Dann öffne doch mal die Dxtory_log.txt und schaue nach, was drinnen steht.
Beiträge von Loewe
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Hey, De-M-oN,
danke für deine Antwort.
Steht denn im Taskmanager unter Leistung - GPU der GPU Video Encode auf 100%?
Nein, tut sie nicht. Sie variiert im 40er-Bereich.
Mir ist dabei aber aufgefallen, dass meine Festplatte während des Encodiervorganges bei 100% Auslastung ist. Möglicherweise liegt dort das Bottleneck.
Zwecks besserer Effizienz würde ich bei NVEnc auf H.265 setzen und ich würde auch eher b:v 0 und -cq 19 nehmen statt bitrate.
Stimmt, mit H.265 werden die Dateien nochmals kleiner. Und danke, dass du gleich ein paar Parameter mitgeliefert hast. Mein letzter Stand ist, dass H.265 lediglich über die CPU encodiert. Stimmt das (noch)?
MKV ist ein in allen Belangen besserer Container und wird eigentlich mittlerweile auch von allen Fernsehern und Handys unterstützt. Gibt halt eig. wenig gründe noch für mp4.
Ist wahrscheinlich die gute alte Gewohnheit. Was nicht heißt, dass es deswegen noch gut ist. Das Endprodukt wird sowieso zu 99% auf einem Rechner angeschaut werden. Da kann man dann wirklich auch MKV nehmen. Und mein Handy unterstützt es ebenfalls. Ich werde das in Erwägung ziehen.
Ist die AVI denn wirklich unkomprimiert, oder doch eher in einem verlustfrei komprimierendem Codec? Weil unkomprimiert wäre ja horrormäßig groß und da sehe ich dann schon den Flaschenhals bei der Lesegeschwindigkeit (eher nicht auf die schreibgeschwindigkeit, da hat man ja nicht viel zu tun bei deiner bitrate.
Bei einem Teil der besagten Videos handelt es sich um selbst aufgenommene Online-Vorlesungen aus meinen Uni-Zeiten. Damals war es noch vor Covid. Die Vorlesungen wurden via Livestream übertragen aber weder gespeichert noch zum Download angeboten. Ich dachte mir, hilfst du dir einfach selber: Bandicam + Desktopaufnahme + MagicYUV Codec. Diesen Codec, da die Streamingqualität schon miserabel war und ich die nicht noch weiter verhunsen wollte. 1080p, weil damalige Auflösung meines Monitors. 60FPS, weil ich scheinbar naiv/dumm war, trotz Student-Sein. Ob die daraus resultierenden AVIs "wirklich unkomprimiert" oder "in einem verlustfrei komprimierenden Codec" sind, mag ich mit meinem WIssen nicht zu beurteilen. Das überlasse ich gerne dir.
Wie gesagt, der Task-Manager hat mir offenbart, dass meine alte HDD komplett ausgelastet ist. Die Lese- und/oder Schreibgeschwindigkeit scheint da einfach nicht mitzukommen. Ob sich deswegen eine SSD lohnt, weiß ich noch nicht. Habe momentan nur eine SSD im Rechner - zum Booten. Auf lange Sicht wahrscheinlich, da SSDs (in meinen Augen) die Zukunft sind. Aber wenn du, oder jemand anderes, noch eine andere Idee hast, lass' es mich gerne wissen.
Grüße!
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Hallo LPF-Community,
meine Frage hat nichts mit Let's Plays per sé zu tun, da hier aber viele Experten auf dem Gebiet FFMPEG unterwegs sind, würde ich meine Frage trotzdem gerne hier stellen.
Zuerst, meine Hardware:
- i7-8700K
- GTX 1080 (Treiber sind aktuell)
- 2 TB HDD (intern, dort befinden sich alle Daten, dort laufen die "Operationen" ab
- 16 GB RAM
Ich habe viel Rohmaterial (unkomprimierte AVI) und möchte dieses komprimieren, bevor es auf meine externen Festplatten geht.
In der Vergangenheit habe ich schon mit FFMPEG gearbeitet, habe damit gute Erfahrungen gemacht und besitze gefährliches Halbwissen.
Jetzt habe ich einige Videodateien, die auch eine gewissen Länge haben (30 Minuten aufwärts), die ich gerne via Hardware-Encoding komprimieren möchte, Zwecks Schnelligkeit.
