Beiträge von VikingGe

    Das, was du sagst, ergibt durchaus Sinn - aber eben auch nur unter der Bedingung, dass man mehrere Festplatten hat, die man nicht in einem RAID-0-Verband betreibt. Leider sagst du nichts dazu, wie es aussieht, wenn nur eine [lexicon]Festplatte[/lexicon] vorhanden ist - ich meine, nicht jeder hat gleich 2 oder 3 davon. Denn da sollte man keinesfalls alles auf eine einzige Partition schreiben, denn...


    Windows. An sich brezelt das Betriebssystem relativ selten auf der [lexicon]Festplatte[/lexicon] herum, wenn nicht gerade ein Systemupdate läuft (was man fürs Spielen ohnehin deaktivieren sollte, denn aus irgendwelchen Gründen wird dabei der ganze Rechner unbenutzbar). Systemdateien werden zwar ab und zu mal geladen (in der Regel, wenn man irgendein Programm startet), die bleiben dann aber im RAM, solange noch welcher frei ist. Auslagerungsdatei sollte in jedem Fall abgeschaltet werden, insofern ist so ein Setup auch nur mit genügend Arbeitsspeicher möglich.


    Spiele. Wenn das Spiel eine neue Map lädt oder sowas, wird es in jedem Fall kritisch, egal ob mit oder ohne Partitionierung. Wenn man jetzt aber sein Spiel auf eine Partition nur für Spiele installiert hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Dateien intern fragmentiert sind, sehr gering - wie oft installiert und deinstalliert man Spiele? Auf der Windows-Parition ist deutlich mehr los, allein schon, weil da die ganzen Benutzerdaten drauf liegen - und das Lesen geht an sich recht schnell. Ergo muss der Lese-/Schreibkopf nur dann springen, wenn wieder was auf die Aufnahmepartition geschrieben werden soll - wenn der I/O-Scheduler von Windows intelligent ist und Windows einen Write Cache im Arbeitsspeicher hat, dann passiert das pro Sekunde idealerweise nur ein paar Mal.


    Aufnahme. Auch dafür empfiehlt sich eine eigene Partition, die man regelmäßig nach einer Aufnahmesession komplett leert. Warum? Eigentlich derselbe Grund wie bei den Ladezeiten von Spielen. Wir reden hier von Dateien, die jeweils mehr als hundert Gigabytes groß werden können. Auf einem Dateisystem mit viel Schreib- und Löschaktivität wie der Windows- und Home-Partition ist aber eine gewisse externe Fragmentierung nicht vermeidbar, sodass nach einiger Zeit kaum genug Platz da sein wird, um eine 100GB-Datei komplett in einem Block auf die Platte zu schreiben. Dadurch haben wir wieder interne Fragmentierung in der Aufnahmedatei und der Schreib- und Lesekopf muss wieder wunderbar hin- und her springen. Nicht gut und nebenbei auch der Hauptgrund, warum man unter Linux zum Beispiel für Auslagerungsspeicher in der Regel eine separate Partition oder zumindest Dateien fester Größe verwendet, und keine dynamisch wachsende Datei, wie es Windows standardmäßig tut.


    Ob nun wild auf einer großen Partition hin- und hergesprungen wird oder auf 3 kleinen, ist letztenendes Egal - den Kopf neu zu positionieren, kostet mehrere Millisekunden und je öfter das passiert, desto stärker bricht der Datendurchsatz ein.


    Daher sollte man bei 2 Platten auch Spiele, persönliche Daten (wenigstens die Speicherstände) und Windows auf eine Platte und Aufnahmen auf die andere Platte legen. Wie gesagt, Windows tut in der Regel nicht viel auf der Platte, aber wenn es doch mal etwas tun sollte, dann ist die Bandbreite zum Schreiben wichtiger als die zum Lesen von ein paar Spieledateien. Ob ein Ladebildschirm jetzt 20 oder 30 Sekunden dauert, ist im Grunde egal, ob die Aufnahme ruckelt oder nicht und dadurch ggf. sogar Ton und Video asynchron werden, ist nicht egal (alles schon gehabt...).


