Beiträge von TheBlakeBox

    Ich habe mal drei angekreuzt.


    Ich mag gute Grafik. Ich schau mir aktuelle Trailer und Games an, staune ein bisschen, finde das alles super faszinierend und setze mich dann an meinen [lexicon]SNES[/lexicon].


    Vor allem sollte man auch mal klären, was mit 'Grafik' überhaupt gemeint ist. Reden wir von möglichst fotorealistischen Bildern? Von technisch komplexer Bilddarstellung? Oder von Imagination/Kreativität? In letzterem Fall könnte selbst ein Pixelspiel ja eine sehr gute Grafik besitzen.


    Fotorealismus darf für mich kein Substitut für Kreativität sein kann. Wenn beides zusammenkommt: Spitze. Viele Spielehersteller machen aber den Fehler, die Spieler mit möglichst großer Eye Candy zu beeindrucken, aber nach ein paar Jahren (wenn die Grafik dann überholt ist), altert das Spiel grauenhaft. Dann hast du aber Spiele wie ICO, die optisch einfach nur durchdacht sind und auch nach Jahrzehnten nichts von ihrer malerischen Qualität verlieren.


    Mir geht's vor allem darum, wie die Grafik im Kontext des Spiels funktioniert. Passt die Grafik zum Spielgeschehen? Ist die Darstellung in sich stimmig? Hat das Spiel Individualität? Ist das Spiel visuell kreativ umgesetzt? Diese Punkte sind mir wichtiger, als eine Polygon- und Shaderschlacht nach der nächsten. Das ist dann gut gemacht, aber bei Weitem nicht schön.

    Ich hab meine Abos nicht versteckt.
    Wenn jemand meint, aufgrund der Zahl, sich ein Bild von mir machen zu müssen und mich deswegen nicht abonniert oder zuschauen will, soll er das tun. Solche Zuschauer will und brauch ich irgendwie jetzt nicht.


    Das.


    Ich habe meine Abonnentenzahl eingeblendet, weil ich ehrlich gesagt keinen Sinn darin sehe, sie zu verstecken.


    Sollte irgendjemand mein Video aus Interesse angeklickt haben, dann aber aufgrund meiner geringen Abozahl abspringen – good riddance.


    Allgemein finde ich diese gesamte Zahlenfetischisierung völlig absurd. Am Ende des Tages kann ich mir von meiner Reichweite nichts kaufen. Natürlich freue ich mich über jeden Abonnenten, jeden Like und jeden View. Das heißt aber nicht, dass sich mein Schaffen lediglich um Zahlenspiele dreht.


    Wenn es darum gehen würde, meinen Channel auf Biegen und Brechen zu optimieren, würde ich die Abonnentenzahl deaktivieren, populärere Formate wählen und anderen Content liefern. Das dann promoten bis zum Umfallen und dann habe ich eine kleine Chance, dass es klappt. Ich mache stattdessen lieber das, was mir Spaß macht.

    Wie meine Vorposter gesagt haben: So etwas wie Mindesteinnahmen gibt es bei AdSense nicht. Es spricht also nichts dagegen, ein neues Konto anzulegen, wenn das gesperrte Konto auf den Namen deines Bruders läuft.


    Wichtig ist, dass du dich diesmal an die Richtlinien hältst. Google ist da (selbstverständlich) ziemlich hinterher, dass mit ihrem Produkt kein Schindluder getrieben wird. Sie haben auch Mittel und Wege, ungültige Klicks herauszufiltern. Generell gilt die Regel, dass man nicht auf selbstgeschaltete Werbung klicken darf.


    Du bist meine Rettung. Ich will mal sehen, wie sich jemand das anschaut. Ich möchte hier Niemanden was unterstellen, aber könnte die Abneigung davon herkommen, dass einige einfach zu Faul sind/wären selber sich die Cut "Arbeit" zu machen?^^


    Nö.


    Ungeschnittene Let's Plays sind – wie geschnittene – einfach ein Stilmittel, das bewusst eingesetzt wird. Dass hier jemand, der eigentlich lieber geschnittene Videos bevorzugt, gegen eben diese hetzt, weil sie ihm persönlich zuviel Arbeit bedeuten, halte ich für sehr weit hergeholt.


    Aber deinem anderen Punkt stimme ich zu. Die Prozentzahl der Zuschauer, die sich repetitives Grinden und Farmen ansehen würden, liegt wohl im Promillebereich.

    Wenn die Altersbeschränkung bei YouTube bis 13 gilt, bist du ja auf der sicheren Seite. Ansonsten: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Ich stachele dich jetzt nicht an, Google etwas vorzulügen, aber der Mauszeiger bei, Geburtsjahr ist schnell verrutscht. :whistling:


    Monetarisierung muss im ersten Schritt ja nicht sein, ansonsten könntest du so etwas eben auch durch deine Eltern abwickeln. Ich hätte mit 14 vermutlich für keine Online-Aktivität das Okay meiner Eltern eingeholt, aber als ich 14 war, gab's auch noch kein YouTube.