Nach einer kleinen Google-Suchaktion habe ich mir folgenden Befehl zusammengebaut:
Ich weiß, MP4s sind hier nicht gerne gesehen, sie erfüllen aber voll meinen Zweck.
Der ganze Befehl ist kein Hexenwerk. Ich habe eine unkomprimierte 1080p/60FPS AVI, die soll schnell in eine kleinere MP4.
Allerdings bekomme ich lediglich eine Startgeschwindigkeit von 2.X - diese sinkt ziemlich schnell auf 1.0, sodass quasi "Realtime" codiert wird.
Warum geht das nicht schneller bzw. wo liegt mein Fehler?
Ein Videobearbeitungsprogramm habe ich nicht mehr, wäre für meine momentanen Bedürfnisse auch vollkommen overkill.
Vor Jahren habe ich aber mit Premiere und Resolve gute und schnelle Encodiervorgänge gehabt. Vor allem Resolve ist bei mir diesbezüglich in guter Erinnerung. Habe dort aber auch nur mit NVENC encodiert.
Hatte zuerst meine 6 Jahre alte HDD im Verdacht. Habe den Output also mal auf meine interne SSD schreiben lassen - selbiges Problem.
Solltet ihr mehr Infos brauchen, lasst es mich wissen.
Über Tipps würde ich mich sehr freuen.
Grüße!
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Ich würde meinen jetzigen Beruf auch nicht ändern wollen - arbeite in der IT.
Dafür macht mir mein Job, ähnlich wie Dat_Kneggebrot, einfach zu viel Spaß. Wahrscheinlich würde ich für 2-5 Jahre gar nichts ändern, um ordentlich Geld ansparen zu können. Dann würde ich anfangen, meine Arbeitszeiten zu reduzieren - vielleicht eine 4-Tage-Woche?
Die daraus resultierende Freizeit würde ich in meine Hobbys stecken: Tischtennis, Fußball, YouTube & allgemein Technik sowie Technologie. Und vielleicht, wenn alles perfekt laufen sollte, könnte ich dann irgendwann aus meinen Hobbys ein zweites Einkommen generieren.
Rein theoretisch stehe ich dem BGE positiv gegenüber.
Praktisch weiß ich noch nicht, ob bzw. wie es funktioniert und finanziert werden soll. Ich habe ein bisschen die Befürchtung, dass zu viele plötzlich aufhören würden, arbeiten zu gehen (weil sie es nicht mehr müssen) und das der Wirtschaft stark schaden würde. Und ob viele dann irgendwann wieder anfangen würden zu arbeiten, muss sich zeigen.
Vielleicht sollte man das Konzept leicht überdenken und statt einem BGE eine Art "Arbeitsförderende, monetäre Spritze/Zusatzzahlung" einführen. Sodass jeder, der "arbeiten geht", im Monat "ein Zusatzeinkommen" erhält, unabhängig von der Tätigkeit. Das würde zumindest Ausbildungen viel attraktiver machen.
Naja, das ist nur so eine Überlegung meinerseits.
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Hallo Julien, Dennis und RealLiVe.
Vielen herzlichen Dank für Eure ganzen Antworten, die mir wirklich Anreize gegeben haben.
Ich habe jetzt einige Tests durchgeführt und tatsächlich bin ich mit Juliens Methode "Mit Premiere alles machen, mit MagicYUV exportieren und dann nochmal alles durch TMPGEnc jagen" am zufriedensten.
Da mit dem MagicYUV Codec tatsächlich auch Premiere bei mir sehr flott exportiert, ist es quasi so, als ob meine Frage tatsächlich mit einem "Ja" beantwortet worden wäre.
Auch nochmal vielen Dank an Dich, RealLiVe, dass Du mir die ganzen verschiedenen MagicYUV Codecs verständlich erklärt hast. Jetzt weiß ich, wen ich zu verwenden habe.
Aber auch an Dich, Dennis, möchte ich meinen Dank richten.
Auch wenn ich nun keine Methode von Dir verwende, honoriere ich Deinen Einsatz, mir Alternativen aufzuzeigen.Deswegen habt Ihr euch alle einen Like von mir verdient.
Meine Frage ist mehr als nur zufriedenstellend und konstruktiv beantwortet worden.
Nochmals vielen herzlichen Dank an Euch drei.

