Beiträge von StudioWinthor

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    Als Zuschauer bin ich ganz klar ein Liebhaber schöner Singleplayer-Let's Plays gerne mit Story und bei einem guten Moderator rufe ich auch bei Titeln wie Cities: Skylines, Die Sims 4 oder Minecraft laut: "Hier!".


    Auf Multiplayer Let's Plays muss ich Lust haben.
    Vor allem Moderatoren-Duos können sehr unterhaltsam sein, bei vier Spielern wird es nach meiner Erfahrung allerdings sehr schwierig, dem TamTam noch zu folgen, wenn es nicht so etwas wie ein gemeinsames Interesse an der Unterhaltung der Zuschauer gibt. Mein Alltag besteht schon aus soviel Trubel, da muss ich mir wild durcheinander schreiende Kumpels, die ich nicht mal persönlich kenne, definitiv nicht ansehe.
    Wenn das Ganze dagegen von allen Moderatoren auf die Zuschauer ausgerichtet wird und die Dialoge witzig, aber nicht völlig albern sind, bleibe ich dann aber doch mal hängen.

    Warum man anstatt auf Vidme nicht einfach auf Daylimotion gesetzt hat finde ich immer noch fraglich ... Gibts da Gründe?


    Aber schön zu sehen ... Sich erst hoch hypen und dann mit dem produkt unzufrieden sein.

    Wir haben Dailymotion versucht.
    Es gibt dort eine Beschränkung der Dateigröße auf maximal 2 GB pro Datei.
    Also haben wir zahlreiche Videos auf eine niedrigere Bitrate umgerendert oder neu geschnitten, um sie hochladen zu können.


    Allerdings war das mit dem Hochladen reine Glücksache.
    Mehr als die Hälfte der Uploads sind am Ende, als das Video eigentlich hochgeladen war, abgebrochen worden.
    Das war wirklich zum Verzweifeln und deswegen haben wir es schließlich auch gelassen.

    :S



    Wir bei Dailymotion: Studio Winthor


    Man kann als Beispiel ein super LP von The Evil Within 2 machen, aber da mindestens einer der großen Jungs das auch als LP machen wird ist da die Schwierigkeit, sein LP trotz allem wie gut es ist zu pushen.
    Den bei den großen Jungs schauen es die meisten, wozu dann noch bei einem anderen schauen?
    Zum Glück gehts bei der Sache aber wie du schon sagtest auch eher um den Menschen der das macht, somit kann man dann doch noch Boden fassen wenn die Leute einen eben mögen.

    Ich denke, das eigentliche Problem sind die 50.000 kleinen Let's Player, die das Spiel ebenfalls spielen.
    Wären nur die großen Let's Player unsere Konkurrenten, würden wir alle rasend schnell wachsen.
    In dem Wust aus Let's Plays werden die guten Kanäle aber überhaupt nicht mehr gefunden.

    Oh ja, da hast du absolut Recht.
    Die Regelmäßigkeit und Zuverlässigkeit ist absolut wichtig. Aber viele unterschätzen die Geschwindigkeit mit der ein Kanal bei YouTube heute wächst.
    Die Zeiten als Gronkh, Pietsmiet und Co. gestartet sind, waren einfach andere.
    Heute braucht man einen viel längeren Atem.
    Wir haben zweieinhalb Jahre für 2.200 Abonnenten benötigt und in der Zeit über 700 Videos hochgeladen.
    Umgerechnet können sich also immer noch drei Abonnenten ein Video teilen. Eine ziemlich frustrierende Rechnung, wenn man sie denn anstellt.

    :D

    Natürlich will man am besten als Person geschätzt werden.


    So wie du das umschreibst ist das schon richtig und sinnvoll durchaus.


    Im Endeffekt sollte an erster Stelle stehen das man selber Spaß dabei hat, klar damit vielleicht mit Glück ein bisschen was dazu verdienen wäre toll, da sagt niemand nein, doch egal wie man es nun anstellt man sollt einfach Spaß dabei haben, den der Spaß den man ausstrahlt ist auch ein wichtiger Baustein das die Videos oder eben man selber als Mensch gut bei anderen ankommt.