    Trotzdem rate ich dringend dazu, wenigstens für die Aufnahmen eine eigene Platte anzuschaffen, besonders, wenn man Wert auf hohe Auflösungen legt. Insofern: Ja, Partitionen sind langsamer als separate Festplatten, aber eine [lexicon]Festplatte[/lexicon] mit einer Monsterpartition für alles ist noch langsamer als eine einzelne, partitionierte Platte.

    Ich kann nur von Herzen das XBMC Media Center empfehlen. Läuft auf allen möglichen Betriebssystemen (afaik gibt es inzwischen sogar eine Android-Version) und ist... nunja, ein Mediacenter mit ner Reihe von sehr netten Features:

    • Man kann seine Serien und Filme organisieren, das Programm lädt sich die Informationen einfach aus dem Internet nach (in der Regel von IMDB bzw. TheTVDB).
    • Jede Menge Addons, zum Beispiel für Youtube. So kann man zum Beispiel recht schnell auf seinen Lieblingskanälen vorbei schauen.
    • UPNP-Renderer. Server geht zwar auch, aber imho ist der Renderer für ein Mediacenter irgendwie interessanter, wenn man es denn gebrauchen kann.
    • Trotz OpenGL-Interface so schnell, dass die meisten 720p-Videos auf einem Intel Atom flüssig widergegeben werden können. Läuft sogar auf dem Raspberry Pi.


    Ein paar (zumeist sehr technische) Dinge sind eher weniger gut gelöst, zum Beispiel dass das Herunterladen von Daten das gesamte Programm blockiert, aber trotz der kleinen Macken ist es so eines der ausgereiftesten OpenSource-Programme, die ich kenne.




    Zitat

    Kdenlive [...] ist äusserst umfangreich und für diverse Plattformen erhältlich.


    Aber leider auch instabil wie die Hölle. Hab des hier unter Linux, aber ich habe es noch nicht fertiggebracht, irgendetwas damit fertigzustellen, weil das Programm dauernd aus unerfindlichen Gründen abstürzt....

    Ich hab Monster jetzt durch. Eine wahnsinnig gute Serie, von der ersten bis zur vorletzten Folge einfach nahezu perfekt umgesetzt - wer auf eine eher düstere Atmosphäre und etwas Mindfuck steht, kann hier nicht viel falsch machen. Nur das Ende haben sie imho etwas versaut, nicht, weil diverse Fragen offen bleiben, sondern weil einfach eben jene Atmosphäre nicht mehr vorhanden ist - schade.


    Ach ja, irgendjemand hier ne Meinung zu When They Cry, ist der sehenswert?

    Was man sich aber durchaus antun kann, ist Shiki. Ist zwar im Grunde ne Vampirgeschichte, aber keine Sorge, kein Twilight-Klon - im Gegenteil, das ganze fängt zwar ziemlich langsam an, wird aber ab der Mitte immer düsterer. Eigentlich ist es auch weniger die Story an sich, die fesselt, als die vielen Fragen, die sich im Laufe der Zeit stellen, und die Erzählweise, die sich grob gesagt darauf konzentriert, wie Doctor Ozaki und Seishin mit demselben Problem umgehen.
    Außer den etwas langatmigen ersten paar Episoden gibt es wirklich nicht viel zu meckern, wenn man sich auf den etwas eigenwilligen Stil einlässt (Ich sag nur: Haare), bekommt man ne sehr gute Serie mit einem grandiosen Soundtrack geboten. Definitiv sehenswert.

    Zitat

    Phantom-Requiem of the Phantom (kann ich sehr ans Herz legen)


    +1, allein das Ende ist Perfektion in Reinform.


    Zitat

    Kara no Kyoukai (5 Sterne, 10/10 Onigiris oder wie auch immer es nennen will: SCHAUEN!)


    Naja, abgesehen davon, dass es mich ziemlich genervt hat, dass es davon keinen englischen Dub gibt und ich mich tatsächlich durch die Untertitel quälen musste: Die etwas eigenartige Reihe aus teilweise recht kurzen Filmen ist schon nicht schlecht. Wobei ich das Ende von Teil 7 ehrlich gesagt enttäuschend fand - es passte einfach nicht zur sonst doch recht düsteren Stimmung.




