Beiträge von H3adless

    Bei mir gibt es auch eher wenig, wo ich sage das hätte ich nicht tun sollen. Wie @sem sagte ist es ein Lernprozess und man wurde über die Zeit einfach besser.


    Ich würde jedoch von Anfang an mehr auf meine Reichweite achten. Bis jetzt habe ich mich darum nur sehr wenig gekümmert. Für mich war das Let's Play machen das wichtigste und solange es irgendwer gesehen hat, hat mir das schon gereicht. Rückblickend hätte mir mehr Reichweite aber auch dabei geholfen besser zu werden, da es eine größere Herausforderung gewesen wäre. Also auch wenn Reichweite und Communtiy nicht das Ziel Nummer eins sind, sollte man doch darin Zeit investieren.

    Das Thumbnail konnte man schon sehr lange über den Seitenquelltext herunterladen. Dort einfach nach Thumbnail suchen (glaube 3. Eintrag oder so), dort liegt ein Link zum Originalbild. Ist natürlich lange nicht so nett wie ein Download Button und wie gesagt wurde ...


    Nicht jeder ist ein Hacker

    ;)

    audiophile Menschen macht das schon einen gewaltigen Unterschied in der Qualität

    Wenn die Kollegen entsprechen Mikrofone nutzen, die in der Rohaufnahme viel besser sind als die TS Übertragung :) Mittlerweile ist das bei uns zwar so, aber ich stimme dir zu, dass der Mehraufwand sich kaum lohnt.

    Ich mache es ähnlich mit TeamSpeak, vielleicht dann bald Discord. Nur Nutze ich anstatt einer Softwarelösung zwei Soundkarten. Der Output vom Spiel und der vom TeamSpeak geht dann auf zwei verschiedene Ausgänge. Dxtory und nun ja auch OBS Studio können die mehreren Kanäle problemlos aufnehmen. Die Softwarelösungen in diesem Bereich haben mir damals nicht so gefallen. Damit ich alles gleichzeitig höre, wird es dann für mich im Mischpult wieder verbunden.


    Die Variante mit den Soundfiles zuschicken ist schwierig, da meine LPT Kollegen mit Aufnehmen nicht viel am Hut haben und so viel besser würde es dadurch auch nicht werden. Wir haben selten Verbindungsprobleme.

    Also würdet ihr sage, euch gefallen eure Videos? Oder seid ihr welche (meist Neulinge), die ihre Videos nicht gerne ansehen, weil sie zum Beispiel ihre Stimme noch nicht hören können, da sie ganz anders klingt als man sie selbst beim Sprechen immer wahrnimmt?

    Ganz am Anfang hatte ich ein wenig Probleme damit mir meine eigenen Videos anzusehen. Aber heute schaue ich mir sogar gerne mal eine eigene Folge an. Klar gefällt mir nicht jede Folge sehr gut, aber wenn ich wirklich unzufrieden wäre, wäre sie nicht online. Ich habe auch schon Aufnahmen abgebrochen, wenn ich gemerkt habe, dass es an dem Tag einfach nichts wird. Also ja, ich bin zufrieden, versuche mich aber stetig zu verbessern.


    Würdet ihr also eurem Video guten Gewissens einen Daumen nach oben geben, oder dies zumindest nur theoretisch in Gedanken tun?

    Theoretisch in Gedanken eigentlich immer :) Selbst ist das so eine Sache. Ich verurteile niemanden dafür, dass er es tut. Kleine Kanäle können das vll gebrauchen, bei großen spielt es irgendwo auch keine Rolle mehr. Für meine Videos mache ich es bisher zumindest nicht.


    In der Videobeschreibung beschreibt man evtl. gerne mal lobend, was man im Video schaffte; dies ist eine andere Bewertung und könnte ebenso einen Kommentar darstellen.

    Man sieht es ja recht häufig, dass der YouTuber direkt selbst einen Kommentar unter das Video setzt. Das finde ich auch voll ok. Nur eigene Kommentare wie: "Wie findet ihr das Video?" halte ich für überflüssig. Vielleicht zieht das bei anderen, aber nicht bei mir.

