Beiträge von Sev

    Das ist absolut ok, solange es nicht gekünstelt rüberkommt und nur, um Klicks zu generieren. Wir alle schlüpfen in nahezu jeder Lebenssituation in unterschiedliche Rollen und so ist das natürlich auch beim LPen. Aber eine solche Rolle kann man doch auch ausfüllen, ohne sich komplett contraire zum eignen Charakter zu geben. Ein Beispiel: Natürlich verhalten ich mich meinem besten Freund gegebenüber anders, als bei meiner Freundin...dennoch bin ich in beiden "Rollen" ich selbst. Und genauso kann es bei einer Kunstfigur sein. Mir ist es einfach lieber, wenn man den Eindruck hat, dass man es noch mit einem menschlichen Wesen und nicht bloß mit einer "Marketingsache" zu tun hat.


    Die Prämisse deines Arguments funktioniert so nicht. Wenn jemand in einer Rolle ist, kann er prinzipiell nur das rausholen was ohnehin in ihm steckt. Er übertönt bestimmte Seiten und Verhaltensweisen. Wenn es unalltäglich und gezwungen wirkt, ist das ein ganz anderes Thema. Würde man ein ganz Anderer sein können,, könnten wir gar nicht zwischen guten und schlechten Schauspielern unterscheiden. Dann wäre jeder ein DiCaprio. Ich bin auf YouTube auch ein Kunstfigur, für manche unterhaltsam, für manche nervig, und doch bin ich ich, unabhängig davon welche Seite ich überhöht oder ausschließlich zur Schau stelle.
    Die Frage wird ja vorallem dann wichtig wenn du in der Öffentlichkeit stehst und dein Kapital aus der Seite schlägst, die du präsentierst. Zumal mit deiner kompletten Persönlichkeit wohl auch viel mehr Angriffsfläche bieten würdest. Das muss wohl überlegt sein
    Es ist logisch dass die Leute, wenn sie Unterhaltung wollen, keinen traurigen/müden Sev vor der Cam sitzen haben möchten. Ob du das als Mensch bedienen und leisten kannst, musst du für dich selbst herausfinden.
    Ich glaube du solltest den Leuten da mehr Grips zur Unterscheidung zukommen lassen. Viel mehr Leute verstehen, dass man bestimmte Dinge und Verhaltensweisen extra für Videos an den Tag legt, als du vielleicht mutmaßt. Ich brauch meinen Zuschauern bestimmt nicht erzählen, dass ich nicht 24/7 laut und bekloppt bin, dummes Zeug rede oder mich über Videospiele lustig mache. Das können die sich schon denken.



    Da reicht es eigentlich, wenn man auf Youtube mal nach "Prank" sucht, um ein paar von denjenigen zu finden. Damit soll aber nicht gesagt sein, dass ich Pranks per se nicht mag...es kommt es darauf an, welche dies sind und was man in dem Thumbnail/Titel verspricht.


    Und dass diesen Leuten ausschließlich Zahlen wichtig sind, beurteilst du woran? Solange bei dem Video niemand zu Schaden kommt, ist der Content doch legitim. Natürlich könnte man aufklären, dass nur so getan wurde... Aber wo bleibt dann der Reiz dieses Formats? Ich kuck doch auch kein Krimi wo alle 5min eingeblendet wird: "da ist übrigenz grad niemand wirklich gestorben" oder "das war grad CGI"


    Was hat das denn mit unterschätzen zu tun? Ich kann einem Video auch einen normalen, lustigen oder provokanten Titel verleihen oder ein entsprechendes Thumbnail erstellen, ohne gleich Clickbait zu betreiben. Natürlich bietet das Medium die Möglichkeit, über Clickbait Leute zu erreichen und jeder darf das gerne tun...es ist, und hier wiederhole ich mich, einfach nur nicht das, was mir zusagt.


    "unterschätzen" in dem Sinne, dass du das Potenzial dessen, wie das Video inhaltlich ankommt und funktioniert, von einer absichtlich kleinhaltenden Präsentation abhängig machst bzw. einstampfst..


    Ich glaube du weißt nicht was Clickbait überhaupt ist. Das war schon immer der größte Knackpunkt in diesen Diskursen.


    Wikipedia sagt dazu:


    Mit Clickbaiting bzw. Klickköder wird medienkritisch ein Prozess bezeichnet, Inhalte im World Wide Web mit einem Clickbait (deutsch etwa „Klickköder“[1]) anzupreisen. Clickbaits dienen dem Zweck, höhere Zugriffszahlen und damit unter anderem mehr Werbeeinnahmen durch Internetwerbung oder eine größere Markenbekanntheit der Zielseite bzw. des Autors zu erzielen.
    Ein Clickbait besteht in der Regel aus einer reißerischen Überschrift, die eine sogenannte Neugierlücke (englisch curiosity gap) lässt. Sie teilt dem Leser gerade genügend Informationen mit, um ihn neugierig zu machen, aber nicht ausreichend, um diese Neugier auch zu befriedigen, ähnlich einem Cliffhanger. Die Überschrift kann durch grafische Elemente mit gleicher Funktion ergänzt oder ersetzt werden.


    -> lustige oder provokante Titel und Thumbs sind dementsprechend Clickbait in Reinform.