    Hab vor ein paar Tagen mit Monster angefangen, mit 74 Folgen zwar wirklich nicht gerade kurz, aber... bislang (20 Folgen durch) wirklich geniale Story.
    Ganz im Gegensatz zu ElfenLied, das doch extrem an der imho ziemlich albernen und stereotypischen Labor-Geschichte leidet und ab der Mitte irgendwann krampfhaft wie erfolglos versucht, in irgendeiner Weise tiefgründig rüberzukommen. Kann man durchaus schauen, aber man verpasst nicht viel, wenn man es nicht tut - hätte man mehr draus machen können. Kenne jetzt aber auch den Manga nicht.

    Zitat

    Ein Top-Anime habe ich nun nicht, weil alle auf ihre Weise richtig gut sind, aber meine Favoriten sind


    Dragonball
    Naruto
    One Piece
    Sword Art Online
    Bleach


    Also das ganze Zeug, das ich am meisten verabscheue, in einer Favoritenliste. Gut gemacht :thumbsup:


    Zitat

    Bin nicht wirklich so sehr auf explizite Gewaltdarstellung fokussiert. Wahrscheinlich ist deswegen auch der Elfenliedhype an mir vorbeigezogen, denn wenn man den Aspekt rauslässt isses auch nur ein durchschnittlicher Anime.


    Haha, Elfenlied... schau den gerade, aber sonderlich dolle ist der wirklich nicht. Und ganz ehrlich, die Gewaltexzesse sind eher lächerlich als sonstwas. Was mir aber aufgefallen ist: Yuka sieht praktisch genau so aus wie Eren bzw. Ein aus Requiem for the Phantom...


    Hat hier eigentlich jemand Monster gesehen? Soll ja ziemlich genial sein.

    Bin gerade mit Phantom: Requiem for the Phantom zugange und bald wohl durch. Meine Güte, was ein grauenhafter Name. Aber es ist großartig, geht laut MAL als Thriller oder Drama oder sowas durch. Auch, wenn die Serie nach einem gewissen Event erst einmal einen kurzen Hänger hat, unter anderem in Form einer Recap-Episode: Nette Story, die zwar erst einmal mit ziemlichen 08/15-Motiven anfängt (Hey, eine Organisation, die gern die Weltherrschaft hätte - wie innovativ), aber sich gut entwickelt und mit einigen Wendungen daherkommt und auch schonmal auf die Gefühle drückt. Dazu gibts dann aber auch ziemlich gute Charaktere - die Amerikaner müssen zwar noch lernen, "Ein" und "Zwei" vernünftig auszusprechen, aber gut. Gehört definitiv zu den besseren Dingen, die ich bislang kenne.

    Hat jemand schon Canaan gesehen? Ist der gut?


    Bin gerade dabei (danke für den Tip :D ) und find den durchaus gut. Die erste Folge fühlt sich allerdings so an wie eine Bruchlandung auf einer Insel, man weiß erst einmal absolut nicht, worum es eigentlich geht. Ändert sich natürlich, willl jetzt aber ned rumspoilern.
    Edit: Durch. Ich mag die Gedankenspielchen, aber das Ende war doch vergleichsweise enttäuschend.

    Zitat

    Und beim [lexicon]Encodieren[/lexicon] kann ich mir da keinen Zeitvorteil vorstellen, da die Kerne dauerhaft belastet werden und so eigentlich keiner in einen Sleepstate versetzt werden sollte.


    Wenn du nicht gerade das Glück hast und das Material so anspruchsvoll ist, dass da wirklich alle Kerne voll belastet werden, schon. Bei so nem durchschnittlichen Part idlen hier einige der sechs Kerne ziemlich viel rum (und werden dann teilweise sogar runtergetaktet, weil not in use). Aber mehr als ein paar % dürfte das nicht bringen, deswegen finde ich es auch etwas überflüssig - es sei denn, hier sind auf einmal alle zu Gentoo-Usern mutiert :D


    Ich bin aber nach wie vor ein Freund davon, mehr als eine Encoder-Instanz laufen zu lassen, dann idlet auch keiner der Kerne mehr rum. :D

    Zitat

    Ich kann die Haltung absolut nicht nachvollziehen.


