Beiträge von Alresu

    Aye, Epic spinnt seit gestern wohl ein wenig. Etwas über 2,5 Stunden hast du noch, ich würde es einfach erneut versuchen. Und dran denken, mal den PC neuzustarten, um zu gucken, ob's eventuell doch in der Bibliothek ist und nur wegen eines Bugs nicht sichtbar.

    Kaiserschnitt.
    Die Schwangerschaft wurde erst im siebten Monat entdeckt und erst für einen Tumor gehalten. (kA, warum die nicht gleich auf Schwangerschaft kamen. Waren wohl doofe Doktoren.)

    Das Kind des Kindes war okay. Wobei die Mutter auch eine Kondition hatte, durch die sie die Pubertät quasi in frühster Kindheit durchlief.

    Ich rendere mit VegasPro, habe aber auch teilweise automatisch runterfahren lassen.
    Wenn man schon ein paar Wochen dabei ist, kann man ja abschätzen, wie lange es brauchen wird, und kann einfach den mit Windows mitgelieferten Shutdown-Timer nutzen. Wäre es nötig, würde ich das wohl auch tun, aber ich mache so viel am PC, bei dem man nebenbei rendern lassen kann, dass es einfach nicht nötig ist.

    Und es nötig zu machen, auch wenn die Videos dadurch eventuell ein klein wenig besser aussehen... Denke nicht, dass sich Vor- und Nachteile da aufwiegen würden.

    Aber auch das ist eben etwas, das Männern wesentlich leichter fällt.

    Frauen werden seltener dazu erzogen und haben den Testosteronvorteil nicht.


    Und auch wenn du nicht sagst, dass man wirklich aggressiv sein soll: Die wirklich aggressiven sind dennoch die, die davon profitieren.

    (Da ja auch Männer in dieser Branche die selben niedrigen Löhne erzielen ist somit auch keine Geschlechterungerechtigkeit gegeben)

    Die Ungerechtigkeit kommt dann eher daher, dass Frauen eher zu diesen Berufen gedrängt werden und ihnen einige andere nicht angeboten werden.
    Man hat ja keine freie Stellenwahl, die Arbeitgeber haben eine Menge mitzureden. Dazu kommt der Druck durch die Gesellschaft, in bestimmte Rollen zu gehen.

    Das heißt, beim "Bereinigen" wird nur ein Problem geschönt, weil zwei andere rausgefiltert werden.


    Zum Sprachteil stimme ich dir in großen Teilen zu.

    Jedes Wort kann zu einem Problem werden, wenn es als Waffe, statt als Werkzeug genutzt wird.

    Und man kann jedes Werkzeug als Waffe nutzen. Wenn ich dich einen "Schuh" nennen würde, wäre das noch kein Problem. Benutzt (so gut wie) keiner als Beleidigung, also macht es nicht wirklich was aus. Aber je mehr Leute es als Beleidigung, als Waffe, nutzen, desto problematischer wird das Wort.

    Und irgendwann ist es eben für die meisten kein Werkzeug mehr.


    Die Wahrnehmung ist wichtig und ein Problem entsteht tatsächlich dadurch, dass sie subjektiv ist. Man kann nicht einfach jedes Wort verbieten, dass irgendjemand beleidigend findet. Aber man kann beachten, welche Worte eine relevante Gruppe beleidigend findet.

    Die Sinti und Roma wären zum Beispiel eine relevante Gruppe. Ein einzelner Roma nicht.

    Wenn eine einzelne Frau sich durch das generische Maskulinum stört, ist das kein Problem. Wenn es aber viele werden schon. Und dann ist eine Änderung nötig.

    Die großen Fragen sind:
    1.: Stören sich genug Betroffene am momentanen Sprachgebrauch?
    2.: Falls ja: Wie sollte man den Sprachgebrauch ändern?


    Wir befassen uns oft mit der zweiten Frage mit Argumenten und lassen die erste außen vor. Bei der tendieren die meisten dazu, einfach in ihre Lager zu fallen.

    Das dürfte das größte Problem sein. Es bräuchte eine wirklich aussagekräftige Studie, in der genug Personen das Problem dargelegt wird, bevor sie sich dann dazu äußern. Wenn ein relevanter Teil der weiblichen Population das Problem sieht, dann sollte auf jeden Fall etwas getan werden.

    Ich selbst gehe davon aus, dass dieses Problem gesehen werden würde und befasse mich deshalb auch mit der zweiten Frage, wo ich dann ebenfalls zum Gegner des momentanen Trends werde. Besonders, da wir ohne Daten den Pfad wählen sollten, der das geringere Risiko birgt. Entweder das potentielle Problem ignorieren und es weiter stören lassen oder ein Problem behandeln, welches vielleicht nicht da ist. Wenn es darum geht, vielleicht etwas Überflüssiges zu tun oder vielleicht etwas Wichtiges nicht zu tun, tue ich lieber das Überflüssige. Vorbeugen, statt nach hinten fallen und so.


