capturing, Auflösung, schneiden, rendern usw.

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  • capturing, Auflösung, schneiden, rendern usw.

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    Hallo zusammen,


    ich hätte da noch das ein oder andere Problem bzw. sehe Verbesserungspotenzial und vielleicht bekomme ich hier Unterstützung oder den ein oder anderen Hinweis in die richtige Richtung.


    Kurz etwas zu dem was ich so auf YouTube mache. Ende 2017 habe ich mir überlegt eigene LetsPlays zu produzieren. Inzwischen hat sich eine tolle Community auf meinem Kanal versammelt. Hauptthema ist Oxygen Not Included, allerdings gab es und wird es in Zukunft auch noch andere Games geben.


    Aktuell nehme ich in 3840x2160 mit OBS auf, jetzt habe ich hier im Forum gelesen dass es für die Bildqualität besser wäre in 3200x1800 aufzunehmen. Gibt es Nachteile die das Ganze mit sich bringt? Höhere CPU oder GPU-Auslastung? Wichtig wäre mir da möglichst gute Bildqualität auf YouTube zu erreichen. Meine aktuellen Aufnahme-Einstellungen sowie Hardware werde ich zum Ende des Kommentars noch auflisten. In dem Zusammenhang stellt sich mir noch die Frage ob es sinnvoll ist beim capturen die Dateien auf eine SSD oder HDD zu schreiben?


    Bislang werden meine Videos unbearbeitet hochgeladen. Dies würde ich gerne in Zukunft ändern. Mir schwebt vor die Videos zu schneiden, an bestimmten Stellen Overlays einzublenden, Vielleicht ein Intro usw…


    Da stehe ich dann vor der Frage, welche Software macht da am meisten Sinn und welcher Codec? Erfahrungen sind fast nicht vorhanden, ich habe Davinci Resolve installiert, aber quasi nicht benutzt.


    Hardware

    CPU: i7 8700k

    Board: Asus Z370-F ROG STRIX

    RAM: 32 GB Corsair

    GPU: GeForce RTX 2080 Ti


    OBS Einstellungen -> Aufnahmen

    Art: Normal

    Aufnahmeformat: mp4

    Codierer: NVENC H.264

    Qualitätsregulierungsmethode: CBR

    Bitrate: 100000

    Keyframe: 0

    Voreinstellung: Hohe Leistung

    Profile: high

    Level: auto

    Benutze Time-Pass Codierung: Ja

    GPU: 0

    B-frames: 2

    Schon mal Danke an jeden der bis hierhin gelesen hat. :)
    Youtube-Kanal: Chrillo-Gaming
  • Chrillo-Gaming schrieb:

    Aufnahmeformat: mp4
    Ändern zu MKV, wenn dir es lieb ist, das eine Aufnahme nach einem unerwarteten Abbruch wiederherstellbar ist.

    Chrillo-Gaming schrieb:

    Qualitätsregulierungsmethode: CBR
    Warum Bitrate? Änder das auf CQP

    CQP auf 16, Profil auf Main, 2-pass aus, b-frames auf 0

    falls die aufnahme neucodiert wird.


    Ansonsten bei Aufnahme wird direkt hochgeladen Situation: Würd ich auf CQP 19 oder max 20 gehen, und die RTX sollte auch Hohe Qualität, 2pass, b-frames 4, profil high verkraften.

    Wenn du recodierst, dann natürlich auch drauf achten das du da auch auf CQP oder CRF gehst, ggf sogar mit den settings die ich dir nannte bei Direktupload.
    Ich kann von Bitratenencoding nur abraten.





    Seit etlichen Monaten komplett veraltete Signatur, wie ihr sicherlich schon bemerkt habt. Habe mittlerweile mehr als 4 Projekte, weshalb die Signatur leider momentan gesprengt ist xD
    Notdürftig die Liste was aktuell läuft: Unreal | DooM 2: Project Brutality | Complex DooM (LPT) | DooM 2016 | Need For Speed III: Hot Pursuit | Dirt 4 | WRC 7
  • Das Ding mit 3840x2160 vs 3200x1800 ist, dass Youtube ab bestimmten Auflösungen höhere Bitraten zur Verfügung stellt. Die 4k Bitrate wird halt ab 3200x1800 zur Verfügung gestellt und ist aber für 3840x2160 nicht höher. Da Youtube knauserig mit der Bitrate ist, kann es für den Gesamteindruck besser sein, die Bitrate für weniger Pixel zur Verfügung zu stellen. Im Zweifel musst Du das aber mal mit einem kleinen Testvideo ausprobieren.
  • Drexel schrieb:

    Die 4k Bitrate wird halt ab 3200x1800 zur Verfügung gestellt und ist aber für 3840x2160 nicht höher. Da Youtube knauserig mit der Bitrate ist, kann es für den Gesamteindruck besser sein, die Bitrate für weniger Pixel zur Verfügung zu stellen
    Der Unterschied 3200x1800 vs volle 4k ist brachialer als du glaubst. Ich hab's ja natürlich getestet.





