Der neue PC

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Anzeige
    Hallo allerseits,

    Ich bin auf der Suche eines neuen PCs kann mir da einer etwas empfehlen?
    Der pc wird nicht zum zocken genommen, sein Verwendungszweck ist und bleibt arbeiten ( Video Bearbeitung, surfen ect. )
    Mit verstärktem Fokus auf Leistung & Speicher!

    Ich tendiere ja zu einem 2018er MacBook Pro, ich wollte nur bei 1,5k€ nach einigen Alternativen Ausschau halten :)
  • Budget? Sonstige Vorlieben oder Abneigungen?

    Grundsätzlich wärst du beim Fokus auf Videoschnitt und -bearbeitung vermutlich mit einem Ryzen Threadripper, SSDs und 32 GB RAM sehr gut bedient. Das MacBook Pro ist ein gutes Produkt, aber da wären wir wieder bei Vorlieben. Wenn du lieber was Portables brauchst, gut, aber mit Einschränkungen, da Apple. Wenn du die Adobe Creative Cloud nutzt, passt's aber wieder, da die Software ganz gut aufeinander abgestimmt ist. Windows kannst du zwar auch drauf installieren, aber das halt ich für nicht so sinnvoll.

    Wenn du allerdings noch damit zocken willst, wäre der Ryzen 7 2700x vermutlich besser geeignet als der Threadripper und - je nach Modell - auch ein gutes Stück günstiger. Für ein komplettes Setup fehlen aber ein paar mehr Infos. Dann bastelt dir sicher jemand was Cooles zusammen. :)

    PS: Mac Mini kannst du vergessen. Prozessor ist eher so mittelmäßig und da sind nur 128 GB SSD verbaut! Das reicht auf Dauer niemals, wenn du Videos bearbeiten willst. Der ist mehr so als flotter Office-PC gedacht.
  • Anzeige
    Also das ich eine Vorliebe für Apple habe ist glaube ich leicht zu erkennen :D

    Naja wie gesagt die elgato Software muss darauf laufen genau so wie Video Bearbeitung ( ich will das in 4K aufnehmen, bearbeiten und hochladen ) Die schmerzgrenze ist bei 1k€ wie gesagt der pc wird nicht zum Spielen genutzt.
  • Noba schrieb:

    Der pc wird nicht zum zocken genommen, sein Verwendungszweck ist und bleibt arbeiten ( Video Bearbeitung, surfen ect. )
    Mit was für Software arbeitest du / hast du vor zu arbeiten? Was machst du damit genau?

    Noba schrieb:

    Also das ich eine Vorliebe für Apple habe ist glaube ich leicht zu erkennen
    Damit kann ich nicht dienen.
    Java is to JavaScript what Fun is to Funeral

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von RealLiVe ()

  • Bei Apple wirst du mir 4K-Produktionen mit 1000 Euro nicht glücklich. Die Prozessoren in dem Preissegment sind okay, aber ziehen das Exportieren wirklich in die Länge. Hinzu kommt, dass die integrierten Grafikkarten Mist sind und die Kühlung beim längerem Exportieren in 4K auch nicht die beste ist, was klar ist, wenn man sich die Größe der Geräte anschaut. Zumindest bei den Laptops. Wenn du also zur Unterstützung beim Exportieren noch die Grafikkarte nutzen willst, muss meist ohnehin eine externe Grafikkarte her.
    Versteh mich nicht falsch, ich hab selbst ein MacBook Air und bin seit jahren Apple-Nutzer und Fan. Nur ist das Preis-Leistungsverhältnis seit ein paar Jahren einfach nicht mehr so geil. Die Software entwickelt sich gefühlt nur langsam weiter und seit AMD die Ryzen-Serie rausgebracht hat, gäbe es für mich im Privatbereich und in der Preisklasse keinen vernünftigen Grund, warum man dafür Apple nehmen sollte. Für 900-1000 Euro kriegst du einen mehr als anständigen Windows-PC für deine Zwecke. Im Business-Bereich ist es wieder was anderes. AirDrop und die Tag-Funktion sind einfach hammer. Braucht man privat aber nichts so häufig, dass das den Preis rechtfertig. Meiner Meinung nach jedenfalls.
  • RealLiVe schrieb:

    Game of Jones schrieb:

