Beiträge von Han_Trio

    "modality-switching", interessant. Den Ausdruck kannte ich noch nicht.


    Vielen Dank für das Teilen der Auswertung. Es ist für mich tatsächlich das erste Mal, dass ich im Rahmen einer online-Umfrage - zumal nach einer derart langen Zeitspanne - auch das Ergebnis bzw. ein feedback zu Gesicht bekomme.
    Ich darf sagen, das erhöht die Glaubwürdigkeit und damit Seriösität um einen nicht gerade kleinen Faktor ;)

    Das Problem ist glaube ich grundsätzlich, den schwierigen Spagat zu schaffen zwischen den Erwartungen der "alten" Spieler (die das Original seinerzeit mitgenommen haben) und den neuen, welche sicherlich andere Standards gewöhnt sind.
    Ich denke, irgendwer wird immer was zu meckern haben ;) Den alten sind es zuviele Änderungen (sodass das feeling des Originals nicht mehr rüberkommt), den neuen ist es ggf. nicht modern genug.


    Ein "gutes" remake ist für mich grundsätzlich erstmal eines, dessen Kern unangetastet bleibt.
    Aufhübschung (zeitgemäße Graphik) sowie zusätzliche Inhalte sind demnach primär die Punkte, die es zu optimieren gilt. Und vielleicht noch die Beseitigung von Mini-bugs, Lücken der story, etc.


    Im Falle von [lexicon]Final Fantasy[/lexicon] 7 (nach dem, was ich bisher in den Trailern etc gesehen habe) muss ich deshalb leider sagen: Es ist mir persönlich zuviel an Änderungen (nicht unbedingt negative, sondern einfach Änderungen an sich - s.o.)
    Allein der Wegfall des (seinerzeit revolutionären) ATB-Kampfsystems als Kernkomponente des Spiels stößt mir unglaublich fies auf - das wurde im anderen Thread ja bereits sehr gut von jemand Anderem erläutert.


    Die HD-Variante von Baldur´s Gate ist - nach einigen patches - ein recht gutes Beispiel für ein mMn gelungenes remake.


    Ich bin ehrlich gesagt ein wenig befangen, was remakes an sich angeht :P BG und FF7 sind beides Spiele, die ich seinerzeit im Original mitgenommen habe, dementsprechend gilt obiges.
    Wenn ich nun ein "neues" remake vor Augen hätte (also eines, welches ich nicht im Original gespielt habe), sähe die Sache evtl. anders aus. Jedoch würde ich mich ja auch dann am Original zumindest orientieren, insofern würde es vermutlich auch für solche gelten.


    Beispiele für wirklich schlechte remakes fallen mir so spontan keine ein. Außer vielleicht Dungeon Keeper mit dieser unsäglichen mobile Variante. Aber die war aus anderen Gründen Müll, nicht, weil es ein remake war ;)

    Immersion / "Abtauchen"
    Wenn ich mir in irgendeiner Weise sicher sein kann, dass ich während des spielens teilweise vergesse, dass ich gerade ein Spiel am laufen habe, dann ist das schonmal ein guter Ansatz.
    Das ist naturgemäß natürlich bei vielen Rollenspielen der Fall, aber auch RTS und MOBAs bieten für mich diese Möglichkeit.


    Stumpfes item grinden z.B. à la Diablo, WOW und Konsorten ist dementsprechend für mich eher uninteressant, das verkommt schnell zur Fleißaufgabe und nimmt mir auch den Spielspaß.


    Immersion kann durch unterschiedliche Dinge erreicht werden - auf der story liegt logischerweise mein Hauptaugenmerk, aber auch ein guter soundtrack kann durchaus dazu beitragen.
    Graphik ist mir tatsächlich zweitrangig, Immersion hat für mich nur wenig mit ultrarealistischer Darstellung zu tun. Glaubwürdigkeit wäre hier ein wichtiges Stichwort, und die kann man mit anderen Dingen genauso gut erreichen.


