Und in anderen Bereichen wird der Verbraucher umfassend durch den Gesetzgeber geschützt, damit er ebend nicht übers Ohr gehauen wird, wenn er nicht gerade Jura oder Wirtschaftswissenschaften studiert hat (z.B. bei Haustürgeschäften, Gesundheitsschutz, etc, ...)
solange Adware nichts weiter macht als Taskbars etc zu installieren, ist vom Gesetzgeber auch nichts zu erwarten. Es ist ja in dem Sinne kein Betrug. Im Gegensatz zu Haustürgeschäften oder irgendwelchen Abzocken. Betrug ist es erst, wenn eine Bereicherung auf Kosten anderer stattfindet. Bei richtigem Betrug hast du aber genau die selbe Handhabe wie überall sonst auch.
In unserer heutigen Zeit ist Internet und die Benutzung von Computern Alltagsgeschäft und nicht nur IT-Profis vorbehalten. Und es wir von niemanden erwartet, dass er IT-Profi wird nur um das Internet benutzen zu dürfen.
man darf aber eine gewisse Eigenständigkeit erwarten und auch, dass man sich informiert. Es gibt Informationsseiten von öffentlicher Seite, die dir die Grundzüge der Dos and Donts im Internet beschreiben. Man kann erwarten, dass die Leute zumindest das lesen, was sie unterschreiben/installieren (egal ob Internet oder nicht). Und solange es ordentlich aufgeführt ist, was installiert wird (gibt ja auch Programme, die das nicht tun), wäre der gesetzliche Schutz eh hinfällig, da man klar sehen konnte was es ist. Bei normaler Adware hilfts, wenn man mal richtig schaut.
Das betrifft jetzt natürlich nicht die ernsthaft schädlichen Dinger, die schon unter Computerkriminalität fallen.
PC zerschossen = Sachbeschädigung.
schwierige Argumentation. Theoretisch ja, aber dann könnte ich auch jeden Treiberhersteller verklagen, der meinen PC zum Absturz bringt. Oder grundsätzlich jedes Programm.