    Naja, mag auch teilweise Gewöhnungs- und in jedem Fall Geschmackssache sein. Ich habe gerade mal in die deutsche Version von der Invasion und The Blind Bandit reingeschaut, ein paar Leute wie Hakkoda klingen ja ganz gut, nur.. Sokka und Katara zählen da jetzt nach wie vor nicht unbedingt zu und Toph... ernsthaft, was ist denn da schiefgelaufen. Sie klingt da exakt so wie ihre Eltern sie gerne hätten: Blind and tiny and helpless and fragile.... wird ihrem Charakter irgendwie überhaupt nicht gerecht.

    Zitat

    Azula...Naja, mit der bin ich soweit ganz zufrieden, obwohl ich meine, dass mir da manche Stellen nicht wirklich gefallen haben.


    Wirklich glänzen tut sie aber auch im Original leider nicht. Gehörte jetzt aber ohnehin nicht zu meinen Lieblingscharakteren.

    Zitat

    Katara hab ich stimmlich auch nicht als durchgehend winselnd im Kopf behalten.


    Gut, winselnd ist auch nicht der richtige Begriff, aber mir fällt auch kein besserer ein. Sie strahlt eben keine wirkliche Autorität aus.

    Zitat

    Ozais Stimme ist leider ziemlich farblos. Aber damit kann ich leben, als Charakter ist er ohnehin langweilig.


    Er ist auch der einzige wirklich eindimensionale Charakter in der ganzen Serie und entwickelt sich ungefähr genau so viel weiter wie der Kohlhändler. Spielt nur eben die wichtigere Rolle.

    Zitat

    Bumi klingt etwas verrückt und aufgedreht


    So muss der ja auch. "Someone's missing from your group, someone very important.... Where's Momo?"


    Ich kann mich mit den meisten Stimmen und der Sprache einfach nicht anfreunden. Ob ich das könnte, wenn ich das Original nicht kennen würde, weiß ich nicht - zumal sich "Earthbending tournament" irgendwie geschmeidiger anhört als "Erdbändigerturnier".


    Ich meine, ist ja nicht so, dass es gar keine deutschen Synchros gäbe, aber es gibt auch nur zwei Beispiele, die mir da jetzt auf Anhieb einfallen: Dexter und Avatar: Aufbruch nach Pandora. Die sind wirklich gut synchronisiert.

    Zitat

    aber ich möchte noch Avatar anbringen. [...] ist auf Deutsch einfach schon super, und dadurch ist das gucken für mich viel entspannter.


    Avatar auf deutsch... sounds pathetic, really. Das ist eigentlich eins der Beispiele, die ich persönlich jetzt eher absolut gegen deutsche Synchro anführen würde.
    Ich hab nie mehr als die erste Folge auf deutsch gesehen, aber die reicht doch schon: Sokka klingt etwa so lächerlich wie J.D. von Scrubs, Zuko transportiert über seine Stimme nicht eine Emotion und Katara klingt zu oft wie ein winselndes Mädchen. Aang und General Iroh sind dagegen ja schon gut, aber besonders letzterer wird in der englischen Fassung absolut genial vertont.


    An sich hat die deutsche Synchronisation von der Serie genau dasselbe Problem wie die meisten anderen: Das klingt alles so, als würden die Sprecher gerade in einer Schulklasse betontes Lesen üben, ohne auch nur ansatzweise auf den Inhalt zu achten. Ich weiß nicht wieso, aber bei fast allen deutschen Synchros, die ich kenne, ist es genau dasselbe. Insofern möchte ich gar nicht wissen, wie sich Mai, Azula, Firelord Ozai oder meinetwegen auch King Bumi anhören.


    Zitat

    Mich würde es interessieren, welche so eure Lieblingsintros sind.


