@banda
Das Problem ist das solche Sachen eigentlich so gut wie Wöchentlich jedes mal aktuell gehalten werden müssten. Und dafür ist ein Forum recht ungeeignet, wenn der entsprechende Threadverlauf oder der Threadersteller sein Startpost nicht aktuell hält.
Er beginnt mit einer Erläuterung zu Codecs. Das ist äußerst irritierend denn wie man in dem selben Abschnitt erfährt erfolgt die Codierung idealer Weise nach der Aufnahme: "Dieser Prozess soll aber erst nach der Aufnahme beim Encodieren+Rendern geschehen".
Es macht überhaupt keinen Sinn das Thema Codieren zu Beginn des Punktes Aufnahme im Guide zu behandeln sondern erst anschließend.
Der Guide ist sehr chaotisch und unvollständig und daher eigentlich für Anfänger völlig unbrauchbar.
Der Teil ist einfach zu verstehen.
Ein Codec ist z.B. XVID, H264, DIVX, BMP, PNG, PCM, usw.
Codecs lassen sich aufteilen in De- und Encoder. Also Entschlüsseln und Verschlüsseln. Damit wird die gespeicherte Dateninformation gemeint.
Ein Encoder wird zum Verschlüsseln genommen.
Ein Decoder zum Entschlüsseln der Informationen in ein RAW Format.
Codecs können auch komprimieren. Eine Kompression dient im Endeffekt nicht nur zum verkleinern einer Datei, sondern hat als Nebeneffekt auch eine Verschlüsslung zur Folge.
Als Verständliches Beispiel für sowas kann man sich auf Wikipedia über Lauflängenkodierung auseinandersetzen (RLE Kompression), was man bei Bildformaten wie Bitmap finden kann.
RLE ist aber nur eine Form solch einer Kompression. Da gibt es noch dutzend andere Sachen. 
Encoder gibt es auch als einzelne Anwendung. z.B. x264
x264 ist ein erweiterter H264 Encoder der mitunter auch eine Constant Rate Factor Encodierung zulässt. Was überaus Qualitätsfördernd ist. Gerade bei Spieleviedeos sehr zu empfehlen.
Als Dateicontainer dienen dann z.B. AVI, MP4, MKV, WAV, MP3, BMP, PNG, usw.
Der Dateicontainer kann, muss aber nicht unbedingt die gleiche Dateiendung haben die der Codec auch nutzt. Da sollte man vorsichtig sein. Eine Dateiendung muss nicht unbedingt auf den verwendeten Codec hindeuten den die Datei beinhaltet.
Der Dateicontainer dient zur Verkapselung der Dateninformationen. Simple aufgeteilt in Header und Daten.
Im Header stehen dann alle Informationen zu den gespeicherten Daten drin. z.B. Auflösung, ob es komprimiert ist, welche Farbtiefe, und und und. Meist ist der Header nur wenige KiloByte klein. Danach erfolgt der Datenstrom. z.B. bei einem simplen 24Bit Bitmap Bild erfolgt die Speicherungssequenz so das jeder Pixel beschrieben wird. 3Byte beschreiben dann einen Pixel. 3Byte für je 1Byte Rot, 1Byte Grün und 1Byte Blau. Und die sind dann hintereinander gekettet, weshalb man von einen Datenfluss redet.
Hat man ein 8Bit Bild, würde im Header eine Palette angegeben werden mit min 3 * 256 Byte. Der Datenstrom erfolgt dann mit 1Byte pro Pixel.
Der 1 Byte wird dann als Index für die Farbtabelle genutzt, der dann halt aus 3 Byte besteht.
Bei einem Bitmap Bild würde der Encoder z.B. daraus bestehen:
RLE Kompression oder nicht?
Farbinformationsreihenfolge. Das heißt wie ist die Anordnung der Farbinformationen. RGB, GBR, BGR?
Welche Farbtiefe ist vorhanden? Danach richtet sich dann auch die Vorgehensweise der Decompression bei der Decodierung.
...
Das sind nur ein paar verständliche Sachen die beachtet werden müssen. Da gehört aber bei komplexeren Codecs ne ganze Kante mehr dazu.
Die Decodierung ist dann dafür zuständig von den gespeicherten Informationen das Klarbild wieder zu bekommen. Sozusagen das umgekehrte Verfahren zur Encodierung.
Das was in Programmen als 'Rendern' bezeichnet wird ist nicht da das gleiche wie das eben beschriebene. Als Rendern wird das Neuberechnen eines Bildes bezeichnet bevor es zur Encodierung kommt.
z.B. Ein Video Schnitt Programm wie das von Adobe berechnet die Bilder neu. Darunter zählt auch die Bildsynthese. Sprich das hinzufügen von Effekten oder manipulieren von Auflösung, FPS, usw. Danach muss jeder Frame (Bild) neu berechnet werden, bevor es mit einem Codec in ein Dateicontainer encodiert werden kann.
Dieser Prozess wird wie gesagt.als 'Rendern' bezeichnet.
