Was zeichnet für euch ein RPG aus?

  • Ich bin da eher Hybrid xD Auf der PS 2 war mein erstes Spiel FF X in noch ganz jungen Jahren, ungefähr zur gleichen Zeit Morrowind am PC, und so fühle ich mich in beiden Welten wohl, und möchte mich selbst auch nicht festlegen, denn RPG ist für mich RPG, sei es ein JRPG, Skyrim oder sonst was ^^


    Noch eine andere Sache, die mir gerade eingefallen ist, Romanzen und ähnliches in RPGs, verknüpft mit dem Housing System. Freut ihr euch, wenn ihr im Spiel eine Beziehung eingehen könnt, ist euch das komplett egal oder macht ihr es nur, wenn es euch einen Vorteil bietet?


    Ich finde es schön, das einem solch eine Option geboten wird, wenn es vernünftig eingebaut ist, z.B. in Dragon Age Inquisition, wo man sehr klar und gut sehen kann, wie sich die Charaktere und die Beziehung zwischen ihnen entwickelt und aufbaut.


    Nicht so schön finde ich es jedoch wenn es so gemacht wird wie in Skyrim... Hier, ich kaufe mir ein Amulett und suche mir die Erstbeste raus und wir heiraten sofort.. Selbst wenn es mit der Lore stimmt, finde ich es einfach lieb-/und ansprechlos


    Eure Meinung?

  • Für zeichnet ein RPG defitiv das Charakter-Leveling aus.
    Glück, Konstitution, Stärke usw.
    Ebenso wie die Erstellung desjenigen.


    Schwerpunkt muss bei so einem Game auf die Story liegen. Alles andere ist meiner Meinung nach prinzipiell egal, denn es geht auch ohne Open-World. Siehe [lexicon]Final Fantasy[/lexicon] und Neverwinter Nights.

  • Zitat

    Umso interessanter, dass hier im Thread - bzw. in jedem Thread, in dem mal das Wort RPG fällt - ausschließlich JRPGs diskutiert werden. :cursing:


    hehehe, interessant, dass du die drei großen Titel der 8Bit RPG Ära nach Japan verortest. Lord British würde sich im Grabe umdrehen, wenn er denn schon drin läge *G*

  • Ich brauche einen Char-Editor. Ich mag es nicht, aus vorgefertigten Charakteren zu wählen und dann deren Geschichte annehmen zu müssen.
    Ich möchte spielen und nicht mit dem Spiel spielen. Also möchte ich auch einen Char ohne Hintergrund als den Meinen und ohne Geschichte etc. Ich möchte so handeln, wie ich es für richtig halte und nicht, wie die Vorgeschichte des Chars es mir vorschreibt.
    (Dragon Age [lexicon]Origin[/lexicon] hat mich da total enttäucht. Ich hab da ne Playtime von 15min - einfach weil mir die Antworten im ersten Gepräch in keinster Weise zu gesagt haben.)


    Darüber hinaus brauch ich eine absolut freie Welt. Mich stört eine schlechte Haupthandlung ala Oblivion oder Skyrim absolut nicht - denn wenn ich ne richtige Handlung haben will, dann spiele ich lieber etwas lineares, schaue ein Film oder lese ein Buch.
    Darum gibts doch Spiele - das man etwas machen kann, was man nicht vordefiniert hatte.
    Schaut in eure Kindheit: wenn man Indianer und Cowboy oder sonst was gespielt hat, da hat man auch seiner Freiheit und seiner Kreativität freien Lauf gelassen.


    Man darf nicht vergessen, das (meiner Erkenntnis nach) das Genere der RPG von den P&P Spielen abstammen, in der man Freitheit hatte und sich nur an einem mehr oder weniger dünnen Faden entlang hangelte.


    Somit brauch ich lediglich einen Grund, im Spiel zu sein. Siehe Mount&Blade: einfach die Welt erobern. Oder einfach nur da sein oder sonstiges. Dann lieber rum laufen und überall irgendwelche Quests annehmen.
    So in die Richtung: Make-your-own-Adventure.
    Siehe [lexicon]DayZ[/lexicon] - ist für mich ein PRG. Ich kann machen was ich will und das Spiel ist nur der Sandkasten in dem ich meinen Spaß haben kann.

  • Ich finde eigentlich, dass Loot in einem Rollenspiel gar nicht so wichtig ist. In MMORPG's ja, aber nicht in einem normalen RPG. Die sollten sich nämlich dadurch auszeichnen, eine bestimmte Rolle in einer Welt auszuspielen, wie der Name ja sagt und nicht umbedingt ein Lootfest, in dem sogar Wölfe die größten Schwerter fallen lassen. *hust* Sif *hust* (auch wenn dieser das Schwert sogar benutzt hat)


    Umso interessanter, dass hier im Thread - bzw. in jedem Thread, in dem mal das Wort RPG fällt - ausschließlich JRPGs diskutiert werden.


    Naja, eigentlich nicht. Die JRPG-Post kamen von Hanami und mir :x


    Ich tu mir ja bekanntlich schwer mit der Japanischen Kultur und dem Anime Zeug.


    Hier gehts nicht nur um JRPG's :x , aber so gut wie alle JRPG's haben eigentlich nichts mit Anime zu tun.

  • @Your Waifu is shit
    Hier gehts ja um RPG´s und das Bravely Dafault halt zufällig eins aus Japan ist macht ja nix. RPG isses trotzdem. Ich hab halt nur zusätzlich erwähnt das ich es sehr toll fand obwohl ich normal den Anime Kram nicht mag um zu verstärken wie toll ich das fand.


    Ich hab auch früher schon von Divinity gesprochen. Hat halt keinen Interessiert.