    Ganz ehrlich? Die allermeisten Anime-Intros finde ich einfach nur peinlich. Da kommt dann zu einer Serie wie Berserk einfach irgendeine fröhliche Musik dahergedudelt... nein. Nein. Nein. Einfach nur nein. Deswegen sehe ich mir die auch immer nur bei der ersten Folge mal an und überspringe die danach.

    Zitat

    Mein i5 3570K ist unter Volllast auf 4,3GHz auf 37 Grad ohne Wakü.


    Aber auch nicht auf Luft. 37 Grad mit Luftkühlung bei ner 22nm-CPU sind utopisch, oder anders gesagt, Blödsinn, 70 dagegen fast schon normal. Nicht gut, aber realistischer als 37 Grad.


    Zitat von Sazoga

    Könntest du das rendern im Titel bitte durch encodieren ersetzen? (:


    Da hat jemand den Glauben an die Menschheit noch nicht aufgegeben, was? :D

    Zitat

    Ich habe mir schon mit vielen Programmen, die hier empfohlen wurden, den [lexicon]Prozessor[/lexicon] kaputt gemacht. Nochmal nein danke ^^''


    Tja... dann hast du wohl etwas falsch gemacht, kaputt gehen CPUs eigentlich nur bei zu hohen Spannungen und unterdimensionierten/falsch montierten Kühlern.


    Der Trick greift nur bei Teillast und ändert nichts an Spannung/Takt. Er verhindert nur das dauerde Ein- und Ausschalten einiger Rechenwerke. Wenn deine [lexicon]CPU[/lexicon] nicht bei normalem Volllast-Betrieb schon den Geist aufgibt, tut sie es hier erst recht nicht.

    Zitat

    Seltsam, bei mir werden auch ohne dieses Programm alle Kerne benutzt, wenn sie gebraucht werden.


    Darum geht es bei der Sache auch nicht, sondern viel eher darum, dass tiefere Sleep States deaktiviert werden, wenn ich das richtig verstanden habe. Wozu man Windows dazu neu starten muss, ist mir aber ein Rätsel, immerhin muss sich das Betriebssystem selbst darum kümmern, dass die [lexicon]CPU[/lexicon] überhaupt in solche Zustände wechselt. Jedenfalls kann das Auwecken der [lexicon]CPU[/lexicon] aus einem Sleep State eine Weile dauern, und wenn das oft passiert (bei schlecht parallelisierten Anwendungen der Fall), ist die [lexicon]CPU[/lexicon] quasi mehr mit Aufwachen und Taktwechseln beschäftigt als mit der eigentlichen Arbeit. Deswegen bewirkt der Trick auch nur unter Teillast irgendetwas.


    Dürfte allerdings den Strombedarf im Idle explodieren lassen. Für den Dauerbetrieb ist das jedenfalls nichts, allenfalls für einen temporärer Leistungsschub.


    Was mich ohnehin mal interessieren würde: Kann man unter Windows eigentlich irgendwo Einstellungen zum Frequency Scaling vornehmen? Ich meine, Linux kann man recht einfach dazu bringen, im Idle seltener unsinnig hochzutakten und unter Teillast deutlich seltener wieder runterzutakten, gibt auch nen Leistungsschub, wäre interessant, ob man ähnliches unter Windows hinbekommt, ohne gleich sämtliche Energiesparmaßnahmen zu deaktivieren.
    Die Höhe wäre jetzt natürlich, wenn mir irgendjemand sagen kann, ob man (unter Linux) den BFS-Scheduler so weit tweaken kann, dass Threads weniger oft von einem Kern auf den nächsten geschoben werden, ohne dass man die Kerne manuell zuteilt. Das macht nämlich leider auch Probleme und sorgt dafür, dass der Turbo nicht anspringt, wenn er eigentlich könnte.

    Wird glaube ich schwierig, zumal es ja durchaus Glaubenskriege um die richtige Sprache für Animes gibt - viele quälen sich ja am liebsten durch deutsche Untertitel und verstehen kein Wort, andere schauen lieber die deutsche Übersetzung eben weil sie sonst nichts verstehen und ein paar einsame Kreaturen wie ich finden beides meist absolut schrecklich und schauen lieber gleich alles auf englisch.