    Eine Sache solltest du dir aber zu Herzen nehmen: Du bist als YouTuber schonungsloser, manchmal unfairer Kritik bis hin zu persönlichen, verletzenden Beleidigungen ausgeliefert. 95 % aller YouTube-User sind freundlich und konstruktiv, der Rest allerdings leider oft am Lautesten – das kann einem durchaus mal die Laune versauen.


    Du brauchst also ein dickes Fell. Wenn du der Ansicht bist, auch Kritik, Dislikes und Trolle verkraften zu können, sehe ich da keinen Grund, nicht schon in deinem Alter anzufangen.


    YouTube ist ein Milliardengeschäft und so etwas zieht dubiose/unlautere Geschöpfe an. Daher ist ebenfalls wichtig, dass du mit einer gesunden Skepsis an irgendwelche verlockenden Angebote, Deals und Werbemails reagierst. In dem konkreten Fall solltest du tatsächlich mit deinen Eltern sprechen.


    Jetzt aber genug der Horrorstory. Ich sehe keinen Grund, warum ein 14-jähriger nicht auch Let's Plays machen oder als YouTuber aktiv sein kann. Viel Erfolg!

    Bin da persönlich kein großer Fan von, eben weil es für mich ganz oft ins Lächerliche abgleitet. Allgemein habe ich noch kein 'Gimmick' gesehen, was mich jetzt wirklich zu Hundert Prozent überzeugt hat.


    Habe aus diesem Grund auch keinen wirklichen Introsatz, aber benutze relativ häufig das Muster "Willkommen zurück zu Folge X von Y". Ist zwar nicht so spannend und vermutlich nicht so individuell, aber es bringt den Ball ins Rollen.


    Gerade am Anfang denke ich auch nicht, dass das nötig ist. Lieber deine Zuschauer freundlich begrüßen und sich am Ende ebenso freundlich verabschieden. So ein 'Gimmick' muss sich eben auch entwickeln. ElPolloDiablos Kommentar kann ich nur zustimmen, lieber authentisch und natürlich als ein auswendig gelernter Introsatz.


    Nein. Ich würde es angucken :)


    Deine Motivation in allen Ehren, aber das bezweifle ich stark. Das ist in dem konkreten Fall über eine Stunde Material mit den absolut gleichen zwei Monstern, stupidem Auf-Enter-Drücken und null Variation. Du schaust dir also einen sich wiederholenden 50-Sekunden-Clip eine Stunde lang in Dauerschleife an.


    Nein. Ich würde es angucken


    Suchleiste siehste die Frames, wenn mauszeiger drauf. Dadurch weiß man meist sehr gut wo man hinspult.[/quote]
    Das kann man Anhand des Bildmaterials doch nicht abschließend beurteilen. Vielleicht passiert etwas Lustiges/Unvorhersehbares bei einer Wiederholung. Wenn ich schneide, kann ich mich dazu entscheiden, es explizit zu zeigen – oder eben nicht. Wenn nicht, verpasst der Zuschauer beim Vorspuren es. Und wenn ich das Spiel nicht kenne, ist ein kleiner Screenshot nicht unbedingt der beste Indikator, wann und ob es jetzt wieder spannend wird.


    Wir haben da beide einfach unterschiedliche Philosophien. Ich bin ja auch kein Fan davon, zu viel wegzuschneiden. Ich möchte dem Spieler auch nichts vom Spiel vorenthalten. Aber: Dinge, die man zwei, drei (oder 77 Mal) macht, gehören für mich herausgeschnitten, um das Video spannend zu halten.
    Mir ist es wichtiger, dass Video an sich stimmig und konstant unterhaltsam zu halten und dann nehme ich auch in Kauf, über die Köpfe meiner Zuschauer hinweg zu entscheiden.

    Wenn man das nicht sehen will könnt man vorspulen. Wenn ich alles sehen will und es wurde geschnitten, was mach ich dann?


    Das ist einfach null praktikabel.


    Ich bringe hier gerne noch mal das Beispiel mit den 77 Zufallskämpfen. Würdest du 77 mal für ein paar Sekunden weiterspringen? Woher soll man beim 'Vorspulen' wissen, wann wieder etwas spannendes kommt?


    Ich persönliche spule nie vor, das sehe ich auch nicht ein. Es ist die Aufgabe des Erstellers, nicht des Zuschauers, ein unterhaltsames und spannendes Video zu liefern. Let's Plays sind keine Basisdemokratie, sondern in sich geschlossene kreative Erzeugnisse. Das ist also eine Friss-oder-Stirb-Geschichte.


