Beiträge von SonicEmpire

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    Also, wenn die Möglichkeit besteht, dass etwas Ungutes geschehen könnte, sollte man es von vornherein nicht versuchen, da man ja potentiell nicht damit umgehen könnte.
    Das hat nichts mit "ins offene Messer rennen lassen" zu tun. Das nennt man Erfahrungen machen lassen.


    Das gleiche gilt für Sex und Drogen - willst du ihr dazu auch raten? Dafür gibt es Aufklärung, damit man manche Erfahrungen nicht machen muss ohne wenigstens darauf vorbereitet zu sein.
    Und nein - wenn man WEIß, dass die Möglichkeit bestehst, dass etwas Ungutes passieren könnte, kann man es auch versuchen, da man dann immerhin gewarnt und vorbereitet ist - Was anderes will ich die ganze Zeit doch gar nicht vermitteln

    :-D



    Ist ja toll wenn jeder solche Geschichten hat, ich rede aber von mehreren Geschichte von nur einer Internetseite in einem verdammt kleinen Zeitfenster. So aufopfernd waren meine Bemühungen sowieso nicht, ich habe es nur festgehalten und zu den Behörden vermittelt - Nicht meine Baustelle.
    Es spielt auch keine Rolle ob jeder Mensch ein Hacker ist - Es gibt Hacker und jeder einzelne Hacker ist schon wieder einer zu viel.
    Und nein, nicht zwingend würde die selben Dinge auch ohne Internet bestehen, da man hier trotzdem noch unter dem Schutzmantel der Anonymität hockt. Es gibt sicherlich einige Leute die im echten Leben viel zu viel Schiss haben etwas zu machen, was sie aber online tun. Es ist einfach viel einfacher und noch fühlen sich solche Menschen auch noch viel sicherer - immerhin müssen sie dafür nichtmal das Haus verlassen.
    Und ja, die Welt war friedlicher bevor das Internet kam, denn davor war es einigermaßen offen für jeden - jetzt regiert die Anonymität wo keiner weiß was jemand macht bis es passiert. Mag vorher auch schon vorgekommen sein, aber du kannst schlecht leugnen, dass es mit dem Internet nicht schlimmer wurde

    ^^

    Veto - Pädophile werden in der Außenwelt geächtet, in den unendlichen Weites des Internets fühlen sie sich heimisch und verborgen, dort lauern sie auf den richtigen Augenblick und schlagen zu. Öffentlich dürfen sie sich sehr schwer versammeln und beraten - im Internet versuchen sie es immer und immer wieder. Wird eine ihrer Seiten dicht gemacht, starten sie einfach wieder eine Neue.
    Desweiteren finde ich, dass gerade du als Familienvater, ein besseres Vorbild sein solltest und nicht so leichtfertig mit dem Feuer spielen solltest. Du bist das Paradebeispiel für das Zitat von Seite 4 "Belästigung kann stattfinden, sollte es aber zu einem psychischen Zusammenbruch beim Opfer kommen, liegen dem größere Probleme zugrunde... oder aber die Eltern haben bei der Erziehung versagt... was in sich auch eines der größeren Probleme ist."
    Gerade als Elternteil sowas zu äußern "Wenn Du Dein Alter verrätst, wirst Du weniger Abos haben."
    oder "Das Alter spielt keine Rolle, finde ich, aber Du mußt den Jugendschutz beachten"
    und viel viel viel schlimmer DAS "Mit Pädophilen wird es vor der Haustür gefährlicher sein als in Youtube, vermute ich, aber da wissen die jüngeren besser Bescheid als ich"


    ALTER, dein Kind ist 6 und du beschäftigst dich überhaupt nicht mit dem Thema, was eigentlich für einen Vater eines 6 jährigen Kindes der absoluteste Todfeind wäre."Ja hähähä, ich vermute mal....da wissen andere besser Bescheid als ich"


    Ich könnte kotzen wegen sowas! KOTZEN

    Der Witz an der ganzen Sache ist, dass das Thema "Würdet ihr es schauen?" heißt und nicht "Ist es ratsam?". Klar, das erste ist eng mit dem zweiten verbunden aber wir alle kennen sie nicht, deswegen kann sie das eigentlich nur mit ihren Eltern klären.


