Stream hört man Mikrofon nur links

  • Also einen Chinch auf Stereoklinke 3,5mm und rein in die reguläre Soundkarte.

    Du umgehst also lieber den hochwertigen A/D Wandler eines Interfaces um den unterdurchschnittlichen einer (Onboard-)Soundkarte zu verwenden mit der Gefahr auf zusätzliche Interferenzen durch andere Einflüsse, nur weil du unbedingt ein Mono-Signal statt eines einseitigen Stereo-Signals möchtest?


    Schonmal von Mischpult und Monoausgängen gehört ?

    Oder gar eine zusätzliche Investition tätigen, nur weil du eine Monospur möchtest?


    Das erspart mir dann einen Nachbearbeitungsschritt.

    Kenne deinen Workflow nicht, bei mir war es früher aber auch ein zusätzlicher Zwischenschritt, bis ich es mit FFmpeg automatisiert habe und die stumme Spur nun rausfiltern lasse.

  • Lieber Julien, habe doch recht.


    Ja, man könnte es so machen, der Gedanke mit dem analogen Output des Interfaces kam mir gar nicht in den Sinn. :P Und auch jetzt finde ich das keine gute Lösung, da die USB-Verbindung weitaus rauschfreier sein dürfte als über Cinch und Klinke in die Soundkarte zu gehen...

  • Kenne deinen Workflow nicht, bei mir war es früher aber auch ein zusätzlicher Zwischenschritt, bis ich es mit FFmpeg automatisiert habe und die stumme Spur nun rausfiltern lasse.

    Da würde mich interessieren wie?


    Zu meinem Workflow:
    - Aufnahme mit Dxtory. Audiospur 1 Spielsound, Audiospur 2 Mikrofon
    - Sagaras Scriptmaker und beide Audiospuren beim Speichern des Skripts exportieren lassen.
    - Beide Audiospuren in Audacity reinziehen und bei der Mikrofonspur den Stummen Kanal entfernen.
    - Sound als neue WAV exportieren.
    - AVS (vom SSM) und neue Audiospur in meGUI reinziehen und dann rendern lassen.

  • bei der Mikrofonspur den Stummen Kanal entfernen.


    Zumindest diesen Schritt könntest du dir ersparen, wenn du bei Dxtory dein Mikrofon als Mono aufnehmen lässt, dann nimmt es nämlich nur den linken Kanal. ;) Aber mit einer gut konfigurierten ffmpeg-Kommandozeile könntest du dir natürlich jede Menge Klicks ersparen. Das hatte ich auch mal vor, allerdings ist es eher für Videos gedacht, die in einem Rutsch durchkodiert werden können ohne was schneiden zu müssen.

  • Du umgehst also lieber den hochwertigen A/D Wandler eines Interfaces um den unterdurchschnittlichen einer (Onboard-)Soundkarte zu verwenden mit der Gefahr auf zusätzliche Interferenzen durch andere Einflüsse, nur weil du unbedingt ein Mono-Signal statt eines einseitigen Stereo-Signals möchtest?

    Oder gar eine zusätzliche Investition tätigen, nur weil du eine Monospur möchtest?

    Kenne deinen Workflow nicht, bei mir war es früher aber auch ein zusätzlicher Zwischenschritt, bis ich es mit FFmpeg automatisiert habe und die stumme Spur nun rausfiltern lasse.


    Hochwertigen A/D Wandler ? und das machst du woran aus ? Hast du mal ein Elektriker gefragt / Tontechniker nach entsprechenden Messmittel um das zu überprüfen , das der Wandler hochwertiger sei als der in der Soundkarte ?
    du glaubst wohl alles, sobald es der Hersteller draufschreibt. Er kann ja selbst Messungen durchführen, und einige Testtöne sich im Netz besorgen, und du wirst feststellen das nicht alles Gold ist was Glänzt.
    Die meisten Wandler werden unausreichend geerdet, oder auch sonst nicht richtig angesteuert. Nur weil ein guter Chip drin ist, heisst das noch lange nicht, das das Gerät amsonsten einwandfrei oder Störrfrei ist. Vorallem bei 96/24 Interfaces, weisen all zu oft Frequenzfaltungen , Kammfilter und sonstige Probleme auf. Bevor man also nicht gemessen hat, ist so eine Aussage wie du sie triffst sehr Risiko behaftet. Und kannst ja im Netz bei echten Ingenieuren und nicht Pseudo testseiten mal sehen, ob Steinberg seine versprechen einhält.
    Wenn es so ist, und das USB auch sonst stabil ist, würde ich ihn nicht umgehen. das wäre ja auch Blödsinn.



    @Julien,
    Das ist immer eine Frage von Guter Erdung, sauberen Gehäusen etc. USB ist nicht "Besser" wenn dann kann es Gleichauf sein.
    solange ungefähr 5 V und 1A anliegen kann man mit einem guten Spannungswandler mit ordentlicher Regelung bombenstabile und rauscharme Versorgungsspannungen erzeugen. wenn man dann intern noch voll symmetrisch arbeitet, ist auch die Gleichtaktunterdrückung hoch und bei Class A Eingängen ist dann gar nichts mehr mit rauschen (außer dem unvermeidbaren Bauteilerauschen), da die eh ständig im Schwebebereich laufen
    Zumal, wenn man es noch sauberer haben will, kann man das Gerät mit einem 5V Akku betreiben - schönere Gleichspannung bekommt man nicht.
    wenn es eindeutig Besser wäre, gäbe es keine normalen Soundkarten mehr. ;) daher, ist es ne Frage hopp oder topp. Messungen ....


