Offen oder linea - wie bevorzugt ihr eure Spielwelt?

  • Das mein ich ja. Es gibt Leute denen es scheinbar reicht wenn es einfach nur Open-World ist, dann welche wie mich die etwas zum Entdecken brauchen (das am besten garnicht erst in die Story oder sonstwas eingebunden ist) und dann eben die, die Open-World halt garnicht mögen.


    Uuuund um auf meinen Punkt zurückzukommen. Die erst genannten Personen kann man halt mit leeren unkreativen Welten zufriedenstellen. Mich überhaupt nicht.
    Dazu kommt übrigens noch die Interaktions-Möglichkeit mit der Welt an sich.
    In GTA, was physikalisches Chaos ermöglicht, macht es mir auch Spaß einfach nur einen Berg hochzufahren und von dort mit einem Fahrzeug runterzuspringen. Da kann ich einfach die Welt ausnutzen und erleben.
    Große atemberaubende Easter-Eggs sind im übrigen auch eine gute Möglichkeit die Welt interessant zu gestalten.



    (PS: du kannst deinen Post auch einfach editieren, anstatt einen neuen Post zu schreiben ^^')

  • Antwort auf PS: PS: (: Ich weiß, weis auch nicht warum ich da immer einen neuen Beitrag poste...


    Ja da muss ich dir zustimmen mit dieser Aussage...

  • Das kommt immer auf das Genre an.


    Bei einem Rennspiel kann ich relativ wenig mit einer Open World anfangen, auch wenn sich das erstmal doof anhört. Bei NfS Carbon hab ich nie viel Zeit im freien Modus verbracht, sondern bin relativ schnell von Rennen zu Rennen gefahren.


    Ich mag die mischung aus Linearität und großen bereichen, wie es in The Witcher 2 angewand worden ist. Keine Open World, dennoch große Bereiche die man erkunden kann, und aufgrund des deutlichen Roten Fadens wird es nie langweilig. Bei The Witcher 3 hab ich aktuell meine Probleme, fühle mich ein wenig erschlagen aufgrund der größe, liegt aber wahrscheinlich daran das ich aktuell einfach nur übersättigt von Open World spielen bin. Zuvor Fallout New Vegas durchgespielt und aktuell ein wenig Skyrim nebenbei, da bleibt nicht mehr so viel Input für anderes.


    Ich sags mal so, Open World bevorzuge ich immer dann, wenn es mit spannenden Quests gefüllt ist, oder das Weltdesign an das Gameplay sehr gut angepasst ist. Bei Skyrim sind es nicht die Quests die überzeugen, klar ein paar Perlen sind dabei, aber einiges ist mir da viel zu Generisch. "Hier ein paar Männer des Jarls haben diesen Steckbrief hinterlassen" Gehe dort hin und töte jene, beschaffe mir x20 hier und davon, sind einfach nur schlampige füller.


    Open Worlds sind meist auch ziemlich anfällig für Bugs, klar, bei so großen Welten kommt das vor, nur bei Bethesda wird das irgendwie zur gewohnheit habe ich das gefühl. Wenn man eine Questreihe wie die der Diebesgilde oder anderweitige Quests nicht abschließen kann, weil der Charakter dem Script nicht folgt, dann wird das nervig. Bethesda ist aber sowieso in vielerlei hinsicht für Masse statt klasse bekannt, bekanntestes beispiel ist Daggerfall.


    Open World ist was feines, aber wenn Entwickler diese nicht Sinnvoll füllen können, sollten sie lieber Lineare Spiele rausbringen.

  • Kommt ganz auf das Genre an.
    Außerdem darf man das nicht so schwarz/weiß sehen: Super Mario Odyssey ist nicht ganz linear, aber auch nicht Offen, eher etwas dazwischen, denn das Spiel verlangt von dir, das du erkundest! Und das ist auch das, was ich von einem 3D-Jump'n'Run verlange: Er darf nicht zu offen sein! Andere Action-Adventure-Spiele wie die aus der Zelda-Reihe sollten dagegen offen sein. Von einem 3D-Puzzle-Game wie Portal hätte ich mir mehr Offenheit gewünscht, wenn es mit mehreren Lösungsansätzen immer nur eine Lösung gibt, ist das Spiel auf Dauer langweilig. Wenn man geheime Ausgänge hätte finden können oder verschiedene Wege gehen können, um alternative Rätsel zu spielen, wäre das genial gewesen. Doch bis auf ein paar Easter-Egg-Räume ist da fast nichts.


    Allgemein finde ich offene Spiele eine tolle Sache, weil ich mich beim Spielen viel freier fühle und viel mehr Experimentiermöglichkeiten vorliegen. Allerdings habe ich nichts gegen lineare Spiele einzuwenden, solange sie richtig eingesetzt werden.

  • Ich mag die mischung aus Linearität und großen bereichen, wie es in The Witcher 2 angewand worden ist. Keine Open World, dennoch große Bereiche die man erkunden kann, und aufgrund des deutlichen Roten Fadens wird es nie langweilig. Bei The Witcher 3 hab ich aktuell meine Probleme, fühle mich ein wenig erschlagen aufgrund der größe, liegt aber wahrscheinlich daran das ich aktuell einfach nur übersättigt von Open World spielen bin. Zuvor Fallout New Vegas durchgespielt und aktuell ein wenig Skyrim nebenbei, da bleibt nicht mehr so viel Input für anderes.