  • Solltest du Rundenstrategie + Optik und Bewegung wie [lexicon]Diablo III[/lexicon] mögen mit tollen Sprechern und Story, dann MUSST du es dir zumindest im Gameplay mal anschaun.

  • Das is echt schade das dir da so ein gutes Spiel bzw Spiele entgehen. Aber wenn du die nicht magst, magst sie eben nicht. Ich mocht früher Ego Perspektive nicht.

  • Ist bei mir aber genauso, Vogelperspektive ist nicht so meins, weil das dann für mich ein wenig zu distanziert zum Charakter bzw. zum Geschehen ist, ist alles Geschmackssache ^^


    Dann gucke ich mir lieber ein [lexicon]Let's Play[/lexicon] zu diesen Spielen an, dann verpasse ich diese Spiele auch nicht :D

  • Ahh, ein Thread von Fans für Fans :>


    Vieles wurde ja schon genannt, ich schmeiß nochmal ein wenig was dazu:


    - eine gute Mischung aus Dialog und Kampf
    Ich finde stundenlanges "sinnloses" Rumgrinden genauso nervig wie endlose Dialoge. Beides hat seinen Reiz, nur sollte keins davon zu sehr am Stück auftreten.
    - optionale Überbosse / Bonuslevel
    Für die Spieler, die es richtig wissen wollen. Abseits der main story braucht man hier wahlweise eine ausgefeilte, aufeinander abgestimmte Taktik, mühsam zusammengesammeltes spezielles equipment oder auch einfach nur eine Menge Geduld.
    - Prestige-Klassen bei der Charakterentwicklung
    Sowas find ich immer total gut :) Wird der Dieb nun ein wandelnder Fallendetektor oder doch ein sneaky Ninja mit 80% crit chance? Den Krieger zum Paladin machen, damit er noch ein wenig mitheilen kann, oder doch lieber den klassischen Ritter nehmen, der alles wegtanken kann?


    Darüber hinaus gibt es für mich nichts Wichtigeres als die Möglichkeit des "Eintauchens" ins Spiel.
    Ich möchte eine glaubwürdige, liebevoll gestaltete Spielwelt, die viele Möglichkeiten, aber wenig Zwänge bietet. Ich möchte "lebendige" NPCs mit Gesprächsoptionen, deren Reaktionen und Auswirkungen von den eigenen Aktionen abhängen. Open world mit diversen optionalen Kleinigkeiten. Ich möchte (Bonus)rätsel, die zu lösen nicht notwendig ist, aber wo man ein schönes Mini-item bekommt, was es sonst nirgendwo gibt.


    So, nun habt ihr es geschafft, ich bin voll im Nostalgiemodus :D Ich denke, ich muss die Tage mal wieder KotoR, Icewind Dale sowie [lexicon]Final Fantasy[/lexicon] auspacken und dann eine schwere Wahl treffen ..

  • Auch eine sehr schöne Liste, kann ich auch so unterschreiben :D


    Ich denke, ich muss die Tage mal wieder KotoR, Icewind Dale sowie [lexicon]Final Fantasy[/lexicon] auspacken und dann eine schwere Wahl treffen ..


    Gerade KotoR kann ich echt immer wieder zocken, [lexicon]Final Fantasy[/lexicon] (X) ebenso :thumbsup:
    Icewind Dale habe ich hier auch noch irgendwo rumfliegen, konnte ich mich aber nie so richtig mit anfreunden :/

  • Ich glaube, das Wichtigste wurde bisher vergessen: das Spiel muss lang sein! Richtig lang. The last strory auf der [lexicon]Wii[/lexicon] z.B. war nur 20 Stunden lang o.O Das fand ich doch ein bisschen wenig (das Spiel hatte dafür allerdings auch einen Online-Modus und New Game+ um das zu kompensieren). Also wenigstens 30 Stunden sollten schon drin sein. Ausnahme für mich: Pokemon. Einfach weil man nach dem Ende noch so viel machen kann.

  • Ich glaube, das Wichtigste wurde bisher vergessen: das Spiel muss lang sein! Richtig lang. The last strory auf der [lexicon]Wii[/lexicon] z.B. war nur 20 Stunden lang Das fand ich doch ein bisschen wenig (das Spiel hatte dafür allerdings auch einen Online-Modus und New Game+ um das zu kompensieren). Also wenigstens 30 Stunden sollten schon drin sein.


    Ich weiß nicht, ob das ein Muss für mich ist. Klar, ich stimme dir zu, wenn es zu kurz ist, ist doof, aber es muss nicht unbedingt eine so lange Story haben, für mich ist es eher wichtig, das man die Möglichkeit hat, die Welt zu erkunden, Geheimnisse oder Spuren der Vergangenheit (Bücher oder Dialoge mit NPCs) zu finden, welches natürlich dazu führen kann, das ein Spiel deutlich länger ist, als nur die reine Story ^^

  • Ich weiß nicht, ob das ein Muss für mich ist. Klar, ich stimme dir zu, wenn es zu kurz ist, ist doof, aber es muss nicht unbedingt eine so lange Story haben, für mich ist es eher wichtig, das man die Möglichkeit hat, die Welt zu erkunden, Geheimnisse oder Spuren der Vergangenheit (Bücher oder Dialoge mit NPCs) zu finden, welches natürlich dazu führen kann, das ein Spiel deutlich länger ist, als nur die reine Story ^^


    Aber die meisten RPGs brauchen erst mal eine Weile bis sie in Fahrt kommen und sich die Story entfalten kann. Da finde ich es doch ein bisschen blöd, wenn das Spiel aufhört bevor es überhaupt richtig losgeht ^^

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