    Hi, das ist natürlich schade, aber ich glaube völlig normal. Der Kanal hat eine geringe Reichweite wohl bei Abos als auch Aufrufen. Deine Dark Souls Videos sind nicht mal ein Tag alt. Titel, Tags und Beschreibung bieten gegenüber den unzähligen anderen Videos kein Alleinstellungsmerkmal. Nur in Verbindung mit deinem Namen kann da genug gefiltert werden.


    Was du nun tun kannst: Denke nochmal scharf über die Titel (und dessen Aufbau) der Folgen nach, Wähle zum Titel passende Tags und auch eine passende Beschreibung. Dieses sollte sich dann jeweils auf markante Inhalte in der Folge beziehen. Geb der Playlist selbst eine bessere Beschreibung. Und warte, dass die Playlist an Videos zunimmt und die ersten etwas älter werden.

    Grundsätzlich finde ich deine Idee gut und ich bin immer ein Befürworter darin etwas zu probieren und daran zu lernen. Aber gegeben deiner Situation und deiner Vorstellung stimme ich zu. Kein YouTube Kanal, egal welches Thema, lässt sich sinnvoll mit 40-45 Minuten in der Woche betreiben. Natürlich kannst du einen Kanal unter diesen Bedingungen starten, aber dann halt ohne viel zu erreichen in Sachen Reichweite, Community etc. Da wären im Schnitt auch 30-45 Minuten pro Tag noch wenig. Wenn man mit sich ehrlich ist, fließt viel mehr Zeit in Summe in das Hobby. Video aufnehmen und bearbeiten ist ja wie wir alle wissen noch lange nicht alles.

    Bei Spiel-Inhalten war das bis jetzt nicht der Fall, aber bei Hass und Hetzvideos wird das relativ schnell abgewickelt, und da ist es egal, ob das Video auf Youtube hochgeladen wurde. Allein der Fakt, dass es in Deutschland frei empfangbar ist, reicht schon für eine Strafverfolgung im Falle eines relevanten Videos.

    Ja stimmt, aber aufpassen. Hass und Herzvideos fallen unter das Strafrecht. Hier ist das Video selbst irrelevant sondern die Handlung des Täters. Wie er diese Botschaft verbreitet ist für das Strafrecht nicht relevant. Videos von Spielen fallen unter das Telemediengesetz (ggf. Rundfunkgesetz), hier ist das Medium der Verbreitung relevant.


    Edit: Daher bisher auch die Beschränkung auf Mahnungen für die Verbreitung von indizierten Spiele. Das fällt auch unter das Strafrecht.

    Was sollte denn ein erwachsener machen? Drehen wir es mal so um: "Abo gegen Abo" "Hey du kleine Drecksau, verpiss dich von meinem Kanal du Opfer? " Was bitte wie? Also mal ehrlich,

    @Kra ich finde deinen Blickwinkel wirklich gut und interessant. Zugegeben habe ich in dem Fall "Abo4Abo" die sprachliche Grenze von Kindern nicht ganz gesehen, dass sie nicht in der Lage sind es besser auszudrücken. Jemanden wie in deinem Beispiel beleidigend abzuweisen ist definitiv der falsche Weg. Ich muss dazu aber auch sagen, dass du etwas zu weit gehst in deiner Argumentation. Vielleicht kommt das auch nur durch die Diskussion so rüber. Aus meiner Erfahrung sind die meisten Abo4Abo Kommentare wirklich von Kindern/Jugendlichen, die mittelmäßige bis schlechte Videos produzieren. Da muss ich sagen, dass ich diese Kommentare lösche und ignoriere. Ich schaue mir gerne kleine Kanäle an, nur eher von solchen die im Stil "Wäre schön, wenn du bei mir vorbei schaust" sind. Beide wollen das Gleiche, Abos, nur ist letzter wesentlich freundlicher und offeriert mir den Kanal, den Inhalt, anstatt direkt um ein Abo zu betteln. Vielleicht lasse ich mich zukünftig dazu hinreißen einem Abo4Abo Kommentar nachzugehen. Was ich aber definitiv nicht tun werde ist jemanden zu abonnieren, nur um dessen Selbstbewusstsein zu pushen. Ich abonniere nur Kanäle die mir irgendwie inhaltlich gefallen. Es muss nicht sein, dass ich dann jedes Video schaue, aber ich muss einen Wert in dem Kanal sehen. Das dort ein Jugendlicher hinter sitzt, der nach Aufmerksamkeit ruft reicht nicht. Da gebe ich @SrockJohnny recht, irgendwo muss man sich Aufmerksamkeit verdienen.