    Ganz offensichtlich ist das nicht der Fall

    :-)

    Ich denke sogar, viele Kinder bzw Jugendliche verheimlichen den Eltern was sie in der Freizeit machen bzw vorhaben - andersrum zeigen Eltern sicherlich auch nicht immer das Größte Interesse daran. Aber das sind alles nur Mutmaßungen.


    Erstmal: What the fuck. O.o


    Und das ist nur der bekannteste Fall. Ich war in diesem Forum/Community ein halbes Jahr als Moderator tätig. In diesen 6 Monaten bearbeitete ich 5 Androhungen von Selbstmord - wovon 1 durchgeführt wurde, 3 Anzeigen wegen Anprangerung/Rufmord, zweimal musste ich die Polizei informieren wegen Drogenhandel und ein Fall von Erpressung. Nebenbei arbeitete ich für den internen Jugendschutz und sollte darauf achten was für Bilder von den Kids hochgeladen werden und musste deren Fälle bearbeiten z.B. wenn sie vermehrt von einer deutlich älteren Person angeschrieben wurde oder Bilder bekamen - in solchen Fällen wurde mir beauftragt nicht gleich zur Polizei zu gehen sondern erstmal die Person zu beobachten - da man Angst vor Verleugnung hatte. Desweiteren bot ich mich freiwillig an für den Bereich des Rechtsextremismus und achtete auf verbotene Runen, Bilder, Texte etc. Einige wurde wegen diverse Verstöße von mir gesperrt. Dies war alles in einem Zeitraum von nur 6 Monaten und es war nur eine regionale (dafür aber recht große) Community die vielleicht nur 15% des Bundeslandes abdeckte. Nötigungen, Beleidigungen oder Ähnliches wurde nur nebenbei behandelt, da es schon fast zur Gewohnheit gehörte. Kurz nachdem ich aufhörte, passierte auch schon der Mord. Ich weiß also wie die arbeiten und ich weiß auch, dass sie eine Teilschuld davon zu tragen haben.

    So sehe ich das noch nichtmal. Wenn man mit Kommentaren nicht umgehen kann, kann man die betroffen User blocken, die Kommentare schließen oder (wenn möglich) jemanden bitten, den Channel zu moderieren.


    Und mein Argument ist nicht, dass die Probleme im Internet weniger schlimm sind, weil es die gleichen Probleme außerhalb des Webs auch gibt, sondern, dass unsere Welt ohne das Internet bereits ein ziemlich gefährlicher Ort ist und weitaus schlimmer, als das Netz jemals sein könnte.
    Die meisten Übergriffe geschehen immer noch in der Familie, wollen wir also Kinder nach der Geburt sofort in Heime stecken? Dort geschehen übrigens auch genug Übergriffe.
    Und dein eines Beispiel von jemandem, der sich nachts am Bahnhof mit einem Fremden aus dem Netz getroffen hat (klingt ziemlich nach Urban Legend), toppe ich mit den unzähligen Vergewaltungs-/Gewalt/Mordopfern nach ner ausgiebigen Nacht im Club.


    Wow, Benutzer ignorieren und Kommentare abschalten... Wurdest du je Zeuge eines Shitstorms? Als ob man den so leicht bekämpfen könnte

    ^^

    Stichwort FränklinFrötzelt oder wie der Vogel hieß.


    http://www.haz.de/Nachrichten/…in-und-fand-ihren-Moerder


    Ich will jetzt nicht den Maß der Gewalt bewerten, doch deren Leichtigkeit ist im Internet enorm leichter was es für mich potenziell gefährlicher macht.
    Gerade wenn Kinder schon in ihrem eigenen Umfeld oder in der nahen Freiheit Gefahren ausgelassen sind, wollen wir dann zuschauen wie sie ins World Wide Web losgelassen werden?
    Nur das bei dieser ausgiebigen Nacht im Club kaum Kinder anwesend sind und nein - ich suche jetzt keine Netzwerke von Pädophilen im Internet - aber die gibt es... Und genau das ist die Gefahr - was im wahren Leben kompliziert erscheint ist virtuell um so vieles einfacher.


