Bearbeiten mit Adobe - Konvertieren mit TMPGEnc?

  • Schönen guten Abend liebe Let´s-Play-Community. :saint:


    Obwohl ich weiß, dass meine Frage zu 99% mit "Nein" beantwortet werden wird, möchte ich sie doch stellen, da ich mir sehnlichst wünsche, dass das möglich wäre.


    Ich erstelle liebend gerne Montagen, Best Ofs, AMVs (ja, ich weiß, nicht jeder ist ein Anime-Fan :whistling: ) etc. sprich: ich muss sehr viel in der Timeline arbeiten.
    Dazu zählen Sachen wie Schriftzüge, "Kamerafahrten", Geschwindigkeitsveränderungen, Filter etc.


    Einen Großteil dieser Arbeit kann ich mittlerweile problemlos mit TMPGEnc meistern aber das Schneiden und Soundabmischen an sich ist doch arg umständlich geregelt.
    Natürlich kann man seit der 6. Version (Gott sei Dank) in der Timeline schneiden aber eben auch nur, wenn man den Befehl über das Kontextmenü auswählt.


    Angefangen habe ich vor langer Zeit mit Adobe Premiere CS6, was ich heute auch noch benutze und ja, ich habe mir die Version tatsächlich gekauft und bereue es bis heute nicht. ^^
    Mit Adobe komme ich mittlerweile verdammt gut zurecht und bin auch recht zügig, da ich weiß, wo man etwas findet. Vor allem das einfache Schneiden gefällt mir eben ungemein. Einfach "C" drücken, so viele "Cuts" setzen, wie man will - fertig. Und mit "Strg+Shift+K" sogar alle Ebenen auf der Timeline gleichzeitig schneiden - wunderbar. :love:


    Dieses Luxus gibt es bei TMPGEnc (wenn überhaupt) nur über Umwege - oder ich habe einfach noch keinen Shortcut für das Schneiden gefunden. Kann ja auch sein.


    Einen weiteren Vorteil, den ich bei Adobe sehe ist, dass man sich sehr schnell und unkompliziert die "Waveform" anschauen kann. Das ist für mich wichtig, da ich passend zur Musik schneide. Bei TMPGEnc ist das (meiner Meinung nach) in der Timeline zu unübersichtlich gelöst und wenn man das "Editorfenster" aufmacht (also das, was sich öffnet, wenn man Doppelklick auf eine Video- oder Audiospur macht) sieht man nur gefühlt 3 Frames voraus, was deutlich zu wenig ist. Da suche ich mir immer einen Wolf.


    Warum ich trotzdem TMPGEnc benutzen möchte, dürfte auf der Hand liegen: das qualitative Konvertieren.
    Ich benutze seit Anfang an die Presets von De-M-oN (vielen Dank an der Stelle an dich, für diese 3 geilen Presets :thumbsup: ) und die funktionieren tadellos mit guter Qualität. Vor allem das "fast" Preset ist super, da ich damit bestimmte Bereiche vorher (sehr schnell) exportieren kann, um sie mir "extern" anzuschauen. Damit geht das Rendern/Konvertieren (kann die Begriffe nicht auseinanderhalten - seid mir bitte nicht böse) extrem flott und wenn ich mit dem Gesamtergebnis zufrieden bin, benutze ich das "slow" Preset für die Rohmaterialien, damit auch die Qualität stimmt.


    Das sind Sachen, die bietet mir Adobe hingegen nicht. Die Codecs sind dort eher unteres Mittelfeld und dort gibt es auch kein "fast" und "slow" Preset von De-M-oN. Denn wenn ich einen bestimmten Ausschnitt temporär konvertieren möchte, dauert das bei Adobe immer deutlich länger als bei TMPGEnc.


    So, jetzt ist das auch schon eine ganze Menge Text. :D
    Deswegen fasse ich das kurz nochmal zusammen:


    TL:DR Besteht die Möglichkeit, dass ich meine Videos in der Adobe-Timeline bearbeiten kann (muss ja nicht alles sein, das "Cutten/Schneiden" würde mir schon reichen), das bearbeitete in einer Art "Projekt" speichern kann, das von TMPGEnc gelesen werden kann, sodass ich dort nur noch das machen muss, was ich in Adobe nicht konnte bzw. es in TMPGEnc nur noch Konvertieren muss?




