwarnung wegen Nichtbenutzung des Sicherheitsgurts bekommst, sagst du doch auch nicht "oh in der Zeit, wo sich mich volltexten, könnten sie lieber Verbrechen aufklären".


    Hmm, man könnte argumentieren, das der Beamte zwar in diesem konkreten Fall kein "Verbrechen" aufklärt, aber dennoch eine Ordnungswidrigkeit "bekämpft", die eventuell lebensgefährlich für die eigene Person und dritte sein könnte. Somit ist die Zeit des "Volltextens" in meinen Augen sinnvoller investiert, als mit der Diskussion eines Problemes ohne reale Auswirkungen.

  • Die eigentliche Frage ist; Was versteht man unter Sexismus? Für manche ist es schon Sexismus wenn ein weiblicher Spielcharakter recht freizügig rumläuft (Stichwort X-Blades), für andere Leute, so wie ich, ist es ein Ausdruck von Selbstbewußtsein der Heldinnen, da es auch eine gehörtige Portion Mut erfordert, in knappen Fummel rumzulaufen. Dass die Kleidung nicht gerade viel Schutz bietet steht auf einen andern Blatt.
    Dafür finde ich es sexistisch, wenn eine Frau sich selbst untreu wird um einen Mann zu gefallen und sich alles von ihn gefallen lässt und das noch positiv dargestellt wird. Komischerweise kommt das immer gut an, sonst wären Bücher wie Twilight und Fifty Shades of the Shit Greys nicht so ein Megaerfolg.
    Interessant finde ich übrigens, dass man einige Feministinnen nicht recht machen kann. Jetzt mal überspitzt gesagt;


    Was? Es kommen keine Frauen drin vor? Sexismus!!! Auf die Idee zu kommen, dass das Game nie dafür ausgelegt ist, interessiert sie nicht.


    Wie bitte?! Die Prinzessin wurde entführt/eingekerkert? Sexismus!!! Und ignorieren mal gerne, dass diese Tat weder beschönigt, noch gutgeheißen wird (sonst würde weder Mario, noch Link, oder sonst ein Held losziehen, um das Mädel zu retten, oder täusche ich mich da?).


    OMG!! Die Frauen sind ja fast nackt in ihren Bikinirüstungen! Sexismus!!! Dabei wird nicht bedacht, dass gerade selbstbewußte Frauen es sind, die sich so kleiden, oder hattet ihr z.B. bei Ivy den Eindruck, sie wäre ein Frauchen mit geringen Selbstbewußsein?
    Und, und, und (Liste beliebigt weiter verlängern.)


    Was mich tierisch stört ist dieses aus dem Zusammenhangreissen. Es interessiert manchen Frauenrechtler nicht das Warum, sie sehen nur, dass eine Frau wieder das Opfer ist und das reicht schon um darüber urteilen zu können.


    Wenn ich jedoch ehrlich sein soll: Dieses Genderdedatte in Videospielen hat mich nie sonderlich interessiert, einfach es für mich Latte war ob der Videospielcharakter männlich oder weiblich ist, den ich steuere, was nicht heißen soll, dass ich keine starken Frauen in Games mag. Ich himmele Bayonetta ebenso an, wie ich Peachs Fähigkeiten in Super Paper Mario schätze, aber letztendlich schaut man eher ob einen der Charakter zusagt oder nicht.


    Eine Frauenquote in Videospielen halte ich für kontraproduktiv, weil es nichts weiter einer Reduzierung des Geschlechts ist und gerade bei Videospielen kommt es mehr auf dem Charakter als auf das Geschlecht an.


    Eine Randmerkung zu Anita Sarkeesian: Ich halte sie für einen Troll, wenn auch für eine intelligente, die erkannt hat, dass man sich mit Feminismus gut in Szene setzen kann und auch praktisch unangreifbar ist.
    Überflüssig zu sagen, dass ich sie nicht ausstehen kann.

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