    Konflikte sind nicht auf einer Kommentar-Sektion beschränkt. Mit dieser Einstellung ist man Lebens-Unfähig.
    Entweder man kann sich damit abfinden oder den bösen Stimmen stellen, oder man muss andere Maßnahmen ergreifen (wie oben genannt). Und wenn man dazu nicht bereit ist, dann ist man vielleicht wirklich nicht dafür geeignet, Videos im INternet zu Veröffentlichen (oder sonstigen Ausdruck im sozialen Raum zu bringen)


    Genau das ist der Punkt, aber nein die Mehrheit will lieber das kleine Mädchen ins offene Messer laufen lassen.


    Gleichzeitg ist es im INternet auch deutlich einfacher, Leute zu ignorieren.
    Das, was Mobbing besonders auszeichnet, ist, dass eine Beziehung zwischen Täter(n) und Opfer besteht, sei es in der Clique oder am Arbeitsplatz. Das geht soweit, dass sowohl bei Aggressor als auch beim Opfer im Nachhinein ähnliche emotionale und psychische Vorgänge zu beobachten sind, sprich, der Täter teilt das Leid des Opfers.
    Fremde im Internet haben keine Beziehung zueinander.
    Belästigung kann stattfinden, sollte es aber zu einem psychischen Zusammenbruch beim Opfer kommen, liegen dem größere Probleme zugrunde... oder aber die Eltern haben bei der Erziehung versagt... was in sich auch eines der größeren Probleme ist.


    Es ist nicht zwingend eine persönlich Beziehung von Nöten. Du weißt nicht ob die Person schon im realen Leben abgelehnt wurde und sich nun versucht hier was Neues aufzubauen. In diesem Fall können diese Fremden erheblich Schaden zufügen wenn man psychisch eh schon verstümmelt ist. Ganz gleich wo der Ursprung in der Realität liegt, das Internet kann einen den fehlenden Rest geben. Ablehnung eines Fremden mag unwichtig sein, aber wird daraus einen Gruppierung wiegt die Wichtigkeit mehr.

    @ SonicEmpire: Terroristen formen sich auch außerhalb des Internets und töten Menschen außerhalb des Internets. Menschen werden versklavt, gehandelt und missbraucht, und das alles außerhalb des Internets. Der ganze Abschaum, der sich so im INternet sammelt, existiert auch außerhalb des Internets.
    Cyber Mobbing ist ein absolut aufgeblasenes Problem. Schnell (und oftmals falsch) geschriebene Worte in einem Kommentar oder [lexicon]Tweet[/lexicon] können mir nichts anhaben. Die Leute, die sich davon dermaßen zugrunde richten lassen, haben vollkommen andere sozial-emotionale Probleme.
    Und in den Fällen, in denen Leute über das Internet hinaus agieren und tatsächlich anderen Auflauern, ihnen die Polizei ins Haus schicken, sie beim Arbeitgeber anschwärzen oder tatsächlich in deren sozialen Raum eingreifen, sprechen wir nicht mehr von Cyber Mobbing, dann handelt es sich schlicht und ergreifend um Belästigung, Mobbing und/oder noch härteres.
    Genauso wie wenn Leute, die aus meinem sozialen Umfeld stammen (wie zB Schule, Arbeit, Nachbarschaft) das Internet als zusätzliches Mittel nutzen mich zu belästigen.
    Ansonsten gibt es tausend und eine Methode, im Internet solcherlei negativer Aufmerksamkeit zu entgehen, wenn man sich ihr nicht stellen möchte.