    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. <3


    Mit freundlichen Grüßen
    Loewe

  • Dieses Luxus gibt es bei TMPGEnc (wenn überhaupt) nur über Umwege - oder ich habe einfach noch keinen Shortcut für das Schneiden gefunden. Kann ja auch sein.


    Da hast du leider recht, aufwändige Schnittprozeduren werden bei TMPGEnc schnell nervig. Da gibt es meines Wissens auch keinen Workaround oder ähnliches – es muss immer der Rechtsklick auf die Timeline sein. Ist zwar besser als mit AviSynth, aber trotzdem noch nicht das Wahre.



    Einen weiteren Vorteil, den ich bei Adobe sehe ist, dass man sich sehr schnell und unkompliziert die "Waveform" anschauen kann. Das ist für mich wichtig, da ich passend zur Musik schneide. Bei TMPGEnc ist das (meiner Meinung nach) in der Timeline zu unübersichtlich gelöst und wenn man das "Editorfenster" aufmacht (also das, was sich öffnet, wenn man Doppelklick auf eine Video- oder Audiospur macht) sieht man nur gefühlt 3 Frames voraus, was deutlich zu wenig ist. Da suche ich mir immer einen Wolf.


    Dieser Punkt hingegen ist etwas einfacher, du kannst auch direkt in der Timeline die Waveform anzeigen lassen, indem du die jeweilige Spur vergrößerst – einfach den kleinen Pfeil in der linken Spalte über dem S drücken und schon wird alles angezeigt. Habe ich auch schon mehrfach angewendet, um Huster oder Nieser ausfindig zu machen und rauszusägen. ;)



    TL:DR Besteht die Möglichkeit, dass ich meine Videos in der Adobe-Timeline bearbeiten kann (muss ja nicht alles sein, das "Cutten/Schneiden" würde mir schon reichen), das bearbeitete in einer Art "Projekt" speichern kann, das von TMPGEnc gelesen werden kann, sodass ich dort nur noch das machen muss, was ich in Adobe nicht konnte bzw. es in TMPGEnc nur noch Konvertieren muss?


    Nein, das gibt es leider nicht. Was das angeht, sind Premiere und TMPGEnc leider nicht kompatibel. Der am nähesten gelegene Workflow wäre dafür, das Projekt in Premiere komplett fertig zu schneiden, verlustfrei zu kodieren und diese Datei dann noch mal durch TMPGEnc zu jagen... Allerdings könntest du stattdessen auch einfach das normale x264 nehmen, ob jetzt per ffmpeg, MeGUI oder sonstwas. Den Teil mit der verlustfreien Kodierung könntest du dir auch sparen, indem du von Premiere aus entweder mit x264vfw kodierst oder aber mit einem Frameserver arbeitest, der die Kodierung wiederum an MeGUI weiterleitet. Beides spart etwas Festplattenplatz, ist aber ein bisschen frickelige Installationsarbeit.

  • Nun also mir scheint so als könne das "nch videopad" mittlerweile Verlustfrei exportieren, ich hab es mal ganz kurz angetestet bislang, nur am Schluss mal ausgeblendet, nen kleines Testvideo.


    Danach würde sich StaxRip anbieten über NV Grafikkarte, ansonsten sehe ich nun nämlich auch keinen Grund "TMPGEnc"


    Hier ein Thread von mir dazu:
    mit nvenc sehr schnell (Rendern) encodieren


    ursprünglich hatte ich da mit X Media Recode etwas gefummelt, das ist im Vergleich zu StaxRip aber echt schrott :P



    Gruss Dennis

  • Hallo Julien, hallo Dennis. :)
    Zuerst möchte ich mich für eure Antworten bedanken und mich zeitgleich dafür entschuldigen, dass ich erst jetzt antworte.

    Dieser Punkt hingegen ist etwas einfacher, du kannst auch direkt in der Timeline die Waveform anzeigen lassen, indem du die jeweilige Spur vergrößerst – einfach den kleinen Pfeil in der linken Spalte über dem S drücken und schon wird alles angezeigt. Habe ich auch schon mehrfach angewendet, um Huster oder Nieser ausfindig zu machen und rauszusägen.

    Vielen Dank für den Tipp, den kannte ich noch gar nicht. Das macht es tatsächlich einfacher.