    Du musst das ja auch alles nicht mögen. Dir kann ja gern Aufmerksamkeitsgeheische zu blöd sein. Aber was ich am Anfang sagte ist, dass man halt schauen muss, was der Creator für ein Ziel hat. Wenn das Ziel "Wachstum" ist, dann rückt persönlicher Spaß am Spiel in den Hintergrund. Wenn das Ziel bloß "Spaß" ist, dann würd ich demjenigen nie raten so schnell wie möglich hypegames rauszuballern ;-) Beides ist halt völlig legitim. Ich hab nur das Gefühl, dass diese Diskussionen sehr oft zu subjektiv und undifferenziert sind, um produktiv zu sein ;-)


    Ok, dazu habe ich einfach eine andere Meinung zu


    im Gegensatz zu dem Anderen, hat das Gronkh-Thema nichts mit Meinung zu tun. Nur weil er bestimmte Aspekte nicht exzessiv betreibt, heißt es nicht, dass er nicht genau die Mechanismen bedient. Und wenn er dann bei vielen Fans damit durchkommt, dass er genau das an Anderen kritisiert, dann ist er einfach manipulativ erfolgreich. Das ist der schmale Grad zwischen Image und Erfolg den er da geht. Sehr smart, das muss man ihm lassen. Und an dieser Stelle greift meine Kritik auch gar nicht, sondern an dem Punkt, was bei den Leuten ankommt die ihn als so passiv und bescheiden wahrnehmen. Dafür trägt er einfach eine Verantwortung. Aber hier spielt natürlich auch wieder rein, dass die meisten Leute nicht verstehen wie YouTube als Medium funktioniert oder funktionieren kann und was Clickbait eigentlich bedeutet und warum auch ein großes Gesicht auf einem Witcher3-Video Clickbait ist. Den Zuschauern kann man da an dieser Stelle also auch nicht unbedingt einen Vorwurf machen.

    Wie bereits geschrieben: Mir persönlich geht es um Authentizität. Das steht in keinem Widerspruch dazu, sein volles Potential auszuschöpfen - im Gegenteil: Ich denke, dass man sein volles Potential vor allem dann präsentieren kann, wenn man sich selbst treu bleibt. Und das wiederum kann ganz wunderbar mit dem überlegten und ehrgeizigen Produzieren von Content einhergehen. Mit meiner kritischen Aussage wollte ich eigentlich nur sogenannten "Click Bait" ansprechen.


    Wenn jemand per se unemotional und im Sinne der Content-Erstellung gemeinhin "langweilig" ist, würde ich ihm niemals raten in keine unterhaltsamere Rolle zu schlüpfen, wenn derjenige große Ziele hat. Was jemand als unterhaltsam/informativ/usw. ansieht ist natürlich teilweise subjektiv, aber in großen Maßstäben begrenzt sich diese Subjektivität doch stark. Versteh mich nicht falsch, dir kann das gern wichtig sein. Nur in der Außenwirkung hat das eine viel geringere Bedeutung. Deswegen muss man schauen was dem Creator eigentlich wichtig ist, welche Ziele er oder sie hat, usw.
    Den Zusammenhang zwischen "sich selbst treu bleiben" verstehe ich auch aus diesem Grund nicht. Ich weiß doch auch bei Filmen dass die Schauspieler eigentlich ganz andere Menschen sind. Warum legen Viele bei YouTube andere Maßstäbe an? Warum ist es nicht okay eine Rolle zu bedienen, eine Kunstfigur zu sein?
    Und was hat Clickbait mit Selbsttreue zu tun? Kann ich mit einem reißerischen Titel nicht auch ich selbst sein? Bin ich nicht Ich, wenn mir Aufmerksamkeit wichtig ist und ich einen Traum habe von YouTube zu leben oder möglichst Viele zu erreichen weil ich eine Botschaft senden möchte? Es gibt halt viele mögliche Persönlichkeiten, Hintergründe usw. die man teilweise gar nicht kennt.
    Zumal "Clickbait" eben ein super Mechanismus ist um ganz viele Leute zu erreichen, eine kleine oder große Community aufzubauen, Geld zu verdienen, eine Nachricht zu übermitteln oder was auch immer das Ziel des Creators sein soll. Wenn er sein Video absichtlich underestimated, schöpft er nicht das Potenzial aus, was ihm die Mechanismen des Mediums zur Verfügung stellen. Wenn Leute auf mein Video klicken weil Sie das Thema, Titel oder Thumb interessant fanden, dann mache ich doch meine Sache gut, oder nicht? Und das ist auch "taktische" Zuschauergewinnung gegen die du nichts gesagt hast ;-)



    Was mir nur einfach nicht gefällt ist, wenn es manchen Leuten offensichtlich nur noch um Klicks, Likes und Abonnenten geht und sie daran ihren Content ausrichten (was nicht damit gleichzusetzen ist, wenn man den Wünschen seiner Zuschauer nachkommt!).


    Wo sind diese Leute denen NUR Zahlen wichtig sind? Alle reden immer von diesen Leuten. Wo solls die geben?


    Aber btw: Den Wünschen der Zuschauer nachzukommen ist das ABSOLUT WICHTIGSTE, wenn einer deiner Hauptanliegen Bindung, Geld und/oder Wachstum ist. Seinen Content danach ausrichten = logischerweise sich nach Zuschauern richten.