    Mfg

  • Zumindest diesen Schritt könntest du dir ersparen, wenn du bei Dxtory dein Mikrofon als Mono aufnehmen lässt, dann nimmt es nämlich nur den linken Kanal.

    Und eben auch hier 50% leiser, wenn im Treiber nur Stereo einstellbar ist, wie zb bei der PreSonus Audiobox 22 VSL.


    Es wäre daher deutlich sinnvoller eben genau das zu verhindern und man nur den linken kanal behält, statt das diese Mischung wieder eintritt !
    __
    Naja die Soundkarte würde ich hier auch nich noch zusätzlich zwischen schalten wollen. Ist das dann nicht sogar Wandler interface UND wandler soundkarte noch dazu?
    Jedenfalls die Soundkarten sind derart schlecht abgeschirmt das du locker die Grafikkarte als erstes darin hörst. Vllt ist das bei so speziellen Hifi Soundkarten, statt Creative und co anders, aber wer hat die schon? Die wenigsten. Und ich finde es auch mehr als nur unnötig nur für diesen Zweck so'ne Karte anschaffen zu müssen, nur damit man direkt mono hat. wtf?^^ Ich mein mein Zeug ist via SPDIF laufend was wiedergabe betrifft, da brauch ich zumindest keine Hifi Soundkarte. Und ich brauch auch keine extrakabel, man extrahiert den Kanal und fertig. Wieso so eine Wissenschaft draus machen.

  • Zumindest diesen Schritt könntest du dir ersparen, wenn du bei Dxtory dein Mikrofon als Mono aufnehmen lässt, dann nimmt es nämlich nur den linken Kanal.

    Das wäre mir neu. Zumindest bei mir wurden dann immer die beiden Kanäle gemischt und dementsprechend leiser.


    - Sagaras Scriptmaker und beide Audiospuren beim Speichern des Skripts exportieren lassen.

    Diesen Schritt gibt es bei mir nicht mehr. Ich extrahiere Audiospuren inzwischen selbst automatisiert, lasse via FFmpeg mit silencedetect die stumme Spur finden und entfernen, wodurch das manuelle Entfernen in Audacity entfällt. Beschleunigt gerade bei mir auch den restlichen Ablauf, da ich meine Audiospuren generell noch als Backup in FLAC speichere, was nun direkt durchgeführt werden kann, ohne Audacity dafür zu verwenden. Zum Bearbeiten der Audiospuren brauche ich es natürlich weiterhin noch (Lautstärke anpassen und Auto-Duck, für letzteres finde ich leider keine Konsolenvariante).


    Wenn es so ist, und das USB auch sonst stabil ist, würde ich ihn nicht umgehen.

    Wenn ich die USB-Probleme mit denen vergleiche, welche ich bisher mit Interferenzen auf üblichen Soundkarten hatte, ist die Anschaffung eines Mischpults oder gar einer extra Soundkarte (Welche genau die gleichen Probleme haben kann. Hallo Xonar Phoebus.) definitiv nicht gerechtfertigt.
    Die eigentliche Problematik ist so banal, dass man dafür keine extra Hardware benötigt.

  • Das wäre mir neu. Zumindest bei mir wurden dann immer die beiden Kanäle gemischt und dementsprechend leiser.

    Diesen Schritt gibt es bei mir nicht mehr. Ich extrahiere Audiospuren inzwischen selbst automatisiert, lasse via FFmpeg mit silencedetect die stumme Spur finden und entfernen, wodurch das manuelle Entfernen in Audacity entfällt. Beschleunigt gerade bei mir auch den restlichen Ablauf, da ich meine Audiospuren generell noch als Backup in FLAC speichere, was nun direkt durchgeführt werden kann, ohne Audacity dafür zu verwenden. Zum Bearbeiten der Audiospuren brauche ich es natürlich weiterhin noch (Lautstärke anpassen und Auto-Duck, für letzteres finde ich leider keine Konsolenvariante).

    Wenn ich die USB-Probleme mit denen vergleiche, welche ich bisher mit Interferenzen auf üblichen Soundkarten hatte, ist die Anschaffung eines Mischpults oder gar einer extra Soundkarte (Welche genau die gleichen Probleme haben kann. Hallo Xonar Phoebus.) definitiv nicht gerechtfertigt.Die eigentliche Problematik ist so banal, dass man dafür keine extra Hardware benötigt.

    Jupp ist schon wahr, allerdings nimmt man ja zb im Studio deshalb gerne andere Anschlüsse oder eigene Interfacemethoden um Störrungen oder Interferenzen zu umgehen. gänzlich lässt sich halt leider nie alles vermeiden :)
    Mfg

  • @Kayten
    Unter Windows 7 und mit einer älteren Dxtory-Version musste ich auch um +6 dB verstärken, weil es durch das Mischen leiser wurde. Unter Windows 10 mit aktuellem Dxtory bleibt es gleich laut. ;) Ich war auch überrascht, weil ich die Verstärkung extra aus meinem Audition-Stapelprozess rausnehmen musste, aber es ist so.

  • @Julien
    Dieses Verhalten kann ich bei mir (Windows 10, Dxtory 2.0.140, 22VSL) auch jetzt nicht reproduzieren. Die zusammengemischte Mono-Variante ist bei meiner 22VSL immer leiser als die aufgenommene Stereospur, welche nachträglich in zwei Monospuren aufgeteilt wird.

  • Dann habe ich vielleicht einen anderen Presonus-Treiber oder so... Keine Ahnung wieso, aber bei mir klappt es seit dem Umstieg auf Windows 10 problemlos. ^^ Aber gut, für den Thread ist das ja eh nicht so wichtig.

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