    Nein, das gibt es leider nicht. Was das angeht, sind Premiere und TMPGEnc leider nicht kompatibel. Der am nähesten gelegene Workflow wäre dafür, das Projekt in Premiere komplett fertig zu schneiden, verlustfrei zu kodieren und diese Datei dann noch mal durch TMPGEnc zu jagen... Allerdings könntest du stattdessen auch einfach das normale x264 nehmen, ob jetzt per ffmpeg, MeGUI oder sonstwas. Den Teil mit der verlustfreien Kodierung könntest du dir auch sparen, indem du von Premiere aus entweder mit x264vfw kodierst oder aber mit einem Frameserver arbeitest, der die Kodierung wiederum an MeGUI weiterleitet. Beides spart etwas Festplattenplatz, ist aber ein bisschen frickelige Installationsarbeit.

    Schade, damit habe ich aber schon gerechnet. :rolleyes:
    Vielen Dank, dass du Dir die Mühe gemacht hast, einen ganzen Workaround bzw. Alternativen aufzuzeigen.
    Wie genau kann man denn in Adobe verlustfrei kodieren? Ist das dann die normale AVI Ausgabedatei?


    Nun also mir scheint so als könne das "nch videopad" mittlerweile Verlustfrei exportieren, ich hab es mal ganz kurz angetestet bislang, nur am Schluss mal ausgeblendet, nen kleines Testvideo.

    Wo genau finde ich denn das "nch videopad"? Ich habe mal kurz Google angeschmissen aber nur den "VideoPad Video Editor" gefunden, meinst Du das? Und wenn ja, kann man damit genauso komfortabel schneiden wie mit Adobe?


    Hier ein Thread von mir dazu:
    mit nvenc sehr schnell (Rendern) encodieren

    Diesen Thread habe ich tatsächlich kurz nach dem Absenden meiner Frage gefunden.
    Dachte auch, dass das etwas für mich wäre, quasi als Ersatz für das "fast" Preset von De-M-oN, habe mir auch Deine Videos angeschaut, die Du dazu gemacht hast aber ich bin ganz ehrlich: Das habe ich überhaupt nicht verstanden. Das scheint mir alles eine Nummer zu hoch zu sein oder ich stelle mich einfach nicht gut an. ^^
    Zumal ich auch überhaupt kein Freund von OBS bin und das Programm scheint ja eine Grundvoraussetzung zu sein.
    Ich bin tatsächlich noch so altmodisch und nehme mit Fraps auf und wenn das nicht geht, greife ich zu PlayClaw.


    Mit freundlichen Grüßen
    Loewe

  • Wie genau kann man denn in Adobe verlustfrei kodieren? Ist das dann die normale AVI Ausgabedatei?


    Richtig, in den AVI-Container kannst du ja alle möglichen verlustfreien Codecs packen. Wenn du dir jetzt MagicYUV oder UT Video installierst, kannst du diese dort angeben, dann kann das Video später vom kodierenden Programm deutlich schneller ausgelesen werden. Und auch der Export in Premiere dürfte dann extrem schnell gehen.

  • Hallo Julien. ^^


    Richtig, in den AVI-Container kannst du ja alle möglichen verlustfreien Codecs packen. Wenn du dir jetzt MagicYUV oder UT Video installierst, kannst du diese dort angeben, dann kann das Video später vom kodierenden Programm deutlich schneller ausgelesen werden. Und auch der Export in Premiere dürfte dann extrem schnell gehen.

    Vielen Dank für den Tipp. Ich habe mir MagicYUV gekauft und erste Tests durchgeführt und damit exportiert sogar Premiere sehr zügig - vielen Dank! :)
    Aber welchen MagicYUV Codec würdest Du denn empfehlen? Ich habe nun folgende zur Auswahl:


    MagicYUV - RGB
    MagicYUV - RGBA
    MagicYUV - YUV 4:0:0
    MagicYUV - YUV 4:2:0
    MagicYUV - YUV 4:2:2
    MagicYUV - YUV 4:4:4
    MagicYUV - YUVA 4:4:4:4


    Wo liegt denn da genau der Unterschied?


    UT Video habe ich jetzt nicht getestet. Kannst Du mir da etwas zu sagen? Ist der Codec schneller/besser/langsamer/schlechter als MagicYUV?