    Natürlich versucht auch ein Gronkh gezielt Zuschauer zu binden und neue zu "generieren". Aber bei ihm hat man zumindest noch das Gefühl, dass man einen Menschen erlebt, der sich nicht verstellt (worüber man sich jetzt jetzt natürlich streiten könnte...meine Wahrnehmung ist, dass er sich nicht verstellt). Das trifft selbstverständlich auch auf eine sehr große Anzahl anderer Kanalbetreiber da draußen zu. Was mir nur einfach nicht gefällt ist, wenn es manchen Leuten offensichtlich nur noch um Klicks, Likes und Abonnenten geht und sie daran ihren Content ausrichten (was nicht damit gleichzusetzen ist, wenn man den Wünschen seiner Zuschauer nachkommt!


    Da verstehst du aber einiges falsch. Gronkh ist in diesem Sinne äußerst manipulativ. Das meine ich nicht dezidiert im negativen Sinne, sondern darauf bezogen, dass er weiß was er tut in dem er den schmalen Grad zwischen vermeintlich passiver Außenwirkung und effizientem Wachstumsbestreben in der Art und Weise beschreitet, dass du glaubst er würde YouTube betreiben wie vor 8 Jahren, er aber geschickt seinen Profit aus Clickbait par excellance unter dem Deckmantel seines Humors zieht. Das muss er und das weiß er. Und dabei ist er authentisch, ein Geschäftsmann mit klarer Linie, eine sympathische herzensgute Persönlichkeit, aber in dem Thema keine Ehrliche.
    Er macht zu oft genau das, was er anderen vorwirft und er weiß das ganz genau.

    ich finde es schlimm, wie Viele ganz taktisch versuchen neue Zuschauer zu finden bzw. diese zu binden.


    und kannst du nachvollziehbar begründen warum eine aktive und strategische Bindung der Zuschauer an den von dir produzierten Content schlimm sein soll? Wie kann man, aus der Creator-Perspektive nicht wollen, dass neue Zuschauer reinkommen und bleiben? Wie kann man auls Zuschauer nicht wollen dass Creator ihr Potenzial ausschöpfen und ich deshalb auf Kanäle komme, die ich in der Vielzahl der Inhalte sonst nicht gefunden hätte? YouTube ist ein Medium. Zuschaueransprache schaffst du zumeist durch optische, zeitliche und handwerkliche Aspekte, Zuschauerbindung durch Menschliche. Wenn man ungefähr versteht was man tut, kann man die Mechanismen nutzen, die einem geboten werden um Wachstum und Stabilität zu erreichen. Ich weiß nicht an welcher Stelle man da einem überlegten und ehrgeizigen Vorgehen irgendwelche Vorwürfe draus drehen kann.

    Ich habe so reagiert, wie es mir über meinen Charakter vorgeworfen wurde, da man ihn ja erkannt hat.


    War großkotzig meinerseits. Ist richtig. Ich entschuldige mich dafür.
    Macht deinen Beitrag allerdings nicht die Spur undiskutabler.


    Mir geht es darum, dass das ihr euch beschwert über keine Verdienste, obwohl das mittlerweile klar sein sollte.
    Jeder kann machen was er will, aber wie soll YouTube es fixen, das AdBlock benutzt wird.
    Das Werbung weggeklickt wird oder einfach nichts drüber gekauft wird.
    Wenn Werbung nichtmehr rentabel ist, kann man auch nichts mehr verdienen.
    So einfach ist es, keine Wissenschaft.


    https://www.forbes.com/sites/b…u-s-history/#1df133ee4207


    so viel zur Relevanz von Online/Digital-Advertisement. Nicht zu vergessen und nicht zuletzt den unheimlichen Vorteilen geschuldet, die Google hierfür als Gigant des Datensammelsoriums zur Verfügung stellen kann: Demografie, Zielgruppen, Conversiontracking, etc. etc. Etwaige Ineffizienz von Online-Werbung war auch nicht der Key-Factor für den Boycott der Werbefirmen.


    Nichts ist "mittlerweile klar" da die Transparenz von YouTube einfach nicht gegeben. Das ist was viele Creator kritisieren, die wachsende Unsicherheit darüber was ihre tägliche Arbeit (ARBEIT) am Ende abliefern wird, da es einfach viele Faktoren gibt. Wenn es hierbei um existenzielle Fragen von Usern geht, kannst du nicht ankommen mit: "Ja das weiß man doch vorher" weil dieser Umbruch urplötzlich kam. Es ist scheißegal was du als einfaches Prinzip siehst: Es geht darum dass Leute Essen in Ihrem Kühlschrank haben wollen. Deswegen ist dein Kommentar zynisch und plump. "Dann noch zu sagen das ich über andere Existenzen richte ist genau so blöd." Nein, es ist genau das. "Ihr habt euch nicht zu beschweren dass ihr nur noch 1/3tel verdient, weil ihr das Risiko kanntet" 1. Nein, nicht in der Form, 2. Ist eine völlig überflüssige Herangehensweise.
    Von vielen ist YouTuber sein ein Traumjob, viele verbinden mit einer mobilen Beschäftigung einen zukünftigen Lebensentwurf. Es hängt an dieser Sache einfach noch viel mehr dran als dein Abwedeln sehen will.
    Zumal die Diskussion noch weiter geht und ganz andere Dimensionen für JEDEN Creator aufmacht: "Werbefreundlichkeit", Massive Einschränkungen in der Video- und Ad-Verteilung, was maßgeblich eine Zensur der Plattform bedeutet. Kritische Nachrichten und Diskussionen, Platform/Community-Videos, sensible Themen, News Formate, politische und gesellschaftliche Satire, kontroverse Kunst, Horror, Spiele mit Gewalt, sind alles Inhalte die davon bedroht sind und scheinbar eingeschränkt werden. Darum geht es, und genau deswegen kam der Vorwurf bzw die Frage danach ob du weißt wovon du sprichst.