    In letzter Zeit kommt noch was anderes dazu: Der Wiederspielwert.
    Ich steh auf viele [lexicon]Indie[/lexicon] roguelikes, die in den letzten Jahren das Licht der Welt erblickt haben - FTL, Convoy, Risk of Rain, Out There, Zafehouse Diaries, etc. Aber auch Sachen wie z.B. Darkest Dungeons oder Sublevel Zero.
    Das eigentliche Spiel ist vom Umfang her eher begrenzt, jedoch hat man, durch den hohen random Anteil, eine unglaubliche Motivation, sie immer mal wieder anzuschmeißen und noch schnell eine kurze Runde zu daddeln :)

    Machs einfach wie du meinst. Solang du nicht grob ausfallend, beleidigend etc. wirst und keine falschen Tatsachen verkündest .. Wurst.


    Das "Schlimmste", was passieren kann, ist dass es dir so geht wie TotalBiscuit im Falle DayOne: Garry´s Incident.
    Nämlich dass der dahinter stehende publisher sagt "Mimimi, wir machen von unserem Recht Gebrauch, das zu zensieren, da es nicht unseren Vorstellungen entspricht."
    Tjoah. Pech gehabt, liebes Wild Game Studio, wohl noch nie was vom Streisand Effekt gehört :P


    siehe: https://www.youtube.com/watch?v=KjTa_x3rbJE
    https://www.youtube.com/watch?v=QfgoDDh4kE0


    (Wobei man natürlich dazu sagen muss, dass der gute Herr ne gewisse Reputation genießt ;) )

    Mich wundert es ja bis heute, dass EA noch keinen Onlineserver für [lexicon]SIMS[/lexicon] erstellt hat. Da es viele Fans dieser Reihe gibt, sollte es an Spielern nicht mangeln.


    Wenn es so etwas nicht gibt, kannst du dir im Falle EAs sicher sein, dass das nur einen einzigen Grund hat: Es lohnt sich nicht bzw. bringt kein Geld ein.


    EA ist eine Melkmaschine, ein lediglich im wirtschaftlichen Sinne "gut" funktionierendes Geflecht.
    Das so oft beworbene "beste Erlebnis für die Spieler" ist schon lange ein schlechter Witz, der support quasi nicht vorhanden, und von [lexicon]Origin[/lexicon] will ich gar nicht erst anfangen.


    Allerdings ist eben auch die Frage, wie steht es um die Unterhaltungsgebühren des Servers? Wenn jeder Monat 10.000€ kostet und maximal noch 1.000€ rum kommen


    Das stimmt wohl, allerdings bekommt man auch keine Alternative geboten (z.B. in Form von der Möglichkeit, dedizierte Server selbst zu erstellen).

    Schwere Spiele:
    - FTL (Faster than Light): Raumschiffmanagement, Strategie, textbasierte RPG-Elemente, roguelike / permadeath.
    - Darkest Dungeon: Dungeoncrawler, roguelike. Im Moment noch early access, aber bereits umfangreich und recht bugfrei, ziemlich schwer, aber nicht unfair, denn deine Leute sollen irgendwann sterben (bzw. wahnsinnig werden :D )
    - Völgarr the Viking: Sidescroller im Stil von Ghost´n´Goblins. Liebevoll gestaltet und ebenfalls sauschwer.


    Warnung: Hohe Frustrationsgrenze erforderlich ;)


    Und oh ja, das bereits erwähnte [lexicon]Final Fantasy[/lexicon] X mit den Sphärobrett, auf dem man alle Charaktere - in einem gewissen Maße - nach seinen Wünschen weiter entwickeln kann.
    € Nein, soviel ich weiß, gibt´s davon keine PC Version.

    Naja, die Frage ist ja, was KÖNNTE passieren ..?


    Stellst du dir jetzt solche Szenarien vor wie: "Ohh, Sie haben ein LP von unserem Spiel gemacht, das hat Ihnen aber ja gar niemand erlaubt, jetzt können wir Sie dick verklagen." - "Aber ich hatte doch die Erlaubnis." - "Nix schriftliches, Pech gehabt." ? Denke ich eher nicht ;)


    Im Zweifelsfall frag direkt bei den Machern an, ob sie den Typen kennen. Oder schau auf deren HP, ob er dort erwähnt wird, mit Namen, ggf. mail Adresse etc.

    Google bezeichnet "gut" folgendermaßen und zwar dass 60% mehr Leute auf Videos mit Thumbs des neuen Algorithmus klicken, als auf die des alten.