    Mit freundlichen Grüßen
    Loewe

  • Das ist die Farbunterabtastung (oder Subsampling), also wie akkurat Farben dargestellt werden können. Im Tutorialbereich sollte es einen Thread von Sagaras geben, der das Thema sehr ausführlich behandelt.
    4:2:0 reicht in der Regel aus, da YouTube auch nur 4:2:0 bietet und du vermutlich auch nicht höher aufnimmst. Erst wenn du großartig skalieren willst, lohnen sich höhere Abtastraten – aber halt auch nur, wenn dein Rohmaterial das auch hergibt. ;)
    UT Video ist eine durchaus gute Alternative zu MagicYUV, komprimiert allerdings nicht so stark. Wenn du mal Probleme mit MagicYUV haben solltest, könntest du zuerst auf UT Video ausweichen und bekämst gleichwertige Ergebnisse mit dezent größeren Dateien.

  • Hier kriegst du das
    http://www.nchsoftware.com/videopad/de/index.html
    ich meine du hast wohl das richtige gefunden ;-)


    "komfortabel" ist so eine Sache, Adobe hab ich noch nie gesehen, hab ich keine Ahnung von, NCH Videopad hab ich für "privat" mit Arbeiten können als "Laie" hab ich da was schönes hinbekommen damit. Zudem kann es x264 mit crf, "Beste" :-) (nur leider kein H264 mit nvenc, das würde schneller gehen, sowie upscaling hm... ich glaub es kann kein "spline32" )
    Aaaber, wenn man damit kein Geld verdient auf irgend ne Art und Weise und oder es zu privaten Zwecken nutzen möchte, ist das nen richtig gutes Programm. Einblenden/Ausblenden, Schneiden wo ich mal "Jumpcut's" wenn man sie denn will auch mit machen könnte etc.
    Aber mal ehrlich so als "Let's Play" braucht man davon eigentlich irgendwie nicht sooviel.


    Zum encoden (fälschlicherweise oft "Rendern" benannt) nein, XMedia Recode sowie StaxRip setzen nicht vorraus das dein Aufnahme mit dem OBS oder OBS Studio passiert ist, die kann gut und gerne auch mit dem MSI Afterburner gemacht worden sein oder eben auch Fraps.


    MagicYUV ist ne feine Sache, solange man kein NVENC mit CQP auf "5" verwenden kann zum Aufnehmen, das wiederum geht mit OBS Studio ;-)
    Was Fraps mit NVENC anfangen kann wenn man ne NV GTX Graka hat weiss ich nicht, falls es was damit anfangen kann, MSI Afterburner kann es, aber leider beschränkt auf eine maximale Bitrate die desöfteren mal nicht ausreicht.


    Davon ab, ich kann OBS Studio nur empfehlen, ich hab zuvor immer mit dem Afterburner aufgenommen mit OSD, erst lagarith lossless codec (cpu dampf), dann zwischendurch war es utvideo (auch auf Ubuntu-Linux teilweise mal genutzt) schlussendlich war es magicyuv gewesen, in der quasi letzten, kostenfreien version.
    NVEnc kann Afterburner auch, aber da ist mir das zu "halbgar" da es maximal eben auf bitrate beschränkt ist wie schon geschrieben, glaube 130mbit oder so.


    Das mit 420 ist soweit richtig wie Julien schreibt, allerdings für alte Games wo man in Originalauflösung Aufnehmen kann, sprich mit dosbox 640x480 war 444 von vorteil um diese kleine Auflösung dann gescheit auf ne moderne Auflösung hochzuskalieren. (klar kann die DosBox auch, aber wenn man Zwecks bessere Qualli auf Youtube dann bei seiner nativen Auflösung vom Bildschirm nachher beim encoden für YouTube nochmal ne schippe drauflegen will, dann reicht 420 nicht aus für das Upscaling, da brauchte es mindestens 444 und das geht mit nvenc eh nicht, das kann nur 420)
    Ist aber halb so wild, wenn man hauptsächlich moderne Games macht oder auf modern trimmen kann wie mit "dgvoodoo 2" und solchen Möglichkeiten.


    Gruss Dennis

  • Wo genau finde ich denn das "nch videopad"? Ich habe mal kurz Google angeschmissen aber nur den "VideoPad Video Editor" gefunden, meinst Du das? Und wenn ja, kann man damit genauso komfortabel schneiden wie mit Adobe?

    Nicht im Ansatz. Das Teil ist für deinen genannten Anwendungsfall unbrauchbar und sowohl TMGEnc, als auch Premiere sind um Meilen geiler als VideoPad es je sein wird.

    Vielen Dank, dass du Dir die Mühe gemacht hast, einen ganzen Workaround bzw. Alternativen aufzuzeigen.