    Tolle Gegenargumentation über die Kriminalität im Internet - in der realen Welt gibt es sowas auch

    :-D

    Auch wenn es noch so beruhigend ist, habe ich nie behauptet, dass es sowas nur im Internet gibt - vielmehr ist es im Internet einfacher. Versuch mal außerhalb des Internets an Millionen von Daten der Bevölkerung ranzukommen. Alles wird heutzutage elektronisch festgehalten - ergo kann man mit den nötigen Fähigkeiten an ALLES rankommen. Die ISIS rekrutiert und plant teilweise ihre Anschläge auf versteckte Internetseiten - Anonymus prahlt sogar damit, dass sie alles online machen und auch lahmlegen können. Die gesamte Flüchtlingshetze beläuft sich zum Teil online, selbst solche grenzdebilen, Vollidioten wie Til Schweiger bekennen sich dazu und nehmen zuerst online dazu Stellung bevor die Presse oder Nachrichtensender darüber informieren. Wo bekommst du denn am schnellsten die neusten Nachrichten her? Nicht im TV, Radio oder gar Zeitung (die übrigens auch zum großen Teil alle online recherchieren) Du bekommst diese Infos am schnellsten im Newsticker.
    Das Mobbing im Netz ist auch einfacher, weil es einfach bequemer ist und auch feiger. Man muss die Person gar nicht sehen um sie zu hassen und recht schnell findet man Artgenossen die damit aus reiner Freude mitmachen. Wie willst du dagegen ankämpfen wenn es erstmal richtig losgeht - ohne deine Bewegungsfreiheit einzuschränken oder deine "Karriere" zu bedrohen? Ja klar du kannst einfach aufgeben nach dem Motto "Versuch es erstmal, wenn es schlimm wird kannst du jederzeit aufhören" Tolle Lebenseinstellung die man einer 13 Jährigen mitgeben will. Ich habe auch nie behauptet das Cybermobbing kein Cybermobbing mehr ist wenn es außerhalb des Internets fortgeführt wird oder kurz online weitergeführt wenn der Ursprung in der "echten Welt" stattgefunden hat. Das Internet ist einfach nur ein Hilfsmittel - und Mobbing bleibt Mobbing, scheißegal auf welcher Plattform und in welcher Realität - da gibt es einfach keinen Unterschied. Ich bin lediglich der festen Überzeugung, im Internet ist es schneller, einfacher und kann sich deutlich schlimmer entfalten (insofern man an die richtigen Personen gerät) Das dir und mir sowas vielleicht gleichgültig ist, weil wir uns damit abfinden können und einfach darauf scheißen, heißt aber nicht das gerade deutlich jüngere Personen das auch können. Wir kennen deren Umfeld nicht. Wie ihre Psyche ist. Was sie dazu veranlasst im Internet nun ein zweites Leben zu führen bzw sich der Öffentlichkeit zu präsentieren.


    Du schriebst: Und in den Fällen, in denen Leute über das Internet hinaus agieren und tatsächlich anderen Auflauern, ihnen die Polizei ins Haus schicken, sie beim Arbeitgeber anschwärzen oder tatsächlich in deren sozialen Raum eingreifen, sprechen wir nicht mehr von Cyber Mobbing, dann handelt es sich schlicht und ergreifend um Belästigung, Mobbing und/oder noch härteres.


    Rechtlich gesehen ist das dann natürlich kein Cyber-Mobbing mehr, aber das Internet wurde genutzt um die Reize zu wecken. Der Appetit ist da und wird nun vollzogen. In dem Forum wo ich früher war, hat sich ein Junge als Mädchen ausgegeben um sich mit einem anderen Mädchen zu treffen. Das andere Mädchen ging darauf ein und fand dann nachts am Bahnhof einen Typen vor der ihr versprach der Bruder zu sein, der sich nur abholen möchte. Am Ende wurde sie vergewaltigt und ist tot. Und die Tote war volljährig... Nun kann man darüber denken was man will, aber ja, letztendlich war es kein Internetverbrechen sondern einfach nur Mord. Jetzt sag mir, wäre das ohne dem Internet auch so einfach möglich gewesen? Und wenn schon volljährige Menschen so dumm sind sich darauf einzulassen, obwohl man denen genug geistige Reife zuspricht - wie läuft es wohl mit DEUTLICH jüngeren Personen ab?