    Nicht ganz ;) Im direkten Vergleich des neuen und vorherigen Modells haben sich 65+% für das neue entschieden.
    Dass das neue somit "besser" ist, kann man erstmal so stehen lassen, ob es jedoch mehr Klicks generiert, sei mal dahingestellt.


    Ich persönlich finde derartige Algorithmen und Ansätze sogar recht interessant, aber in diesem speziellen Fall ist es für mich unerheblich - werde weiterhin custom [lexicon]thumbnails[/lexicon] verwenden ;)

    Ok, dann habe ich es vielleicht etwas falsch verstanden.
    Du beziehst dich also auf solche Spiele wie z.B. Battlefield Heroes, welche mittlerweile komplett unspielbar sind? Dann hast du natürlich recht, da funzt auch Gameranger nicht.


    Und klar sehe ich auch die Vorteile eines [lexicon]Steam[/lexicon]. Es geht mir persönlich nur darum, dass das einem alternativlos aufgezwungen wird, also fehlende Optionalität.
    Es ist aber auch gar nicht mal so das DRM, was mich nervt (eine Kaufverifizierung lässt sich jedoch auch anders durchsetzen), sondern vielmehr das always-on.
    Die bloße Möglichkeit, ein Spiel einmalig via [lexicon]Steam[/lexicon] zu verifizieren, und dann offline spielen zu können - das fehlt mir halt.


    Und ja, bzgl. GOG kommt bei mir ein wenig der Fanboy durch ;) Klar kalkulieren die auch, müssen sie ja. Aber tatsächlich ist mir an denen (noch) nichts Negatives aufgefallen.
    DRM-Freiheit, Optionalität des Clients, funktionierendes (!) Rückgaberecht .. Ich warte ja insgeheim auf den ersten großen Knall, aber er kommt einfach nicht :P

    Man kann dem Kunden keinen Onlinezwang für den Einzelspieler aufdrücken, wenn er es nicht haben möchte. Man bezahlt den Vollpreis und kann nur eine gewisse Zeit nutzen. Das ist in meinen Augen nicht in Ordnung, da müssten die Publisher mal an den runden Tisch gezogen werden. Es gibt Nutzer, denen diese Angelegenheit nichts ausmacht oder Online-Savegames besser finden, aber die bilden nur einen Teil der Spieler.


    "Lustig", dass du gerade €A ansprichst, die sind quasi führend, was dieses Thema angeht.


    Ich erwähne das deshalb explizit, weil ich vor einigen Jahren die Aktion von http://www.theorigin.de (mittlerweile offline) miterlebt habe, welche eigentlich aus einer Bewegung gegen ACTA entstanden war und sich dann zum Ziel gesetzt hat, eine vernünftige Diskussion bzgl. [lexicon]Origin[/lexicon] (also dem EA-client = Onlinezwang) zu starten. Da ging es zwar vorrangig um den Client, der dummerweise nicht nur dort gescannt hatte, wo er sollte, sondern gleich munter die ganze Platte unter die Lupe nahm, sowie eine - gelinde gesagt - schlampig formulierte EULA, aber schnell ging es bei dieser Bewegung u.a. auch um den Online-Zwang bzw. um die Überlegung, den [lexicon]Origin[/lexicon]-Client zumindest optional zu machen.
    Das Ergebnis war, dass der gute Herr TheOrigin - als Wortführer einer nicht gerade kleinen Schar Leute - sich tatsächlich in Köln mit den EA-Leuten an einen Tisch gesetzt hat. Es wurde viel geredet, vorgeschlagen und diskutiert, aber abgesehen von einer Anpassung der EULA und einer "Optimierung" des Clients ist leider nicht viel passiert.
    Im Gegenteil: Wie wir alle wissen, kam und blieb [lexicon]Origin[/lexicon] - für mich persönlich der Zeitpunkt, ab dem ich EA komplett boykottiert habe, denn meiner Erfahrung nach ist (ausbleibendes) Geld die einzige Sprache, die diese Leute verstehen. Schade eigentlich, denn ich bin leidenschaftlicher Battlefield-Spieler.