    Um allgemeiner Verwirrung vorzubeugen. Mein Edit kam bevor der Kommentar oben fertig war.


    Richtig, meine Persöhnlichkeit erkennst du über die Annonymität des Internet's.
    Dann erkenne ich deine auch ... du hast viele Abonnenten und Aufrufe und bist wie du schreibst ein eingebildeter fatzke.
    Hab ich einfach so erkannt jetzt.


    Ich sagte ursprünglich lediglich, es lässt tief blicken. Dein Beitrag oben ist plump, undifferenziert und wirkt wie ein "HaHa"-Fingerzeig auf Leute die deswegen jetzt schauen müssen wie sie finanziell über die Runden kommen. Die Situation ist sicher kein Weltuntergang für Betroffene. Aber eine Art "Tja, verdienst du halt nix mehr" als Antwort auf existenzielle Fragen rauszuballern, lässt an Empathie schon einiges zu wünschen übrig, denkst du nicht?
    Wobei ich glaube dass du überhaupt nicht verstehst worum es hier für die Creator und die Plattform an sich überhaupt geht.


    Ich habe nie gesagt das Youtube keine Arbeit ist, nur das jeder weiss das das tolle Hobby, was immer weniger ein Hobby ist, solche Gefahren mit sich bringt.


    "Arbeiten gehen" war dein rhetorisches Mittel um YouTube davon abzugrenzen was du als "richtige Arbeit" in dem folgenden (den obigen btw. widersprechenden) Satz, auch immer verstehen willst.


    Und dann sind die armen Existenzen jener bedroht, die keine Ahnung von richtiger Arbeit haben.

    Was ist denn richtige Arbeit die es Wert ist dafür angemessen entlohnt zu werden und wer bestimmt was angemessen vergütet werden darf?


    Das Studenten Syndrom eben, theoretisch sonst was drauf, praktisch am weinen das man was tun muss.


    Wie viele Plattitüden gibts noch so über Studenten?

    Deswegen geht man arbeiten. Überall gehen Werbeeinnahmen runter. Jeder weiss das man sich nicht drauf verlassen sollte. Und trotzdem wird sich beschwert das man sich nicht drauf verlassen kann.
    Wenn die Leute weniger für Werbung zahlen ... verdient man weniger.


    Wie zynisch und leichtfertig man über Existenzgrundlagen von Anderen richten kann. Ganz schön schade.
    Und das du YouTube nicht als Arbeit begreifen willst, zeigt eigentlich, dass du über etwas urteilst von dem du - salopp gesagt - nicht viel Ahnung hast. Vielleicht hast du das auch einfach sehr unglücklich formuliert.


    Ich hoffe nur dir passiert das nicht dass deine Existenz dadurch gefährdet wird, dass du in deinem Job für deine Arbeit plötzlich sehr viel weniger verdienst. Keine Ahnung ob du nachvollziehen kannst dass das eine ziemlich bescheidene Situation ist. Natürlich birgt Selbstständigkeit ein Risiko. Erwarten dass man es ob der Kenntnis dann trotzdem auf die leichte Schulter nimmt, sollte das Risiko sich als Problem herausstellen, kann man deshalb noch lange nicht.

    Ich stelle mir schon seit längerem die Frage ob es möglich ist als kleiner Let's Player überhaupt auf Youtube gefunden zu werden


    Na klar ist das möglich. Die Frage die man sich stellen muss ist, wie man dafür sorgt sich nicht zu Einem von Hundertausenden zu machen.
    Von 0-4/5000 Abos ist mitunter die schwerste Hürde ever. Aufgrund fehlender Reichweite ist man kaum konkurrenzfähig und hat meist nicht ausreichend Grundperformance sodass Videos semi-viral gehen können. Im Endeffekt muss man sich halt mit seinen Möglichkeiten über diese Schwelle pushen. Hartnäckigkeit, Fleiß und Geduld sind erstmal grundlegend, aber auch ein Kanalkonzept worin viele Faktoren ineinandergreifen.
    Grundsätzlich gibt es auf YouTube immer neue Zuschauer, die Plattform ist dynamisch, die Altersgruppen fluktuieren, das Schauverhalten ändert sich. Zu verstehen wie YouTube als das Medium strategisch gesehen funktioniert, ist aber kein Hexenwerk. Was man sich eingestehen muss ist, dass nicht jeder Content bzw. dessen Aufbereitungsart die gleichen Chancen hat (oder mehr hat), sich wachstumstechnisch gut zu entwickeln. Im Endeffekt kannst du aber mit jeder Art mindestens eine kleine Community aufbauen. Für nahezu Alles gibt es Zuschauer. Geschwindigkeit & Masse liegen zu großen Teilen in der eigenen Verantwortung.