    Der Vergleich hinkt aber ein wenig, weil Youtube international "sendet", während Fernsehsender (die die Filme von Hollywood-Produzenten an die Zuschauer bringen) eben nur in ihrem jeweiligen Land ausstrahlen. Da lässt sich sowas regulieren.

    Der Vergleich hinkt nicht, aber du sprichst genau das Problem an, was die einzelnen Länder haben. Gesetze gelten in geographischen Grenzen, was im Internet nicht relevant ist. Hier effektive Gesetze zu verfassen ist enorm kompliziert. Weshalb es ja auch keine gibt. Jugendschutz ist da lange nicht das einzige Beispiel, nur als Verweis sieht es bei dem Urheberrecht ähnlich düster aus.


    Wenn dann ist für den Jugendschutz YouTube oder Twitch verantwortlich, da diese den Inhalt zur Verfügung stellen

    Das wäre zwar an sich sehr praktisch als Regelung, ist aber gleichzeitig kaum möglich. Es ist eine blöde Pattsituation, denn YouTube selbst ist als US Unternehmen nur bedingt an Deutsches Recht gebunden. Die Ausstrahlung in ein drittes Land wird in nationalen Gesetzen nicht behandelt. Deutschland könnte also sagen wir mal YouTube sperren...naja wir wissen alle das passiert nicht und wäre rechtlich auch wieder fraglich. Der derzeit einzige Weg geht über den deutschen YouTuber der aus Deutschland für Deutschland Videos bereitstellt. Und als Deutscher Staatsbürger in Deutscher Sprache Videos online zu stellen, wird einem im Zweifel sicher als solche Intention ausgelegt. Da diese Rechtsproblematik sehr wohl bekannt ist, wird nur gering eingegriffen. Z. B. bei indizierten Titeln.



    Bei noch in der USK klassifizierten Titeln mag das noch angehen (weils keinen schert), aber sobald du Zeug hochlädst, das sich in den Kreisen von Liste A und B bewegt, bist du genauso haftbar.

    Die Frage der Haftbarkeit wäre wirklich mal interessant. Dann müsste sich ein Gericht nämlich mit dem Problem auseinandersetzen. Soweit ich weiß gab es bisher nur Verwarnungen und darauf folgende Kooperationen. Bekanntester Fall ist denke ich Sarazar mit Daying Light. Eine Anzeige und Urteilsspruch gab es hier soweit ich es gelesen habe nie.

    Ich habe bisher nur eine kleine Menge an Youtubern gesehen, die die Abo4Abo-Masche versuchen und dabei noch hohe Aufrufzahlen hatten

    Man sollte bedenken, dass man hier nur die Misserfolge dieser Versuche sehen kann. Sollte jemand durch Abo4Abo es schaffen den letzten Kick zu erzielen, den es braucht um genug Aufmerksamkeit zu bekommen und zu wachsen, dann hätte er neben einigen toten Subs halt auch ordentliche Aufrufzahlen. Ich würde daher nicht pauschal sagen, dass das nie was bringen kann, aber die Chance halte ich für so gering, dass man den Kanal damit eher vor die Wand fährt als Erfolg zu haben. Zudem finde ich es noch recht erbärmlich.

    Aber meine Meinung ist immer noch die gleiche. Warum sollten Youtube, Videoersteller oder sonst wer außer Eltern bzw. Erziehungsbereichtigten darum kümmern wer die Videos schaut.

    Warum sollten YouTuber hier weniger in der Verantwortung sein als Radio oder Fernsehen?
    Ich glaube hier könnten viele froh sein, dass der Staat es nicht gebacken bekommt das Jugendschutzgesetz auf das Internet zu updaten und es daher nur begrenzt Anwendung findet. Andernfalls könnten wir USK 16 und 18 Spiele für unsere LPs vergessen. Wir können die auf YouTube 24/7 senden, Fernsehsender haben dafür nur die Nacht oder PayTV. Ich persönlich sehe daher sehr wohl den Uploader in der Pflicht zumindest mal drüber nachzudenken. Ist aber keine Pflicht, also kann das jeder nach dem eigenen Gusto tun.