    Die Asterisks sehen schlimm aus, der Sprachfluss wird gestört, oft klingt es im Mündlichen einfach nur nach entweder einem generischen Femeninum oder als hätte eine Person Frauen vergessen und sich fast rechtzeitig ihrer Existenz erinnert.

    Das Gendern an sich halte ich also durchaus für sinnvoll. Die Art und Weise nicht.



    EDIT:



    Finde es auch blöd dass diese Opfer-Kultur immer weiter ausgebaut wird, aber wenn sich jemand lieber wimmernd in eine Ecke setzen möchte und rumlabert von wegen "Gender paygap hier gender daa und nur weil ich eine Frau / Divers bin ÖH" anstatt zu Planen, und auch mal aggressiv in eine Verhandlung einzusteigen und sich RESPEKT zu erarbeiten unabhängig von dem was man da unten besitzt oder als was man sich fühlt.

    Ich widerspreche.

    Erst einmal halte ich es für schlecht, Aggressivität zu belohnen. Sorgt für ein weniger friedliches Miteinander.

    Dann bekommen Männer dadurch einen Vorteil. Testosteron lässt uns gerne mal aggressiver und überheblicher werden. Beides wird auf dem Jobmarkt belohnt, da eben viele deine Meinung teilen.

    Frauen haben das aber nicht so. Davon abgesehen werden sie darauf trainiert, weniger aggressiv zu sein, während wir Männer tendentiell eher auf Krawall getrimmt werden.


    Was du hier vorschlägst, und was in der Wirtschaft Realität ist, ist eine Belohnung schlechter Charaktereigenschaften, statt eine Belohnung der Fähigkeiten. Eine brüskere Person bekommt den besseren Job, als die qualifizierte, einfach weil sie sich mehr traut.

    Damit bekommen wir eine Gesellschaft voller Rüpel in Führungspositionen. Warum sollte man das wollen?
    Es sei denn, man ist selbst Teil dieser rabiaten Gruppe.

    Was genau meinst du mit dem "unbereinigten"? Welche Faktoren sind das?

    Und die Faktoren, die man ändern kann, welche sind das? Wenn es etwas ist wie "Keine Kinder bekommen", dann ist das ziemlich inakzeptabel.


    Also erstens hab ich geschrieben, dass jegliche Unterschiede, so sie denn vorhanden sind (bereinigt und unberechtigterweise) anzugehen sind

    "und unberechtigterweise" stört mich. Welche Unterschiede wären denn berechtigt?


    Rassismus jeglicher Coleur hält aber inhaltlich (zurecht) keiner Argumentation stand und kann, darf und sollte dementsprechend auch abgewertet werden.

    Stimme zu. Genauso Sexismus. Und darum geht es hier.

    Gendern ändert aber nichts am Inhalt sondern nur an der Verpackung

    Um beim Vergleich zum Rassismus zu bleiben: Nehmen wir also an, ein Nazi schreibt einen Aufsatz (also keiner von den Mitläufernazis, sondern die wirklich bösen, die wissen, dass das was sie tun moralisch verwerflich ist) und schreibt über Martin Luther King und die Rechte für Schwarze in den vereinigten Staaten. Und lässt dabei ab und an ein paar der Schimpfworte fallen, die früher nicht als solche galten, hält sich aber an alle Fakten... wäre das dann okay?
    Es würde nur die Verpackung ändern.


    Ich bin nicht für das Gendern auf diese Art. Aber der Sinn dahinter ist für mich absolut schlüssig, da die "Verpackung" absolut etwas ausmachen kann, wenn sich Leute dadurch attackiert fühlen.

    Du denkst, die Unterschiede, wie die Gehaltsdiskrepanz sind nicht so groß? Wie groß denkst du denn sind sie? Mal davon abgesehen, dass jeder Unterschied inakzeptabel wäre...


    Das es Regeln in den Universitäten gibt, die die politischen Ansichten bevorzugen oder benachteiligen ist nichts Neues und nichts Schlechtes. Ich persönlich möchte nicht, dass Rechtsextreme (und ja, auch davon sind einige in der Lage zu studieren) von Schwarzen, Juden, Homosexuellen etc. so schreiben, wie sie es gerne tun würden....

    Sehe ich ähnlich, wobei ich dem "bietet eigentlich keinerlei Vorteile" widerspreche.

    Es gibt ein paar Leute, die sich dadurch mehr inkludiert fühlen, was durchaus ein Vorteil ist. Ich denke, für direkte Ansprachen sollte man gendern, wobei es eine bessere Lösung als den Asterisk geben muss (ich wäre einfach für vollständigen Nennungen im mündlichen und für ein Slash im schriftlichen Bereich, schätze ich), aber in Texten ist ein generischer Maskulin okay.
    Meinetwegen auch ein erzwungener Wechsel auf das generische Femininum. Aber beides, besonders in der Asteriskvariante, unterbricht den Lesefluss.


    Dass es wichtigere Angriffspunkte gibt, sollte klar sein, aber das ist ja kein Entweder-Oder. Man sollte alle Probleme zu klären versuchen. Und bei allem anfangen.