    Letztendlich definieren sich Let's Player ja auch nicht zuletzt durch ihr 'Schneideverhalten'. Die Frequenz und die Art der Schnitte sind wie der Kommentierstil oder die Stimme ein weiteres typisches Charakteristika/Stilmittel von Let's Playern. Wenn es mir nicht gefällt, muss ich mir eben einen anderen Let's Player suchen.

    Ab einer gewissen Abonnentenzahl könnte ich mir auch vorstellen, dass es schwierig ist, seine Community noch in ihrer Gänze zu überblicken und damit zu interagieren.


    Irgendwann ist eben dieser 'sweet spot' erreicht, wo man nicht mehr jeden Kommentar lesen kann, jede Nachricht beantworten kann und jedes Fanmaterial schauen kann – weil's einfach zu viele werden.


    Je mehr Fans/Zuschauer eine Sache hat, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass sich darunter auch Arschlöcher befinden. Soweit nichts neues. Das Millionenpublikum dann aber automatisch als 'ekelhaft' zu bezeichnen geht mir dann doch ein wenig zu weit.


    Ich persönlich habe kein Problem mit populären YouTubern, auch wenn mich die meisten Videos in ihrer Machart so überhaupt nicht ansprechen. Nur ist es eben auch einfach Zielgruppenansprache.


    Beauty-Lifestyle-YouTuber wie Sami Slimani, DagiBee und wie sie alle heißen, brauche ich in meinem Leben nicht. Dafür bin ich als Mittzwanziger Metaller auch einfach nicht die Zielgruppe. Die sind eben das YouTube-Äquivalent zu Glamour und Cosmopolitan und ziehen deswegen auch Leute an, die sich für solche Themen interessieren.


    Genau so wenig kann ich mit den typischen Ulknudel-YouTubern anfangen, die einfach alles komplett immer ins Lächerliche ziehen. Das wird mir einfach zu albern, aus dem Humor bin ich herausgewachsen. Wenn's Leute gibt, die sowas superlustig finden, sei es ihnen doch gegönnt.


    Macht mich das automatisch neidisch? Ja und nein.


    Ich bin mit Sicherheit neidisch darauf, dass diese Leute eine enorme Reichweite besitzen, inzwischen ihr Hobby zum Beruf gemacht haben und davon relativ entspannt leben können. Ich bin neidisch auf eine Community, die hinter der Person steht und sie unterstützt, durch Höhen und Tiefen.


    Nicht neidisch bin ich auf die Art von Content, die da gezeigt wird, auf die Pflicht, Netzwerken und Advertisern zu gefallen und den ungeheuren Leistungsdruck, eine Community von Millionen mit jedem neuen Content zufriedenzustellen und daher eine Erwartungshaltung erfüllen zu müssen.


    Von daher muss man das ambivalent sehen. Blind Leute hassen, nur weil sie eine andere Schiene erfolgreich fahren, als man das selbst tun würde – kein guter Stil.

    Ich hatte Schwierigkeiten, mich zu entscheiden, habe mich aber im Endeffekt für 'uncut' entschieden.


    Generell finde ich ausführlichere Let's Plays, bei denen sich der Spieler auch Zeit lässt, besser als so Klickibunti-Collagen.


    Aber völlig uncut geht dann auch nicht. Vor einiger Zeit bin ich auf ein [lexicon]Let's Play[/lexicon] gestoßen, bei dem sich ein Spieler zehn Folgen lang (also weit über eine Stunde) am selben Endgegner versucht. Am Anfang war es noch lustig, wie er immer frustrierter wird und langsam in den Wahnsinn abgleitet. Am Ende dann einfach nur noch ätzend.


    Es gibt einfach Stellen, die müssen herausgeschnitten werden. In der letzten Folge eines meiner Projekte habe ich 77 Zufallskämpfe in kürzester Zeit gehabt. Auch die habe ich herausgeschnitten.


    Meine Meinung/Heransgehensweise zu dem Thema lässt sich relativ eindeutig formulieren: Ich vermeide es, dem Spieler Dinge zu zeigen, die er schon mal bei mir gesehen hat, ohne dass ich ihm Sachen vorenthalte. Und diese Philosophie entspricht auch meinen Präferenzen als Zuschauer. :D


    Ziemlich sicher mindestens 50% der Leute die mit YouTube starten wollen damit Erfolg haben


    Ist das so unverständlich? Ein Großteil der Leute hegt doch den Traum, von dem was einem Spaß macht, irgendwann leben zu können. Vielleicht sogar damit berühmt zu werden. Let's Plays und YouTube sind da doch nur eine Möglichkeit von vielen.


