Ich denke, die Problematik kann man verallgemeinern:
Es wird immer Leute (= Kunden) geben, die einfach (noch) nicht lang genug dabei sind, um gewisse Geschäftspraktiken als unlauter / untragbar / schlichtweg scheiße einzustufen (und das heißt nicht, dass sie "dumm" wären o.Ä., sondern zumeist entweder jung oder einfach unwissend / uninformiert).
Ich umschreibe das Phänomen einfach mal als den Punkt, ab dem ein Kunde die Fresse dick hat, nicht weiter bereit ist, für gewisse (fehlende) Spielkonzepte Summe X auszugeben und für sich persönlich entscheidet, diese Praktiken nicht länger zu unterstützen.
Diese Erkenntnis ergibt sich (zumindest war es bei mir so) erfahrungsgemäß im Laufe der Zeit, sei es durch das simple Argument "früher war alles besser" oder durch das aufmerksam werden auf Alternativangebote, welche die entsprechenden Praktiken eben nicht beinhalten.
Negative Beispiele gibt es viele (und ich beziehe mich hier bewusst nicht auf einzelne Spiele oder publisher, sondern auf generelle Konzepte)
- DRM
- [lexicon]DLC[/lexicon]
- p2w / freemium
- (unnötiges) always-on
- pre-order Bonus Zeugs
Dementsprechend möchte ich idealerweise ein Spiel haben, für welches ich einmalig in vollem (!) Umfang bezahle, welches ich ohne Zusatzsoftware mehrfach installieren kann und welches keine zwangsweise Internet-Verbindung benötigt. Eher eine Seltenheit heutzutage. Natürlich ist das eine quasi utopische Vorstellung, doch manche Spiele kommen diesem Ideal näher als andere, und bei gewissen Dingen bin ich durchaus bereit, eine Ausnahme zu machen.
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Um nun wieder den Bogen zum eigentlichen Thema zu schlagen:
Du kannst den Leuten zwar lang und breit erzählen und auch argumentativ darlegen, dass du etwas als nicht mehr tragbar einstufst. Und vermutlich wirst du sogar einige (wenige) damit erreichen, doch die Entscheidung müssen diese Leute letztendlich selbst treffen, und selbst wenn sie das in deinem Sinne tun (indem sie es nicht kaufen), wird das vermutlich weniger an deinem respektablen Aufruf liegen als vielmehr daran, dass sie eh schon am selben Punkt wie du angelangt sind 
Ich persönlich bin mir nie zu schade für eine anständige Diskussion und vertrete auch vehement meine Meinung (tatsächlich vertrete ich eine ähnliche wie Du in Bezug auf Battlefield
), aber der Punkt, ab dem ich sage "Ok, ich hab gesagt, was ich zu sagen hatte, alles andere ist nun dein Problem" ist mittlerweile sehr viel früher erreicht.
Oder anders formuliert: Ich spreche gern mit der Wand, aber ich renne nicht sinnlos dagegen an.
PS: Ich bin gern und überzeugtermaßen anti-mainstream 