    Desweiteren meinst du:
    Ansonsten gibt es tausend und eine Methode, im Internet solcherlei negativer Aufmerksamkeit zu entgehen, wenn man sich ihr nicht stellen möchte.


    Nenne mir nur eine die mich vollkommen zufrieden stellt ohne das man seinen gewohnte Ablauf verändern muss. Denn sobald man etwas verändern muss - ist man schon das Opfer was sich geschlagen gibt.

    Gerade bei sowas kann man gar nicht genug OT machen - auch wenn wir vom einem reinen OT noch meilenweit entfernt sind. Gefahrenquellen muss man verdeutlichen, da offensichtlich noch heute sehr viele Leute diese vollkommen unterschätzen. Wenn jetzt die Angst erweckt wird, dass die Kleine vollkommen eingeschüchtert die Motivation verliert ihre Projekte vorerst zu realisieren - haben wir damit schon einen wichtigen Beitrag geleistet und es wurde bewiesen wie mächtig das Internet doch wieder ist - zusätzlich war man im recht, dass sie einfach noch nicht bereit für sowas ist bzw die Konsequenzen noch nicht standhalten kann. Das hat nichts damit zutun, dass man Leute vergrault, sondern dient allerhöchstens als Vorstufe wie schlimm Fremdmeinungen sein können. So oder so bin ich zufrieden

    ^^


    Das Internet kann dein bester Freund aber auch dein schlimmster Feind werden - Die schönste Spielwiese oder die schlimmste Hölle. Je nachdem wie bereit man dazu ist.

    Demnach wäre die richtige Entscheidung es einfach komplett abzulehnen - wie Ninchen es halt macht.
    Nur es geht halt darüber hinaus und kaum einer wird sich NUR auf den YT-Kanal fixieren - Man will es schließlich promoten... meldet sich in diesem Forum an, vielleicht dann noch in einem anderen Forum, schreibt seine Freunde bei [lexicon]Facebook[/lexicon] an - evtl mit dem Wunsch das auch die weiter werben sollen und und und. Die Hater finden ihren Weg und man weiß nie, an welche schlimme Ausgeburt man gerät. Natürlich besteht die Möglichkeit das auch gar nichts passiert

    ^^

    aber immerhin sollte man über die Folgen informiert sein und wissen worauf man sich einlässt.
    Einfach nur solche Kommentare wie "Deine Stimme klingt gut" "Ja mach mal, wird schon werden" oder "Versuch es erstmal" sind da nicht sonderlich hilfreich - sondern eher so Kommentare die man sich auch hätte sparen können - gerade im Bezug auf so junge Menschen oder gar Kinder. Man darf nämlich nicht davon ausgehen, dass sie sämtliche Gefahren kennen und das sich schon Leute wegen einem Shitstorm in eine Klinik haben einliefern lassen oder sich gar das Leben nahmen, sind leider auch keine Einzelfälle. Sowas muss genannt werden, denn wenn wir das nicht tun, was sollen wir der folgenden Generation sonst mitgeben.
    Wissen wir etwas über ihr Privatleben? Hat sie Freunde? Wird oder wurde sie in der Schule gemobbt? Flüchtet sie sich in die Welt des Internets um Akzeptanz zu finden? Gerade junge Menschen haben einfach nicht den Plan davon, egal für wie reif man sie hält. Ich habe Foren erlebt wo sich Leute das Leben nahmen, die Polizei eingeschaltet wurde, Leute getötet wurde, Kinderschänder geschnappt wurden, Drogen verkauft und diverse Anzeigen verteilt wurden. Dort waren auch zahlreich Kinder angemeldet ohne das sie extra geschützt wurden. Letztendlich können wir sie eh nicht davon abhalten und ich bin ja auch dafür, dass sie einfach ihr Ding durchzieht - nur sie soll sich klar darüber werden, dass es verdammt viele Arschlöcher gibt.