    Seit etlichen Monaten komplett veraltete Signatur, wie ihr sicherlich schon bemerkt habt. Habe mittlerweile mehr als 4 Projekte, weshalb die Signatur leider momentan gesprengt ist xD
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  • Kleine Frage zu OBS und Shotcut.

    Ich habe bisher in OBS mit CBR auf 15k Bitrate aufgenommen und das fertige Ergebnis dann in Shotcut mit einer quality based VBR mit 60% Quality gerendert. Das Ergebnis sieht meiner Meinung nach sehr gut aus, soll heißen, es sind ohne genaues Suchen keine großen Unterschiede festzustellen (auf YT sieht das natürlich anders aus, aber hochskalieren für VP9 will ich aktuell nicht).

    Da hier einige ganz besonders aus CQP schwören und sich die technische Idee dahinter ja sehr vernünftig liest, wollte ich das auch mal ausprobieren. Da mir aber nur Shotcut zur Verfügung steht und ich das Programm eigentlich auch weiterbenutzen will, erstmal die Frage: Lohnt sich die Aufname mit CQP überhaupt, wenn ich das nachher eh mit quality based VBR oder Constrained VBR neu encodiere? In Codec-Fragen bin ich ein ziemlicher Noob :D

    Und wie ist der CQP-Wert einzuordnen? @De-M-oN empfiehlt einen Wert von 16, wenn nach der Aufnahme noch einmal neu codiert wird wie in meinem Fall und beim Direktupload 19 oder 20. Bei Bitrates kann man sich das ein wenig einfacher vorstellen, als mit abstrakten Zahlen ohne Einheit. Kann mich da wer erleuchten? Die SuFu war da nicht wirklich hilfreich :) Danke!
  • Also 15 mbit Bitrate ist extrem wenig.

    CQP legt einen festen Quantizer fest. Also eine feste mathematisch einheitliche Qualität pro frame.
    Bei Bitrate jedoch eine vorgeschriebene Schnittdatenrate.

    Bei erstrem hängt die Dateigröße natürlich von geforderter Qualität, Güte und einstellungen des Encoders und natürlich die Komprimierbarkeit des Videos ab. Wie kompliziert das Video für den Encoder ist, kann der Encoder selber besser entscheiden als wenn du da mit 'ner Bitrate in's blaue rätst.

    Bei CQP sieht halt jeder Frame exakt gleich aus.

    Shotcut müsste eig. alles anbieten. x264, NVEnc und auch die entsprechenden encodingmodis. Quality based VBR klingt ja schon danach was du suchst.
    Falls du x264 benutzt, wäre auch CRF dabei, das wäre sparsamer in Dateigröße.





    Seit etlichen Monaten komplett veraltete Signatur, wie ihr sicherlich schon bemerkt habt. Habe mittlerweile mehr als 4 Projekte, weshalb die Signatur leider momentan gesprengt ist xD
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  • Danke für die Infos. Die 15mbit habe ich mir aus irgendeinem Tutorial mal zusammengesucht und dann einfach probiert. Das Ergebnis sieht ganz gut aus, bin da aber auch kein Freak, der Frame für Frame nach Pixelbrei sucht. Mit den (Roh-)Videos im Fullscreen kann ich auch Screenshots machen ohne dass man gleich merkt, dass es nicht wirklich Ingame ist.

    Nach allem was ich ergoogeln konnte, müsste Quality based VBR eigentlich genau das selbe tun wie CQP. Und Constrained VBR tut das eigentlich auch, nur das man dort ein Bitrate-Limit eingeben kann, das nicht überschritten werden darf (habe ich nie benutzt). Tut aber immer gut, sich bei den echten Experten schlau zu fragen :)

    Shotcut hat eigentlich alles und ich exportiere auch mit NVEnc, aber während des Exports ist die GPU (GTX 1060 mit 6GB) immer nur zu 15% mit Encoding beschäftigt, die CPU (i5 4570) ist allerdings bei 60%. Keine Ahnung, was da im Argen liegt. Jedenfalls brauche ich so für ein 30min Video ca. 39min. Hält sich noch im Rahmen, aber wenn ich hier lese, dass es eigentlich auch in 17min zu schaffen ist, mache ich mir natürlich Gedanken, was hier nicht stimmt.
  • Ist Quality Based VBR = Konstante Qualität/CRF? Die machen nach meinen Verständnis fast dasselbe wie CQP, aber nicht ganz. Während bei CQP jeder Frame gleich aussieht und gleich komprimiert wird, berücksichtigt CRF noch das menschliche Sehvermögen. Szenen in denen das Auge nicht gut eine Qualität erfassen kann bekommen mehr Kompression und Szenen wo das Auge jedes Detail wahrnimmt bekommen weniger Kompression. So zumindest mein Verständnis.