    2. Spiele spielen, die sonst keiner spielt
    Eigentlich selbsterklärend. Nachteil hier ist, dass die Zuschauer dann wegen dem Spiel und nicht wegen eurer Persönlichkeit zum Video kommen. Zudem ist es, glaube ich, sehr schwer ein Spiel zu Spielen, welches sonst niemand Let's Played.

    Das ist immer ein Trugschluss. Was keiner spielt hat auch keinen Suchwert und wird nicht viele Leute anziehen.
    Wichtig ist mitunter nicht wie die Leute auf deinen Channel kommen, sondern wie du Sie dort halten kannst. Das ist ein ganz anderes paar Schuhe.
    Sich auf etwas zu verlassen dessen Bestehen man nicht in der Hand hat (Games im Allgemeinen und deren Suchwerte und Beliebtheit) führt immer dazu dass der Wachstum und das Bestehen des Channels an etwas gebunden wird was letztendlich "stirbt". Insofern ist es smarter, die Leute statt an die Games und Projekte, an die eigene Person zu binden. Hierzu muss man natürlich viel von sich zeigen und darstellen, eigen sein, auch mal „fragwürdig“ sein, herausstechen -> im Kopf bleiben. Womit wir dann wiederum beim nächsten Aspekt wären: Logisch folgt daraus, dass man sich langfristig teilweise über die Games stellen muss und seine Person bzw. seinen Stil in den Videos zentriert. Rein menschlich gesehen macht das ja auch Sinn.
    Wir binden uns lieber an ein symphatisches/unterhaltsames/whatever Gegenüber, anstatt an digitale Welten.


    Natürlich sind überlaufende AAA-Games ein falscher Ansatz, wenn man klein ist (wahrscheinlich auch wenn man mittelgroß ist…) Der Indie-Markt ist strong, es gibt regelmäßig Hype-Games und die ganz Großen haben eine andere Ausrichtung, sodass man weniger von Konkurrenz beeinflusst wird. Einfache Spiele die bunt, irgendwie mysteriös sind, Freiheiten bieten und sich gut vermarkten lassen ohne dass jemand eine „Herr Der Ringe“-like Story durchschauen muss entsprechen hier einfach dem Schauverhalten eines sehr großen Teils der Zuschauer. Und damit meine ich nichtmal nur die Kids. Ich sehe mir auch keine Serien an, schaue nur Streams mit kurzen rundenbasierten Games (Dead By Daylight z.B.) und Video die einfach mehr On-Point! sind. Wenn man das verinnerlicht hat und den Markt kennt, kann man teilweise schon zeitig genug abschätzen welche Games abgehen werden.
    Der Punkt warum ich das betone ist, dass Viele etwas erreichen wollen aber nicht wissen, wie Sie YouTube als Medium nutzen und deshalb eben einfach spielzentrierte Videoreihen mit 100Parts hochladen.
    Viele Einteiler zu bringen ist mitunter viel effektiver als Serien. Bei 100 Einteilern können Leute bei 100 Videos auf deinen Content einsteigen. Bei einer Videoserie von 100 Videos Fallout4 haben die Leute effektiv 1 Video wo sie einsteigen können: Part 1. Klar gibt’s Leute die Reihen nachholen. Meiner Erfahrung nach sind das aber meistens Leute die schon auf deinem Channel sind, die schon „eingestiegen“ sind. Geht also eher darum wie viele Schilder man in wie viele Himmelsrichtungen ausrichtet.




    SEO ist imho gar nicht soo ausschlaggebend. Vorallem nicht wenn du klein bist. Viel wichtiger ist die Vermarktung. Dazu aber mehr unten.
    Das Ding ist: Facebook, Twitter, Twitch sind auch alles Medien.
    Klar kann man über Streams auch Leute auf den Kanal locken. Aber dann muss man dort auch zur richtigen Zeit die richtigen Games präsentieren. Auf Twitter musst du Up-To-Date ganz viel interagieren, ständig online sein und deinen Senf abgeben und Facebook bringt dir keine Reichweite wenn deine Posts nicht clicky und shareable sind (Beispiel: Made My Day und AviveHD)
    Wenn du aber die Erfarhung und das Wissen hast diese Medien zu betreiben, dann kannst du deine Zeit viel besser und direkt auf YouTube unterbringen und deine Zuschauer genau dort gewinnen, wo du sie haben willst. Ich bin der Überzeugung das SocialMedia wichtig ist, aber eher für die Zuschauerbindung, nicht unbedingt für den Gewinn, es sei denn man hat ein exklusives Konzept was bspw. nur auf FB funktioniert.



    Ich bin immernoch der Meinung, dass typisches Clickbait die falsche "Zielgruppe" anzieht, die dann 10 Sekunden auf dem Video bleibt und dann geht. Oder sehe ich das falsch und einige von euch haben positive Erfahrungen damit gemacht?