    Vorweg: Ich besitze Premiere nicht und ich kann dir deshalb nicht im Detail sagen, wie gut die folgenden Vorschläge sind. Aber es gibt noch 2 - 3 weitere, von denen ich mir mindestens eines näher anschauen würde.

    • Es gibt ein kostenfreies Plug-In namens voukoder und der Entwickler @Vouk ist auch im Forum registriert. Die Version 1.1 müsste die aktuellste Version sein und soll angeblich mit CS6 funktionieren. Wenn du es ausprobierst: Bin mir sicher, dass sich der Entwickler auf Feedback freut. ;)
    • Es gibt noch andere Plug-Ins, die x.264 in Premiere integrieren, allerdings sind die nicht billig. Namentlich fällt mir hier das TMPGEnc Movie Plug-in AVC for Premiere Pro ein, das aber laut der Homepage Premiere Pro CC benötigt. Und halt das sauteure x.264PRO. Vom Endergebnis werden alle genannten Plug-Ins ungefähr in der gleichen Liga spielen.

    Das ist die Farbunterabtastung (oder Subsampling), also wie akkurat Farben dargestellt werden können. Im Tutorialbereich sollte es einen Thread von Sagaras geben, der das Thema sehr ausführlich behandelt.

    Leider hat Sagaras seine Tutorials aus dem Forum gelöscht, ich umreiße das Thema hier kurz. Du siehst dort zwei Farbräume.

    • Den RGB - Farbraum. Der Farbraum speichert 3 Farbwerte - Rot, Grün, Blau - und mischt die Farben je nach Anteil entsprechend zusammen.
    • Der YUV - Farbraum ist aufgeteilt in 3 Kanäle - ein Kanal ist für die Helligkeit, 2 für die Farbigkeit. Man kann sich hier eine Eigenschaft der Wahrnehmung zunutze machen. Das menschliche Auge nimmt Unterschiede in der Helligkeit recht deutlich wahr, in der Farbigkeit ist es aber weniger empfindlich. Deshalb speichert man nicht immer die kompletten Farbkanäle und lässt entsprechend was weg.


    Das müsste die meisten genannten Farbräume grob erklären. Bei RGBA und YUVA hast du zusätzlich noch Informationen zum Alphakanal, also Transparenz. Brauchst du in dem Fall denke ich nicht. Im Normalfall machst du nichts falsch, wenn du mit YUV 4:2:0 exportierst, da es spätestens auf YouTube zu YUV 4:2:0 wird.

  • Hallo Julien, Dennis und RealLiVe. ^^
    Vielen herzlichen Dank für Eure ganzen Antworten, die mir wirklich Anreize gegeben haben.
    Ich habe jetzt einige Tests durchgeführt und tatsächlich bin ich mit Juliens Methode "Mit Premiere alles machen, mit MagicYUV exportieren und dann nochmal alles durch TMPGEnc jagen" am zufriedensten. :thumbsup:


    Da mit dem MagicYUV Codec tatsächlich auch Premiere bei mir sehr flott exportiert, ist es quasi so, als ob meine Frage tatsächlich mit einem "Ja" beantwortet worden wäre.


    Auch nochmal vielen Dank an Dich, RealLiVe, dass Du mir die ganzen verschiedenen MagicYUV Codecs verständlich erklärt hast. Jetzt weiß ich, wen ich zu verwenden habe.


    Aber auch an Dich, Dennis, möchte ich meinen Dank richten. :saint:
    Auch wenn ich nun keine Methode von Dir verwende, honoriere ich Deinen Einsatz, mir Alternativen aufzuzeigen.


    Deswegen habt Ihr euch alle einen Like von mir verdient.


    Meine Frage ist mehr als nur zufriedenstellend und konstruktiv beantwortet worden.


    Nochmals vielen herzlichen Dank an Euch drei. <3



    Mit freundlichen Grüßen
    Loewe

  • Im Normalfall machst du nichts falsch, wenn du mit YUV 4:2:0 exportierst, da es spätestens auf YouTube zu YUV 4:2:0 wird.

    Wobei 4:4:4 definitiv kleiner komprimiert wird als 4:2:2 oder 4:2:0 (vorausgesetzt natürlich die Quelle bietet auch 4:4:4)
    sprich : Lossless ist 4:4:4 erstmal deutlich größer. Nach x264 4:4:4 aber kleiner als x264 4:2:0 :)

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