    Du kannst mir jetzt gerne Wortklauberei vorwerfen

    ;)

    , aber an dieser "Spaßerwartung" scheitern viele YouTuber.
    Ich glaube langfristige Motivation zieht man vor allem daraus, wenn man merkt, dass man andere unterhalten und ihnen eine schöne Zeit machen kann.
    Das erfüllt einen sehr und macht oft viel Freude.
    Diese freudige Erfüllung ist es, die langfristig der beste Antrieb ist und auch eine gewisse Opferbereitschaft entstehen lässt.
    Und klar, natürlich gibt es die Momente, wo man in der Aufnahme oder durch einen coolen Kommentar so richtig Spaß hat.


    Nur überwiegt der nicht, denn YouTube ist ja auch mit ganz viel Administration verbunden, die, salopp gesagt, nicht sehr spannend ist.
    Langfristig braucht es da einen stärkeren Antrieb, als Spaß, um die ganze Verwaltung und Bearbeitung zu bewältigen.


    Und es gibt eine Menge emotional negativer Rückschläge...
    Dislikes, Hater-Kommentare, technische Schwierigkeiten, ob lokal, mit dem Netz oder mit YouTube selbst.
    Eine gesunde Resilienz ist da nicht falsch, nur entsteht die nicht, wenn man YouTube aus Spaß macht, weil Spaß durch solche Ereignisse sehr leicht zerstört wird.


    Und das ist tatsächlich der Grund, warum YouTube schwieriger ist, als andere Hobbies oder viele Berufe.
    Auch diese benötigen persönliche Erfüllung, eine gewisse Opferbereitschaft und Freude daran, damit man sie lange Zeit machen kann.
    Dort schlägt dir aber anders als bei YouTube nicht unerwartet Hass oder Verachtung entgegen - oft völlig gedankenlos aus der Anonymität des Internets heraus formuliert.

    Ja ok bei einer schon eingefahrenen Community is ja nochmal was anderes als wenn du noch nagelneu bist und erst am Aufbau.
    Klar wenn du seit sagen wir Monaten einen Halo Channel hast mir paar Zuschauern dann wollen die auch nur Halo sehen das ist klar, gebe ich dir recht.

    Das alles Entscheidende ist, ob man am Anfang eine objekt- oder eine personenbezogene Community hat.
    Wir versuchen da im Moment den langen Weg, um diesen Wechsel zu vollziehen - weg von "Minecraft Mittelalter", hin zu "Lucrezia und Qumpel".
    Das funktioniert langsam, aber durchaus gut. Die Klicks bei unseren Let's Plays steigen beständig und es gibt auch viele "Nachgucker", die sich auf die älteren LPs von uns "draufhängen".


    Ganz wichtig dabei, das bekannte und geliebte Format muss weitergehen.
    Dann lassen sich die Zuschauer, die einem persönlich gewogen sind, durchaus auf Experimente ein.


    Klar ist aber auch, jemand, der ausschließlich wegen dem kreativen mittelalterlichen Bauen (in unserem Fall) abonniert hat, uns aber persönlich gar nicht mag, wird da nicht folgen. Eventuell verlieren man solche Abonnenten durch eine Ausweitung des Programms sogar, was ich wiederum für keinen so großen Verlust halte.
    Man möchte ja doch auch als Person geschätzt werden.


    Vorsichtig sollte man allerdings der Zeit der Zuschauer umgehen.
    Wenn plötzlich zuviel anders läuft und sich die Videos in der Abobox stauen und nur noch 1 von 10 Videos dem ursprünglichen Interessengebiet entspringt, kann das Zuschauer auch vertreiben.


    Ich denke dennoch, einen Kanal mit einer Spezialisierung aufzubauen, ist durchaus sinnvoll, da man erst dadurch in der YouTube-Suche wirklich gefunden wird.
    Diese Spezialisierung kann man ja immer wieder durch kleine "Ausflügen" in andere Themen bereichern, die die Zuschauer einladen, dem YouTuber auch in andere Welten zu folgen. Wenn das klappt, kann man diese "Ausflüge" nach und nach zu ganzen "Reisen" erweitern, so dass der Kanal immer vielfältiger wird.
    Eventuell schafft man es auch aus solchen "Reisen" weitere Spezialisierungen entstehen zu lassen und damit neue objektbezogene Zuschauerschaften zu generieren, die von Anfang an wissen, dass es auf dem Kanal noch andere Formate gibt und die diesen dadurch schon viel aufgeschlossener gegenüber stehen.