    Clickbait = Vermarktung.
    Wenn die Leute auf deine Inhalte klicken weil Sie Titel und/oder Thumb interessant fanden, hast du einen guten Job als YouTuber gemacht. Man muss unterscheiden zwischen Spielen von Videogames und einer Plattform die als Medium funktioniert, und da ist eine kurze, knackige aber Raum gebende Wahl des Titels (bzw. Thumbs) eben entsprechend gewinnbringend. Und hier geht es absolut nicht darum die Leute zu verarschen, sondern gewisse Mechaniken zu nutzen, die einfach visuell und „instinktiv“ (mir fällt grad kein besseres Wort ein) funktionieren.
    Beispielsweise: Ein kleines 15min-Horror Game über eine kurze grusel-Story über einen creepy Skype-Anruf mit Namen „Lost Call“ (hab ich mir grad ausgedacht…), völlig unbekanntes Spiel, spielen nur 2 Amerikaner mit 10 Abos auf YouTube..
    Jetzt könntest du deinen Titel: „Mysteriöser Anrufer - Lets Play Lost Call (Deutsch)“ nennen.
    Oder aber du benennst das Spiel nicht einfach im klassischen Sinn, sondern nennst das Video „Mein Gruseligstes Skypegespräch!“. Das wäre beispielsweise eine gute Vermarktung wofür du wesentlich mehr Aufmerksamkeit kriegen würdest. Natürlich schränkst du deine potenzielle Zielgruppe damit nicht auf Leute ein, die nur Spiele suchen und hast vielleicht Zugriffe von Einigen, die kein Spiel erwarten. Das ist meiner Meinung nach aber unerheblich wenn du es schaffst, deinen Content trotzdem unterhaltsam zu gestalten.


    --------------


    Was du machen möchtest musst du natürlich selber wissen. Es gibt nie Schwarz/Weiß.
    Eine Übersteigerung des Titels oben wäre: „Skype-Anrufer Will mich umbringen!!!!“, eine Kompromiss im klassischen Sinne wäre: „Mein Gruseligstes Skypegespräch!“ – Lets Play Lost Call“.
    Oben stehen halt meine Erfahrungen die ich in mittlerweile 3 Jahren YouTube gesammelt habe. Wichtig ist zu wissen, was man will: Was will ich erreichen, wie will ich mich präsentieren, was soll mein Mehrwert sein, was möchte ich bieten, wie weit und schnell möchte ich wachsen? Wenn einem das klar ist, kann man daran abschätzen was man machen könnte.

    @Game8
    Und der Spielsound? Dort ist das Klatschen nicht drauf ;) man muss eine korrespondierende Tätigkeit inGame machen.


    Ich hab früher immer im Menü etwas angeklickt was ein kurzes Geräusch macht und dann schnell "zack" gesagt (synchron) später die beiden Stellen übereinandergelegt. Simple

    Subjektiv gesehen ist diese Diskussion nur müßig.
    Objektiv gesehen ist sie kaum zeitgemäß.


    Die Pixel-Qualitätsstufen deines Videos sind nicht der Kern für Ihre qualitative Hochwertigkeit. Nicht unter so vielen YouTubern, nicht heute. Zumindest nicht dann wenn es darum geht, ob diese Eigenschaft notwendig ist sich abzuheben. Und genau aus diesem Grund ist das (zumindest für mich) strategisch auch kein Punkt den ich "ständig verbessern will" oder muss.


    -> HD ist Standart, sorg dafür dass die Videos anschaubar sind und man alles Ay-OK ansehen kann
    -> sorg dafür dass die Videos flüssig laufen. Notfalls müssen 30FPS reichen
    -> sorg dafür dass du ein halbwegs passables Mikro hast


    dann ist dieser Standart erfüllt. Und den kriegen die Leute überall. Unanhängig von der Ziel und Altergruppe können 90% (so meine Behauptung) der Zuschauer kleinere Differenzen diesbezüglich kaum unterscheiden und wenn dann ist ihnen das zumeist vollkommen Rille. Klar kann der eigene Anspruch ein anderer sein, aber YouTube ist ein Medium was in dieser Generation eben auch wie eins zu funktionieren weiß. Da sind andere Dinge wesentlich wenn es um "Relevanz" (Zitat TE) geht.


    - Dynamik / Unterhaltsamkeit
    - Sympathie / Nähe
    - Vermarktung


    Schwarze Balken und Monitorseitenverhältnisse sind Nerddiskussionen. Das ist nicht schlimm, es ist auch nicht schlimm den Anspruch darauf echt krass zu konzentrieren. Aber es ist nicht richtig diesen subjektiven Maßstab als Objektiv begründen zu wollen.

    dann hast du leider nicht richtig gelesen - er schrieb der Markt für Lets Plays ist übersättigt.
    Und das ist er schon seit Jahre

    Doch, habe ich. Und mein Beitrag war meiner Meinung nach ziemlich deutlich (natürlich nicht ausschließlich) auf den Markt für Gaming-Videos bezogen.


    Jetzt könntest du wieder anbringen, dass ja "reine [klassische] Lets Plays" gemeint sind und genau das ist ein Teil dessen, warum ich diese Aussage ("Übersättigung") als Ausrede ansehe: die Abkehr von dem was wesentlich ist:


    Jetzt könnte man noch die Definition von Lets Play diskutieren - aber wir wissen alle eigentlich genau, wovon wir reden wenn wir "Lets Play" sagen.