    :-D


    Ich persönlich habe kein Problem damit wenn alle Kinder wer Welt im Internet ihre Zeit vertreiben, nur kotzen mich solche Aussagen an, dass das Internet angeblich sicher gegen Mobbing ist und das man einfach sich aussuchen kann mit wem man kommunizieren will bzw Leute einfach blockieren kann wenn man deren Gegenwart nicht erträgt. So einfach ist das aber nicht

    ^^

    Das Internet ist viel schlimmer oder mindestens genauso schlimm, wie die schöne, heile Außenwelt. Diese Gefahren kann man nicht ignorieren oder schönreden.


    Ich bin ein absoluter Gegner der USK und auch der FSK - ich bin gegen jegliche Verbote und Zensuren in sämtlichen Medien. Herrgott, sollen sie sogar Rechtsrock auf dem Markt anbieten, Kunden die sowas haben wollen, bekomme es doch ohnehin. Kinderpornos sollten sie vielleicht nicht gleich legalisieren aber evtl Marihuana - Beides scheint gerade auf der Seite der Grünen gewollt zu sein. Ich bezweifel auch, dass eine 13 Jährige irgendwelche Schäden davon trägt wenn sie Evil Dead guckt und Dead Space zockt.


    All das bekommt man nämlich im Internet und nicht in der Außenwelt - meist sogar ohne Prüfung... Ja das Internet ist schon ein deutlich sicherer und humanerer Ort für uns alle - Bringen wir unsere Kinder doch gleich mit.

    Jetzt bin ich etwas älter (Wie im Titel hoffentlich erkennbar, 13) und wollte fragen, ob ihr euch die Let's Plays einer 13 Jährigen anschauen könntet und würdet.


    Primär gucke ich mir so gut wie nie LP's an, weil es mich einfach nicht interessiert. Allerdings habe ich bei dir einen Ausnahmen, weil ich wissen wollte, was es mit diesem Mythos auf sich hat - Es ging. Bekommst zwar kein Daumen nach oben und auch kein Abo, aber ich hasse dich nicht - das sollte als Anerkennung reichen. Dein Co-Player dagegen, sollte schleunigst darüber nachdenken sich ein anderes Hobbie zu suchen - angeln oder so.


    Stehst du aus Prinzip auf FSK18?^^


    Wie kann ich auch nur annehmen, dass ein Lets Player der zusätzlich auch noch Moderator eines LetsPlay-Forums ist, nicht weiß, dass die FSK nichts mit Spielen zutun hat... Sowas kann man wohl einfach nicht wissen...


    Ich spiele wohl Hauptsächlich Spiele, die auch Minderjährige spielen dürfen und habe daran schon mein Leben lang meine Freude.


    Coole Sache, wenn es dir gefällt und in dein Beuteschema passt

    ;-)


    Du unterschätzt evtl. wie reif junge Menschen sein können. Auch wenns in der Regel anders aussehen mag.


    Du kennst dich anscheinend gut aus, dein Fable für Kinderspiele scheint Früchte zu tragen

    ^^


    Der Vergleich funktioniert nicht ganz. Bei tatsächlichem Mobbing erfährt das Opfer einen direkten sozialen Ausschluss, und wird auch sonstigerweise belästigt und behindert, ohne dass es dem entgehen kann oder wirklich Möglichkeiten hat, dagegen vorzugehen.
    Wenn jemand im Internet schreibt, dass ich ein dummer Arsch bin, kann ich denjenigen blocken oder ignorieren, weil meine Online-Persona ziemlich unantastbar ist, selbst wenn ich meinen tatsächlichen Namen verwende und mein Gesicht zeige.


