Ich habe mal drei angekreuzt.
Ich mag gute Grafik. Ich schau mir aktuelle Trailer und Games an, staune ein bisschen, finde das alles super faszinierend und setze mich dann an meinen [lexicon]SNES[/lexicon].
Vor allem sollte man auch mal klären, was mit 'Grafik' überhaupt gemeint ist. Reden wir von möglichst fotorealistischen Bildern? Von technisch komplexer Bilddarstellung? Oder von Imagination/Kreativität? In letzterem Fall könnte selbst ein Pixelspiel ja eine sehr gute Grafik besitzen.
Fotorealismus darf für mich kein Substitut für Kreativität sein kann. Wenn beides zusammenkommt: Spitze. Viele Spielehersteller machen aber den Fehler, die Spieler mit möglichst großer Eye Candy zu beeindrucken, aber nach ein paar Jahren (wenn die Grafik dann überholt ist), altert das Spiel grauenhaft. Dann hast du aber Spiele wie ICO, die optisch einfach nur durchdacht sind und auch nach Jahrzehnten nichts von ihrer malerischen Qualität verlieren.
Mir geht's vor allem darum, wie die Grafik im Kontext des Spiels funktioniert. Passt die Grafik zum Spielgeschehen? Ist die Darstellung in sich stimmig? Hat das Spiel Individualität? Ist das Spiel visuell kreativ umgesetzt? Diese Punkte sind mir wichtiger, als eine Polygon- und Shaderschlacht nach der nächsten. Das ist dann gut gemacht, aber bei Weitem nicht schön.