    Das bringt mich zurück zum eigentlichen Thema: Das - angeblich - tote [lexicon]Battlefield 2[/lexicon].
    Es gibt eine recht aktive Community unter http://www.gameranger.com/ , welche es sich zum Ziel gesetzt haben, möglichst viele alte Spiele in der Möglichkeit des online spielens zu erhalten. Man kann dort einen eigenen kleinen, spieleübergreifenden Client installieren, muss nur noch den entsprechenden Spielepfad angeben, und schon sucht sich der Client im Spiel selbstständig den entsprechenden Server heraus und verbindet. Tolle Sache :)


    Ich habe durchaus Verständnis dafür, wenn man als publisher den support / online-service einstellt, da sich nicht mehr genügend Spieler finden. Aber dann sollte man doch zumindest die Möglichkeit einer externen, unkomplizierten Lösung anbieten sowie die Singleplayer-Komponente vom online-Zwang entkoppeln. Andernfalls habe ich nämlich auch kein Problem damit, mal ein wenig digitalen Ungehorsam zu zeigen ;)


    Seit bereits längerer Zeit habe ich mich von [lexicon]Origin[/lexicon], [lexicon]Steam[/lexicon] & Co. verabschiedet. Ich habe vom always-on einfach die Schnauze voll, und wie bereits oben erwähnt, ist dies die einzig praktikable Lösung, mit der man seinem Protest Ausdruck verleihen kann.
    Dass es Alternativen gibt, zeigen z.B. die Leute von http://www.gog.com : Deren Galaxy Client vereint viele Funktionen eines [lexicon]Steam[/lexicon] mit der Komponente, deretwegen ich es laufen habe: Optionalität. Man kann es laufen lassen, aber es funktioniert zu 100% auch ohne. DAS ist optimal.

    Durch den entsprechenden Algorithmus blickt letztendlich keiner wirklich durch (außer den entsprechenden Leuten bei Youtube, aber das sind ja bekanntlich auch nur eine Horde Affen :D ).
    Tatsache ist, dass es durch viele verschiedene Faktoren beeinflusst wird, die natürlich alle unterschiedliches Gewicht haben.


    - Z.B. macht es allein schon einen Unterschied, wer da genau sucht. Sprich, jemand anderes als Du (oder ein "nackter" Sucher ohne Account) wird andere Suchergebnisse bekommen.
    - Dann spielt sicherlich auch die Zeit eine Rolle: Es dauert eine Weile, bis sich das ranking jew. aktualisiert, das passiert nicht alle paar Sekunden, sondern eher Tage.
    - "Gülle" in den tags ist anscheinend (leider) sinnvoll: Die SEO dafür entzieht sich jedoch meinem Verständnis (Ich kann hier nur Erfahrungen aus dritter Hand anbieten, von einem YT-Bekannten, der sich bei TGN angemeldet hatte und teils SEHR wirre und auf den ersten Blick unsinnige Vorschläge für die tags bekommen hat, welche sich aber anscheinend gefühlt leicht positiv ausgewirkt haben).
    - Im Zweifelsfall spielen, v.a. nach derart kurzer Zeit, ganz simpel die views eine Rolle: Die Großen / Bekannten werden schnell viel geschaut, und tauchen dementsprechend oben im ranking auf.
    - Dann noch Dinge wie watchtime, likes, Anzahl der Kommentare, etc pp.

    Grundsätzlich: Ja :)


    Ich mag z.B. russischen Akzent auf englisch total gern, französisch kann auch recht witzig sein.


    Womit ich überhaupt nichts anfangen kann, sind bayrisch + sächsisch, aber das ist eben persönlicher Hintergrund.


    Ich würde mir wahrscheinlich ein LP nicht "nur" wegen einer sprachlich exotischen Moderation ansehen, aber groß stören würd´s mich (von o.a. Ausnahmen abgesehen) auch nicht.

    Ich wußte gar nicht das [lexicon]CoD[/lexicon] Black Ops ein indiziertes Spiel ist.


    Ganz so einfach ist es auch nicht ;)


    Soweit ich infomiert bin, existieren 3 verschiedene Versionen des Spiels:
    - eine europäische (unzensierte) = PEGI 18
    - eine deutschsprachige, ebenfalls PEGI 18, welche in Deutschland indiziert wurde (nicht jedoch z.B. in Österreich)
    - eine weitere deutschsprachige, noch weiter entschärfte, die eine Freigabe ab 18 speziell für Deutschland, also von der USK, erhalten hat.