    Mit Witcher 2 hast du absolut Recht. Das ist wirklich eine tolle Mischung aus "offen" und trotzdem nicht überladen. Die aktuellen Tomb Raider Teile schlagen in eine ähnliche Kerbe. Bzgl Witcher 3 bin ich ja der Meinung, dass es eine der besten offenen Spielwelten bietet, die mir bisher untergekommen sind. Ja, es ist riesig. Aber auf mich wirkte das alles so wunderschön logisch und glaubwürdig. Auch wenn es die typischen Sammelaufgaben gibt (vernachlässigbar), die richtigen Geschichten sind idR einfach nur toll erzählt. Ein Mass Effect Andromeda kann in diesem Punkt z.B. null mithalten.


    Skyrim hat seinen eigenen Reiz, der objektiv irgendwie nicht zu beschreiben ist. ;)


    Welten dürfen offen sein, wenn sie auch gut gefüllt sind. Für EA würde das jetzt Beuteboxen bedeuten, ich meine damit aber Gebäude, Ruinen, Tunnel, Höhlen, Dinge, die atemberaubend designed sind und etwas Interessantes bieten. Etwas, für das es sich lohnt, auch einfach mal Abseits des Weges Zeit zu verbringen. Und ganz wichtig dabei: keine [Haupt/Neben]aufgabe darf einen sonst dahin führen. Ansonsten hat der Erkundungsdrang auch keine positive Bestätigung. Wenn die Welt einfach nur groß ist, aber nichts drin ist, das Unterhaltung bietet - außer der Hauptgeschichte - dann braucht es auch keine offene Welt. Bei ME: Andromeda bin ich nun soweit, dass ich die Welten gar nicht mehr frei erkunde, sondern ganz strikt nach den Wegpunkten gehe. Das ist deutlich unterhaltsamer, als die für Entdecker langweilige Welt zu erkunden. Da hätten sie es auch ein wenig kleiner machen können oder ganz auf dieses Konzept verzichten und mehr nach der originalen Mass Effekt Trilogie designen können.

  • Welche der Varianten spielt ihr lieber?

    Uh, ganz schwer zu sagen, das unterscheidet sich und ist bei mir Tagesformabhängig.
    In letzter Zeit brauche ich eher Spiele, die linear sind und mir genau sagen, was ich jetzt zu tun habe (Aktuell mal wieder Resident Evil 5).
    An anderen Tagen habe ich Lust auf Spontanität und keinem festen Verlauf folgen zu müssen (Skyrim).
    Und an wieder anderen Tagen brauche ich Spiele, die mich aus einer kleinen Grabbelkiste auswählen lassen (Super Mario 64).

  • Mir ist noch etwas aufgefallen.


    Es gibt ja noch das Genre der Metroidvania. Diese sind ja irgendwie so zwischendrin.


    Ihre Welt ist schon offen, aber nicht wirklich... es ist halt eine Welt, die so richtig interconnected ist und wo man oft nur voranschreiten kann, wenn man passende Items oder Schlüssel gefunden hat.


    Meistens sind sie 2D-Sidescroller, gibt aber auch ein paar 3D-Varianten.


    Gute Beispiele wären wohl SuperMetroid, Castlevania Symphony of the Night (die Genre-Benenner) für die 2D-Varianten und Metroid Prime sowie Dark Souls (Teil 1, ob Teil 2 und Teil 3 auch so interconnected sind weiß ich nicht) für die 3D-Varianten.

  • Es gibt ja noch das Genre der Metroidvania. Diese sind ja irgendwie so zwischendrin.


    Ihre Welt ist schon offen, aber nicht wirklich... es ist halt eine Welt, die so richtig interconnected ist und wo man oft nur voranschreiten kann, wenn man passende Items oder Schlüssel gefunden hat.

    Da fällt mir sofort Castlevania - Aria Of Sorrow für den GBA ein, hat mir damals richtig Spaß gemacht, Stück für Stück das Schloss erkunden, an manchen Stellen nicht weiter kommen & dann später eine Neue Seele finden, bei der man dann erstmal rätselt, an welcher Stelle man die brauchen könnte.

  • Ich mag grundsätzlich beide Varianten, wobei ich mir über die Jahre doch eingestehen musste, dass lineare Games eher meins sind. Wenn ich einen non-linearen Titel zocke, verliere ich mich einfach zu schnell und habe ständig das Gefühl, alles mitnehmen zu müssen. Letzteres mache ich ja grundsätzlich auch gerne, um jedes Detail der Story zu sehen, aber bei dieser Art Games artet das dann doch mehr aus, als wenn ich mir bspw. bei einem Starcraft 2 alle Dialoge anhöre. Tja, und dann habe ich ein Motivationsproblem. Daher schaue ich mir non-lineare Titel lieber als LP an und lasse mich beim aktiven Zocken an die Hand nehmen;) Was anderes ist das natürlich, wenn von Anfang klar ist, dass es kein festes oder nur ein optionales Ziel gibt (bspw. bei Minecraft und Konsorten). Solche Games liebe ich;)

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