    Wie siehts da eigentlich bei euch aus?

    So, ich habe jetzt einfach mal ein kleines Testvideo erstellt. Ich hab einfach ein bisschen was dazu gequasselt, keinen Sound aufgenommen, war zu faul, das zu konfigurieren, aber es ging mir nur mal darum, zu testen, ob sich da was gebessert hat seit meinem letzten Versuch.
    Was auffällt:
    - Während der Aufnahme läuft alles butterweich - im Video sieht es leider oftmals anders aus. (Mit eingestellten 30fps).
    - Es gibt einige Repaint-Fehler, wo im Video Bildschirminhalte schlichtweg nicht aktualisiert werden. Passiert interessanterweise unabhängig von der Vollbild pro Frame-Funktion.
    - Es fehlen acht Pixel in der Höhe (1920x1072). Irgendwie scheinen nur 16-Pixel-Boundaries vernünftig zu funktionieren.
    - Die ogv-Datei, die das Programm ausspuckt, ist fehlerhaft. Es kommen Meldungen über falsche Keyframes, wenn man es abspielt, und Youtube zerschießt einem das Video dann komplett, musste also erstmal neu codiert werden. Und das, wo die Qualität nach dem Encoding ohnehin schon leidet, Theora ist eben nicht der Hammer.

    Zitat

    Gebt in das Terminal folgende Befehle ein:


    Code
    pactl load-module module-null-sink sink_name=mix
    pactl load-module module-loopback sink=mix
    pactl load-module module-loopback sink=mix


    Hinweis: Die Befehle werden nach dem Herunterfahren des PC's zurückgesetzt, weshalb man ein Script schreiben sollte welches am Besten automatisch startet.


    Das ist nicht einmal nötig. Man kann die drei Zeilen (ohne das pactl natürlich) auch einfach in die /etc/pulse/default.pa eintragen, dann gelten die nebenbei auch für alle Nutzer, nachdem man einmal den pulseaudio-Service neu gestartet hat. (Warum die letzte eigentlich zwei mal?)


    Ich habe das ganze auch schon einmal ausprobiert gehabt, leider ist recordMyDesktop (zumindest bei mir?) schlichtweg zu langsam für durchschnittliche OpenGL-Anwendungen, selbst der KDE-Desktop ist mit aktivierten Desktop-Effekten zu viel für das Programm. Außerdem gibt es Probleme mit Vollbildfenstern. Ich bin allerdings vor kurzem über GLC gestolpert, habe es aber noch nicht ausprobiert. Klingt aber deutlich vielversprechender als diese Frickelei mit PulseAudio.

    Zitat

    Wie gesagt, da geht es eben auch um die Frage des Settings. Mittelalter/Moderne? Westlich/Östlich?


    Setting ist mir an sich relativ egal, bislang wurde aus allem irgendwie etwas brauchbares gemacht.


    Zitat

    In Richtung Mindfuck oder Klassik-Horror?


    Da aber eher ersteres. Blankem Horror kann ich an sich erst einmal nicht so viel abgewinnen, weswegen ich das "Ende" von Berserk jetzt nicht so dolle und v.a. zu lang fand. Gut, im Manga gehts da ja noch weiter, aber das ist wirklich keine Glanzstelle.


    Zitat

    Was ich schon einmal sagen kann, ist, dass viele "Dark Fantasy"-Stücke nur als Manga vorliegen. Oder als Light Novel. Nimm beispielsweise The Guin Saga. Einige Elemente der Serie wurden in Berserk übernommen, aber wir reden hier von einer Buchserie mit 130 Ausgaben. Es gibt zwar einen Anime dazu, aber der ist mehr ein Teaser als alles andere.


    Hui. Ja, Guin Saga sagt mir was, und genau das bemängelt man ja auch an dem Anime. Deswegen hab ich den auch nicht geschaut, ich wollte schon etwas einigermaßen komplettes sehen. :D Muss ich wohl doch mal zum Leser mutieren.


    Anyway, Basilisk scheint schonmal recht interessant zu sein.