Ist etwas Fail von Schnittsoftware Entwickler den Punkt als 'Rendern' zu bezeichnen, wenn einem nach dem Klick auf diese Schaltfläche man zu den Encoder Einstellungen gelangt wie das Video encodiert werden soll.
Deswegen hat sich das bei vielen Leuten komplett falsch eingebürgert das 'Rendern'.
Beim Aufnehmen stellst du auch den Encoder ein und stellst vllt. auch den Dateicontainer ein.
Danach erfolgt das Abgreifen des Bildes. Je nach Aufnahmesoftware durch Hooking in bestimmte Abschnitte der Anwendung. z.B. DirectX oder OpenGL, etc. pp. oder halt das rohe Bild.
Diese rohe Abgreifung des Bildes wird dann encodiert und in eine Datei gespeichert.
Somit hast du die Aufnahmedatei.
Im Schnittprogramm lädst du die Aufnahmedatei rein, womit das Video decodiert wird, damit es dir im Schnittprogramm richtig dargestellt werden kann. Damit dir das Bearbeiten auch überhaupt gegeben ist.
Wenn du das Ganze dann speichern bzw. 'Rendern' willst, musst du neue Encoder Parameter einstellen. Das Bild wird anschließend erst neu berechnet und zum zweiten neu encodiert.
In einem Media Player wie z.B. VLC wird kannst du dann dieses Video dann nur Dekodieren. Damit es dir korrekt angezeigt wird auf dem Desktop.
Sich mit Codecs auseinander zu setzen ist extrem wichtig, weil gerade die Encoder mit die Qualität beeinflussen. Schließlich will man ja kein Murks abliefern.
YouPloader wird empfohlen. Aber ist es nicht so dass YouTube selber eine Funktion anbietet Videos hoch zu laden? Wenn ja sollte das mindestens erwähnt werden.
Ich denke der Vorteil an einen solchen Uploader aus Software Seite ist die, das man beim Upload, sofern es unterbrochen wird, wieder am selben Punkt fortsetzen kann. z.B. wenn der Browser oder die Youtube Seite selbst etwas spinnen sollte, ist man davor schon etwas gefeit.
Hinzu kommt das man mit solchen Uploadern bequem Beschriftung, Titel, Veröffentlichung, etc. einstellen kann.
Ist meiner Meinung nach eher dann Sinnvoll, wenn man wirklich Massenproduktion macht. 
Bis jetzt verstehe ich nicht wie Codecs, Encodierung, Rendering und Aufnahmeprogramme zusammenhängen.
Muss ich wenn ich ein Aufnahmeprogramm habe (Pinnacle oder Adobe Premiere) noch eine Codec-Software z.B. MagicYUV dazu kaufen und einen Encoder z.B. 264x?
Ich sage dazu einfach mal... ja, du solltest ungefähr verstehen wie ein Auto funktioniert, wenn du es fährst. Man muss ja nicht unbedingt wissen wie das Innenleben miteinander arbeitet. Man sollte aber wissen das man erst nach dem Anlassen des Motors das Fahrzeug bewegen kann. 
Mit anderen Worten... Die Reihenfolge sollte dir klar sein und auch sollte dir klar sein wie man ein Encoder einstellt. Immerhin muss man beim Autofahren ja auch wissen wie die Verkehrsregeln sind, bevor man in der Öffentlichkeit los gelassen wird. Je sicherer du fährst, desto besser sind deine Fahrerskills. 
Nix anderes bei Codec Einstellungen. Je besser sie sind, desto qualitativere bessere Videos bekommst du hin.
Für bestimmte Videoschnittsoftware kann man sich weitere Codecs kaufen. Bei einigen wird man dazu auch regelrecht gezwungen.
Vor nicht all zu langer Zeit war das bei Adobe Premiere auch der Fall. Der Codec x264pro gab es von Adobe für schlappe 299$.
Was halt extrem teuer ist für einen Codec der sonst frei ist und bei Adobe noch nicht mal alle Funktionen zum Codec zur Verfügung gestellt werden.
Seit diesem Jahr ist aber der Voukoder eine super kostenlose alternative dafür.
Andere Alternativen sind aber unter anderem x264vfw, DebugFrameServer, Advanced Frame Server, AVISynth, x264 by Komisar
An sich muss man nur eins im Hinterkopf haben...
Je besser die Quelle, desto besser das Endergebnis.
Soll heißen. Je besser und qualitativ die Aufnahme, desto besser wird das Endergebnis nach der Videobearbeitung werden.
Daher ist die qualitativ beste Vorgehensweise wie folgt:
Verlustfrei aufnehmen wie z.B. mit MagicYUV, UTvideo, Lagarith, etc. pp.
Und dann qualitativ hochwertig mit x264 in h264 encodieren lassen. z.B. mit einem CRF von höstens 18.
Das Video kann man dann hochladen und wird dann von Youtube erneut encodiert.
Wie Youtube encodiert hängt von der Auflösung des hochgeladenen Video ab. Die gehen bei sowas halt anders vor. 
Aber je besser das Video hochgeladen wird, desto weniger Murks kann Youtube daraus machen.
Sollte Sinn ergeben, denk ich. 