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  • Du kannst die modifizieren, aber nicht hacken.


    Ich wiederhole, was ich sage. Online Banking ist hackbar.

    Dein Gegenargument war im Prinzip "aber es ist nicht so leicht, wie einem Kind seine Brotbüchse zu klauen". Aber das habe ich auch nie behauptet.

    Klar stellen Tans eine Herausforderung dar. Aber es gab bisher keine Herausforderung, die nicht für irgendeinen Hacker zu klein war.

  • Dein Gegenargument war im Prinzip "aber es ist nicht so leicht, wie einem Kind seine Brotbüchse zu klauen".

    Nö, ich hab das nie abgestritten. Ich hab nur gesagt das dir der reine Zugang nichts bringt. Das Gegenargument was du da ansprichst hast du selber gebracht, ich aber nie ;) Und mal ernsthaft, wenn das so lukrativ und unsicher wäre, wie es in deinem Kontext teilweise rüberkommt, würde der Markt boomen und wir hätten ein globales Problem. Auf jeder Rechnung stehen alle Kontoinfos drauf die man benötigen würde, der Rest ist ja deiner Meinung nach auch keine nicht überwindbare Herausforderung. Ich gebe nur zu bedenken das bei weitem nicht mehr alle TANs benutzen, sondern man sich z. B. auch per Fingerabdruck auf dem Handy in einer App entsprechend verifizieren muss, damit was passiert auf dem Konto. Und auch die TANs an sich bekommst du nicht mehr so einfach wie es noch vor einigen Jahren mal war, selbst die Sparkasse hat ein wenig dazu gelernt ;) Aber wie gesagt, ich fürchte die Diskussion wird ähnlich enden wie die mit meinem Vater, der sich auch gegen Online-Banking wehrt und mit wilden Theorien um die Ecke kommt. Insofern belasse ich es dabei.


    Du kannst die modifizieren, aber nicht hacken.

    Ein Hack ist eine Modifikation :)

  • Nö, ich hab das nie abgestritten. Ich hab nur gesagt das dir der reine Zugang nichts bringt. Das Gegenargument was du da ansprichst hast du selber gebracht, ich aber nie ;)

    Wenn man tatsächlich nur den Zugriff auf den Kontostand hätte, brächte das tatsächlich nur wenig (nicht nichts), aber ich weiß nicht wieso du davon ausgehst, dass da Halt gemacht wird.


    Ein Hack ist eine Modifikation :)

    Das ist eine Frage der Definition und ich würde sagen, dass ein Hack eine wesentlich speziellere Definition erfordert. Ja, viele Hacks erfordern irgendeine Art der Modifikation, aber nicht jede Modifikation ist ein Hack und nicht jeder Hack ist eine Modifikation.

    Bei einem Hack verschafft man sich Zugriff auf etwas, auf das man keinen Zugriff haben sollte. Speziell in digitalen Systemen.

  • Wenn man tatsächlich nur den Zugriff auf den Kontostand hätte, brächte das tatsächlich nur wenig (nicht nichts), aber ich weiß nicht wieso du davon ausgehst, dass da Halt gemacht wird.

    Weil du, wie ich sagte, keine Überweisung (über 25 Euro) tätigen kannst ohne die zu bestätigen. Wie willst du das machen wenn du nur Zugang zum Online Banking hast? Nichts anderes sage ich die ganze Zeit.


    EDIT:

    Ich hab jetzt mal nachgezählt für dich, ich habe Konten bei 12 Banken und Brokern, ich hab nen ganzen Ordner nur für deren Apps auf meinem Smartphone. Bei der Consorsbank z. B. muss ich alles über eine zweite Secure-App bestätigen was ich auf dem Konto machen will, Holvi, Vivid und Co. verlangen in der App nach meinem Fingerabdruck und, je nach Höhe der Überweisung, zusätzlich eine SMS TAN. Bei meinem Firmenkonto kann ich nicht mal einen Dauerauftrag löschen, ändern oder anlegen ohne vorher schon mit einer TAN zu bestätigen. Bei keinem meiner Konten würde es dir etwas bringen, wenn du dich ins Online-Banking "reingehackt" hättest. Du bräuchtest mindestens noch mein Smartphone, und je nachdem noch meinen Finger (bei Flatex sogar noch die Keycard, die es nur auf Papier gibt). Mit Sicherheit ließe sich das irgendwie umgehen, aber dafür müsstest du schon arg viele Hürden aus dem Weg räumen und es wäre viel einfacher, was bei mir zu kaufen, und die Bankverbindung von meinen Rechnungen bei Amazon und Co. zu hinterlegen und nen Großeinkauf zu machen.

  • Aber diese Bestätigung ist doch auch nicht unhackbar und gehört ebenso zum Online-Banking.

    Und dein Konto scheint noch wesentlich unsicherer zu sein, wenn man damit 24,99€ überweisen kann, ohne diese zusätzliche Sicherheit zu haben...

  • Weil ich das Potential gehackt zu werden als kein so großes Problem sehe.

    Ich sehe es als ein reales Problem und sichere mich deswegen so gut es geht ab, wo es keine zu großen Schwierigkeiten bedeutet. So lange das eine Option war, schloss das zum Beispiel ein, Online-Banking nicht zu aktivieren, sondern einfach bei der Sparkasse vorbeizulaufen, wenn was los war.

  • Aber es ist viel einfacher an deine Daten vom Smartphone zu kommen, als an die von deiner Bank. Und im Idealfall hast du ein paar persönliche Infos auf dem Smartphone, die viel mehr Wert sind als dein Zugang zum Online-Banking, was halt erstmal nichts einbringt. Egal, wir drehen uns im Kreis, du hast für mich die Prioritäten falsch verteilt, und ich für dich. Treffen wir uns einfach da :)

  • Alle Apps dadrauf laufen über eine einzelne Mailadresse, für die ich das Passwort ändern kann, die Telefonnummern meiner Kontakte wären tatsächlich findbar aber nichts weiter, nicht einmal die vollen Namen (teilweise gar keine Namen), keine Cloudservices...


    Im Prinzip ist das Ding nur ein MP3-Player, mit dem ich ab und an was nachschlage.

  • Eine Adresse für alles am Handy. Wer die hat, hat Zugriff auf meine Lateinvokabeln genau wie auf mein Handyspiel.
    Hätte ich mehrere, wäre das Handy ein besseres Ziel, da man mehr Adressen rausbekäme.


    Zufällige Handynummern kann man auch einfach durch zufälliges Eintippen bekommen, sehe da kein großes Schabernackpotential.^^

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