Mit freundlichen Grüßen
Loewe -
Hallo Julien.

Richtig, in den AVI-Container kannst du ja alle möglichen verlustfreien Codecs packen. Wenn du dir jetzt MagicYUV oder UT Video installierst, kannst du diese dort angeben, dann kann das Video später vom kodierenden Programm deutlich schneller ausgelesen werden. Und auch der Export in Premiere dürfte dann extrem schnell gehen.
Vielen Dank für den Tipp. Ich habe mir MagicYUV gekauft und erste Tests durchgeführt und damit exportiert sogar Premiere sehr zügig - vielen Dank!
Aber welchen MagicYUV Codec würdest Du denn empfehlen? Ich habe nun folgende zur Auswahl:MagicYUV - RGB
MagicYUV - RGBA
MagicYUV - YUV 4:0:0
MagicYUV - YUV 4:2:0
MagicYUV - YUV 4:2:2
MagicYUV - YUV 4:4:4
MagicYUV - YUVA 4:4:4:4Wo liegt denn da genau der Unterschied?
UT Video habe ich jetzt nicht getestet. Kannst Du mir da etwas zu sagen? Ist der Codec schneller/besser/langsamer/schlechter als MagicYUV?
Mit freundlichen Grüßen
Loewe -
Hallo Julien, hallo Dennis.
Zuerst möchte ich mich für eure Antworten bedanken und mich zeitgleich dafür entschuldigen, dass ich erst jetzt antworte.Dieser Punkt hingegen ist etwas einfacher, du kannst auch direkt in der Timeline die Waveform anzeigen lassen, indem du die jeweilige Spur vergrößerst – einfach den kleinen Pfeil in der linken Spalte über dem S drücken und schon wird alles angezeigt. Habe ich auch schon mehrfach angewendet, um Huster oder Nieser ausfindig zu machen und rauszusägen.
Vielen Dank für den Tipp, den kannte ich noch gar nicht. Das macht es tatsächlich einfacher.
Nein, das gibt es leider nicht. Was das angeht, sind Premiere und TMPGEnc leider nicht kompatibel. Der am nähesten gelegene Workflow wäre dafür, das Projekt in Premiere komplett fertig zu schneiden, verlustfrei zu kodieren und diese Datei dann noch mal durch TMPGEnc zu jagen... Allerdings könntest du stattdessen auch einfach das normale x264 nehmen, ob jetzt per ffmpeg, MeGUI oder sonstwas. Den Teil mit der verlustfreien Kodierung könntest du dir auch sparen, indem du von Premiere aus entweder mit x264vfw kodierst oder aber mit einem Frameserver arbeitest, der die Kodierung wiederum an MeGUI weiterleitet. Beides spart etwas Festplattenplatz, ist aber ein bisschen frickelige Installationsarbeit.
Schade, damit habe ich aber schon gerechnet.
Vielen Dank, dass du Dir die Mühe gemacht hast, einen ganzen Workaround bzw. Alternativen aufzuzeigen.
Wie genau kann man denn in Adobe verlustfrei kodieren? Ist das dann die normale AVI Ausgabedatei?Nun also mir scheint so als könne das "nch videopad" mittlerweile Verlustfrei exportieren, ich hab es mal ganz kurz angetestet bislang, nur am Schluss mal ausgeblendet, nen kleines Testvideo.
Wo genau finde ich denn das "nch videopad"? Ich habe mal kurz Google angeschmissen aber nur den "VideoPad Video Editor" gefunden, meinst Du das? Und wenn ja, kann man damit genauso komfortabel schneiden wie mit Adobe?
Hier ein Thread von mir dazu:
mit nvenc sehr schnell (Rendern) encodierenDiesen Thread habe ich tatsächlich kurz nach dem Absenden meiner Frage gefunden.
Dachte auch, dass das etwas für mich wäre, quasi als Ersatz für das "fast" Preset von De-M-oN, habe mir auch Deine Videos angeschaut, die Du dazu gemacht hast aber ich bin ganz ehrlich: Das habe ich überhaupt nicht verstanden. Das scheint mir alles eine Nummer zu hoch zu sein oder ich stelle mich einfach nicht gut an.
Zumal ich auch überhaupt kein Freund von OBS bin und das Programm scheint ja eine Grundvoraussetzung zu sein.