    Das Problem ist, dass dem normalen Zuschauer diese Definitionen vollkommen Latte ist. Das sind Nerdgespräche unter Producern in Foren wie Diesem^^. "Lets Play" ist schon lange ein Sammelbegriff für Gaming-Inhalte relativ gleicher Art. Die strikten Abgrenzungen kennen die Leute gar nicht, will ich behaupten; die ganzen Kunstbegriffe sind unwesentlich für die Allermeisten. Letztendlich zählt halt: werde ich unterhalten oder informiert oder... etc. Nennen kannst du es wie du willst.


    Ich habe nirgendwo geleugnet, dass die Zahl der Producer DEUTLICH gewachsen ist.
    Natürlich gibt es viel mehr Videoersteller zwischen denen der Einzelne eher die Chance hat unterzugehen. Wenn unser Umkehrschluss-Argument aber sein soll: "Wenn es neben mir weniger Produzenten in Sparte XYZ gäbe, dann würden mehr Leute meine Videos sehen", dann ist eine leere Binsenweisheit die man nicht diskutieren brauch, die auch keine produktive Aussage in sich trägt.
    Gleichzeitig mit den Produzenten ist ja eben auch die Zahl der Zuschauer und potenziellen Zuschauer ENORM gestiegen und die haben nun eine große Auswahl von Content, den sie schauen können.


    Wenn wir mangelndes Wachstum des Einzelnen mit der Übersättigung des Markts begründen, dann ignorieren wir die wesentlichen Aspekte dieses Marktes: Die Dynamik, die stetige Entwicklung, den Einfluss zwischen Creator und Zuschauer und vorallem: Die damit einhergehende Veränderung des "Geschmacks" und des Konsumverhaltens. Der "Markt" ist kein abgeschlossenes System sondern interagierende Menschen.
    Und als Zuschauer schauen die Menschen nicht bestimmte Videos oder bestimmte Creator mehr nur weil sie anders sind, sondern weil ihnen der Content entsprechend gefällt bzw. ihrem Konsumverhalten entspricht. Das ist der wesentliche Grund warum Leute einerseits gut wachsen und Andere zurückbleiben.
    Der Markt ist nicht "satt", die Zuschauer sind hungriger denn je, der Markt wächst und entwickelt sich. Die Frage ist, worauf hat er Appetit und wieviel Verantwortung als Creator legt man in seine eigenen Hände. Konkreter: Will man verstehen wie Lets Plays als Medium gut funktionieren können und sich zum AKTIVEN Teil dieses Marktes machen? Wenn man das nämlich ignoriert, dann ist die Vielzahl der potenziellen Konkurrenz nur zweitrangig, denn die Zuschauer sondieren dann schon alleine aus, welche Contentersteller vielleicht einfach nicht in diese Medienlandschaft passen. Damit spreche ich niemanden Konkretes an, sondern rein systematisch und zwischenmenschlich funktionieren bestimmte Mechanismen eben gut.
    Lets Plays und allgemein Gamingvideos sind immernoch so groß auf YouTube und werden es auch bleiben solange immer neuer Zuschauer rein kommen. Und das tun sie. Das es so viele Creator gibt ist also fast eher ein Segen für Leute, die verstehen und ableiten wollen, was funktioniert und was nicht. Und natürlich muss man dafür bestimmte Dinge tun. Auch Erfolg im Kleinen ist natürlich nicht vorrausetzunglos.

    Nein muss nicht sein, aber die Leute reagieren hier einfach so schnell gereizt wenn man die Wahrheit sagt.

    Es ist gar nicht wichtig was man sagt, sondern wie man es rüberbringt, gerade wenn man will, das man inhaltlich verstanden wird.
    Das etwas mit Empathie zu tun. Ist auf YouTube btw. auch enorm wichtig.


    Wenn du hier reinkommst und wild um dich trampelst kannst du auch nicht erwarten dass dir gegenteilige Reaktionen entgegenschlagen.

    @RepedeStar @Rotekillergurke


    Dass der Markt übersättigt ist halte ich ab genau dem Punkt für eine Ausrede, an dem Leute von 0 auf 100 in die Höhe schießen und ihren Channel zum Erfolg führen. Das gibt es nach wie vor (damals war genauso eine Ausnahme wie heute).
    Ein großes Angebot ist nicht das Problem, sondern zeigt eigentlich gut auf wovon man sich abheben muss. Es gibt nicht allgemein zu viel Content, es gibt nur zu viel Content den die Masse nicht oder nicht mehr sehen will. Youtube ist an einem Punkt an dem ganze heranwachsende Generationen dieses Medium in ihren Alltag integrieren. Es gibt immer neue Zuschauer und mit ihnen auch Interessen -> Hypes, die diejenigen die aktiv am Markt teilnehmen auch nutzen können. Genau aus dem Grund wird man mit Gaming auch immer Erfolg haben können.
    Natürlich war man damals der Shit, wenn man sich einfach beim Spielen aufgenommen hat. Das hat sich sehr geändert und natürlich ist das auch einerseits in einem großen Angebot begründet (andererseits auch in einer tiefgreifenden Änderung im medientheoretischen und handwerklichen Verständnis der Videoersteller). Creator sind gefordert ihr Tun als Medium zu verstehen, mit allen wirksamen Mechanismen, die das einschließt. Das bedeutet aber nicht, dass du in diesem Angebot untergehst, sondern dass du untergehst, wenn du dich zu einem Teil dieses Überangebots machst ;-) Deswegen halte ich die "Übersättigung des Marktes" für keinen geeigneten Grund um mangelndes Wachstum zu begründen. Die Verantwortung liegt beim Creator.