    In diesem Zusammenhang habe ich ein schönes neues Wort kennen gelernt: Schuldkult. no comment ..

    Ich denke, die Problematik kann man verallgemeinern:


    Es wird immer Leute (= Kunden) geben, die einfach (noch) nicht lang genug dabei sind, um gewisse Geschäftspraktiken als unlauter / untragbar / schlichtweg scheiße einzustufen (und das heißt nicht, dass sie "dumm" wären o.Ä., sondern zumeist entweder jung oder einfach unwissend / uninformiert).


    Ich umschreibe das Phänomen einfach mal als den Punkt, ab dem ein Kunde die Fresse dick hat, nicht weiter bereit ist, für gewisse (fehlende) Spielkonzepte Summe X auszugeben und für sich persönlich entscheidet, diese Praktiken nicht länger zu unterstützen.
    Diese Erkenntnis ergibt sich (zumindest war es bei mir so) erfahrungsgemäß im Laufe der Zeit, sei es durch das simple Argument "früher war alles besser" oder durch das aufmerksam werden auf Alternativangebote, welche die entsprechenden Praktiken eben nicht beinhalten.


    Negative Beispiele gibt es viele (und ich beziehe mich hier bewusst nicht auf einzelne Spiele oder publisher, sondern auf generelle Konzepte)
    - DRM
    - [lexicon]DLC[/lexicon]
    - p2w / freemium
    - (unnötiges) always-on
    - pre-order Bonus Zeugs


    Dementsprechend möchte ich idealerweise ein Spiel haben, für welches ich einmalig in vollem (!) Umfang bezahle, welches ich ohne Zusatzsoftware mehrfach installieren kann und welches keine zwangsweise Internet-Verbindung benötigt. Eher eine Seltenheit heutzutage. Natürlich ist das eine quasi utopische Vorstellung, doch manche Spiele kommen diesem Ideal näher als andere, und bei gewissen Dingen bin ich durchaus bereit, eine Ausnahme zu machen.


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    Um nun wieder den Bogen zum eigentlichen Thema zu schlagen:


    Du kannst den Leuten zwar lang und breit erzählen und auch argumentativ darlegen, dass du etwas als nicht mehr tragbar einstufst. Und vermutlich wirst du sogar einige (wenige) damit erreichen, doch die Entscheidung müssen diese Leute letztendlich selbst treffen, und selbst wenn sie das in deinem Sinne tun (indem sie es nicht kaufen), wird das vermutlich weniger an deinem respektablen Aufruf liegen als vielmehr daran, dass sie eh schon am selben Punkt wie du angelangt sind ;)


    Ich persönlich bin mir nie zu schade für eine anständige Diskussion und vertrete auch vehement meine Meinung (tatsächlich vertrete ich eine ähnliche wie Du in Bezug auf Battlefield :D ), aber der Punkt, ab dem ich sage "Ok, ich hab gesagt, was ich zu sagen hatte, alles andere ist nun dein Problem" ist mittlerweile sehr viel früher erreicht.
    Oder anders formuliert: Ich spreche gern mit der Wand, aber ich renne nicht sinnlos dagegen an.


    PS: Ich bin gern und überzeugtermaßen anti-mainstream :)

    Das Problem (speziell bei LetsPlays) liegt nicht bei der USK, sondern eher bei Youtube - die ihren Sitz in den USA haben, was das Ganze nochmals erschwert.


    Tatsache ist: Es kümmert niemanden.
    Die Altersverifizierung bei Youtube ist ein Witz, und davon abgesehen haben die Amis mit "sexually explicit content" ein wesentlich größeres Problem als mit Gewaltdarstellung.
    Da kann fröhlich geschnetzelt und kaputt gematscht werden, solange kein Nippel rausschaut.


    Du hast die Möglichkeit, deine Videos als "ab 18" zu markieren, aber .. wie gesagt, der Effekt ist marginal. Außer dass dir vielleicht ein paar views flöten gehen ;)


    Passt vielleicht auch besser hierher: Ein allgemeiner Youtube-Thread
    Oder hier: Rechtliche Youtube-Fragen [Sammelthread]