    Außerdem... Resilienz lernt man nicht, wenn man immer geschont wird. Man muss Leid überwinden, um daran zu wachsen.


    Mobbing im Internet ist realer als man denken mag.Das Internet wurde Jahr für Jahr realer, ergo darf man schon den Vergleich anstellen. Aber gehen wir mir mal darauf ein... Beim realen Mobbing gibt es schon Mittel und Wege sich dagegen zu wehren, kaum ein Kind traut sich zwar zu dieser Maßnahme - aber es gibt solche Mittel - Im Internet dagegen kaum... Aber hey - ist ja scheißegal, nach deiner Meinung ist der Lerneffekt ja riesengroß und man wächst daran.
    Unterschätze niemals das Internet - hier versammelt sich zum Teil der Abschaum der Menschheit. Im Internet werden Terrororganisationen gezüchtet, Finanzen manipuliert, Wetten gefördert, Prostitution gehandelt, gar Menschen bzw Kinder verkauft, Drogen und Waffen bestellt bzw angeboten und und und In der Außenwelt ist sowas schwerer möglich... Zudem wurdest du wohl noch nie Zeuge eines richtigen Shitstorms. Das Internet ist gefährlich - wenn nicht sogar gefährlicher als die Außenwelt... Erst recht für so jungen Lebewesen und deren noch schwache Psyche.


    Und was die 'Gefahren' von YouTube und das Thema 'Mobbing' anbelangt: Das ist ein valides Risiko, ja. Aber gegenüber von 'Offline-Mobbing' gibt es einen entscheidenden Vorteil: Wenn einem das zu viel wird, kann man den YouTube-Kanal jederzeit schließen oder sich zurückziehen. Das geht im Real Life nicht. Da kann ich mich nicht entscheiden, einfach gar nicht mehr zur Schule zu gehen oder unerwünschte Personen aus meinem Leben auszublenden oder zu blockieren. Online geht das.


    Gut, also blockst du die Person einfach - denkst du aber damit hat es ein Ende? Der Kanal wird quer durch viele Foren gejagt und Freunde von Freunde werden darauf angesetzt. Jeder Vollidiot ist übrigens in der Lage ein Fakeprofil zu erstellen um dich weiter zu trollen - ganz geschweige von einem Shitstorm. Sitzt du dann immer noch munter und lustig da nur weil es "online" ist? Ich bezweifel das eine 13 Jährige das einfach so wegstecken kann, ich bezweifel das sogar schon an deiner Person.
    Zudem, wenn man "Offline" schon Prügel kassiert und gemobbt wird, wünscht man sich "online" eine bessere Welt in der man fliehen kann. Was meinst du passiert mit den Menschen die auch in dieser Welt abgelehnt werden? Sie sterben... vielleicht nicht sofort physisch - aber psychisch. Was sollen sie auch sonst tun, wenn sie überall abgelehnt werden?
    Spielt doch bitte nicht alle die Macht des Internets so runter - denn hier hat jeder Vollidiot eine Meinung und die meisten sind darauf aus andere zu zerstören. Manche wollen die Welt einfach nur brennen sehen.


    Da würde ich an deiner Stelle gar nicht groß drauf eingehen .


    Alter... DAS WAR DIE FRAGE

    :-D

    Ich bin ja relativ neu und habe auch noch nichts hochgeladen, da ich noch am bearbeiten bin - aber mein erstes Spiel habe ich auch noch nie zuvor gespielt. Wusste auch gar nicht, dass es dafür eine spezielle Bezeichnung gibt

    :-D


    Ich ging einfach davon aus, dass eigentlich jeder nur Spiele nimmt, die er noch nie gespielt hat. Mir würde der komplette Anreiz fehlen, ein Spiel zu spielen was ich schon kenne. Aber ich denke, beachten muss man da nicht viel - außer es halt spielen. Wenn man nicht mehr weiterkommt, hat man es halt einfach verkackt. Setzt ein Cut, guckt im Internet und spielt dann weiter.