    Hast du den "Weihnachts-PC" von Alternate gesehen?
    Der hat sogar eine GTX 1080 und einen stärkeren Ryzen 7 für EUR 1.599,00

    ^^


    Alternate XMAS PC 2K17

    Dann bin ich wieder der unytpische Konsument: Ich schau mir nichts an, wenn mir das Spiel nicht gefällt. Dann interessiert es mich einfach nicht. Ich würde auch nicht eine Sendung im TV schauen, nur weil da ein Moderator ist den ich gerne mag. Ich finde es gehört beides zusammen um zu unterhalten.

    Wenn ich den Let's Player mag, schaue ich definitiv in Spiele rein, die ich vorher vielleicht gar nicht kannte oder in welche, die mir nur vage bekannt sind.
    Und oft werde ich in der Folge in die Let's Plays hineingezogen.
    Ich gebe dir aber definitiv Recht: Wenn man ein Spiel überhaupt nicht leiden kann, ist es egal, wenn man den Moderator sehr gerne mag.
    Irgendwo gibt es eine Schmerzgrenze.


    Umgekehrt wird man sich aber sein Lieblingsspiel nicht bei einem Let's Player ansehen, den man nicht leiden kann... und die unbekannten Spiele auch nicht... und die Spiele, die man nicht mag, schon gar nicht.
    Und damit schließt sich der Kreis.
    Der Moderator macht das Let's Play, das Spiel ist zweitrangig, aber natürlich nicht völlig unbedeutend.

    :)


    Diese "Schnell-mal-Anfangen-und-dann-wieder-aufgeben-Leute" spamen YouTube ganz schön zu.
    Vor allem die Menschen, die Let's Plays als ernsthaftes und langfristiges Hobby betreiben, um damit anderen Menschen eine Freude zu machen, sind dann die Leidtragenden, weil das Hintergrundrauschen der "Kurzatmigen" zu laut ist.
    Die, die es mit YouTube als Hobby ernstmeinen, sind nämlich oft die, die schon in anderen Bereichen Erfahrungen als Entertainer gesammelt haben, sei es, weil sie "nur" der Klassenclown waren, weil sie Trainer oder Ausbilder sind oder in der Laientheatergruppe gespielt haben.
    Der Illusion des Hauptberufs "Let's Player" geben sich die wenigsten von ihnen hin. Sie halten sich vielleicht die Möglichkeit offen, aber das eigentlich Ziel ist es, die wenigen Zuschauer zu unterhalten, ihnen Freude zu bereiten und sie vom Alltag abzulenken. Immer mal wieder ein neuer Abonnent, einige tolle Kommentare und ein paar Likes sind Antrieb genug, um weiterzumachen.


    Entertainment und Beständigkeit stehen bei Let's Plays nun einmal im Vordergrund und das unterschätzen viele, die damit anfangen, weil sie auf den schnellen Ruhm hoffen. Der Moderator macht das Let's Play, das Spiel ist zweitrangig.
    Und die Verlässlichkeit muss da sein, damit sich die Zuschauer darauf einlassen können, den Moderator auf seine Reise durch das Spiel zu begleiten.
    Es gibt nichts ätzenderes, als wenn ein Let's Play, das gut gestartet ist, nach wenigen oder noch schlimmer, nach vielen Folgen, einfach plötzlich endet, weil der Moderator keine Lust mehr hat.


    Das sehen die "Kurzatmigen" aber nicht, sie werden in 90 Tagen der nächste Gronkh sein und deshalb müssen jetzt erstmal zehn Videos in den ersten drei Tagen auf YouTube hoch.
    Die laden sie dann hoch, ohne sie je gesehen zu haben, weil sie sich selbst nicht zuhören können und hoffen dann auf den schnellen Durchbruch.
    Der kommt nicht und der "nächste Gronkh" verliert das Interesse an seinem Kanal, weil das Verfassen einer Videobeschreibung ja viel zu anstrengend ist und er nach drei Wochen noch keine 100 Abonnenten hat. Eventuell probiert er noch ein bisschen Sub4Sub-Kommentare bei anderen etwas größeren Kanälen, aber dann ist irgendwann definitiv die Puste raus.


    Das ist die Tomatensoße, eine Menge Tomatensoße mit nur ganz wenigen Nudeln...
    Und irgendwo in dieser Suppe treiben die wirklich leckere "Gnocchi al Grogonzola" und überbackene "Pasta Mista" herum und werden nicht gefunden.