    @GamingSquad


    ich zitiere dir einfach mal ne Antwort (leicht angepasst) von mir aus nem anderen Thread rein um es nicht nochmal abtippen zu müssen ;-)



    zudem: Einbindung der Community, gerade bei relativ anonymen Gaming sehr wichtig. Lass die Zuschauer Teil des Kanals werden, lass sie etwas entscheiden, lass sie mitwirken und deine Videos gestalten, erwähne Leute, bedanke dich namentlich usw.usf. dir fällt was ein ;-)
    Und letztgenanntes ist auch eins der schönsten Sachen an YT.


    -> es gibt kein Schwarz/weiß, wie du das umsetzen willst und in welchem Rahmen musst du selber sehen und ausprobieren, mit Geduld, Zeit und Fließ und dann wirst du auch einen für dich angenehmen Flow finden :)

    Die Frage die man sich immer stellen muss: Warum sollte ich einem Social-Media Auftritt folgen? Bietet es Mehrwert?


    Viele posten halt wirklich nur ihre Videos.


    Instagram und Snapchat sind rein konzeptionell schon gut um zusätzlich etwas zu präsentieren. Vorallem wenn man sich als Person darstellen will, kann man die Leute gut zur Aktivität auf diesen Platformen bewegen.
    Twitter ist tricky: man muss wirklich sehr sehr aktiv sein und mit allem interagieren um dort zu wachsen. Ich nutze gern die Umfrageoptionen für Projekte/Livestreams oder random-shit. Wer sich beteiligen will und immer up-to-date sein möchte, muss mir da folgen. Wichtig hierbei ist es, das in den Videos auch immer an geeigneten Stellen zu promoten, weil die Leute das sonst nicht mitbekommen. Ansonsten ist Twitter super für kurze Updates und Selbstdarstellung.
    Facebook hab ich eher gegen Twitter eingetauscht, es kommen News, aber unregelmäßig. Was gut geklappt hat war mal eine Zeit lang Facebook als Medium zu benutzen. Ich habe dann ein paar mal in der Woche Bilder erstellt (Horror Fakten, Nerd-Stuff, bla) allgemein ansprechende Inhalte die man teilen und liken kann. Dadurch bringt man unter Umständen sogar Leute auf den Kanal, die diesen vorher nicht kannten. AviveHD hat das seinerzeit perfektioniert.


    Große Werbung sollte man sich da aber nicht erhoffen, sondern eher eine Förderung der Interaktion und Zuschauerbindung. Ich persönlich finde ein Kanalkonzept nachhaltiger, was Leute auf genau der Platform anspricht, auf der sie landen sollen.

    simple -> wenn viel Konkurrenz auf dem gleichen Suchbegriff ist und die Videos der Konkurrenz nach YT-Maßstäben eben für genau diesen Suchbegriff "passender" ist (viele Klicks auf diese Videos Bei einer Suche über besagten Suchbegriff, Watchtime des Videos/Kanals, Interaktion auf den Videos, Abos der Kanäle, etc.etc.) dann wirst du natürlich nicht weit oben gerankt.

    Es ging mir um die Aussage das es bestimmt nicht 10K View Pro Video haben muss bzw. es so aus versehen eingestellt wurde.

    Dann würde es ja bei den großen auch normal laufen.
    Anscheinend gibt es da keine Grenze. Wobei der Einbruch unterschiedlich ist. 90% ist schon krass. Bei mir ist es ca. ein Drittel.

    Sorry ich dachte zusammenhänge kannst du selber schlussfolgern, da es leider nicht so ist mache ich das für dich

    <br style="background-color: rgb(249, 247, 247);"><br style="background-color: rgb(249, 247, 247);">"Wenn es so wäre, wäre es bei den meisten um 100% runtergegangen und nicht nur um 90% "<br style="background-color: rgb(249, 247, 247);">Ist aber nicht so, denn ich bekomme trotzdem Geld auch wenn die Videos keine 10K Klicks haben.<br style="background-color: rgb(249, 247, 247);">Falls du noch fragen hast lass es mich wissen, ich helfe dir da gerne wenn du wieder auf dem schlauch stehst



    Deine Aussage kann niemand nachvollziehen weil du keinen Plan hast was @ValcryTV mit der 10K-Schwelle meint und was diese bedeutet.


    Diese Bedingung für die Monetarisierung bezieht sich nicht auf Videos sondern auf die Gesamtviews des Kanals.


    Da diese auch für ältere Kanäle gilt - YT schreibt das trotz sichtbar eingeschalteter Monetarisierung die Werbung vor der Prüfung nicht angezeigt wird - ist es durchaus denkbar, dass die Programmierung versehentlich viel mehr und fälschlich (auch größere) Kanäle trifft als Andere.

    YT sind grade sehr viele große Werbepartner abgesprungen weil ihre Werbung bei extremistischem Content lief.
    Bei vielen Kanälen sind die Einnahmen leicht eingebrochen. Ich vermute mal dass die die Werbung anders verteilen bzw. weniger und das vorallem kleinere Kanäle in Mitleidenschaft zieht.
    Da es aber auch um YTs Finanzstatus geht, werden die sich den Hintern aufreißen diese Partner zurückzuholen bzw. zu ersetzen.