Ich bin tatsächlich noch so altmodisch und nehme mit Fraps auf und wenn das nicht geht, greife ich zu PlayClaw.Mit freundlichen Grüßen
Loewe -
Schönen guten Abend liebe Let´s-Play-Community.

Obwohl ich weiß, dass meine Frage zu 99% mit "Nein" beantwortet werden wird, möchte ich sie doch stellen, da ich mir sehnlichst wünsche, dass das möglich wäre.
Ich erstelle liebend gerne Montagen, Best Ofs, AMVs (ja, ich weiß, nicht jeder ist ein Anime-Fan
) etc. sprich: ich muss sehr viel in der Timeline arbeiten.
Dazu zählen Sachen wie Schriftzüge, "Kamerafahrten", Geschwindigkeitsveränderungen, Filter etc.Einen Großteil dieser Arbeit kann ich mittlerweile problemlos mit TMPGEnc meistern aber das Schneiden und Soundabmischen an sich ist doch arg umständlich geregelt.
Natürlich kann man seit der 6. Version (Gott sei Dank) in der Timeline schneiden aber eben auch nur, wenn man den Befehl über das Kontextmenü auswählt.Angefangen habe ich vor langer Zeit mit Adobe Premiere CS6, was ich heute auch noch benutze und ja, ich habe mir die Version tatsächlich gekauft und bereue es bis heute nicht.
Mit Adobe komme ich mittlerweile verdammt gut zurecht und bin auch recht zügig, da ich weiß, wo man etwas findet. Vor allem das einfache Schneiden gefällt mir eben ungemein. Einfach "C" drücken, so viele "Cuts" setzen, wie man will - fertig. Und mit "Strg+Shift+K" sogar alle Ebenen auf der Timeline gleichzeitig schneiden - wunderbar.
Dieses Luxus gibt es bei TMPGEnc (wenn überhaupt) nur über Umwege - oder ich habe einfach noch keinen Shortcut für das Schneiden gefunden. Kann ja auch sein.
Einen weiteren Vorteil, den ich bei Adobe sehe ist, dass man sich sehr schnell und unkompliziert die "Waveform" anschauen kann. Das ist für mich wichtig, da ich passend zur Musik schneide. Bei TMPGEnc ist das (meiner Meinung nach) in der Timeline zu unübersichtlich gelöst und wenn man das "Editorfenster" aufmacht (also das, was sich öffnet, wenn man Doppelklick auf eine Video- oder Audiospur macht) sieht man nur gefühlt 3 Frames voraus, was deutlich zu wenig ist. Da suche ich mir immer einen Wolf.
Warum ich trotzdem TMPGEnc benutzen möchte, dürfte auf der Hand liegen: das qualitative Konvertieren.
Ich benutze seit Anfang an die Presets von De-M-oN (vielen Dank an der Stelle an dich, für diese 3 geilen Presets
) und die funktionieren tadellos mit guter Qualität. Vor allem das "fast" Preset ist super, da ich damit bestimmte Bereiche vorher (sehr schnell) exportieren kann, um sie mir "extern" anzuschauen. Damit geht das Rendern/Konvertieren (kann die Begriffe nicht auseinanderhalten - seid mir bitte nicht böse) extrem flott und wenn ich mit dem Gesamtergebnis zufrieden bin, benutze ich das "slow" Preset für die Rohmaterialien, damit auch die Qualität stimmt.Das sind Sachen, die bietet mir Adobe hingegen nicht. Die Codecs sind dort eher unteres Mittelfeld und dort gibt es auch kein "fast" und "slow" Preset von De-M-oN. Denn wenn ich einen bestimmten Ausschnitt temporär konvertieren möchte, dauert das bei Adobe immer deutlich länger als bei TMPGEnc.
So, jetzt ist das auch schon eine ganze Menge Text.
Deswegen fasse ich das kurz nochmal zusammen:TL:DR Besteht die Möglichkeit, dass ich meine Videos in der Adobe-Timeline bearbeiten kann (muss ja nicht alles sein, das "Cutten/Schneiden" würde mir schon reichen), das bearbeitete in einer Art "Projekt" speichern kann, das von TMPGEnc gelesen werden kann, sodass ich dort nur noch das machen muss, was ich in Adobe nicht konnte bzw. es in TMPGEnc nur noch Konvertieren muss?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Loewe