    Um nicht direkt lügen zu "müssen", kann man ja versuchen, manche Themen zu umgehen; zB. "ich geh mal kurz aufs klo" und dabei verschweigen, dass die Kippe das eigentliche Ziel der Unterbrechung darstellt. Oder wäre es in Ordnung, wenn man einfach behauptet, man wäre Nichtraucher?

    Solche Lügen sind ja an sich überflüssig. Man ist als Let's Player doch in der schönen Position absolute Kontrolle über den Inhalt des Videos zu haben. Wieso sollte man also einen falschen Grund angeben, wenn man einfach keinen angeben kann? Also einfach sagen, jetzt ist Pause, fertig. Zu behaupten man wäre Nichtraucher fände ich als Beispiel schlecht, dann eher zugeben das man raucht aber sagen das man es nicht tun sollte.


    Ist Schauspielerei auch so etwas wie Lüge?

    Nein. Das Problem ist eher, dass auf YouTube recht schlecht rüber kommt ob jemand eine Rolle spielt. Gerade im Gaming bereich erwarten ja alle, dass man dort die "echte" Person sieht.


    Wie oft lügst du in deinen Let's Plays und wie oft glaubst du, wirst du in den Let's Plays belogen, die du dir ansiehst?

    Ich selbst lüge im LP soweit ich mich erinnere gar nicht. Einfach weil ich entsprechende Aussagen einfach gar nicht ansprechen muss. Daher denke ich auch mal, dass allgemein im LPs nicht all zu viel gelogen wird. Bei anderen Formaten (besonders um umstrittenen Beauty und Lifestyle Sektor bin ich da höchst skeptisch, gucke das aber auch schon gar nicht, weil es mir eh nicht gefällt)


    Die Wahrheit wäre -> Nein, dieser Channel hat nichtsmehr mit Beauty zutun. Dieses Verhalten welches in jeglicher Hinsicht verwerflich ist, finde ich abstoßend und sollte umgehend verbrannt werden !


    Die bessere Alternative -> Ich interessiere mich nicht für nen Beauty Channel, da ich eh beauty genug bin und kann daher nichts zum XXX Channel sagen.

    Ich finde auch erstere Aussage ist vollkommen legitim. Der letzte Teil mit dem "verbrennen" ist vielleicht etwas übertrieben aber ansonsten ist das freie Meinung die ich zum Beispiel so äußern würde. Man sollte dabei nur klar machen, das es die eigene Meinung ist und die, die wollen das gerne gucken dürfen. Leider verstehen viele Zuschauer und auch YouTuber das Konzept der freien Meinung nicht so ganz...seufz


    Es gibt ja noch etwas dazwischen. Wenn ich zum Beispiel selbst gerade kein Vorbild abgeben kann, kann ich ja trotzdem darauf hinweisen, dass mein eigenes Handeln in dem Bereich nicht gut ist, ohne dabei verschweigen zu müssen, dass ich eben genau so handle.

    Das sehe ich auch so. Wenn man es ansprechen muss oder will, sollte man offen mit seiner eigenen Position umgehen. Zuschauer die sich einen als Vorbild nehmen, sehen dann direkt die kritische Haltung und lernen ggf. noch etwas zur Selbstreflexion.

    Auf der anderen Seite kann man auch nicht bis 18 einem Kind aufm Computer nachspionieren. Ab nem gewissen Alter ists auch ein ziemlicher Griff in die Privatsphäre - ich denke das ist nicht einfach, da die richtige Balance zwischen kontrollieren und Vertrauen zu finden.

    Stimme ich voll zu. Natürlich kann und sollte man das nicht. Immerhin muss der/die Jugendliche ja auch lernen eigenständig zu leben. Es geht eher darum in jüngeren Jahren den richtigen Umgang zu zeigen. Natürlich wird sich jedes Kind hier und da Inhalte anschauen, die für Erwachsene sind. Ich behaupte mal das haben wir alle getan und ich erwarte das meine zukünftigen Kinder das tun werden. Wenn aber das Kind selbst versteht womit es da konfrontiert wird, ist das alles auch schon wieder halb so schlimm.

    Ich zitiere mal etwas später, womit man auch auf den Thread kommt:

    Danke für den Verweis auf den alten Thread. Cylance schreibt ganz richtig, dass die Erziehungsberechtigten hier die Entscheidung zu fällen haben. Die FSK und USK Einstufungen sind nur Richtwerte für Eltern. Wer also als Elternteil hier die Verantwortung abgeben will, macht da was nicht richtig..