    Möglich, dass dieser Kommentar von mir bitterböse wirkt.
    Das ist er nicht, er überspitzt die Situation, verallgemeinert etwas und ist ein bisschen frech.
    Wenn sich jemand ertappt oder auf den Schlips getreten fühlt, bitte ich um Entschuldigung, lade aber auch dazu ein, sich an die eigene Nase zu fassen und das eigene Tun auf YouTube kritisch zu hinterfragen.

    :whistling:


    Am Ende soll dieser Beitrag nur zeigen, warum es so schwierig ist, mit guten Let's Plays viele Zuschauer zu erreichen und warum es definitiv nicht peinlich, sondern sogar ein gutes Zeichen ist, wenn man beim Gegengucken der eigenen Videos über die Moderation und/oder sich selbst lachen muss. Und das ist ein Erlebnis, das wohl den meisten "kurzatmigen Morgengronkhs" für immer verwehrt bleiben wird.

    ;)

    Wir werden es wohl nie erfahren, wie es heutzutage wäre.
    Allerdings ist Gronkh für mich noch immer DAS Gesamtpaket und ich mag seine Stimme einfach supergerne. Ich denke schon, dass er sich auch in der heutigen Zeit durchgesetzt hätte - er hätte seinen Kanal dann nur ein wenig mehr optimieren müssen.


    Ich mag Gronkh ja auch sehr. Ich habe mich während des Minecraftbauens für unseren Kanal durch fast alle Let's Plays von ihm durchgeschaufelt.
    Trotzdem denke ich nicht, dass ihm heute ein derartiger Durchbruch gelingen würde.


    Ich mache das einmal an Alan Riplay fest. Er hat mit Sicherheit ein ähnliches Potential zu unterhalten wie es Gronkh hat.
    Und er macht wirklich qualitativ hochwertige Let's Plays und Streams, trotzdem dümpelt er völlig unverdient bei 140 Abonnenten.


    Wenn er 2010 ein Minecraft-Let's Play gestartet hätte, würde er heute sicherlich ganz anders da stehen, da das Gesamtpaket bei ihm ebenfalls stimmt.


    Und sein "Maize"-Let's Play ist eine echte Empfehlung. Es ist so eine Reihe, die man gesehen haben sollte...


    Nur sieht sie keiner, das Hintergrundrauschen von YouTube ist einfach zu stark.



    Nein, Let's Plays sind nicht tot.
    Es gibt nur ein wahnsinniges Überangebot, weil jeder sie relativ einfach machen kann.
    Und natürlich verteilen sich die Zuschauerzahlen stärker als früher. Dadurch ist die Let's Play-Nische sicher kleiner als in der Vergangenheit, bei einem gleichzeitig überbordenden Angebot.
    Ein denkbar schlechter Nährboden für Wachstum in einer Masse aus Let's Playern im Schatten von etablierten Größen wie Gronkh und Co.
    Let's Plays alleine, mit oder ohne Webcam, mit oder ohne Dialekt, mit oder ohne eingeblendeten Flausche-Wölkchen, etc.... sind dafür als Alleinstellungsmerkmal kaum mehr ausreichend.


    Apropos Gronkh... ihm würde heute der Durchbruch auch nicht mehr gelingen. Es war einfach eine andere Zeit, als er losgelegt hat. Heute würde ihn niemand mehr entdecken und er würde mit 147 Abonnenten vor sich hindümpeln.


    Und unser Wachstum von 1.000 Abonnenten in den letzten Monaten verdanken wir -Trompetenstoß- dem Spiel "Minecraft"... aber nicht Minecraft-Let's Plays, sondern unserer realistischen und gut recherchierten Mittelalter-Sparte mit Let's Shows und Tutorials, mit der wir uns in den letzten knapp drei Jahren einen Platz in der YouTube-Landschaft erkämpft haben. Unsere Let's Plays sind dabei "nur" die Bonus-Unterhaltung für kreative Minecraft-Spieler und für uns herrlich unverkrampft, weil nicht im Vorfeld 100 Stunden Bauzeit in eine Burg fließen müssen, um ein 45 Minuten-Video aufnehmen zu können.

    Das Spiel "Minecraft" warnt im Survival nur vor dem Tod durch Ertrinken, Ersticken, Verbrennen und Verhungern ("Ergg ergg ergg ergg...")
    Beim Kampf mit Monstern stirbt man dagegen meistens den "Zackbum-Tod" - eben noch voller Lebensbalken, dann Todesbildschirm.
    Und ja, man hätte auf den (längst nicht mehr vollen) Lebensbalken achten können... hat man aber im Eifer des Gefechts nicht.
    Eine Warnung gibt das Spiel bei wenigen Herzen nicht aus.
    Das ist okay so, zeigt aber auch die Nützlichkeit einer "Gesundheit niedrig"-Warnung deutlich, ob sie nun nervig ist oder nicht, einmal außen vor.