    Der feine Unterschied ist, ob man mit diesen Erfolg wirklich rechnet. Und das kann man eben nicht. Das ist genau so wie mit Musikmachen: Die wichtigsten beiden Faktoren sind Glück und Connections, dann kommt die Vermarktbarkeit und dann an vierter Stelle die Qualität/das Talent.


    Daher ist es völlig einfach vorstellbar, dass jemand den 'großen Sprung' noch schafft. In dem er entweder die nötigen Connections hat, das nötige Glück hat oder eben etwas anbietet, was noch niemand sonst angeboten hat – und wovon niemand wusste, dass man's braucht. :D


    Seien wir doch mal ehrlich: Wer hätte vor fünfzehn Jahren geglaubt, dass kommentiertes Durchspielen von Videospielen auf YouTube ein Millionenbusiness wird? Ich ganz sicher nicht. Und vielleicht ist das nächste Format ja irgendwo in den Köpfen eines YouTubers, der zwei Dutzend Abonnenten hat?

    Ich finde es total wichtig, sich seine eigenen Videos anzugucken und dabei selbstkritisch (aber nicht unfair zu sich selbst) zu sein.


    Ich gucke mir eigentlich jedes Video noch mal nach dem Veröffentlichen an, einfach um für mich festzustellen, was gut lief, was nicht so cool war und was ich beim nächsten Mal anders machen möchte.


    Das man seine eigene Stimme zuerst (vorsichtig ausgedrückt) gewöhnungsbedürftig findet, ist klar. Das ist bei jedem so. Aber wenn man selbst sein eigenes Material nicht gut findet, dann fällt es meines Erachtens auch schwer, das Projekt mit Elan und Überzeugung weiterzubringen.

    Ich weiß gar nicht, wie ihr das mit den täglichen Videos hinbekommt. Ich bin froh, wenn ich einmal pro Woche ein neues Video pro Projekt liefern kann. Respekt!


    Daher ist es bei mir einfach auch nicht anders machbar, als wenige Projekte zu machen, diese dafür dann regelmäßig. Habe gerade drei bis vier aktiv laufen, mit vier wöchentlichen Videos.


    Auch beim Zuschauen ist es mir lieber, wenn ein Let's Player sich auf wenige Projekte fokussiert, anstatt mit der Shotgun-Taktik und zwanzig offenen Projekten herumzuhantieren.

    Sehe ich ähnlich wie meine Vorredner. So lange es Spaß macht, sollte das Alter eines Spieles kein Hindernis sein. Ich spiele mit Mega Man derzeit ein Spiel, das älter ist, als ich selbst.


    Bei zeitgemäßen Titeln wird die Konkurrenz auch relativ groß sein, vor allem bei Triple A-Titeln. Gerade bei Spielen älteren Semesters, die einen Nischenmarkt besetzen, kann man dann durchaus schon mal der Erste sein, der das in deutscher Sprache macht.


    Generell stellt sich natürlich die Frage, mit welchem Ziel du die Let's Plays verfolgt. Wenn's dir um den Spaß an der Sache geht, solltest du spielen, was immer du für richtig hältst.

    War ja nur eine Empfehlung. Das kann natürlich jeder nach seinem Gutdünken machen.


    Wo kein Kläger, da kein Richter. Nur weil YouTube es (noch) toleriert, heißt es allerdings nicht, dass es rechtens ist. ;)


    Da kann dann eines Tages ein böses Erwachen folgen.

    Ich würde die Finger davon lassen.


    Wenn es sich dabei um jugendgefährdendes Spiel handelt (wie ein Großteil aller indizierten Titel), gibt es da möglicherweise noch Interpretationsspielraum.


    Meines Rechtsverständnisses nach ist es verboten, Jugendlichen diese Spiele zugänglich zu machen, auch in Form von Werbung und – das ist für uns relevant – öffentlicher Vorführung. Salopp gesagt verstehe ich das Gesetz so, dass Minderjährige keine Möglichkeit haben sollen, an Materialien aus dem Spiel zu gelangen.


    Ob man das mit einer Altersbeschränkung (YouTube bietet das ja an) umgehen kann, sei dahingestellt. Ich würde auf Nummer sicher gehen und es lassen. Die juristische Gefahr kann dich da teuer zu stehen kommen, Anwalts- und Gerichtskosten schlagen da auch noch zu Buche.


    Anders sieht das bei beschlagnahmten Spielen aus. Die darfst du meines Wissens nach zwar besitzen und kaufen, in keinem Fall aber öffentlich vorführen. Das ist bei YouTube in jedem Fall gegeben.


    Letzte Klarheit schafft da aber nur ein Gespräch mit einem Anwalt, das hier ist keine Rechtsberatung. :D