    Der Thread ist ja nun schon sehr alt, daher bringt es an dieser Stelle nicht mehr viel auf den Autor einzugehen. Aber Eltern die sowas sagen, haben leider nicht die nötige Medienkompetenz um ihre Kinder in Dingen Internet zu schulen.


    Was ist eigentlich wenn ein 11 Jähriger Call of Duty Skill00r Videoz macht? (und dir währendessen erzählt wie viele Bitches er weggecockt hat diese Woche).

    Dann haben die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt oder dulden es. Im Zweifel sollten sie sich das Neuland Internet nochmal erklären lassen.


    Die derzeitige Beschränkung ist unwirksam und an was unwirksames würde ich keine Gedanken verschwenden.

    Leider ist das wirklich so. Die Altersbeschränkung von YouTube ist technisch sehr leicht zu umgehen und nach Deutschem Jugendschutz auch nicht anerkannt. Demnach kann die getrost ignoriert werden.


    Video. Du kannst auch über ein USK 18 - Spiel ein FSK 6 - Video machen.

    Genaugenommen müssten jedes Video eine eigene Alterseinstufung unterlaufen. Ein wichtiger Bestandteil der USK Einstufung eines Spiels ist ja die Interaktion des Spielers, was beim LP für den Zuschauer entfällt. Demnach muss der Anbieter (YouTuber) erst einmal selbst entschieden unter welcher Freigabe das Video laufen müsste und hat sich ggf. dann zu rechtfertigen, wenn sich der Jugendschutz einschaltet.


    Gibt ja jetzt den "eingeschränkten Modus", der wohl scheinbar alle Spiele ab 16 und Videos mit Content-ID-Treffern rausfiltert, wie ich das Gefühl habe.

    Den muss ich mal testen. Ich vermute aber jetzt schon, dass der technisch genau so schlecht umgesetzt und leicht zu umgehen ist wie die Altersfreigabe.

    Das ist nicht das Problem der YouTuber, sondern der Jugendlichen. Den YouTubern kann und sollte es scheißegal sein, ob / von wem sie als Vorbild betrachtet werden.

    Ist eine legitime Meinung, aber ich finde es verwerflich das so zu sehen. Ja, allgemein muss nicht immer und überall darauf geachtet werden, dass eventuell Jugendliche zusehen und sich ein "negatives" Verhalten abschauen könnten. Das ginge zu weit und ich bin, wie ich oben sagte, für die Freiheit des Produzenten dies zu entschieden. Aber viele YouTuber produzieren ihre Videos extra für Jugendliche und Kinder. Wer in diesem Fall nicht auf die Vorbildrolle achtet oder diese ggf. sogar ausnutzt um sich selbst zu profilieren geht für mich zu weit. Das geht mit meinen Moralvorstellungen nicht einher. Weshalb ich viele größere YouTuber auch für ihr Verhalten verurteile, aber das ist nichts was sich auf YouTube beschränkt.


    Edit: z. B. finde ich da Format "Bottle Bros" von Fabian Siegesmund vollkommen ok und sogar unterhaltsam. Hier wird offensichtlich Alkohol getrunken und es ist ein zentrales Element. Aber weder adressiert das Format gezielt Jugendliche, noch wird ein Missbrauch von Alkohol befürwortet. Jugendliche erleben über viele Jahre hinweg wie sich Menschen in ihrer Umgebung betrinken. Vermutlich sogar die eigenen Eltern, was einen wesentlich stärkeren Eindruck hinterlässt.

    Mir ist nicht bekannt, dass ich hier irgendwelche verpflichtenden Regeln gibt. Allgemein würde ich sagen, dass das der Streamer/LPler selbst entscheiden soll. Wenn er damit Zuschauer abschreckt, ist er selbst schuld. Wenn er sich mit seinem Programm gezielt an Jugendliche und Kinder richtet sollte schon auf die Vorbildrolle geachtet werden. Dann sollte das meiner Meinung nach unterlassen werden. Ich fände es auch nicht gut, wenn dies allgemein verboten würde, obwohl ich mich viel mit Jugendschutz beschäftige.