    Auch ein gutes Argument! Wenn man es selbst schon langweilig findet, warum dann hochladen? So ein Video hat dann in meinen Augen einfach keinen Mehrwert für den Kanal.
    Ist zum Beispiel einer der Gründe, warum ich mittlerweile keine Videos zu Fortnite mehr mache, da ich diese einfach meistens selber schon langweilig fand und sie im Prinzip nur hochgeladen habe, um eben Content zu haben.

    Genau. Ich habe auch schon Videos verworfen, bzw. neu vertont, weil ich sie so einfach nicht anbieten wollte.
    Auch bei einem Let's Show voller Wissen sollen die Zuschauer ja eine Chance haben, das Ende des Video wach zu erreichen.

    :sleeping:


    Wahrscheinlich aufgrund der hochkomplexen Serverlandschaft von YouTube dauern solche Bereinigungen von "Karteileichen" immer eine Weile.
    Eine neues Video kann auch schlicht dazu führen, dass Anzeigen geupdatet werden, so dass der Verlust der inaktiven Abonnenten damit zusammenfällt.
    Ähnlich wie es beim E-Mail-Postfach auf dem lokalen System ist: Schwups sind alle E-Mails auf einmal da.


    Eventuell wird diese Korrektur der Abonnenten sogar deshalb über einen längeren Zeitraum durchgeführt, um Rankings oder Netzwerkverhandlungen eines YouTubers nicht zu gefährden. Es sieht eben nicht gut aus, wenn schlagartig einige tausend Abonnenten weg sind.


    Tanzverbot hat nicht für 2 Stunden 150.000 Abonnenten verloren, da war schlicht irgendein Server nicht erreichbar und die Anzeige hat deshalb für kurze Zeit nicht gestimmt.


    Manchmal hat man das Gefühl, dass viele Leute vergessen, dass hinter YouTube auch einfach Technik steckt.
    Es gibt Fehler, es gibt Defekte, es gibt Störungen der Kommunikation zwischen verschiedenen Server-Ports.
    Die Plattform läuft 24/7, die Wartung und Updates finden komplett im laufenden Betrieb statt.
    Ein bisschen Verständnis ist da angebracht. Ausgegebene Werte stimmen eben in der Regel erst nach 48 Stunden sicher, damit muss man leben.


    Über Abonnentenverluste außerhalb der Norm würde ich mir daher keine Gedanken machen, solange die Views nicht in gleichem Umfang betroffen sind.
    Das kann man ja in den Analytics kontrollieren. "Letzte 30 Tage" und "Nur Abonnenten" anzeigen lassen und wenn da alles stabil läuft oder sogar zunimmt, weiß man, dass die Serverputzfrau von YouTube die Hallen der Abonnenten durchwischt. Inaktive Abonnenten nützen einem ja sowieso nichts.
    Insgesamt handhabt YouTube das sehr souverän.

    Tatsächlich schaue ich mir wirklich jedes Video vor dem hochladen an

    :D

    Die normalen Uncut-Let's Plays schaue ich mir nur an, um einfach alles was in der Folge geschehen ist, nochmal Revue passieren zu lassen. Meine geschnitenen Videos hingegen schaue ich mir, nach dem fertigen Schnittprozess immer an, um halt zu schauen ob mir Fehler unterlaufen sind, man etwas besser lösen könnte, usw.
    Ich finde auch, dass zumindest ich so wirklich etwas lernen kann. Ob es sich dabei nur um Verbesserungen im Schnitt oder um das perfektionieren meines Kommentierstils bei den Uncut-Videos handelt, spielt dabei keine Rolle, denn alles davon hilft mir weiter um mich selbst immer weiter zu verbessern

    ^^


    Du hast mit der Entwicklung der Schnitttechnik und der Verbesserung der Moderation absolut Recht.
    Klar ist eben auch, wenn man sich das eigene Video komplett ansehen kann und sich dabei gut unterhalten fühlt, ist die Chance hoch, dass es dem Zuschauer genauso gehen wird.
    Wenn man dagegen bei den eigenen Videos ungeduldig wird und sich langweilt, wie sollte es den Zuschauern anders gehen?