OBS Studio bietet dir aber die Möglichkeit an mit bis zu sechs verschiedenen zu arbeiten. Mit Virtual Audio Cable könntest du dann hingehen und den Spielsound vom Mikro trennen oder zusätzlich noch Discord/TS als Tonspur reinzuholen, falls du nicht mit Mischpult bzw. mehreren Soundkarten arbeitest. Dann hast du alles getrennt.
Danke für den Hinweis, aber das habe ich sogar schon erledigt. Voicemeeter erlaubt genau das gleiche.
Worauf ich hinaus wollte ist eher, dass OBS nur eine einzige Datei liefert, während ich von Bandicam jede Spur als eine bekomme, was die Bearbeitung erleichtert.
Ja, durchaus, aber Adobe Audition kostet auch wieder Geld. Audacity an sich ist schon gut, ich wollte eher darauf hinaus, dass die Rauschentfernung ziemlich brutal sein kann, wenn man sie falsch eingestellt hat. Und die meisten Leute stellen sie halt leider falsch ein.
Gut, werde ich drauf achten und mal gucken, ob ich das Rauschen bei sanfteren Einstellungen noch los werde.
Das ist leider der Haken bei verlustfreien Aufnahmen, sie werden deutlich größer als verlustbehaftete. Das müsste man für gute Bildqualität leider in Kauf nehmen. Vielleicht kannst du ja woanders auslagern? Oder du lädst einfach öfter hoch und löschst dann den Rest?
Ich nehme auf, schneide (meist am selben Tag, manchmal am Tag danach), rendere so bald wie möglich, lade so bald wie möglich hoch und packe die Datei dann zur Sicherheit auf eine externe Festplatte.
Eventuell sollte ich die dann dafür benutzen, wenn ich zu viel Platz verbrauche, aber nach ein paar Folgen Pause machen zu müssen um Dateien zu verschieben ist auch nicht das wahre (da würde der Kommentar drunter leiden) und Dateien direkt darauf speichern zu lassen dürfte wegen der Schreibgeschwindigkeit problematisch sein.
Selbst Bandicam sollte konstante Frameraten hinkriegen, wenn du nicht mehr in Motion JPEG aufnimmst.
Naja, bei den MP4-Aufnahmen klappte es tatsächlich...
Aber mal sehen, was die Ergebnisse bei den Verlustfrei-Experimenten sagen.^^
Ab 2048x1152 wird bei vielen Kanälen die nächste Qualitätsstufe 1440p freigeschaltet, manche müssen allerdings direkt auf 2560x1440 gehen. Bei 3200x1800 wäre schon die 4K-Stufe drin, was noch mal einen großen Sprung in Sachen Bildqualität bringt. Wie lang das bei dir dauert, hängt von Vegas und deiner CPU ab – müsstest du also testen. Und die Dateien werden auch eine Ecke größer, also mehr Uploadzeit einplanen.
Okay, mehr Upload-Zeit ist kein großes Problem, spiele eh zum Großteil im Single-Player.^^
Dann versuche ich es mal mit 2048x1152.
Klingt nach dem typischen Ghosting-Effekt, der sich einstellt, wenn man das Resampling nicht deaktiviert.
Ah, das ist tatsächlich aktiviert. Ich hatte das einmal am Anfang ausgeschaltet und ging davon aus, das wäre erledigt. Weit gefehlt. Muss für jedes Projekt einzeln gemacht werden. (Zum Glück habe ich schon wegen der Soundabstimmung für jedes Projekt eine Vorlage, dann muss ich das nur bei denen umstellen.^^)
Hat das irgendwelche Nachteile, von denen ich wissen sollte?
Wenn du bei Bitrate bleiben willst, sollte sie so hoch wie möglich sein, wie du es mit deiner Uploadgeschwindigkeit gerade noch vertreten kannst. Wenn du aber in Richtung Frameserver rumprobieren willst, erübrigt sich das, dann fällt das Bitratenzeugs weg und du kannst einfach einen gewünschten Qualitätswert angeben.
Ich nehme an, ich werde beides ausprobieren müssen. Ich nehme an, für den Frameserver-Qualitätswert gilt das Gleiche? Einfach so weit hoch, bis die Dateigröße fast am Limit ist?