    Nur ist das Preis-Leistungsverhältnis seit ein paar Jahren einfach nicht mehr so geil.
    War das Preis-/Leistungsverhältnis bei Apple wirklich irgendwann mal geil?
    Ansichtssache. Ich für meinen Teil fand die Preise zwar leicht drüber, aber die Software hat's das wieder ausgeglichen. Als ich mein erstes MacBook Air gekauft hab, gab es quasi noch keine Konkurrenz im Ultrabook-Markt. Doch In den letzten Jahren sind die Einstiegsmodelle entweder weggefallen oder haben sich so krass im Preis gesteigert, dass sie für mich keine Einstiegsmodelle mehr sind. Die sich kaum weiterentwickelte Software war dann auch kein Argument mehr, Apple im Privatgebrauch zu nutzen, wenn nicht grad der Rest der Apple-Familie auch mit am Start ist.
    Trotzdem bleiben es auch heute noch sehr gute und hochwertige Produkte und in Sachen Datenmanagement stinkt Windows immer noch total ab. Knackpunkt ist allerdings, dass das mittlerweile recht egal ist, da SSDs immer beliebter werden und mittlerweile auch halbwegs günstig sind. Apple hat mal wieder verschlafen, die Alleinstellungsmerkmale auszubauen. Mit nem 13" super-mega-Retina-Display fängste halt niemanden mehr. Schon gar nicht für 2000 Euro. ;) Vom Adapter- und Kabelwahnsinn brauch ich gar nicht erst anfangen ...
    Wie gesagt, bei Firmen sieht's wieder anders aus.

    Leicht OT: Der HomePod reizt mich beispielsweise schon sehr, nur will ich mich nicht an Apple Music binden. Und bei der Apple Watch Series 4 stört mich, dass einige Kernfunktionen in Deutschland nicht verfügbar sind. Bis das geht, ist wahrscheinlich schon die Series 6 draußen. Nur weil Deutschland so konservativ ist, was Datenschutz und Rechtsprechung angeht. Dauert halt alles 100 Jahre - wie bei Apple Pay. Wäre ich auch direkt dabei gewesen. Mittlerweile unterstützt aber fast jede Bankkarte kontaktloses bezahlen, also warum den Stress machen und den Kram verknüpfen, wenn's auch ohne geht. Ergibt das Sinn? :o
  • Game of Jones schrieb:

    in Sachen Datenmanagement stinkt Windows immer noch total ab.
    Was genau macht OS X denn wo besser?

    Game of Jones schrieb:

    nur will ich mich nicht an Apple [Music] binden
    Man wird bei Apple gezielt in deren Universum gehalten. Es wird einem viel zu oft unnötig schwer gemacht einfach frei entscheiden zu können, was man gerne an Zusatzsoftware oder Produkten kaufen könnte. Da liegst du mit Linux oder Windows um mehrere Universen vorne. Das kann für mich auch die angeblich so viel bessere Software einfach nicht raushauen. Man muss vermutlich einfach daran glauben, dann findet man es gut. Das ist ok, aber rein nüchtern betrachtet kauft man sich mit einem Appleprodukt einfach viel zu viele Einschränkungen, finde ich.
    Viele Grüße,

    Christian
    __________________________________
    Besuch mich auf YouTube
  • Am Mac arbeiten? Das kann ich nachvollziehen. :D
    <- (iMac Pro Enthusiast)

    Aber leider ist es wirklich so, mit 1.000€ kommst du da nicht sonderlich weit, obwohl der neue Mac Mini selbst in der Basisausstattung recht potent ist. Ich würde aber doch lieber noch ein bisschen ansparen/drauflegen und die Version mit dem i7 und 16 GB RAM nehmen, dann hast du nämlich echt ein Klein-aber-fein-Monstrum für knapp unter 1.500€. Die verbaute SSD ist zwar winzig, muss aber nur das System und die Programme beherbergen, den Rest solltest du sowieso auslagern, idealerweise auf ein RAID-System oder sogar eine externe SSD.

    Als Alternative gibt es immer noch Hackintosh-Systeme, die sind allerdings eher was für Bastler und nicht immer komplett problemfrei. :/
  • @Game8 Ich kann Dateien mit farbigen Tags versehen. Geht mit Windows nur mit Plugins.
    Der Finder funktioniert deutlich besser und schneller als die Windows-Suche. Ich hab nicht alle paar Tage ein Update und alle paar Wochen eins, was Dinge ändert, ohne mir gezielt zu sagen, was geändert wurde. Unerfahrene können in Windows viel zerschießen, weil man auf alles Zugriff hat. Apple sperrt erstmal alles Wichtige weg und zeigt den Kram auch gar nicht erst an. Wobei wir da natürlich wieder bei den Einschränkungen sind. Aber das ist in dem Fall echt gut so, finde ich. Die Geräte sind so konzipiert, dass du sie auspackst und loslegen kannst. Die funktionieren auch einfach. Man muss nichts groß einstellen, updaten, Programme installieren und überlegen, wo man die abspeichert. Macht das Gerät alles von alleine und recht zuverlässig. Ich find’s bequem, aber verstehe jeden, dem das auf die Nüsse geht und der mehr Kontrolle über das gesamte Gerät will. Das geht da auch, ist nur umständlicher als bei Windows, wo man quasi fast immer Adminrechte hat.
    Was die Daten konkret angeht, erstellt Apple beim Bearbeiten eine Art neue Kopie der Datei und ersetzt die alte damit. Zumindest war das mal so oder zumindest habe ich das so immer verstanden. Windows zerstückelt gern und fragmentiert so die Festplatten viel stärker. Wie gesagt, seit SSDs nicht mehr so relevant. War damals halt echt n USP von Apple.
    Sind zumindest meine Erfahrungen im direkten Vergleich über circa 8 Jahre. Mit Windows 10 hat Microsoft allerdings viel richtig gemacht, auch wenn noch Potenzial nach oben ist.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Game of Jones ()

  • Game of Jones schrieb:

    Ich kann Dateien mit farbigen Tags versehen. Geht mit Windows nur mit Plugins.
    Stimmt, aber bevor ich alles bunt mache, organisiere ich lieber anständig - ist wohl eher eine persönliche Vorliebe.


    Game of Jones schrieb:

    Der Finder funktioniert deutlich besser und schneller als die Windows-Suche.
    Bis Windows 7 gebe ich dir Recht, ab Windows 10 ist das aber nicht mehr der Fall.


    Game of Jones schrieb:

    Ich hab nicht alle paar Tage ein Update und alle paar Wochen eins, was Dinge ändert, ohne mir gezielt zu sagen, was geändert wurde.
    Es steht dir frei, dir alle Changelogs anzusehen. Die Updates die wirklich was ändern wovon der Benutzer auch was mitbekommt, kommen 1-2 Mal im Jahr, also alles eine sehr übertriebene Darstellung hier, sorry.


    Game of Jones schrieb:

    Unerfahrene können in Windows viel zerschießen, weil man auf alles Zugriff hat.
    Kannst du ja mal versuchen. Und wer wirklich unerfahren ist, der lässt sich den PC hoffentlich einrichten und derjenige der es macht, ist so clever keinen User mit Adminrechten zu vergeben zum täglichen Arbeiten. Du kannst aber einen Umstand der einfach ein Anwenderfehler ist, jetzt nicht wirklich Windows in die Schuhe schieben. Zumal selbst wenn du als Admin unterwegs bist, du immer gefragt wirst ob du dir wirklich sicher bist bei dem, was du da tust. Wer das nicht ist und trotzdem Ja klickt, der hats nicht anders verdient. Davon ab kann ich OS X genau so zerballern, ich habe jahrelang mit Hackintosh Maschinen gearbeitet, also sag mir bitte nicht, ich kann das nicht zerschießen ;) Kannst ja mal eine Kernel-Panic bei OS X reparieren, ich setze mich dann lieber an den Bluescreen von Windows, geht in der Regel schneller und einfacher weil die Dokumentation besser ist.


    Game of Jones schrieb:

    Apple sperrt erstmal alles Wichtige weg und zeigt den Kram auch gar nicht erst an.
    Windows auch.


    Game of Jones schrieb:

    Die Geräte sind so konzipiert, dass du sie auspackst und loslegen kannst. Die funktionieren auch einfach. Man muss nichts groß einstellen, updaten, Programme installieren und überlegen, wo man die abspeichert. Macht das Gerät alles von alleine und recht zuverlässig.
    Okay, aber was davon kann Windows nicht? Du machst den Rechner an und fertig. Anwenderprogramme sind auch vorinstalliert, obs die sind die man braucht oder nicht steht auf einem anderen Blatt Papier - bei Windows wie auch bei OS X oder Linux.


    Game of Jones schrieb:

    ist nur umständlicher als bei Windows, wo man quasi fast immer Adminrechte hat.
    Das kommt ja darauf an was du einstellst. Du kannst dir ja auch einen Diesel kaufen und Benzin tanken. Sollte man nicht machen, aber geht. Kann natürlich den Leuten das denken komplett abnehmen und zig Sperren und Erkennungsmöglichkeiten einbauen, aber ich finde es durchaus gut, dass man Leute dazu nötigt, mal nachzudenken. Was nicht heißen soll das Apple das nicht macht - Apple bevormundet nur allzu gern.

    Also du siehst, es ist eigentlich gar nicht so viel anders. Es sieht nur anders aus und funktioniert unter der Haube etwas unterschiedlich. Alles hat Vor- und Nachteile, aber es wäre schön, wenn die Vorurteile gegenüber Windows mal aufhören würden. Die kommen, damit spreche ich jetzt nicht dich persönlich an, nämlich sehr oft immer von Leuten die mit Windows nicht arbeiten, also von nichts ne Ahnung haben, aber sofort wissen das alles scheiße ist - und das nervt.

    Für mich persönlich war OS X einfach irgendwann zu unflexibel. Die Programme die ich bräuchte gab es in der Regel nicht dafür, zwar gab es Alternativen aber die waren entweder überteuert oder schlichtweg in der Entwicklung meilenweit zurück. Für kreatives Arbeiten ist ein Mac oder MacBook sicherlich was ziemlich geniales (wenn man die Preise ausblendet), aber zum "richtigen" Arbeiten wie ich es im Büroalltag mache kann ich die einfach nicht gebrauchen. Das sind aus meiner Sicht einfach Spielzeuge so wie Tablets mit Android. Sieht alles irgendwie toll aus, ist aber unproduktiv in meinem Umfeld.
    Viele Grüße,

    Christian
    __________________________________
    Besuch mich auf YouTube

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Game8 ()

  • Paar gute Ansätze dabei @Game8 Ich will an der Stelle auch gar nicht mehr weiter diskutieren, da wir in gemeinsamer Arbeit sicher die größten Unterschiede rausgestellt haben. :)
    Ich arbeite in einer Werbeagentur und kann nur sagen, das ich Windows dort echt gruselig finde. Wir nutzen aber auch teilweise Macs und teilweise Windows-PCs. Das ist ziemlich ätzend und fängt zum Beispiel auch bei den Dateinamen schon an. Windows-Unlaute mag Apple nicht, dafür mag Windows keine Fragezeichen.
    Die anderen Funktionen sind natürlich abhängig vom Nutzer. Wie gesagt, Windows hat mit Win10 sehr viel richtig gemacht und mittlerweile bin ich wieder an dem Punkt, dass ich beide sehr gerne benutze, aber mit Windows deutlich flexibler bin, was meine privaten Anwendungen angeht. Vorher hatte Apple da für mich und meine Einsatzzwecke die Nase vorn.
    Den gegenseitigen Hate kann ich aber auch nicht nachvollziehen. Egal ob für PC, Smartphones oder Konsolen. Aber die Kriege wirst du immer haben. Letztlich ist jeder anders und jeder benutzt sein Gerät anders. Wenn man das mal verinnerlicht hat, kann man sich die Stänkereien auch sparen und objektiv hilfreiche Empfehlungen für den gesuchten Einsatzzweck geben, schätze ich.
  • Huiuiui, ein Mac vs. PC? :D Soll ich da jetzt mitmischen :huh:

    -

    Game of Jones schrieb:

    Wenn man das mal verinnerlicht hat, kann man sich die Stänkereien auch sparen und objektiv hilfreiche Empfehlungen für den gesuchten Einsatzzweck geben, schätze ich.
    Korrekt, wobei das jetzt von der Antwort abhängt, auf die ich / wir (?) noch warten.

    RealLiVe schrieb:

    Mit was für Software arbeitest du / hast du vor zu arbeiten? Was machst du damit genau?
    Wenn da "10 Jahre Final Cut - Erfahrung" als Antwort kommt, dann hat sich das ohnehin erledigt. Ebenso bei beispielsweise Vegas.
    Java is to JavaScript what Fun is to Funeral